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Sozialpsychologie II (Subject) / Sozialpsychologie II (Lesson)
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- Entitativität In wie weit entspricht eine Ansammlung von Personen einer Gruppe. Familie, Team= besonders entitativ
- Gruppenkohäsion Zusammenhalt einer Gruppe (Wir Gefühl)
- Soziale (Kollektive) Identifikation: Beziehung zwischen selbst und Gruppe
- Adaptiver Wert der Gruppenbildung: Menschen haben ein angeborenes Bedürfnis nach Gruppenzugehörigkeit
- Austausch- oder Interdependenztheorien: Interdependenz= Gegenseitige Abhängigkeit Menschen bilden Gruppen, weil sie der individuellen Bedürfnisbefriedigung dienen. Hinrechend aber nicht notwendig für die Gruppenbildung
- Anhand welcher vier Aspekte lassen sich Soziale Normeen charakteriseiren? 1. Soziale Normen sind geteilte Erwartungen 2. Wie soll sich der Gruppenmitglied verhalten, welche Einstellungen, Meinungen und Gefühle sind sozial angemessen? 3. Das Befolgen dieser Erwartung wird in vorhersehbarer Weise positiv, die Abweichung negativ sozial sanktioniert. 4. Normen sind sozial (gesellschaftlich oder kulturell) bedingt und variieren daher zwischen Gruppen (Gesellschaften und Kulturen)
- Zu welchen Funktionen dienen Soziale Normen? 1. Gruppenlokomotion (Übereinstimmung der Gruppe über Ziele) 2. Aufrechterhaltung der Gruppe (Stabilisierung von Verhaltenserwartungen) 3. interpretation der sozialen Wirklichkeit (Für Bewertungen) 4. Definition der Beziehungen zur sozialen Umwelt (Identität der Gruppe)
- Injunktive Norm vs. deskriptive Norm Injunktiver Norm bezieht sich auf die Wahrnehmung, welches Verhalten von anderen gebilligt wird. (Man soll seinen Abfall nicht einfach herumliegen lassen) deskriptive Norm bezieht sich auf die Wahrnehmung der Gruppenmitglieder, wie sich die Meisten gewöhnlich Verhalten ("Wenn alle es tun, wir es seine Richtigkeit haben")
- Gruppensozialisation von Moreland und Levine: In dem Modell werden fünf Phasen der Gruppenmitgliedschaft unterschieden: 1. Erkundung: Gruppen suchen sich Individuen, die einen Beitrag zu Erreichung der Gruppenziele leisten können 2. Sozialisation: Grupppe und Individuum versuchen einander in wechselseitigen sozialen Einflussprozessen so zu verändern, dass ihre Beziehung für beide Seiten gewinnbringend ist. 3. Aufrechterhaltung 4. Resozialisierung (Falls ein Mitglied es nicht schafft, die Erwartungen der Gruppe zu erfüllen) 5. Erinnerung (Nach dem Austritt wird die Gruppe rückblickend bewertet)
- nenne mir die drei klassische Themen der Forschung zum sozialen Einfluss: 1. Majoritätseinfluss: Warum passen sich Menschen einer numerischen Majorität (Merhheit) innerhalb einer Gruppe an? 2. Gehorsam: Welche Faktoren begünstigen "blinden" Gehorsam gegenüber Autoritäten? 3. Minoriätseinfluss: Wann üben numerische Minoritäten Einfluss auf die Majorität innerhalb einer Gruppe aus? Minoriät = Legitimierte Autorität
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- Konformatiät: Die Veränderung individueller Verhaltensweisen, Überzeugungen, Einstellungen infolge sozialer Beeinflussung.
- Auf welchen zwei unterschiedlichen sozialen Einflussprozesse wird Konformität zurückgeführt? 1. Informationaler Einfluss: Sozialer Einfluss und Interpretation der Realität Bsp.Autokinetisches Effekt (Lichtpunkt im dunkelen Raum) 2.normativer Einfluss: Erwarttungen andere erfüllen und Sanktionen vermeiden Bsp. Paradigmatischer Experiment von Asch (Vergleichlienien)
- Experiment von Sherif zur Fomierung sozialer Normen durch das ....... Effekt? optische Täuschung durch den sog. autokinetischen Effekt. Dieser Effekt tritt auf, wenn man in einem dunklen Raum einen Lichtpunkt fixiert. Aufgrund der natürlichen, ruckartigen Augeneigenbewegung entsteht der Eindruck, der Punkt bewege sich in unterschiedliche Richtungen, obwohl er tatsächlich stationär ist. Wurden die Vps einzelnd befragt, wo hin der Punkt sich bewege, so gaben sie verschiedene Richtungen an, waren sie jedoch zusammen in einer Gruppe, so passten sie sich der Aussagen des Gruppen Norms an.
- paradigmatischer Experimente von Asch: Vpn sollten in einer Folge von 18 Durchgängen jeweils entscheiden, welche von drei Vergleichslinien die gleiche Länge wie eine Referenzlinie aufwies. Ergebnis: in einer Kontrollbedingung, in der die Vpn allein anwesend waren, 95% der Vpn keinen einzigen Fehler machten. Anders verhielt es sich hingegen in der Experimentalgruppe, in der die Vpn ihr Urteil abgab, nachdem zuvor mehrere andere Personen (tatsächlich Assistenten der Versuchsleitung) einstimmig und öffentlich ein falsches Urteil abgegeben hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass unter dieser Bedingung fast 37% der von den Vpn insgesamt abgegebenen Urteile falsch waren und dem Urteil der Majorität entsprachen.
- Was wird als Compliance (einhaltung) bezeichnet? Wenn Menschen sich in öffentlichen Situationen normenkonform verhalten, ohne dass sie die entsprechende Norm privat akzeptieren.
- Welche situativen Bedingungen begünstigen Konformität aufgrund norma- tiven Einflusses? Interdependenz: Gruppenmitglieder im Hinblick auf die Erreichung eines Zieles voneinander abhängig, erhöht sich typischerweise die Tendenz zur Konformität. Größe der Majorität: Müssen nicht viele sein überlegenen Majorität, um Konformität auf der Basis von normativem Einfluss zu erzeugen. Unabhängigkeit der Quellen: Mehrere unabhängige Informationsquellen werden also verlässlicher angesehen als ein Gruppenurteil. Einstimmigkeit der Majorität: Exp. Von Asch: Assistent, sagt die richtige Antwort, gegen über der Gruppenmehrheit und einmal eine falsche Antwort gegen über einer Gruppenmehrhheit. Ergebniss: Die Abweichung im Hinblick auf die Reduktion von Konformität war ebenso wirksam, wie ein korrektes Urteil.
- Milgrams Experimente (Elektroschock) legen nahe, dass auch der „Durchschnittsmensch“ dazu gebracht werden kann, einer Autorität folge zu leisten, selbst wenn das Verhalten gegen eigene Werte und Überzeugungen verstößt. Wie lässt sich dies er Normativer Einfluss: Wenn eine Autoritätsperson so darauf besteht, dass man gehorcht, ist es für viele Menschen i.d.R. schwierig, sich zu widersetzen. Informationaler Einfluss: Da die Vp in einer neuen unbekannten Situation geworfen wurde musste er sich auf die Informationen des Vl verlassen. Selbstrechtfertigung: Waren ja nur immer 15 Vollt mehr
- Durch experimentelle Variationen seines Paradigmas erbrachte Milgram auch aufschlussreiche Hinweise dafür, in welchen Situationen die Bereitschaft zu Gehorsam abnimmt: Dies war u.a. der Fall, wenn: • die Distanz zum „Opfer“ verringert wurde, • wenn die Legitimität (Anerkennungswürdigkeit) der Autoritätsperson in Frage stand, oder • wenn andere Teilnehmer (Assistenten des Vl) sich weigerten, zu gehorchen
- Minoritätseinfluss: Wann üben numerische Minoritäten Einfluss auf die Majorität (Mehrheit) innerhalb einer Gruppe aus? Beschreibe deine Erklärung an hand des Experiments von Moscovici: Experiment Moscovici: ähnlich wie bei Asch aber mit Farben statt Striche: Wenn die beiden Assistenten der Versuchsleitung in allen Durchgängen darauf bestanden, dass die Dias grün (statt blau) waren, schloss sich tatsächlich ein kleiner aber statistisch bedeutsamer Teil der Vpn in mindestens einem Durchgang dieser Einschätzung an. Wenn sie sich allerdings inkonsistent verhielten, war kein Einfluss auf die Einschätzungen der Mehrheit nachzuweisen.
- Zajoc erklärt. wann die bloße Anwesenheit anderer Personen zu einer Leistungssteigerung oder zu einer Leistungsminderung führt. Was wird unter Soziale Erleichterung und soziale Hemmung verstanden? Und was wird als Ursache für die Zunahme von Erregung Soziale Erregung= Bei der Bearbeitung leichte oder hoch überlernte Aufgaben führt zur Leistungssteigerung Soziale Hemmung= Bei Aufgaben, die komplex oder neu sind oder deren Bewältigung noch nicht gut erlernt wurde. Ursacehn 1. Biologische Faktoren 2. Bewertungsangst 3. Ablenkung
- Nenne mir die die Faktoren, die die Argumente deer Majoritäten verstärken: 1. Majoritätsargumente sind zahlreicher 2. Majoritätsargumente werden häufiger diskutiert 3. Majoritätsargumente werden von mehr unabhängigen Quellen vertreten 4. Majoritätsargumente werden überzeugender präsentiert