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Hämato-Onko (Subject) / Innere Medizin (Lesson)

Hämato-Onko

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  • maligne Histiozytose ehr maligne Erkrankung mit generalisierter Proliferation abnormer Histiozyten (gewebetypische Makrophagen des lockeren Bindegewebes) in Knochenmark, Lymphknoten, Haut und Parenchymorganen.
  • Immunozytom (Synonym M. Waldenström und Makroglobulinämie) ein B-Zell-Lymphom mit Bildung monoklonaler IgM-Globuline. Lymphknotenschwellungen sind fakultativ vorhanden, ebenso Hepatosplenomegalie. Durch die Makroglobuline verursachte Symptome sind: Beeinträchtigung der Thrombozytenaggregation und Bindung an Gerinnungsfaktoren und dadurch hämorrhagische Diathese; Hyperviskositätssyndrom mit Raynaud-artigen akralen Durchblutungsstörungen und Sehstörungen. Gabe von jodhaltigen Kontrastmitteln kann zum akuten Nierenversagen führen.
  • Kostmann-Syndrom schwere angeborene Neutropenie kongenitale Reifungsstörung der Myelopoese als Ursache der Granulozytopenie  mit G-CSF behandelbar
  • Coombs-Test Mittels Coombs-Test werden antierythrozytäre Antikörper nachgewiesen, die an der Entstehung autoimmunhämolytischer Anämien, z.B. der Wärmeautoantikörper-Anämie, beteiligt sind.
  • myelodysplastische Syndromen dazu rechnet man die refraktäre Anämie, die Präleukämie, das 5q-Syndrom und die chronische myelomonozytäre Leukämie. Sie werden nach der FAB-Klassifikation eingeteilt  FAB-Klassifikation(French-American-British-Cooperative Group) der myelodysplastischen Syndrome RA Refraktäre Anämie RARS Refraktäre Anämie mit Ringsideroblasten RAEB Refraktäre Anämie mit Exzess von Blasten (mindestens Bizytopenie) RAEB-t Refraktäre Anämie mit Exzess von Blasten in Transformation CMML Chronische myelomonozytäre Leukämie
  • ididopathische thrombozytopenische Purpura (ITP) vor allem Kinder und junge Erwachsene. Ihr geht oft eine virale Infektion voraus (D). Es wird angenommen, dass die Virusantigene die Bildung von Thrombozyten-Autoantikörpern anregen, die zu einer Thrombopenie (B) und damit zu der charakteristischen Blutungsneigung führen. Bei den Patienten kommt es zu Petechien (A), Purpura und auch großflächigen Einblutungen (Suggilationen). Auch Schleimhautblutungen in Magen-Darm- und Urogenitaltrakt treten auf. In einigen ernsten Fällen kommt es auch zu intrazerebralen Blutungen. Meist nimmt die Erkrankung jedoch einen milderen Verlauf mit Spontanheilung innerhalb von etwa 6 Wochen. Bei der ITP des Erwachsenen kann die Anzahl vonMegakaryozyten im Knochenmarkausstrich erhöht sein (E). Abgesehen von den verschiedenen Blutungserscheinungen finden sich jedoch in der klinischen Untersuchung kaum Auffälligkeiten;
  • Graft-versus-Host-Erkrankung (GVHD) =Immunreaktion von Lymphozyten des Transplantats, also des Spenders, gegen das Gewebe des Empfängers (C). Sie tritt im Verlauf der ersten 3 Monate nach einer Knochenmarkstransplantation bei über einem Drittel der Patienten auf.  ist meist ein ernstes Geschehen mit Dermatitis, Enteritis, Hepatitis und Augenbeteiligung. Das Ausmaß der Organbeteiligung bestimmt die Überlebenschance der Patienten. Die Erkrankung fängt häufig mit einem Erythem an den Hand- und Fußsohlen an. Je stärker die GVHD ausgeprägt ist, desto großflächiger ist die Haut einbezogen. Die Leberbeteiligung drückt sich durch einen cholestatischen Ikterus und erhöhte Leberwerte aus. Die Darmbeteiligung zeigt sich durch krampfhafte Schmerzen und schleimig-wässrige Durchfälle bis hin zum Ileus. Zur Prophylaxe der GVHD wird Ciclosporin A in Kombination mit Methotrexat gegeben. Die Therapie erfolgt mit Prednisolon. Wenn dies nicht ausreichend wirksam ist, können Antithymozytenglobulin oder monoklonale Antikörper gegen T-Zellen eingesetzt werden. Eine Lungenbeteiligung mit chronischer Beeinträchtigung des Lungengerüsts entsteht erst im chronischen Verlauf der Graft-versus-Host-Krankheit. 
  • kleinzelliges Bronchialkarzinom (BC) Therapie: ist strahlensensibel, eine kombinierte Chemo-Radiotherapie verspricht den größten Behandlungserfolg.  Zyklisch alternierende Gaben des ACO-Schemas (Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin) + Cisplatin im Wechsel mit Carboplatin + Etoposid bewirken einesignifikante Zunahme der medianen Überlebenszeit. Eine prophylaktische Schädelbestrahlung (D) kann die Zahl der zerebralen Metastasen verringern. Dies hat jedoch keinen zusätzlichen Einfluss auf die Überlebenszeit.
  • Löfgren-Syndrom Oligoarthritis der Sprunggelenke, eine bihiläre Lymphknotenschwellung imRöntgenthorax und das hier in typischer Weise beschriebene Erythema nodosum an der Streckseite des linken Unterschenkels sind die kennzeichnendeTrias. akute Verlaufsform der Sarkoidose (M. Boeck). Diese Verlaufsform ist bei etwa 25% der Patienten zu beobachten, meistens beijüngeren Frauen.
  • Churg-Strauss-Syndrom (CSS) Das Churg-Strauss-Syndrom (CSS) ist eine granulomatöse ANCA-assoziierte Vaskulitis, die aufgrund des ähnlichen klinischen Erscheinungsbildes in der Differentialdiagnose zur Wegener-Granulomatose Schwierigkeiten bereiten kann. Die Vaskulitis betrifft hierbei bevorzugt die Pulmonalarterien und es liegt zusätzlich ein Asthma bronchiale vor. Richtungsweisend bei CSS sind eine ausgeprägte IgE-Erhöhung und oft eine exzessive Eosinophilie.
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  • M. Wegener: Es handelt sich dabei um eine systemische granulomatöse Vaskulitis mit Befall kleiner und mittlerer Gefäße. Typische Manifestationsorte sind zu Beginn HNO-Trakt und obere Luftwege, später auch Lunge und Nieren, und es treten allgemeine Krankheitssymptome wie Fieber, Abgeschlagenheit und Gewichtsverlust auf. Im Verlauf kann es zur Beteiligung fast aller Organsysteme kommen. Im Labor finden sich stark erhöhte Entzündungszeichen und in 95% der Fälle positive cANCAs. Die Diagnose wird bioptisch gesichert: In der Gewebeprobe aus den oberen Luftwegen finden sich perivaskuläre Infiltrate, Nekrosen, Epitheloidzellen und mononukleäre Granulome.
  • Prolaktinom handelt es sich um ein prolaktinsezernierendes Adenom des Hypophysenvorderlappens Therapie: Therapie erfolgt primär medikamentös mit Dopaminagonisten zB. Cabergolin und Quinagolid, Bromocriptin, Lisurid und Metergolin Eine mikrochirurgische transsphenoidale Operation durch einen erfahrenen Neurochirurgen ist nur bei therapieresistenten Prolaktinomen, bei Unverträglichkeit der medikamentösen Therapie oder auch bei geplanter Schwangerschaft einer Patientin mit einem suprasellär wachsenden Makroprolaktinom gerechtfertigt. Eine Radiotherapie sollte Fällen vorbehalten sein, die durch eine medikamentöse und operative Therapie nicht zu behandeln sind Eine Indikation zur transkraniellen Hypophysenoperation besteht bei fehlendem Ansprechen auf Dopaminagonisten und wenn die mikrochirurgische Methode nicht möglich ist.
  • 5 Stadien der Sarkoiedose   Stadium 0 initial normaler Röntgen-Thorax (10%) Stadium I symmetrische Hilusadenopathie und mediastinale Lymphknoten Stadium II Adenopathie + retikuläres Muster (30%)   Adenopathie + miliare (hämatogene) Herde   Adenopathie + retikulonoduläres Muster Stadium III Lungenveränderungen ohne hiläre Adenopathie (10%) Stadium IV konfluierende fibrotische Plaques (Herde größer als 10 mm)   Lungenfibrose  
  • Symptome der Iridozyklitis bzw Iritis die ziliare Injektion (A), die Hornhautendothelpräzipitate (B), das positive Tyndall-Phänomen (C) (= spaltlampenmikroskopische Sichtbarkeit von freigesetztem Protein in der Vorderkammer des Auges) und die verwaschene Irisstruktur (E), die durch eine Schwellung des Irisstromas bedingt ist. Bei der Patientin liegt bei der Grunderkrankung Sarkoidose wahrscheinlich eine Iritis bzw. Iridozyklitis vor.
  • Heerfordt-Syndrom Parotitis, Uveitis und Fazialisparese (wahrscheinlich) im Rahmen einer Sarkoidose.
  • Jüngling-Syndrom synonym mit der Ostitis multiplex cystoides, der Knochenmanifestation der chronischen Sarkoidose mit zystischer Umwandlung der Phalangen von Finger und Zehen.
  • Parinaud-(I-)Syndrom Hirnstammsyndromen. Die Läsion liegt in der Vierhügelregion und verursacht eine ipsilaterale vertikale Blickparese und Nystagmus.
  • (Von-)Mikulicz-Syndrom unter anderem z.B. paraneoplastisch im Rahmen der chronisch lymphatischen Leukämie auf und bezeichnet die schmerzlose Schwellung der Tränen- und Mundspeicheldrüsen.
  • typischer zythopathologischer Befund bei Sarkoidose? Der CD4/CD8-Quotient, also der Quotient von T-Helferzellen zu T-Supressorzellen, liegt bei ca. 10:1
  • Wirkung von Glukokortikoiden Es kommt zur vermehrten Synthese der Phospholipase A2 und damit zu einer Blockade der Freisetzung von Arachidonsäure, der Ausgangssubstanz für Prostaglandine und Leukotriene. Interleukine werden gehemmt und die Wirkung von Katecholaminen wird unterstützt.Zudem zeigt sich eine mineralokortikoide Wirkung mit Volumen- und Natriumretention (A) und dadurch bedingten Blutdruckanstieg. Es kommt außerdem zuKaliumverlusten (Hypokaliämie) durch eine vermehrte Kaliumausscheidung. (B) ist richtig. Aus der Steigerung der Glukonegenese und Lipolyse resultiert einediabetogene Stoffwechsellage, die nach Absetzen der Therapie meist reversibel ist (C). Es kommt zu einer erhöhten Thromboseneigung durch Thrombozytose (E) und Erythrozytose. Die Gesamtzahl an Leukozyten, deren Hauptteil dieGranulozyten darstellt, (D) steigt ebenso an. Die Lymphozyten sinken und darauf beruht auch die immunsuppressive und antiallergische Wirkung.
  • Mallory-bodies (Synonym: alkoholisches Hyalin) sind irreguläre Einschlusskörpcherchen in Hepatozyten bei ethyltoxischer Hepatitis und in hepatozellulären Karzinomen.
  • Councilman-bodies sind bei der Virushepatitis als eosinophile Körperchen nach Apoptose von Hepatozyten zu beobachten.
  • Psammonkörperchen. Es handelt sich um winzige Verkalkungen im Gewebe. Typischerweise kommen sie inSchilddrüsenkarzinomen, serös-papillären Ovarialkarzinomen sowie Meningeomen vor. Man findet sie aber auch in benignen Veränderungen des Mesothels. Psammonkörpcherchen allein sind kein Malignitätskriterium! 
  • thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP, Moschcowitz-Syndrom), hämolytisch-urämisches-Syndrom mit zerebralen Symptomen (z.B. Aphasie). Typische Kennzeichen dieses Syndroms sind: Anämie, Fragmentozyten im Blutausstrich, Thrombozytopenie, Nierenversagen und neurologische Störungen. Da die erworbene Form der TTP, um die es sich bei dem 26-jährigen Patienten mit großer Wahrscheinlichkeit handelt, durch Antikörper gegen ADAMTS-13, eine den von-Willebrand-Faktor-spaltende Protease, verursacht wird, ist die sinnvollste Therapie die Plasmapherese, da hierbei eine schnelle Elimination der Antikörper herbeigeführt werden kann. Die Behandlung führt bei 70–90% der Patienten zur Verbesserung des Schubes. Sonst würden sich Thromben bestehend aus großen vWF-Multimeren in den kleinen Gefäßen des Körpers ablagern und es käme zu Gefäßverschlüssen.
  • Goodpasture-Syndrom Nach heutigem Verständnis wird die Erkrankung durch gebildete Autoantikörper gegen die Basalmembran der Blutgefäße, insbesondere im Bereich der Nierenglomeruli und der Lungenbläschen, verursacht. Nach der klassischen Einteilung von Coombs und Gell liegt somit eine Autoimmunerkrankung vom Typ II vor. Die Lungenbeteiligung verursacht Blutungen mit blutigem Auswurf (Hämoptoe), die zur Lungensiderose (Eisenablagerung) führen. Die Glomerulonephritis ist eine schnell fortschreitende Glomerulonephritis die zur Gruppe der diffus-extrakapillären Glomerulonephritiden gezählt wird - es kommt zu Schlingennekrosen und starker Halbmondbildung. Die Antikörper sind gegen die nicht-kollagene Domäne von Kollagen IV der Basalmembran gerichtet. Sie können im Blutserum nachgewiesen werden
  • primäre Hyperfibrinolyse als Gerinnungsstörung...was ist das? Eine primäre Hyperfibrinolyse wird durch einen genetisch bedingten Mangel an physiologischen Inhibitoren des fibrinolytischen Systems, wie z.B. Alpha2-Antiplasmin, verursacht. Das Resultat ist eine vermehrte Fibrinolyse durch eine starke Freisetzung von Plasminogenaktivatoren. Durch den Verbrauch an Gerinnungsfaktoren ist die Fibrinogenkonzentration erniedrigt, die PTT verlängert und der Quick-Wert vermindert. Die Reptilasezeit ist in dieser Fragestellung von Bedeutung, da sie nur bei Störungen der Fibrinpolymerisation verlängert ist. Auch die Thrombinzeit ist bei dieser Störung verlängert. Die Thrombozytenzahl ist differenzialdiagnostisch zur disseminierten intravasalen Gerinnung mit nachfolgender sekundärer Fibrinolyse bei der primären Hyperfibrinolyse normal. 
  • Doppelflintenphänomen Die intrahepatischen Gallenwege verlaufen parallel zu den Pfortaderästen und sind in der gesunden Leber sonographisch nicht nachweisbar. Bei einem Aufstau der Galle (obstruktive Cholestase, z.B. durch einen Tumor im Bereich des Pankreaskopfes) kommt es daher zu einem sog. Doppelflintenphänomen,welches die erweiterten Gallengänge mit kräftigen Wandreflexen neben den ohnehin sonst sichtbaren Pfortaderästen repräsentiert.
  • Wann bestimmt man TNF? Indiziert ist die Bestimmung des TNF bei Patienten mitseptischem Schock. Es ist bekannt, dass das stark proinflammatorische TNF gut mit der Prognose des Patienten im septischen Schock korreliert: je höher das TNF ist, desto schlechter ist die Prognose.
  • Karnofsky-Index 100% Normalzustand, keine Beschwerden, keine manifeste Erkrankung 90% minimale Krankheitssymptome 80% normale Leistungsfähigkeit mit Anstrengung 70% eingeschränkte Leistungsfähigkeit, arbeitsunfähig, kann sich aber alleine versorgen 60% gelegentliche fremde Hilfe 50% krankenpflegerische und ärztliche Hilfe, nicht dauernd bettlägerig 40% bettlägerig, spezielle Pflege erforderlich 30% schwerkrank, Krankenhauspflege notwendig 20% Krankenhauspflege und supportive Maßnahmen erforderlich 10% moribund, Krankheit schreitet schnell fort 0% Tod
  • M. Werlhof = chronische ITP
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  • Thallasämie =Hämoglobinopathien, einer Gruppe von Erkrankungen, bei denen es auf unterschiedliche Weise zu hämolytischen Anämien kommt. Genetisch bedingt werden zu wenig Globinketten mit "normaler" Struktur produziert. Bei der β-Thalassämie werden zu wenig β-Globinketten synthetisiert. Dieser Mangel kann ersatzweise durch Einbau von δ- (ergibt HbA2) oder γ-Ketten (ergibt HbF) kompensiert werden. Die Minorform findet man bei heterozygoten, die Majorform, mit einer ausgeprägten Klinik, bei homozygoten Genträgern. Liegt ein Syntheseproblem bei den α-Globinketten vor, ist eine Kompensation durch andere Strukturen nicht möglich, es resultiert eine α-Thalassämie, die verschiedene klinische Manifestationen aufweisen kann.
  • Therapiemöglichkeiten einer lebensbedrohlichen Hyperkalzämie Merke: Kalziumkonzentration > 3,5 mmol/l = lebensbedrohlich! Kalziumzufuhr STOP !!! forcierte Diurese mit Nacl 0,9% + Furosemid (B) (CAVE: Kalium substituieren!) Calcitonin (E) (wirkt allerdings nur kurz!) Biphosphonate (A) → Hemmung der Osteoklastenaktivität (besonders geeignet bei tumorinduzierten Hyperkalzämien) Glukokortikoide (D) → Vitamin D-Antagonismus (besonders geeignet bei Vitamin D-induzierten Hyperkalzämien und Plasmozytom; nur supportiv zu anderer Therapie!) Dialyse
  • SLE Der systemische Lupus erythematodes (= SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, die besonders häufig Frauen betrifft. Typisch ist das Vorliegen diverser organunspezifischer Autoantikörper (z.B. ANA, Anti-DNS-AK, Anti-Sm, Anti-RNP-AK, Anti-Histon) die über zytotoxische Reaktionen und Immunkomplexbildung zu Gewebe- und Organschäden führen. Im Rahmen des SLE kann es darüber hinaus zu einem Auftreten von Antikörpern gegen jeden Gerinnungsfaktor kommen (= Hemmkörperhämophilie). Am häufigsten hiervon betroffen ist allerdings der Faktor VIII (= erworbene Hemmköperhämophilie A). Im Regelfall ist die Blutungsneigung durch den resultierenden Antikörpermangel schwer und oft lebensbedrohlich. Die Hauptblutungsmanifestationen sind Blutungen in die Weichteile, flächenhafte subkutane Blutungen am Stamm und an den Extremitäten (wie auf den Bildern im vorliegenden Fall) sowie Blutungen in die Muskulatur, die zu einem massiven Blutverlust und/oder einem Kompartment-Syndrom führen können. Im Gegensatz zur angeborenen Hämophilie sind Gelenkblutungen selten. Antwort (C) ist richtig. (A) Antiphospholipid-Antikörper (= Anti-Kardiolipin-AK und Lupusantikoagulanz) finden sich bei etwa 1/3 der Patienten mit SLE. Diese Antikörper gehen einher mit dem Risiko für das Auftreten des Antiphospholipid-Syndroms mit den Trias: arterielle und venöse Thrombosen, Thrombozytopenie und Aborte. (B) Autoantikörper gegen Thrombozyten können beim SLE ebenfalls vorkommen. Die resultierende thrombozytopenische Hämostasestörung zeigt jedoch einen petechialen Blutungstyp (siehe Abbildung). (D) Die gegen das in neutrophilen Granulozyten zytoplasmatisch gelegene Enzym Proteinase 3 gebildeten Antikörper werden auch als c-ANCA bezeichnet und finden sich bei der Wegener-Granulomatose (= Vaskulitis der kleinen Gefäße). Beim SLE finden sich keine c-ANCA, hingegen können p-ANCA (Myeloperoxidase-AK) vorliegen. (E) Antikörper gegen Komplementfaktor C1q lagern sich bei Patienten mit Lupus-Nephritis in der Niere ab und sind am ehesten pathogenetisch wirksam. Diese Antikörper können sowohl die Diagnosefindung bei Patienten mit Verdacht auf Kollagenose als auch die Aktivitätsbeurteilung bei gesichertem SLE erleichtern. Diese Antikörper haben keine erhöhte Blutungsneigung zur Folge. Merke: Ein Mangel an Gerinnungsfaktoren führt zu flächenhaften Blutungen, während ein Mangel an Thrombozyten ein petechiales Blutungsmuster nach sich zieht.
  • Einteilung des Magenlymphoms (Ann-Arbor-Einteilung nach Musshoff et al.) und die jeweilige Therapie. Stadium Ausdehnung Therapie hochmaligner GI-NHL Therapie niedrigmaligner GI-NHL E I 1 uni- oder multilokuläres Wachstum beschränkt aufMukosa und Submukosa ohne Lymphknotenbeteiligung OP + Chemotherapie bei MALT-Lymphom: bei positivem H. pylori-Status: alleinige Eradikationstherapie,dann Restagingsonst: OP E I 2 siehe E I 1+ Infiltration der Muscularis propria, Subserosaoder organübschreitendes Wachstum ohne Lymphknotenbefall OP + Chemotherapie OP + Radiotherapie E II 1 siehe E I 2+ Befall regionaler Lymphknoten OP + Chemotherapie OP + Radiotherapie E II 2 siehe E II 1+ Befall regionaler Lymphknoten+ organüberschreitendes Wachstum unterhalb des Zwerchfells OP + Chemotherapie OP + Radiotherapie E III siehe E II 2+ Lymphknotenbefall ober- und unterhalbdes Zwerchfells und Organbefall über dem Zwerchfell Chemotherapie Chemotherapie E IV siehe E III+ disseminierter Organbefall Chemotherapie Chemotherapie, ggf. Radiotherapie
  • Karzinoide Karzinoide sind Tumoren des diffusen neuroendokrinen Zellsystems (APUD-Zellsystem) und kommen typischerweise im Magen-Darm-Trakt und im Bronchialsystem vor. Die sezernierten Peptidhormone (z.B. Serotonin, Kallikrein) sind für das Karzinoidsyndrom mit der Trias Diarrhoe, Flushsymtpomatik (Hitzewallungen, Gesichtsrötung die in Zyanose umschlägt, Tachykardie, Schwitzen, intermittierend schmerhafter Subileus, athmaähnliche Anfälle) und kardialen Symptomen durch eine bevorzugt rechtsseitige Endokardfibrose (Hedinger-Syndrom) verantwortlich. Erst nach Metastasierung in die Leber (sezernierte Peptidhormone können dann nicht mehr in der Leber abgebaut werden) werden Karzinoide symptomatisch. (A) Die 5-Hydroxyindolessigsäure ist das Abbauprodukt des Serotonins und zeigt sich daher bei Karzinoiden im 24-Stunden-Sammelurin erhöht. Im Serum kann man auch direkt erhöhte Spiegel von Serotonin und Chromogranin A nachweisen. (C) Die Bronchoskopie kann in dem vorliegenden Fall bei basal rechtsseitig abgeschwächtem Atemgeräusch evtl. zum Nachweis des Primärtumors führen. Ungefähr 3/4 der bronchialen Karzinoide liegen zentral und sind damit einer Biopsie zugänglich. Der diagnostische Nutzen ist jedoch häufig gering, da das meist intakte Bronchialepithel den Tumor überzieht. (D) Die Computertomographie kann zum Nachweis des Primärtumors bzw. zum weiteren Staging (Vorliegen Lebermetastasen) durchgeführt werden. (E) Bei neuroendokrinen Tumoren ist die Somatostatin-Rezeptordichte meist erhöht, so dass sich ein Karzinoid durch die Somatostatin-Rezeptorszintigraphie(= Octreotid-Scan) gut nachweisen lässt.
  • Vanillinmandelsäure im Urin ist das Abbauprodukt von Noradrenalin und Adrenalin, d.h. es finden sich erhöhte Urin-Werte bei erhöhten Blutspiegeln dieser Katecholamine. Dies ist z.B. beim Phäochromozytom der Fall. Noradrenalin und Adrenalin führen nicht zum Karzinoidsyndrom
  • Mangel des fibrinstabilisierenden Faktors XIII...was macht das? Ein Mangel des fibrinstabilisierenden Faktors XIII kann (selten) ererbt oder erworben durch vermehrten Verbrauch (Colitis ulcerosa, DIC) auftreten. Durch ungenügende Vernetzung des Fibringerüsts bleibt der Wundverschluss brüchig, was sich durch Nachblutungen bei primär unauffälliger Blutstillung und Wundheilungsstörungen äußert.
  • Faktor-V-Leiden-Mutation Etwa die Hälfte aller Thrombophilien, welche wiederum für eine Thrombose prädisponieren, sind erblich bedingt. Hierunter fällt auch die so genannte APC-Resistenz oder Faktor-V-Leiden-Mutation (Punkmutation). Protein C ist ein wichtiger Vitamin K-abhängiger Hemmstoff der Blutgerinnung. Aktiviertes Protein C (APC) hemmt die Gerinnungsfaktoren Va und VIIa, wodurch das schnelle extrinsische Gerinnungssystem gehemmt wird. Beim Faktor-V-Leiden kann Protein C nicht wirken, die Gerinnungskaskade läuft ungehindert ab. Patienten mit diesem Gendefekt haben in Abhängigkeit weiterer Faktoren (orale Kontrazeption, Hetero-/Homozygotie) ein bis zu über 200-faches Thromboserisiko! 
  • Wichtiges zur Gerinnung Merkzettel: Blutgerinnung und Gerinnungsstörungen Thrombozyten Intrinsisches plasmatisches System Extrinsisches plasmatisches System primäre Blutstillung Freisetzung von Thromboxan A2 (Aggregation) und Prostazyklin (Hemmung der Aggregation) langsames System bei Endothelläsion Kontaktaktivierung und Start mit F. XII schnelles System Aktivierung bei Gewebeverletzung durch Gewebsthromboplastin Prüfung Blutungszeit Ristocetin-Aggregationstest, … PTT (partielle Thromboplastinzeit) [20-35 sec.] Thromboplastinzeit (= TPZ) als:Quick [> 70%] oder INR Medikamente zur Hemmung der Gerinnung: Acetylsalicylsäure, Clopidogrel, Abciximab, … Heparine/Hirudin Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon) Medikamente zur Verbesserung der Gerinnung (Antidote zu den vorgenannten) Thrombozytenkonzentrate Protamin/- Vitamin K Klinik der hämorrhagischen Diathese Thrombozytäre/vaskuläre Diathese: Petechien (punktförmige, nicht wegdrückbare Blutungen) Purpura (Exanthem aus Petechien) Koagulopathien: großflächige Blutungen mit scharfem Rand, Hämarthros, Hämatome, Muskelblutungen Kombinierte Hämostasestörung: petechiale und großflächige Blutungen mit unscharfem Rand  
  • paroxysmale nächtliche Hämoglobinurie (PNH) eine erworbene klonale Stammzellerkrankung mit hämolytischer Anämie Diagnostisch wegweisend ist der Zuckerwassertest, zusätzlich kann der Ham-Test (Säure-Serum-Test) durchgeführt werden. Als neuere Methode ist die durchflusszytometrische Untersuchung zum Nachweis von GPI-defizienten Leukozyten und Erythrozyten durchzuführen. Es kann als Komplikation gehäuft zu thrombembolischen Ereignissen (Pfortaderthrombosen, Lebervenenthrombosen, Thrombosen cerebraler Gefäße, Milzvenenthrombosen) und der aplastischen Anämie, dem myelodysplastischen Syndrom (MDS) oder der akuten myeloischen Leukämie (AML) kommen. Ursache der Hämolyse ist eine erworbene Mutation des PIG-A-Gens auf dem X-Chromosom der hämatopoetischen Stammzelle, das die Biosynthese des PIG-Ankerproteins steuert.
  • Kardinalsymptome des Plasmozytoms 1. Auftreten monoklonaler Immunglobuline im Plasma und/oder Urin 2. Plasmazellnester im Knochenmark und/oder Plasmazellanteil im Knochenmark > 15% 3. Osteolytische Herde im Knochen oder Osteoporose bei gleichzeitiger Vermehrung der Plasmazellen im Knochenmark Von diesen Kardinalsymptomen müssen zwei gegeben sein. 
  • Thrombophlebitis migrans Die Thrombophlebitis migrans (auch Thrombophlebitis saltans sive migrans) ist eine rezidivierende Thrombophlebitis wechselnder Lokalisation an nicht varikös veränderten Venen. Sie stellt als paraneoplastisches Syndrom ein Begleitsymptom bei malignen Tumoren dar. Am häufigsten ist es beim Pankreaskarzinom anzutreffen. 
  • Plasmozytom Einteilung nach Durie und Salmom Stadium I entspricht einer Tumorzellmasse von < 0,6 x 1012Zellen /m2 KOF Hb-Wert > 10 g/dl Serum-Ca normal [2,2-2,6 mmol/l] röntgenologisch normales Skelett, bzw. nur ein solitäres Plasmozytom geringe Konzentration monoklonaler Igs (IgG < 5 g/dl, IgA < 3 g/dlLeichtketten im Urin < 4 g/24 h) Im Stadium I müssen alle vier Kriterien erfüllt sein. Im Stadium III reicht bereits ein Kriterium aus! Unterteilung nach Nierenfunktion: A Serum-Kreatinin < 2 mg/dl (< 177 μmol/l) B Serum-Kreatinin > 2 mg/dl (> 177 μmol/l) Stadium II weder Stadium I noch III Stadium III entspricht einer Tumorzellmasse von > 1,2 x 1012Zellen /m2 KOF Hb-Wert < 8,5 g/dl Serum-Ca erhöht fortgeschrittene Osteolysen hohe Konzentration monoklonaler Igs (IgG < 7 g/dl, IgA < 5 g/dlLeichtketten im Urin < 12 g/24 h) (B)  
  • Stadieneinteilung der Kolorektalen-CA Dukes-Klassifikation des Kolonkarzinoms in der Modifikation nach Astler und Coller Stadium Definition 5-Jahres-Überlebensrate - A: Tumor auf Mukosa begrenzt 80% - B1: Invasion von Muscularis mucosae, Submukosa und Muscularis propria 60% - B2: komplette Durchwanderung der Muscularis propria - C1: Invasion der Muscularis mucosae, Lymphknotenbefall 30% - C2: komplette Durchwanderung der Muscularis propria, Lymphknotenbefall - D: Fernmetastasen 1%
  • Transplantationsreaktionen Bei den unter (A)-(C) beschriebenen Abstoßungsreaktionen greift das Immunsystem des Empfängers das Transplantat an; Symptome findet man deshalb ausschließlich am Transplantat. Umgekehrt bei der Graft-versus-Host-Reaktion: Hier greifen T-Lymphozyten des Knochenmark-Transplantats den Empfängerorganismus an. Symptomeentwickeln sich also am Körper des Empfängers.   (A) Eine Transplantatabstoßung vom hyperakuten Typ (nach Coombs und Gell eine Reaktion vom Typ II) entsteht durch präformierte Antikörper des Empfängers gegen HLA- und Blutgruppenantigene des Transplantats. Sie führt über die Aktivierung von Komplement und Gerinnung zu zytotoxischen und ischämischen Nekrosen am Transplantat und so zur dessen Abstoßung Minuten bis Stunden nach erfolgter Transplantation. Durch Kreuztestung von Empfängerantikörpern und Spenderlymphozyten kann diese Reaktion vermieden werden. (B) Eine Transplantatabstoßung vom akuten Typ (Typ IV nach Coombs und Gell) tritt meist Tage bis Wochen nach der Transplantation auf. Sie beruht auf der Reaktion von T-Lymphozyten gegen Antigene des Transplantats. Es kommt zur Infiltration des Transplantats mit Lymphozyten, Plasmazellen undMakrophagen. Durch zytotoxische T-Lymphozyten wird das Endothel geschädigt und es kommt zur Vaskulitis, was wiederum die Gerinnungskaskadeaktiviert. Die akute Abstoßungsreaktion muss durch eine immunsuppressive Therapie unterbunden werden. (C) + (E) Bei der Transplantatabstoßung vom chronischen Typ findet man im Transplantat trotz Immunsuppression eine chronische Entzündung. Es kommt zur Stimulation des Endothels und zur Proliferation der glatten Gefäßmuskulatur des Transplantats; eine narbige Intimafibrose entsteht. Schließlich entwickelt sich eine obliterative Transplantatvaskulopathie: Das Transplantat wird minderperfundiert und atrophisch. (D) Eine Graft-versus-Host-Reaktion entsteht nach allogener Knochenmarktransplantation, bei der kompetente Spender-T-Lymphozyten auf den Empfänger übertragen werden. Diese vermitteln eine zelluläre Immunreaktion gegen MHC-Moleküle des Empfängers. Betroffen sind vor allem die drei Organe Haut(makulopapulöses Exanthem, Erythrodermie), Darm (Enteritis) und Leber (Hepatitis).
  • fokal nodulären Hyperplasie Man erkennt in der Elastica-van-Gieson Färbung rot scheinend kollagene, sternförmige Septen, in denen Gefäße und duktuläre Proliferate zu sehen sind. Die Septen fassen Zellverbände aus Hepatozyten zusammen. In der Mitte ist es zu einer Parenchymverfettung gekommen, und es scheint Gewebe zugrunde gegangen zu sein. Es entsteht also das Bild einer "fokalen Leberzirrhose", wie sie es nur bei der fokal nodulären Hyperplasie der Fall ist. Die fokal noduläre Hyperplasie (FNH) der Leber besteht aus benignen septierten Regeneratknoten der Leber. Frauen sind 7-mal häufiger betroffen als Männer. Unter Östrogeneinnahme bzw. oralen Kontrazeptiva kann es zu einer Vergrößerung der FNH kommen. Klinisch verhält sich die FNH eher unauffällig(die Symptomatik korreliert mit der Größe), in 80% der Fälle handelt es sich um einen Zufallsbefund.
  • Bisphosphonate ...Wirkung und NEbenwirkung? Bisphosphonate hemmen die Wirkung der Osteoklasten. Sie werden in die mineralisierte Knochenmatrix eingebaut und stabilisieren den Knochen, zudem senken sie den Serum-Kalzium-Spiegel durch eine Komplexbildung mit Kalzium. Eine Indikation zur Therapie mit Bisphosphonaten besteht bei Osteoporose, M. Paget, Tumor-assoziierter Hyperkalzämie und Calciphylaxie. Bisphosphonate sollten möglichst 30 Minuten vor dem Frühstück in stehender Haltung mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Ist die Passage durch den Ösophagus verzögert oder behindert, kann es durch Ablagerung des Bisphosphonats zu ausgeprägten Schleimhautnekrosen mit Ösophagitis kommen. Antwort (B) ist richtig. Weitere typische Nebenwirkungen sind eine Hypokalzämie, Knochenmineralisationsdefekte, gastrointestinale Beschwerden und selten auch Ösophagusverätzungen.
  • Procalcitonin ...wann ist es erhöht? Procalcitonin (PCT) ist das Prohormon des Calcitonins und dient als Entzündungsparameter. Die Freisetzung bzw. Synthese von PCT wird im Wesentlichen durch bakterielle Endotoxine, in geringerem Umfang aber auch von Pilzen und von Parasiten induziert. Die Serumkonzentration korreliert mit dem Schweregrad der Entzündung. Bei viralen, neoplastischen und Autoimmunerkrankungen ist kein oder nur ein geringer Anstieg (< 2,0 ng/ml) von PCT zu beobachten. Anhand des PCT lassen sich infektiöse von nichtinfektiösen systemischen Entzündungsreaktionen wie das "Systemic Inflammatory Response Syndrome" (SIRS) differenzialdiagnostisch abgrenzen. Im Vergleich zu anderen, in der klinischen Routinediagnostik verwendeten Infektionsparametern wie CRP oder Leukozyten, zeigt PCT einen deutlichen Vorteil zur Diagnose, Verlaufsbeurteilung und prognostischen Beurteilung schwerer bakterieller Infektionen und der Sepsis. Ein Nachteil der PCT-Bestimmung sind die hohen Kosten im Vergleich zu den klassischen Entzündungsparametern.
  • Therapie des Phäochromozytoms Die Therapie besteht in der operativen Tumorentfernung. Diese sollte aber erst nach präoperativer α-Blockade (z.B. mittels Phenoxybenzamin) zur Verringerung kardiovaskulärer Komplikationen erfolgen. Zur symptomatischen Behandlung können auch kardioselektive Betablocker zum Einsatz kommen. Allerdings dürfen diese erst nach erfolgter α-Blockade gegeben werden, da sonst die Blockade der β2-Rezeptoren hypertensive Krisen auslösen kann! 
  • Peutz-Jeghers-Polypen Peutz-Jeghers-Polypen sind sporadische Hamartome (tumorartige embryonale Fehlbildungen) in Kolon und Rektum oder treten im Rahmen des Peutz-Jeghers-Syndroms bevorzugt in Dünndarm und Magen auf. Das Peutz-Jeghers-Syndrom ist ein nicht-neoplastisches genetisch vererbbares Polyposis-Syndrom. Die Hamartome sind meist gestielt und entarten nur sehr selten. Die Histologie zeigt eine charakteristische, baumartige Struktur der Muscularis mucosae. Das Epithel ist regelrecht differenziert (Enterozyten, Becherzellen).