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Wirtschaftsinformatik II (Subject) / WIG (Lesson)
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- Erläuterung Top-Down Top-Down (zeitliche Abfolge der Algorithmierung) - Kontruktion der Algorithmen in Form eines umgekehrten Baumes - Jede Ebene ist zeitliches Entwicklungsstadium und beschreibt das Problem vollständig - aber von oben nach unten mit wachsendem Detailierungsgrad - Die in der untersten Ebene stehenden Aktionen werden dann in das entsprechnende Programm umgesetzt
- Erläuterung schrittweise Verfeinerung - Zerlegung von komplexer Aufgabenstellung in kleinere Aufgabenstellungen - Kleiner Problemstellungen sind besser beherrschbar - und können arbeitsteilig oder sequentiell gelöst werden - Zerlegung bis zu einem Detaillierungsgrad, wo die Aktionen des Algorithmus durch Elemente der Programmiersprache beschrieben werden können
- 4 Merkmale eines Projektes - zeitlich begrenzt - zielgerichtet - zu plandende Aktivitäten - messbaren Erfolg
- 5 Erfolgsfaktoren für Projekte der Anwendungsentwicklung - Formulierung klarer Zielsetzung - Festlegung einer zweckmäßigen Projektorganisation - Einbeziehung der Nutzer in allen Phasen der Entwicklung - Bereitstellung ausreichender Finanz- und Sachmittel sowie qual. Personal - frühzeitige Personalschulung
- 2 Elemente zur Projektkontrolle - Einhaltung der Terminplanung inklusive der Erreichung der Sachziele im vorgegebenen Zeitrahmen und Erfassung des Arbeitsfortschrittes - Aufwandserfassung mit permanentem Vergleich der realen Aufwände mit den geplanten Aufwänden
- Nennen Sie die einzelnen Entwicklungsphasen eines Phasenmodells in entsprechender Reihenfolge: - Analysephase - Definitionsphase - Entwurfsphase - Implementierungsphase - Abnahme- und Einführungsphase - Wartungs- und Pflegephase
- Nennen Sie 2 zum Phasenmodells alternative/modifizierte Vorgehensmodelle der Anwendungsentwicklung - Prototyping - evolutionäres/inkrementelles Modell
- Erklären Sie 2 mit dem Phasenmodell verbundene Probleme - Ungeduld des Auftraggebers - Verlust von Detailwünschen
- 2 Methoden zur Abschätzung der Personalkosten für die Softwareentwicklung - Analogiemethode - Relationsmethode
- Notwendigkeit der Reduzierung der Komplexität + Wirkung: da sonst die Systeme: - schwer überschaubar und zu verstehen sind - durch wachsende Fehlerraten gekennzeichnet sind - mangelhaft durch den Menschen berherrschbar sind Wirkung: - Zerlegung in mehrere Teilaufgaben geringerer Komplexität, die einfacher zu lösen sind - Durch getrenntes Lösen der Teilaufgaben werden weniger Fehler verursacht
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- Anforderungen der IV-Sicherheit: Vertraulichkeit: Schutz vor nicht berechtigten Dritten. Der unbefugte Datenzugriff stellt einen Verlust der Vertraulichkeit dar. Integrität: Schutz von Manipulationen. Datenveränderungen soll nur durch autorisierte Personen erfolgen. Manipulationen sollen ausgeschlossen oder leicht erkennbar sein. Authenzität: Schutz vor falschen Quellen. Die benutzten Daten müssen aus der gewählten Quelle stammen Verfügbarkeit: Gewährleistung des jederzeitigen Zugriffs auf Daten durch ausfallsichere Anlagen, Zugriffsberechtigung und Datenverfügbarkeit
- Warum ist Information ein Produktionsfaktor? - sind Entscheidungsgrundlagen - sind die Grundlage für die Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen. - Verarbeitung verursacht Kosten, die die Rentabilität des Unternehmens beeinflussen - besitzen eigene Qualitätsmerkmale und machen ein entsprechendes Qualitätsmanagement erfoderlich
- Beschreiben Sie kurz die resultierenden Varianten der Informationsverarbeitung: (dezentral/zentral und integriert/nicht integriert) dezentral/nicht integriert: Vor Einführung der maschinenunterstützten IV haben die Nuter die Konstrolle über ihre Daten und die Art der Bearbeitung ausgeübt zentral/nicht integriert: Einsatz zentraler Datenverarbeitungsanlagen für die kostengünstige Lösung von Teilbereichen zentral/integriert: Durch leistungsfähige Hard- und Software können die Datenbestände für Insellösungen betriebswirtschaftlich integriert werden. Die Rechnerleistung bleibt zentral dezentral/integriert: Vollzug der Datenintegration sowie Verteilung der Computerleistung und Integration in den einzelnen Arbeitsplatz
- Beschreiben Sie kurz das Verfahren der Nutzwertanalyse: - Verfahren, das qualitative Faktoren mit Hilfe von Leistungskriterien bewertet - Es werden komplexe Handlungsalternativen - untersucht und eine Rangfolge hergestellt - Die Ranfoge soll durch die Angabe der Nutzwerte der Alternativen entstehen
- Wann sollte das Verfahren der Nutzwertanalyse angewendet werden? - Einsatz, wenn Leistungsfaktoren eines IuK-Systems nicht mit Geldgrößen bewertet werden können.
- Was verstehen Sie unter dem Verfahren TCO? - Gesamtkosten - die IuK-Systeme über ihren gesamten Lebenszyklus - von der Planung über Entwicklung oder Anschaffung, Einführung und Nutzung bis hin zur Entsorgung verursachen
- wesentliche Merkmale, Ziele und Grenzen des Prototyping: - Entwicklung eines ersten Prototypen mit geringem Aufwand - Prototyp enthält die wesentlichen Funktionen, Datenstrukturen und Benutzeroberfläche der endgültigen Software - Frühzeitige Einbeziehung der Nutzer - höhere Transparenz im Entwicklungsprozess
- 3 mögliche Kriterien für die Evaluierung - Wirtschatliche Aspekte (Kosten, Erträge) - pesonelle/soziale Aspekte (Personalbedarf, Schulungsbedarf) - betriebliche/organisatorische Aspekte ( Informationsqualität, Betriebsmittelnutzung)
- Was verstehen Sie unter Imponderabilien? - sind nicht quantifizierbare Faktoren bei der Abwägung von Kosten zu Nutzen
- 4 Argumente für die Auswahl einer Standartsoftware - günstige Kosten - schnelle Einführung - Erweiterungen verfügbar - geringes Einführungsrisiko
- Erklärung Methode der Funktionsbäume: Funktionsbaum: - Methode der Funktionsmodellierung - Anwendung des Prinzips des Wurzelbaums aus der Graphentheorie - Darstellung genereller Funktionszusammenhänge - Aufbau nach unterschiedlichen Kriterien (objekt-, prozess-, verrichtungsorientiert)
- 4 herstellerspezifische Beurteilungskriterien für Standartsoftware: - Referenzen - Mitarbeiteranzahl - örtliche Nähe - Brachenimage
- Nach welchem Kriterium werden die Funktionen in einem prozessorientierten Funktionsbaum angeordnet? - Reihenfolge der Aufzählung der Funktion entspricht der zeitlichen Abfolge der Anwendung der Funktion im Prozess
- Welche 3 Strukturelemente werden für die Konstruktion von Algorithmen benötigt? - Sequenz - Iteration - Alternative
- Beschreiben Sie kurz drei wichtige Eigenschaften von Strukturblöcken! - Jeder Block kann ohne genaue Kenntnis seiner internen Realisierung genutzt werden - Jeder Block hat genau einen Eingang und einen Ausgang - Die Beziehung zwischen zwei Blöcken kann nur völlige Unabhängigkeit oder völlige Abhängigkeit sein
- Was verstehen Sie unter einem rekursiven Algorithmus? Algorithmen sind rekursiv, wenn sie sich selbst aufrufen
- Welche Arten von Fehlern können grob unterschieden werden? - Syntaxfehler - Semantikfehler
- Welche Fehlerart wird vom Complier angezeigt? - Syntaxfehler
- Was verstehen Sie unter einem Trockentest und welche Merkmale kennzeichnen ihn? - sind statische Tests - In frühen Phasen begleitende Prüfung der Algorithmen am Schreibtisch auf Übereinstimmung mit der Spezifikation - Testschwerpunkt sind programmtechnisch kritische Aktionen - Ausführung des Tests sollte von unabhängigen Personen erfolgen - Im Allgemeinen werden nur grobe Fehler herausgefiltert
- Welche Fehlerart wird durch dynamische Tests angezeigt? Semantikfehler
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- Programm-Entwicklungsumgebungen unterstützen die Testphase mittels Testhilfen (Debugger). Welche wichtigen Funktionen stellt eine solche Testhilfe bereit? - Schrittbetrieb (Trace) - Wertbelegung von Variablen überwachen - Variablen mit Werten belegen
- Erläutern Sie drei mögliche Gründe für das Ausgliedern oder Auslagern von Funktionen der IV? Internes Know-how reich nicht: technische Herausforderungen sind mit dem internen Know-how nicht zu bewältigen Strukturwandel: Unternehmenswachstum ist mit einer Steigerung des Organisations und Koordinationsaufwandes verbunden. Prozesse, die interne Dienstleistungen erzeugen, werden dann häufig ausgelagert Kostenvorteil: Dienstleister kann IV-Funktionen aufgrund der Verwendung von Standardsoftware kostengünstiger anbieten
- Was verstehen Sie unter Übergangs-Outsourcing? - Bei der Einführung eines neuen Systems erfolgt die Auslagerung auf einen externen Dienstleister nur für begrenzten Zeitraum - Bei stablier Funktion erfolgt die Integration ins eigene Unternehmen
- Nennen Sie je 3 Vorteile des Outsourcings bezüglich der Kosten und des Personals! Kosten: - Kostenreduktion - Umwandlung von Fixkosten in variable Kosten - Verbesserung der Planbarkeit der Kosten Personal: - keine Probleme der Beschaffung von qualifiziertem Personal - Entlastung des internen IV-Managements - Risikovorsorge bezgl. einer zukünftigen Verknappung der qual.Personal
- Erstellung Prozessmodell - Grobe Prozessmodelle aus der Analyse werden schrittweise verfeinert und ergänzt - Typische Darstellung von Prozessen mittels Netzwerken oder Vorgangsketten
- Erstellung Funktionsmodell - Grobe Angaben zu den Hauptfunktionen aus der Analyse des Systems werden unter Beachtung der Resultate der Prozessmodellierung in ein Funktionsmodell überführt - Die Darstellung der Funktionen erfolgt mittels abgeschlossener Objekte - die in eine statische Struktur des Systems eingebaut werden
- Erstellen Datenmodell - kann parallel zur Prozess- und Funktionsmodellierung mitwachsen - Mit jedem Verfeinerungsschritt von Prozess- und Funktionsmodell wird deutlicher, welche Daten in den Prozessschirtten bzw. Funktionen benötigt werden.
- Erklären Sie zwei mögliche Methoden zur Abschätzung der Personalkosten: Analogiemethode: - Aufwandsschätzung durch Vergleich mit bereits realisierten Projekten - Verwendung von Ähnlichkeitskriterien, wie gleiches Anwendungsgebiet oder Komplexität notwenig Relationsmethode: - Vergleich mit früheren Projekten auf Basis eines formalisierten Vorgehens unter Verwendung von Faktorlsiten. zB. für die Erfahrung der Programmierer und die verwendete Programmiersprache
- Beschreiben Sie kurz die einzelnen Schritte beim Prototyping: 1. kurze Entwurfs- und Modellierungsphase 2. Programmieren 3. Testen mit reduzierten Testbeispiel 4. Korrektur des Entwurfs 5. Rücksprung zu 2. oder Entergebnis erreicht
- Rapid Prototyping Ein Prototyp wird schnell als Vorlagemuster erstellt, - nach der Bestätigung durch den Nutzer nicht mehr weiterentwickelt. - Es wird eine separate Entwicklung der zukünftigen Anwendung komplett neu angeschlossen, - wobei der Prototyp nur als Vorlage dient
- Evolutionäres Prototyping: Der Prototyp wird beginnend mit der Benutzeroberfläche schrittweise entwickelt und verfeinert, indem immer wieder auf dem Bestehenden aufgebaut wird.
- Portierbarkeit - Anwendung sind über Systemgrenzen übtertragbar
- Interoperabilität - Anwednungen arbeiten mit anderen Anwendungen zusammen
- Einheitliche Benutzeroberfläche Anwendungen agieren mit Benutzern konsitent
- Grundlegende Elemente jeder Programmiersprache - Variablen zur Darstellung von veränderlichen Objekten - Datentypen zur Beschreibung der Eigenschaften der Objekten - Operatoren zur Ausführung zulässiger Operationen
- Erklärung Syntaxfehler und Semantikfehler Syntaxfehler: - Fehlerhafte Anwendung der Sprachregeln - werden vom Complier erkannt und angezeigt Semantikfehler: - Diskrepanz zwischen vorgegebenen und tatsächlichen Funktionen eines Programms - Durch Programmierer verursachte Fehler
- Nennen und erklären Sie kurz zwei verschiedene Arten von Prototypen Demonstrationsprototyp: - Nutzung zur Projektakquisition bzw. Entscheidungsvorbereitung - Prinzip der Handhabung und Verwendung von Werkzeugen und Materialien Entwurfsprototyp: - teilweise Realisierung sowohl in der Benutzeroberfläche als auch in der Implementation der Funktionalität
- 4 Sichten nach ARIS - Funktionssicht - Datensicht - Organisationssicht - Prozesssicht
- Beschreiben Sie kurz die einzelnen Entwicklungsphasen eines Phasenmodells und geben Sie ihre konkrete Abfolge an. - Analysephase: Planung und Auswahl, Voruntersuchung, Durchfühbarkeit - Definitionsphase: Produktdefinition, Anforderungen ermittel und beschreiben - Entwurfsphase: Softwarearchitektur, Spezifikation des Funktionsumfanges, Schnittstellendefinition - Implementierungsphase: Konzeption Datenstruktur und Algorithmen, Umsetzung in Programmiersprache - Abnahme- und Einführungsphase: Installation in Zielumgebung, Nutzerschulung - Wartungs- und Pflegephase: Korrekturarbeiten, Optimierung des Produkts
- Nennen Sie je drei einmalig anfallende und laufende Ausgaben für die betriebliche Informationsverarbeitung. Einmalige Ausgaben: • Anschaffung und Implementierung von Hard- und Software • Beratungs-, Projektbetreuungs- und Anschaffungsnebenkosten • Infrastrukturmaßnahmen und Ausgaben für Datensicherheit und -schutz Laufende Ausgaben: • Abschreibungen und kalkulatorische Zinsen • Mieten, Leasingraten, Versicherungsprämien • Personalausgaben