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menschliche Körper (Subject) / Organ- und Struktursysteme (Lesson)

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This lesson was created by Katy1122.

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  • Wie viel umfasst ein Trimester?  umfasst etwa 3 Monate bzw. ca. 13 Wochen
  • Was macht sich im ersten Trimenon bei der Frau bemerkbar? Im ersten Trimenon (= die ersten 3 Monate; rund 1. bis 13. Schwangerschaftswoche - die genauen Wocheneinteilungen werden unterschiedlich angegeben) machen sich bei der Frau vor allem die großen hormonellen Umstellungen bemerkbar, welche auch der Grund für die meisten der oben genannten Schwangerschaftszeichen sind. Östrogene bewirken zudem eine vermehrte Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe (Ödeme). Typisch ist auch eine Erhöhung der Herzfrequenz als Folge der erhöhten Blutmenge im mütterlichen Kreislauf von ca. 5 auf 6,5 Liter, um die Versorgung des Fetus zu gewährleisten.
  • Was sind Spontanaborte? Fehlgeburten, die nicht absichtlich als Schwangerschaftsabbruch herbeigeführt wurden;  kommen am häufigsten im ersten Trimenon vor und können auch unbemerkt vonstattengehen bzw. in frühen Schwangerschaftsstadien als verspätete Monatsblutung wahrgenommen werden.
  • Was passiert im zweiten Trimenon? (4. bis 6. Monat; 14. bis 27. Schwangerschaftswoche) beginnen sich die meisten werdenden Mütter wieder fitter zu fühlen, nachdem sich ihr Körper an die Veränderungen der Schwangerschaft gewöhnt hat. Die Plazenta übernimmt die Produktion der schwangerschaftserhaltenden Hormone (in erster Linie Progesteron, dazu auch humanes Choriongonadotropin, Östrogene und humanes Plazenta-Laktogen als Wachstumshormon zur Brustentwicklung) von den Eierstöcken. Die Frau nimmt in dieser Zeit 1 bis 1,5 kg pro Monat zu; 
  • Um wie viel nimmt die Frau am Ende der Schwangerschaft zu? Wie setzt sich das Gewicht zusammen und was passiert mit dem Bauch der Frau? am Ende der SS werden es rund 12 kg sein. Diese setzen sich zusammen aus 3,5 kg Körpergewicht des Kindes, 2 kg Ödeme, 1,5 kg zusätzliches Blut, 1,5 kg Gebärmutterwachstum, 1 kg Depotfett, 0,5 bis 1 kg Fruchtwasser sowie noch einmal jeweils rund 0,5 kg durch die Plazenta und die Brustvergrößerung. Als Folge der Dehnung des Bindegewebes können rotbräunliche Schwangerschaftsstreifen entstehen.
  • Wann können Schwangere Kindsbewegungen spüren? Um die 20. SSW
  • Was passiert im dritten und letzten Trimenon? Im dritten und letzten Trimenon (7. bis 9. Monat; 28. bis 40. Schwangerschaftswoche) wächst der Fetus vollständig heran und die Mutter ist aufgrund des Bauchumfangs und des Gewichts des Kindes deutlich in ihrer Bewegung eingeschränkt. Der Druck der zu diesem Zeitpunkt großen Gebärmutter insbesondere auf die Lunge und die Verdauungsorgane kann zu Kurzatmigkeit und zu Hämorrhoiden (Neubildung eines schwammartigen Gefäßpolsters im Afterbereich) führen. Gegen Ende der 36. SSW sinkt der Kopf des Kindes gemeinsam mit der Gebärmutter etwas weiter in das Becken der Frau. In dieser „richtigen“ Schädellage (mit dem Kopf nach unten) liegt der Großteil der Kinder (96 %). Beckenendlagen (mit popo unten) kommen in rund 3 % der Fälle vor, während Schräg- und Querlagen in weniger als 1 % der Fälle auftreten.
  • Wie geschieht die Geburt? Diese geschieht durch rhythmische Kontraktionen der Gebärmutter, die Wehen. Eingeleitet wird die Geburt mit sogenannten Eröffnungswehen, wobei die Pausen zwischen den Wehen noch rund 10 Minuten betragen. In manchen Fällen tritt der Blasensprung (das Platzen der Fruchtblase) davor auf, die Blase kann aber auch bis kurz vor Austritt des Kindes halten. Kommen in weiterer Folge die Wehen alle drei Minuten, spricht man von Austreibungswehen, die im weiteren Verlauf in Presswehen übergehen, wobei die Frau durch Mitpressen den Druck in der Gebärmutter verstärkt und das Baby den Widerstand des Beckenbodens überwinden kann. 
  • Was passiert nach der Geburt des Kindes? Nach der Geburt des Kindes treten Nachgeburtswehen auf, die zu einer Flächenverschiebung zwischen Gebärmutterwand und Plazentahaftfläche führen, wodurch die Plazenta sich löst und ausgestoßen werden kann.
  • Was versteht man unter Pränataldiagnostik? Unter Pränataldiagnostik versteht man eine „vorgeburtliche Diagnostik“, mit der nach Hinweisen auf Fehlbildungen oder Störungen beim ungeborenen Kind gesucht wird.
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  • Zwischen was für Untersuchungen unterscheiden man, bei der Pränataldiagnostik? Dabei werden nicht invasive (nicht in den Körper der Schwangeren eindringende) von invasiven (in den Körper der Schwangeren eindringenden) Untersuchungen unterschieden.
  • Was sind nicht invasive Pränataltests? Nicht invasive Pränataltests sind in erster Linie der Ultraschall und die Untersuchung des Blutes der Mutter auf fetale DNA oder den Hormonspiegel.
  • Was zählt zu den invasiven Pränataltests  zählen die Chorionzottenbiopsie, die Amniozentese und die Nabelschnurpunktion.
  • Ab wann kann man die Chorionzottenbiopsie? kann man bereits ab der 11. SSW p.m. (post menstruationem) durchführen
  • Was ist sicherer? Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese? Chorionzottenbiopsie birgt  ein etwas höheres Risiko als etwa die Amniozentese, da direkt extrafetales Gewebe entnommen wird (dieses Gewebe gehört zwar nicht direkt zum Fetus, ist aber in der Regel genetisch identisch)
  • Ab wann kann man die Amniozentese machen und was wird da gemacht? Bei der Amniozentese, die ca. ab der 15. SSW p. m. möglich ist, wird die Fruchtblase punktiert und eine kleine Menge Fruchtwasser mit fetalen Zellen entnommen. Diese gewonnenen Zellen kann man dann genetisch, molekulargenetisch und infektionsdiagnostisch untersuchen.
  • Was lässt sich besonders gut mit der Nabelschnurpunktion nachweisen? Mit einer Nabelschnurpunktion lassen sich besonders gut die fetalen Blutwerte inklusive Blutgruppe, Erythrozyten- und Leukozytenzahlen bestimmen, sowie Antikörper nachweisen.
  • Was ist eine Gestose? Kommt es bei einer Frau zu einer Erkrankung, deren Ursache die Schwangerschaft ist, spricht man von einer Gestose.
  • Wie werden Gestosen unterschieden? Nach dem Zeitpunkt des Auftretens werden diese in Früh- (in der Frühschwangerschaft) und Spätgestosen (in der Spätschwangerschaft) unterschieden.
  • Was gehört zu den häufigsten Frühgestosen? Zu den häufigen Frühgestosen zählt in erster Linie das übermäßige Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum). 
  • Was gehört zu den Spätgestosen? Die Spätgestosen umfassen schwangerschaftsinduzierten Bluthochdruck (Schwangerschaftshypertonie), der ein Vorbote einer beginnenden Präeklampsie (Symptomentrias Ödeme, Ausscheidung von Proteinen über den Harn – Proteinurie – und Bluthochdruck) sein kann, schwangerschaftsinduzierten Diabetes und die schwerwiegende Eklampsie (Auftreten generalisierter Krampfanfälle bei vorbestehender Präeklampsie).
  • Was ist an der Bildung und Ausscheidung des Harns beteiligt? in absteigender Reihenfolge die Nieren, die Harnleiter, die Harnblase und die Harnröhre beteiligt. 
  • Wie ist die Niere angelegt? Die Nieren sind ein paarig angelegtes Organ. 
  • Was liegt in der äußeren Wand der Niere? Was passiert dort? In der äußeren Wand der Niere (Nierenrinde) liegen die Nephrone, in denen durch Filtration des Blutes der Primärharn gebildet wird.
  • Was stellt ein Nephron dar? die kleinste funktionelle Untereinheit der Niere dar und besteht aus dem Nierenkörperchen sowie dem nachfolgenden Nierenkanälchen, welches bereits in das Nierenmark einstrahlt. Ein Mensch besitzt pro Niere ca. 1 Million solcher Nephrone, welche rund um die Uhr arbeiten.
  • Wie wird der Niere Blut zugeführt? Über die paarigen Nierenarterien, die direkt aus der Bauchschlagader abzweigen, wird den Nieren ständig arterielles Blut zugeführt. In den Nieren zweigen sich diese Arterien immer weiter auf, bis sie als viele kleine zuführende (afferente) Arteriolen auf die einzelnen Nephrone zusteuern.
  • Wie passiert die Filtration des Blutes in den Nieren? jedes Gefäß bildet ein Kapillarknäulchen (Glomerulus) aus, welches in die sog. Bowman-Kapsel eingeschlossen ist und zusammen mit dieser ein Nierenkörperchen bildet. In diesen Nierenkörperchen findet dann die Filtration des Blutes statt
  • Wie viel Primärharn wird durch die Filtration des Blutes in der Niere hergestellt? pro Tag insgesamt bis zu 180 Litern Primärharn
  • Was entspricht der Zusammensetzung des Primärharns und wieso? Da Zellen und große Proteinkomplexe für die Filterlöcher zu groß sind, verbleiben diese im Blut. So entspricht die Zusammensetzung des Primärharns in etwa der des Blutplasmas ohne Eiweiße. Mineralien und andere wichtige gelöste Stoffe aus dem Blut sind aber dennoch weiterhin im Primärharn enthalten.
  • Was wird gemacht um Mineralien und andere wichtige gelöste Stoffe aus dem Blut im Primärharn nicht zu verlieren? Um diese nicht zu verlieren und die ausgeschiedene Wassermenge gering zu halten, muss im nächsten Schritt eine Rückresorption stattfinden. Hier kommt nun das an die Bowman-Kapsel anschließende Nierenkanälchen (Tubulus) ins Spiel. In den verschiedenen Abschnitten des Tubulus laufen nun unterschiedliche (vor allem aktive, Energie benötigende) Prozesse ab, wodurch bis zu 99 Prozent des Wassers inklusive einiger gelöster Stoffe rückresorbiert werden können (Reabsorption).
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  • Wie holt man das rückresorbierte in den Körper? Einige abführende (efferente) Arteriolen des renalen Glomerulums bilden ein zweites (peritubuläres) Kapillarsystem aus, andere nähern sich als gerade Gefäße (Vasa recta) tieferliegenden Abschnitten des Nierenkanälchens. In einem komplexen Zusammenspiel zwischen Tubulussystem und diesen Blutgefäßen können so eine große Menge an Wasser und einige wichtige Stoffe wie Zucker, Aminosäuren und Elektrolyte wieder in den Körper zurückgeführt werden und es bleiben letztlich nur etwa 1,5 l tatsächlicher Harn (Sekundärharn) zur Ausscheidung übrig. 
  • Was gibt es neben der Filtration und Reabsorption? Neben Filtration und Reabsorption gibt es aber auch noch die Sekretion, über die verschiedene Stoffe (z. B. Medikamente, Gifte, Kalium) ausgeschieden werden können.
  • Was ergibt die gesamte Ausscheidung? gesamte Ausscheidung (Exkretion) = Filtration - Reabsorption + Sekretion
  • Was passiert mit dem Sekundärharn, nachdem es erstellt worden ist? Der Sekundärharn wird schließlich über die Sammelrohre unter weiterem Wasserentzug fortgeleitet und über die Nierenkelche, das Nierenbecken, die paarigen Harnleiter (Ureteren), die Harnblase und die Harnröhre (Urethra) ausgeschieden.
  • Wo liegt das Herz?  im sogenannten Mittelfellraum (Mediastinum) in der Brusthöhle. 
  • Was ist die anatomische Herzachse? die gedachte Linie zwischen Mitte der oberen Herzbasis und der unteren Herzspitze (sprich entlang der größten Längsausdehnung). Diese Achse verläuft von rechts, oben, hinten nach links, unten und vorne. Die anatomische Herzachse verläuft in etwa in der Richtung, als wie wenn man die rechte Hand in die rechte Hosentasche steckt.
  • Wir wird das Herz geteilt? Das Herz als muskuläres Hohlorgan wird in der Mitte durch die Herzscheidewand (Septum) in eine linke und eine rechte Seite (immer aus Sicht der Person selbst) geteilt, welche jeweils weiters aus einem Vorhof (Atrium) und einer Kammer (Ventrikel) besteht. 
  • Was befindet sich im Herz zwischen den Kammern und den großen herznahen „Auswurfarterien“? Taschenklappen
  • Was gehört zu den Taschenklappen? Zu diesem Typ zählen somit die Aorten- und die Pulmonalklappe.
  • Wie werden die zwei Klappen zwischen Vorhof und Kammern genannt? Segelklappen oder AV-Klappen (AV = atrioventrikulär) 
  • Was befindet sich zwischen dem linken Vorhof und dem linken Ventrikel ? Mitralkappe
  • Wie wird die Mitralkappe noch genannt? Bikuspidalklappe
  • Wovon wird der rechte Vorhof von der rechten Ventrikel getrennt? Trikuspidalklappe (drei Segel) 
  • Welche Lungenhälfte ist die kleinere? die linke; sie besitzt nur zwei Lungenlappen; (das Herz braucht Platz)
  • Wo liegt die Mitralklappe? die Bikuspidalklappe/Mitralklappe liegt links und hat zwei Segel
  • Wo liegt die Trikuspidalklappe? rechts und besteht aus drei Segeln 
  • Womit muss sich das Herz selbst versorgen? Natürlich muss das Herz auch sich selbst mit Sauerstoff, Elektrolyten und Nährstoffen versorgen.
  • Was gibt es im Herzen damit es mit Sauerstoff, Elektrolyten und Nährstoffen versorgt wird? Herzkranzgefäße (Koronarien); Sie entspringen direkt am Beginn der Aorta und enthalten somit sauerstoff- und nährstoffhaltiges Blut. 
  • Was passiert wenn Koronarien verstopft sind? Es kommt zum Herzinfarkt
  • Wer liefert wie den Pumpantrieb? Auch den „Pumpantrieb“ liefert das Herz selbst und zwar mit seinem eigenen Reizleitungssystem. Dieses beginnt mit dem Sinusknoten im rechten Vorhof und breitet sich über den AV-Knoten, das His-Bündel, die Tawaraschenkel und die Purkinje-Fasern bis in die Herzspitze aus.