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Allgemeine Pädagogik (Subject) / Probeklausur (Lesson)
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- Ultimative Erklärmuster von Verhaltensweisen (z.B. Gewalt bei Jugendlichen) können auf Vorerfahrungen der Jugendlichen und auf den EInfluss der Peergroup hinweisen . falsch- Ultimate Erklärüngsweisen wären solche, die auf genetische Dispositionen hinweisen Proximate wäre solche, die auf Sozialisation hinweisen
- In der Geisteswissenschaftlichen Antropologie werden die Unterschiede zwischen Tieren und Menschen betont Richtig
- Aktuelle antropologische Vorstellungen gehen von der Annahme aus, dass der Mensch ein "Mängelwesen" sei. falsch- Der Mensch als Mängelwesen, dass unterwiesen werden muss (von Gott oder so) ist im Mittelalter prägent gewesen. In der Moderne : Der Mensch als ……erziehungsbedürftiges Wesen…erziehungsfähiges Wesen…bildungsbedürftiges Wesen…bildungsfähiges Wesen
- Zur Erklärung von Verhaltensweisen können ausschließlich proximate Erklärungsmuster herangezogen werden. falsch- immer zusammenspiel aus proximaten und ultimaten Erklärungsmustern
- Ein konstituiertes Merkmal aktueller, pädagogisch anthropologischer Vorstellungen ist die Annahme, dass der Mensch sowohl erziehungsbedürftig, als auch erziehungsfähig ist Richtig
- Vorstellungen über den Menschen sind historisch- kulturell bedingt Richtig
- Mit Hilfe von anthropologischen Aussagen können die impliziten und expliziten Annahmen der Pädagogik reflektiert werden . Richtig
- Im Kontext der pädagogischen Antropologie werden Antworten darauf gegeben, wie pädagogische Prozesse gestaltet sein müssen. Falsch ! Es ist lediglich Orientierungswissen und liefert keine Antworten für die gestaltung pädagogischer Prozesse
- Nach modernem, pädagogischen antrophologischen Verständnis kann es im Rahmen pädagogischer Prozesse gelingen, Kinder und Menschen zu erziehen. Falsch ! die antropologische Pädagogik gibt keinen Aufschluss über Pädagogische Prozesse. Sie gibt Antworten auf normative und deskriptive Menschenbilder, aber nicht auf auf Prozesse.
- Nach der DGfE- Kommission "Pädagogische Anthropologie" hat jede Pädagogik eine Pädagogische Antrophologie richtig - Also eben ein Menschenbild, dass sie verfolgt
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- Ein Merkmal pädagogischer anthropologischer Vorstellungen ist die Reziprozität (Wechselbeziehung) zwischen Erziehungsbedürftigkeit und Erziehungsfähigkeit. richtig
- Die pädagogische Antropologie geht von der unbegrenzten Lernfähigkeit des Menschen aus. falsch- sie geht von garnichts aus, sondern beschreibt, welche Menschenbilder von verschiedener Pädagogik im Raum stehen. Die Menschenbilder geben Aufschluss darüber, was innerhab Pädagogischer Räume dem Menschen zugeschrieben und was von ihm erwartet wird, nicht aber wie es faktisch ist.
- Im Kontext der erziehungswissenschaftlichen Anthropologie werden normative Forderungen danach erhoben, dass der Mensch unabhängig von seiner Erziehungsbedürftigkeit erzogen werden soll. Falsch- nicht UNABHÄNGIG davon, sondern in gegenseitiger Abhängigkeit
- Schulische Sozialisation über den „heimlichen Lehrplan“ umfasst alle Bereiche jenseits von Lehrplänen, die bei SuS zu ungeplanter sozialer Verhaltenskonformität führen. richtig
- Schulische Sozialisation findet auch über Rituale statt, z.B. werden Klassenarbeiten als szenisches Ritual nicht in Frage gestellt. richtig
- Rituale im schulischen Kontext können dazu führen, dass bestehende Machtverhältnisse tradiert werden. richtig - können aber auch dazu beitragen, dass sie hinterfragt werden
- Schülerstrategien (z.B. Anpassung, Verinnerlichung von Geboten) können als Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem „heimlichen Lehrplan“ der Schule interpretiert werden. Richtig
- Sozialisation ist ein ergebnisoffener Entwicklungsprozess von Individuen. richtig
- Mit dem „heimlichen Lehrplan“ wird die Einflussnahme von Medien auf das demokratische Grundverständnis von SuS bezeichnet. falsch schon von Pädagog*innen in der Schule vermittelt, aber eben implizit
- Mit dem Aufkommen des Begriffs Sozialisation wird dem Einfluss der gesellschaftlichen Einflüsse auf die Persönlichkeitsentwicklung Rechnung getragen. richtig
- Hurrelmann beschreibt mit dem Modell des „produktiv realitätsverarbeitenden Subjekts“, dass ausschließlich die äußere Realität (z.B. Peergroup und Lehrkräfte) die Entwicklung eines Individuums bestimmt falsch - sondern Zusammenwirken von äußerer und innerer Realität (z.B. genetische Veranlagung und Intelligenz)
- Schulische Sozialisation über den „heimlichen Lehrplan“ umfasst alle Bereiche jenseits von Lehrplänen, die bei SuS zu ungeplanter sozialer Verhaltenskonformität führen. richtig
- Sozialisation ist ein ergebnisoffener Entwicklungsprozess von Individuen richtig
- Sozialisation ist nach wie vor ein Prozess, der durch die kritiklose Annahme bestehender Wert- und Normsysteme gekennzeichnet ist. falsch erstens nicht kritiklos (immer abgleich mit innerer Welt) und auch Aufbau von Persönlichkeit und nicht nur Anpassung an soziale Normen und Zwecke
- Gemäß dem heutigen Verständnis von Sozialisation findet Persönlichkeitsentwicklung als Interaktion zwischen innerer und äußerer Realität statt. richtig
- Mit dem „heimlichen Lehrplan werden alle sozialen Lernerfahrungen bezeichnet, die SuS in geplanten und intendierten Lernarrangements machen. falsch- nicht alle, sondern nur die impliziten unbeabsichtigten. also auch nicht zwingend in Lernarrangements
- Gegenüber dem Begriff Erziehung („sozial machen“) betont der Begriff Sozialisation („sozial werden“)einen bewusst intendierten pädagogischen Prozess. falsch eben andersherum
- Aufgrund der allgemeinen Schulpflicht gelingt der Schule als sekundärer Sozialisationsinstanz der Ausgleich herkunftsbedingter sozialer Ungleichheit besonders gut falsch - es gelingt Schule nicht gut. Diese Unterschiede werden oft noch verstärkt
- Aktuelle Sozialisationstheorien gehen von der Hintergrundannahme eines passiven Subjekts aus falsch keine einzige moderne Theorie geht davon aus, dass das subjekt passiv ist
- Sekundäre Sozialisationsprozesse beziehen sich auf Austauschbeziehungen innerhalb der Familie falsch- das wäre die primäre die sekundäre spricht von den Einflüssen der Peers, Schule, Medien etc.
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- Erziehung ist lebensgeschichtlich begrenzt richtig- erzogen werden nur Kinder
- Das heutige Erziehungsverständnis orientiert sich an Kants Diktum, dass der Mensch erst durch Erziehung zum Menschen werde. falsch - das ist nur ein Aspekt, der philosophische
- In neueren erzieherischen Konzepten wird ausschließlich das „Wachsenlassen“ des Educanden fokussiert. falsch nicht wachsen lassen, sondern gezielt einfluss nehmen
- Kants anthropologisches Verständnis basiert auf der Idee, dass der Mensch erst durch religiöse Tugendhaftigkeit zum Menschen wird. falsch- durch erziehung un Bildung wird er mündiger Mensch
- Dem Technologiedefizit gemäß ist die Erziehung ergebnisoffen richtig
- Die Wechselbeziehung zwischen Educant und Educator beeinflusst das erzieherische Handeln. richtig
- In der Schule kann entweder erzogen oder unterrichtet werden, beide pädagogischen Prozesse sind nicht gleichzeitig möglich. falsch erziehender Unterricht ist möglich
- Die beiden Metaphern vom Pädagogen als Handwerker und als Gärtner unterscheiden sich hinsichtlich des Grades an Instruktion. richtig
- Mit jeden Beginn eines erzieherischen Prozesses zielt der Educator auf das Ende des erzieherischen Prozesses richtig
- Kant begründete die Notwendigkeit von Erziehung damit, dass der Mensch seine ihm von Natur mitgegebenen Mängel kompensieren könne. richtig
- Erziehender Unterricht ist eine Konsequenz aus dem Ganztagsschulausbau. falsch
- Mit dem „Technologiedefizit der Pädagogik“ ist gemeint, dass Erziehung angesichts menschlicher Freiheit als determiniert gedacht werden muss. falsch sondern damit ist gemeint, dass der Educator nicht über Techniken verfügt, die genaustens den Effekt haben, die beabsichtigt waren.
- Werte haben neben einer gesellschaftlichen auch eine individuelle Funktion. richtig
- In modernen Gesellschaften ist die „Wertesynthese“ die maßgebliche Entwicklungsrichtung des Wertewandels. richtig
- Aus Werten resultieren unmittelbar Handlungsanweisungen. falsch sondern aus Normen
- Werteerziehung wird dann positiv beeinflusst, wenn sich propagierte Werte und gezeigte Haltungen widersprechen. falsch sie sollten sich eben nicht widersprechen
- Eine Wertevermittlung in der Schule soll vor allem in gezielten Unterrichtseinheiten stattfinden. falsch- Werte werden vorallem aus der Unterrichtspraxis gezogen oder dem schulischen alltag
- Im Rahmen von empirischen Untersuchungen (z.B. Shell-Studie 2015) konnte gezeigt werden, dass für heutige Jugendliche traditionelle Werte keine Relevanz mehr haben falsch - haben sie immernoch für manche
- Wertevermittlung in der Schule soll vor allem in gezielten UE stattfinden. falsch - in der gesamten Schulkultur
- In einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft sind die Zielvorstellungen über Erziehung notwendig kontrovers. richtig