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Medizin (Subject) / Fachbegriffe A (Lesson)

begriffe übersetzt

This lesson was created by vera1996.

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  • Abdomen bauch
  • Ablatio Ablösung, Amputation
  • Ablatio mammae Operative Entfernung der Brust Brustamputation
  • Absorption Aufnahme
  • Adenokarziom vom Epithelgewebe (geschlossener ein- oder mehrschichtiger Zellverband, der innere oder äußere Körperoberflächen bedeckt. Funktionen: Schutz, Stoffaustausch, Reizaufnahme) der Drüsen ausgehendes Karzinom  (Abk. Ca. Vom Deckgewebe (Epithel) ausgehender bösartiger Tumor, z. B. in der Haut, den Schleimhäuten der Lunge, verschiedenen Drüsen, des Magen-Darm-Trakts, der lnnenauskleidung der Harnblase und anderer Organe. Karzinome lassen sich hinsichtlich Gewebeaufbau und Wachstum in die unterschiedlichsten Formen einteilem 80-90% aller bösartigen Tumore sind Karzinome.)
  • Adenom vom Epithelgewebe der Drüsen oder der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts ausgehende, zunächst gutartige Geschwulst, die bösartig entarten kann. 
  • adenomatös drüsenförmig
  • adjuvant unterstützend, ergänzend
  • adjuvante therapie Jede "unterstützende" Therapieform. Wenn nach der vorhergegangenen Therapie (Operation, Strahlentherapie) kein Tumor mehr nachweisbar ist, aber das Vorhandensein einzelner Tumorzellen nicht ausgeschlossen werden kann, wird adjuvant therapiert, zum Beispiel mit Hormonen (adjuvante Hormontherapie) wieAntiöstrogenen oder Zytostatika (adjuvante Chemotherapie).
  • Adreno... Die Nebenniere betreffend
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  • Adrenocortico... Die Nebennierenrinde betreffend
  • Adrenocorticosteroide Nebennierenrindenhormone
  • Ätiologie Lehre von den Krankheitsursachen bzw. die einer Krankheit zugrundeliegende Ursache selbst. 
  • Ätiologischer Faktor Verursachender Faktor
  • AFP - Alpha Fetoprotein Eiweißgruppe, die hauptsächlich im Gewebe des Ungeborenen vorkommt: einProtein, das im Dottersack, in der fetalen Leber u. in Zellen des Verdauungstrakts (auch im Erwachsenenalter) produziert wird. Die Erhöhung von AFP im Serum ist normal in der Schwangerschaft und beim Säugling, krankhaft erhöhte Werte kommen bei bestimmten Erkrankungen (z.B. der Leber) und bösartigen Tumoren(Tumormarker) vor. 
  • Agonist Substanzen, die sich mit einem Rezeptor verbinden und die zellulären Eigenschaften verändern. 
  • AIDS Abk. für acquired immune(o) deficiency syndrome, wörtl übersetzt: erworbenes Immunschwächesyndrom. Erstmals 1981 beschriebenes Krankheitsbild, das durch eine ausgeprägte Immunschwäche mit wiederkehrenden Infektionen und spezifischenMalignomen (Böseartiges Wachstum, Tumor) wie Kaposi-Sarkom und Lymphomen (Eine (bösartige) Erkrankung des lymphatischen Systems, die in der Regel mit Tumorbildung einhergeht.) gekennzeichnet ist. Erreger ist das Virus HIV. 
  • akut plötzliches einsetzen einer erkrankung
  • Alkaloide stickstoffhaltige, meist kompliziert aufgebaute Inhaltsstoffe von Pflanzen mitpharmakologischer Wirkung 
  • Alkylantien Gruppe von Zytostatika(zellgiften), die Alkylgruppen (Kohlenwasserstoffreste/-gruppen) in organische Verbindungen einführen, insbesondere in die DNS. Dadurch werden deren Stränge vernetzt und die Erbinformation kann nicht mehr abgelesen werden. 
  • Allergie Fehlgeleitete Immunreaktion: Es werden harmlose Stoffe (z.B. Pollen) als körperfeindliche Antigene erkannt und dagegen Antikörper gebildet. 
  • allogen(e Knochenmarktransplantation) aus dem gr. allos= anders, verschieden - Knochenmarkfremdspende. Dem HLA - verträglichen Spender wird Knochenmark entnommen und dem Empfanger gegeben. Siehe Knochenmarktransplantation 
  • Alopezie Haarausfall, kann am ganzen Körper auftreten und kann durch bestimmte Zytostatika(Zellgifte)verursacht werden. 
  • ambulant ohne krankenhausaufenthalt
  • Amenorrhoe Ausbleiben der Regelblutung 
  • Aminosäuren Organische Verbindungen, aus denen die Eiweiße (Proteine) aufgebaut sind. Es gibt ca. 25 verschiedene Aminosäuren: Gly Glycin Ala L-Alanin Ser L-Serin Thr Threonin Val Valin Leu Leucin Ile Isoleucin Asp Asparaginsäure Glu Glutaminsäure Asn Asparagin Gln Glutamin Arg Arginin Lys Lysin Hyl Hydroxylysin Orn Ornithin Cit Citrullin Cys Cystein Cys2 Cystin Met Methionin Phe Phenylalanin Tyr Tyrosin Pro Prolin Hyp Hydroxyprolin Trp Trypthopan His Histidin 
  • Amputation operative Entfernung eines Körperteils
  • anabol den Stoffwechsel im Sinne von (Eiweiß-)Aufbau beeinflussend, insbesondere Aufbau von Muskelmasse. 
  • Analgetikum schmerzlinderndes Medikament
  • Anämie Blutarmut, Verminderung von Erythrozytenzahl(rote blutkörperchen) und Hämoglobin (bestandteil der roten blutkörperchen der sauerstoff transportiert)
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  • Anamnese Krankengeschichte: Art, Beginn und Verlauf der aktuellen Beschwerden, die im ärztlichen Gespräch mit dem Kranken erfragt werden. 
  • Anaphylaxie Besonders schwere Sonderform der Allergie, die zum sog. anaphylaktischen Schock mit tödlichem Ausgang führen kann. 
  • Anästhesie Schmerzausschaltung. Man unterscheidet Lokalanästhesie: nur Betäubung eines begrenzten Bezirks und Allgemeinanästhesie: Ausschaltung des Bewußtseins (Narkose) 
  • Anastomose 1. natürliche Verbindung zwischen Blut-, Lymphgefäßen oder Nerven 2. Operativ angelegte Verbindung von Hohlorganen. z.B. bilio-digestive Anastomose = Verbindung von Gallengang oder -blase mit Dünndarm oder Zwölffingerdarm. 
  • Androgene männl. Geschlechtshormone, die die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale des Mannes fördern. Wichtigster Vertreter ist das Testosteron. Durch Androngenentzug kommt es zu einer Verkümmerung der Prostata. 
  • Angiosarkom Ein bösartiger seltener Tumor, der in den kleinen Blutgefäßen (Kapillaren) entsteht; man unterscheidet: Hämangiofibrosarkom: von den Zellen der Gefäßwand (Perithel) ausgehend. Hämangioendotheliom: von den Zellen der Gefäßauskleidung (Endothel) ausgehend.
  • Anorexie Appetitlosigkeit
  • Antagonist Gegenspieler, Gegenmittel. Pharmakologisch (=Wissenschaft von den Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen und Organismus. ): Substanz, die sich mit demselben Rezeptor (=allg. Aufnahmeapparat, -organ. Pharmakologisch: Struktur/Ort in der Zelle, wo eine Substanz erkannt und darauf reagiert wird. )  wie der Agonist (=Substanzen, die sich mit einem Rezeptor verbinden und die zellulären Eigenschaften verändern) verbindet und diesen dadurch wirkungslos macht.    Gegenteil: Agonist
  • Antiandrogene Substanzen, die die Wirkung der natürlichen Androgene (=männl. Geschlechtshormone, die die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale des Mannes fördern) hemmen. 
  • Antibiotika Einzahl: Antibiotikum  Sammelbegriff für chemisch unterschiedliche Stoffwechselprodukte verschiedener Organismen mit abtötender oder wachstumshemmender Wirkung. Diese kann sich gegen z.B. Viren, Bakterien, Pilze und auch Körperzellen richten. 
  • Antidiuretisches Hormon ein Hormon, das den Flüssigkeitshaushalt steuert 
  • Antidot Gegengift
  • Antiemetika Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen 
  • Antigen Stoffe, die vom Körper als feindlich erkannt werden und das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anregen. Es sind meist Eiweiße, z.B. in der Zellwand von Bakterien. 
  • Antigen-Antikörper-Komplex =Immunkomplex In der Regel nicht wieder lösbare Verbindung aus Antigen und Antikörper, die bei der Antigen-Antikörper-Reaktion entsteht.
  • Antigen-Antikörper-Reaktion in der Regel nicht wieder lösbare Verbindung von Antigen und Antikörper zu einen sog. Immunkomplex
  • Antikörper Reaktionsprodukte des Immunsystems auf körperfeindliche Stoffe (Antigene). Es sind relativ kompliziert gebaute Eiweiße. Sie gelten als Träger derImmunität. Sie sind gezielt gegen das Antigen gerichtet, lagern sich daran an und machen es dadurch wirkungslos. 
  • Antimetabolite Substanzen, die einen lebenswichtigen Stoffwechselprozeß blockieren oder verändern. Sie sind in ihrer chemischen Struktur natürlichen Substanzen des Stoffwechsels, den Metaboliten, sehr ähnlich. Antimetaboliten sehen so aus als seien sie normale Metaboliten. Sie dringen in den Stoffwechsel ein und blockieren bestimmte biochemische Reaktionen, weil sie eben nicht die "echten" Metaboliten sind. Wenn die Antimetaboliten für die Tumorzellen mit ihrem besonderen Stoffwechsel schädlicher sind als für die gesunden Zellen, werden sie als Zytostatika bei der Chemotherapie verwendet.Die meisten Stoffe dieser Gruppe sind mit den natürlichen DNS-Basen chemisch verwandt und werden dann als "falsche Base" in die DNSeingebaut. Dadurch kommt es zu Strangbrüchen der DNS oder zur Produktion sogenannter "Nonsense-Proteine", Eiweißstoffe ohne Funktion (siehe auchProteinbiosynthese). 
  • antimykotisch das Wachstum von Pilzen hemmend 
  • antineoplastisch das Tumorwachstum hemmend