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Phil (Subject) / Onto (Lesson)

Ontologie

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  • 1. Wie lauten die beiden Grundfragen der Ontologie? 1. Was gibt es/exestiert?2. Was heißt es zu sagen, dass Gegenstände esxtistieren?
  • .In welchem vom Alltagsgebrauch abweichenden Sinn wird das Wort „Gegenstand“ in der Ontologie häufig verwendet? Alles ist Gegenstand/Entität.
  • 3. Was bedeutet „Entität“ in der Ontologie? Synonym zu Gegenstand;Seiend
  • 4. Was verstehen wir in der Ontologie unter „Kategorien“? 1.Arten von Gegenständen2.Begriffe um Gegenstände in Arten einzuteilen.
  • Geben Sie Beispiele für gebräuchliche (ontologische) Kategorien! Materielle, nichtmaterielle, mentale, abstrakte mögliche, unmögliche, bewusstseins(un)abhängige(un)zeitliche, Einzelnde, Universalien, Eigenschaften,Zustände, Prozesse
  • Was bedeutet es, eine ontologische Kategorie zu charakterisieren? Merkmale die alle Gegenstände dieser Kategorie aufweisenund in ihrer Gesamtheit ausschließlich Gegenstände dieser Kategorie aufweisen.
  • Charakterisieren Sie die Kategorie der materiellen Gegenstände! 1. grundsätzlich der sinnlichen Wahrnehmung zugänglich2. räumlich ausgedehnt und räumlich lokalisierbar3. bewusstseinsunabhängig4. vollständig in der Sprache der Naturwissenschaften beschreibbar
  • 8. Wie kann man zu einem Zweifel an der Existenz materieller Gegenstände gelangen? 1. Vertreter des Idealismus2. Außenweltskepsis:Traumargument, Sinnestäuschungsargument
  • 9. Erläutern Sie in wenigen Sätzen Platons Auffassung in Bezug auf die Existenz materieller Gegenstände! Von nichtmateriellen Gegenständen abhängig undnichtmateriellen Gegenständen das eigentliche Seiende/Reale
  • Erläutern Sie George Berkeleys Slogan „esse est percipi“! Was heißt das, und was meinte Berkeley damit? „Sein ist wahrgenommen werden.“Materielle Gegenstände existieren nur, wenn sie wahrgenommen werden.
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  • Welche Arten von mentalen Gegenständen kann man unterscheiden? 1. das Bewusstsein (/Seele/Geist) --> engl. mind 2. alle Vorgänge im Bewusstsein und Zustände des Bewusstseins --> Erlebnisse 3. Bewusstseinsgegenstände / Vorstellungsgegenstände / bewusstseinsimmanente Gegenstände Nehmen wir als Beispiel das Sehen eines Baumes: 1 Bewustsein :das wahrnehmende Subjekt (die „Baumseherin“); Körper/Seel1nicht mental:den wahrgenommen Gegenstand (also den materiellen – Baum in der Außenwelt);2 Erlebnis Form das Wahrnehmungserlebnis (das Sehen eines Baums);3 Bewusstseinsgegenstand: den „vorgestellten Baum“, d. h. einen Gegenstand, der nur im Bewusstsein des wahrgenommenen Subjekts während des Wahrnehmungsvorgangs existiert
  • Welche Arten von Erlebnissen kann man unterscheiden? Sinnesempfindungen, Wahrnehmungserlebnisse, Phantasie- und Erinnerungsvorstellungen, Gedanken, Emotionen, Wünsche
  • Erläutern Sie den Begriff des „Bewusstseinsgegenstandes“ bzw. „Vorstellungsgegenstandes“ bzw. „bewusstseinsimmanenten Gegenstandes“! Entitäten, die konstitutiver Bestandteil von Erlebnissen sind.nur der "vorgestellte/wahrgenommene Gegenstand" im Bewusstsein.
  • Charakterisieren Sie die Kategorie der mentalen Gegenstände! 1. nicht sinnlich wahrnehmbar (teilweise der inneren Wahrnehmung [Introspektion] zugänglich)2. nicht räumlich ausgedehnt und nicht räumlich lokalisierbar3. nicht zeitlich ausgedehnt und nicht zeitlich lokalisierbar4. bewusstseinsabhängig5. nicht vollständig in der Sprache der Naturwissenschaften beschreibbar6. subjektiv
  • In welchen Hinsichten sind Erlebnisse subjektiv? 1. In ontologischer Hinsicht: Abhängigkeit von einem ganz bestimmten Bewusstsein.2. In epistemischer Hinsicht: Jedem Subjekt sind nur seine (ontologisch) zugehörigen gegenwärtigen Erlebnisse epistemisch zugänglich.
  • was ist Substanzdualismus? Im Substanzdualismus wird angenommen, dass empirische Personen Komplexe aus Leib und Seele (Geist und Körper) sind.
  • Was ist Eigenschaftsdualismus? Im Eigenschaftsdualismus wird auf die Annahme eigener mentaler Substanzen verzichtetaber zwischen physikalischen und mentalen Eigenschaften auch unterschieden Person besteht nicht aus Körper und Geist sonder aus nur einem Objekt (Person selber). Es wird der Qualia als nichtmaterielle Eigenschaften angesehen. Mary Gedanken Experiment -Cameron jackson
  • was ist Materialismus? Im Materialismus schließlich wird nicht nur die Existenz mentaler Substanzen, sondern auch die Existenz mentaler Eigenschaften geleugnet
  • Viele sind skeptisch in Bezug auf die Existenz mentaler Gegenstände, weil diese (vermeintlich) nicht beobachtbar sind – (vermeintlich) im Gegensatz zu den materiellen Gegenständen. Was könnte man darauf entgegnen? Zugang zu eigenen Erlebnissen durch Introspektion.
  • Wie lautet die These der kausalen Geschlossenheit des Physikalischen? Jedes materielle/physikalische Phänomen ist vollständig durch andere materielle/physikalische Phänomene verursacht.
  • Wie könnte man, ausgehend von der These der kausalen Geschlossenheit, für den Materialismus argumentieren? Handlung nicht durch Emotionen sondern durch irgendwelche physikalischen Vorgänge oder Zustände/neurophysiologischer Vorgänge
  • Was könnte man auf diese Argumentation entgegnen? These der kausalen Geschlossenheit 1.nicht empirisch belegbar ist, dass mentale Zustände nicht kausal wirksam sind2. Mentale Gegenstände Epiphänomene existieren(keine kausale Wirkung)
  • Charakterisieren Sie die Kategorie der abstrakten Gegenstände! 1. nicht sinnlich wahrnehmbar und nicht in der Introspektion zugänglich2. nicht räumlich ausgedehnt und nicht räumlich lokalisierbar3. nicht bewusstseinsabhängig4. nicht subjektiv
  • Geben Sie Beispiele für Gegenstände, die zumindest von manchen Philosoph*innen als abstrakte Gegenstände aufgefasst werden! • Gegenstände der Mathematik und Geometrie (z. B. Zahlen, Mengen, Klassen, geom. Figuren)• Eigenschaften (z. B. Eigenschaft der Schönheit, der Röte, ein Mensch zu sein)• Relationen (z. B. Bruder sein von, größer sein als)• Gattungen und Arten der Biologie (z. B. Katze, Pappel, Virus)• Typen (z. B. Typus des Buchstaben A, Typus VW Käfer)• wissenschaftliche Theorien• Computerprogramme• Werke der Musik und der Literatur• Gesetze und Regeln• Institutionen (z. B. Staaten, Universitäten, Vereine)• Bedeutungen (z. B.. von Wörtern und Sätzen)• Sachverhalte
  • Was spricht prima facie gegen die Annahme abstrakter Gegenstände? Sie sind weder sinnlich wahrnehmbar noch durch die innere Wahrnehmung.
  • Was sagen Platon und Gottlob Frege zur Frage der epistemischen Zugänglichkeit von abstrakten Gegenständen? Geist als Erkenntnismittel an, mit welchem man abstrakte Gegenstände erfassen kann.
  • Angenommen, abstrakte Gegenstände wären grundsätzlich nicht direkt epistemisch zugänglich: Wie könnte man die Annahme abstrakter Gegenstände dennoch begründen? Durch das Argument der besten Erklärung. 1.Gegeben ist ein Phänomen P, für welches wir eine Erklärung suchen. 2.Die beste Erklärung für P impliziert, dass Gegenstände einer bestimmten Art existieren. Das heißt: Wenn wir die beste Erklärung für P akzeptieren, dann müssen wir auch akzeptieren, dass Gegenstände dieser Art existieren. 3.Wenn die Annahme, dass Gegenstände dieser Art existieren, von der besten Erklärung für P impliziert ist, dann ist es vernünftig anzunehmen, dass Gegenstände dieser Art existieren. 4.Also ist es vernünftig anzunehmen, dass Gegenstände dieser Art existieren. (2,3) 5.Wenn es vernünftig ist anzunehmen, dass Gegenstände dieser Art existieren, dann sollen wir annehmen, dass Gegenstände dieser Art existieren. 6.Also: Wir sollen annehmen, dass Gegenstände dieser Art existieren. (4,5)
  • Was versteht man in der Ontologie unter einem Kategoriensystem? Ein Kategoriensystem ist ein Begriffsystem (eine Art von Einteilungssystemen). Es besteht aus mehreren Kategorien („Kategorie“ = „Begriff“), die in einer bestimmten Struktur angeordnet sind. Es ist eine systematische Einteilung der Gesamtheit der Gegenstände (alles, was es gibt). Verschiedene Kategoriensysteme schließen sich nicht gegenseitig aus.
  • Welche Bedingungen sollte ein gutes Kategoriensystem erfüllen? Vollständig und Eindeutig
  • Was versteht man in der Ontologie häufig unter einem „konkreten“ bzw. unter einem „realen“ Gegenstand? Welche Arten von konkreten bzw. realen Gegenständen kann man unterscheiden? Konkrete/reale Gegenstände können kausal wirksam sein. Alle Gegenstände, die materiell oder mental sind.
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  • Was versteht man in der Ontologie häufig unter einem „idealen“ Gegenstand? Abstrakte/ideale Gegenstände können nicht kausal wirksam sein. Alle Gegenstände, die weder materiell noch mental sind.
  • Erläutern Sie das aristotelische Kategoriensystem! Welche Kategorien unterscheidet Aristoteles? Substanz: (Ersten und zweiten) Akzidentien:Quantität, Qualität,Relation, Ort, Zeit, Lage, Haben, Wirken, Leiden.
  • Erläutern Sie die Unterscheidung zwischen Substanzen und Akzidentien in der aristotelischen Kategorienlehre! Substanzen: konkrete Individuen (belebt oder unbelebt, materiell oder geistig) SUBJEKTAkzidentien: Gewisse Dinge, die von einem Subjekt ausgesagt werden PRÄDIKAT
  • Erläutern Sie die Unterscheidung zwischen ersten und zweiten Substanzen in der aristotelischen Kategorienlehre! Erste Substanzen: Substanzen „im eigentlichs­ten, ursprünglichsten und vorzüglichsten Sinne“. (Konkrete Individuen)Zweite Substanzen: Zum Beispiel die Art Mensch, die Art Blume
  • Erläutern Sie die Unterscheidung zwischen individuellen und allgemeinen Akzidentien in der aristotelischen Kategorienlehre! Man unterscheidet zwischen der individuellen Blässe und der Blässe im Allgemeinen.
  • Was versteht man in der Ontologie unter „notwendigen“ und „kontingenten“ Gegenständen? „notwendiger“ Gegenstand = Gegenstand, der mit metaphysischer Notwendigkeit existiert (Es ist unmöglich, dass ein solcher Gegenstand nicht existiert)„kontingenter“ Gegenstand = Gegenstand, der nicht mit metaphysischer Notwendigkeit existiert
  • Welche Arten von Notwendigkeit werden in der Philosophie unterschieden? Empirische Notwendigkeit/Möglichkeit = was aus naturgesetzlichen Gründen möglich istMetaphysische Notwendigkeit/Möglichkeit = was aufgrund veränderter Naturgesetze möglich sein kann (mehr als nur empirisch notwendig)Logische Notwendigkeit/Möglichkeit = was aufgrund der logischen Struktur eines Satzes möglich/wahr ist
  • Sind abstrakte Gegenstände notwendig oder kontingent? kontingent gibt aber auch andere ansätze(existieren nicht mit Metaphysischer Notweidigkeit)
  • 39. Nennen Sie einige Beispiele sowohl für Kontinuanten als auch für Vorkommnisse! Sandstürme, Fußballmatches, Tanzveranstaltungen, Vorstandssitzungen, Wutanfälle, Windstille
  • 40. Erläutern Sie die Unterscheidung zwischen Kontinuanten und Okurranten! Was zeichnet Vorkommnisse gegenüber den Kontinuanten aus? Kontinuanten = haben keine „zeitlichen Teile“Okurranten = haben „zeitliche Teile“ (Vorkommnisse/Ereignisse/Zustände) Vorkommnisse hingegen haben zeitliche Teile. Die erste und die zweite Hälfte eines Fußballmatches wären etwa zeitliche Teile
  • Sind Okurranten materielle, mentale oder abstrakte Gegenstände? Können materiell, mental oder abstrakt sein
  • 42. Sind Kontinuanten materielle, mentale oder abstrakte Gegenstände? Können materiell, mental oder abstrakt sein
  • 43. Was versteht man in der Ontologie unter Universalien? „allgemeine Gegenstände“ = Gegenstände, die von mehreren Einzeldingen exemplifiziert/instantiiert werden können
  • 44. Sind Universalien materielle, mentale oder abstrakte Gegenstände? abstrakte Gegenstände
  • 45. Sind abstrakte Gegenstände Einzeldinge oder Universalien? Meist Universalien, können aber auch Einzeldinge sein
  • 46. Was versteht man in der Ontologie unter propositionalen Entitäten? Sachverhalte, Tatsachen und Propositionen.
  • 47. Welche Arten von propositionalen Entitäten werden in der Ontologie unterschieden? Sachverhalte, Tatsachen und Propositionen.
  • 48. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Sachverhalten und Tatsachen (im Sinne Ludwig Wittgensteins im Tractatus)! Eine Tatsache ist ein Sachverhalt, der bestehtSachverhalte = können bestehen oder nicht bestehen
  • 49. Was versteht man in der Ontologie unter Propositionen? Bedeutungen bzw. Inhalte von Aussagesätzen
  • 50. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Propositionen auf der einen und Sachverhalten bzw. Tatsachen auf der anderen Seite! Propositionen = Bedeutungen/Inhalte von Aussagesätzen WahrheitsträgerTatsachen bestehende SachverhalteSachverhalte können bestehen oder nicht bestehen.