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Ernährungsberater Vegan (Subject) / EVE06 (Lesson)
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- adipogen Adipositas fördernd
- Angina pectoris Brustenge, Brustschmerzen im Brustbereich als typisches Zeichen koronarer Herzkrankheiten
- Anorexia nervosa Magersucht
- Arteriosklerose (Atherosklerose) krankhafte Verdickung und Verhärtung der Blutgefäßwand. Dadurch wird der Blutfluss behindert und die Organe bzw. ganze Körperteile nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Sie entwickelt sich meist unbemerkt über viele Jahre hinweg. Im Frühstadium sind die Veränderungen noch umkehrbar (reversibel). Folgen: Am Herzen führt sie zu koronaren Herzkrankheiten (KHK), im Gehirn zu Durchblutungs- störungen, an den Beinen zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK, „Raucherbein“).
- Binge Eating Essanfälle ohne Erbrechen; Betroffene sind meist stark übergewichtig.
- Biomarker biologische Merkmale, die sich objektiv messen lassen und normale, aber auch krankhafte Vorgänge im Körper andeuten können. Als Biomarker dienen z.B. Ionen wie Kalzium oder Magnesium, Zellen, Gene, Enzyme, Hor- mone (z.B. Insulin). Gerinnungsfaktoren oder Stoffwechselparameter wie HDL- und LDL-Cholesterin.
- Bulimie Ess-Brech-Sucht; Betroffene sind meist unter- oder normalgewichtig.
- Diabetes mellitus Zuckerkrankheit; Stoffwechselerkrankung, die sich in einer gestörten Regulierung des Blutzuckerspiegels äußert. Folge: chronisch erhöhte Blutzuckerkonzentrationen, unbehandelt drohen Schäden an Blutgefäßen und Nerven. Wichtigste Formen: Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes.
- EPIC-InterAct-Studie Teilprojekt der EPIC-Studie, untersucht Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes.
- Ernährungsmuster kennzeichnen Mengen, Proportionen, Auswahl oder Kombinationen verschiedener Nahrungsmittel und Getränke im Rahmen von Kostformen sowie die Häufigkeit, mit der diese gewohnheitsmäßig konsumiert werden (nach einer Definition des US Department of Health and Human Services).
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- Essstörung liegt vor, wenn jemand sein Essverhalten übermäßig stark einschränkt, kontrolliert oder die Kontrolle über das Essverhalten verliert. Formen: ▶Anorexia nervosa, ▶Bulimie, ▶Binge-Eating-Störung und Mischformen. Betroffen sind vor allem junge Mädchen, bei jedem dritten Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren gibt es Hinweise auf eine Essstörung. Aber auch bei den Jungen dieser Altersklasse sind 13,5 % auffällig. Dies zeigen Daten des Kindheits- und Jugendgesundheitssurveys KiGGS des Robert Koch-Instituts.
- Ferritin Proteinkomplex, der im menschlichen Körper als Speicherstoff für Eisen dient, heißt auch Depot-Eisen.
- Fraktur Knochenbruch
- Global Burden of Disease Study (GBD-Studie) größte epidemiologische Studie zum Gesundheitszustand der Weltbevölkerung.
- Glykiertes Hämoglobin roter Blutfarbstoff, an den sich ein Zuckermolekül angelagert hat. Bei Gesunden liegt der Wert bei etwa 5 %.
- Harnsäure Endprodukt aus dem Abbau von Purinen.
- Herzinsuffizienz Herzschwäche
- Herz-Kreislauf- Erkrankungen Sammelbegriff für Erkrankungen des Herzens und des Blutkreislaufs, dazu zählen z.B. ▶Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung, Schlaganfall und Herzinfarkt. Die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren sind Erkrankungen wie Hypertonie, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Adipositas, außerdem ungünstige Verhaltensweisen wie Rauchen, körperliche Inaktivität und ungesunde Ernährung.
- Hirnschlag akute Durchblutungsstörung im Gehirn, besser bekannt als Schlaganfall, Ursache: Gefäßverschluss (führt zum sog. Hirninfarkt) oder Gehirnblutung (durch Platzen einer Ader).
- Homocystein natürliche Aminosäure; erhöhte Homocysteinspiegel gelten als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen; häufig erhöht bei Vitamin-B12-Mangel.
- Hypertonie Bluthochdruck ist definiert als dauerhafte Erhöhung des Blutdrucks auf Werte über 140 mmHg systolisch oder 90 mmHg diastolisch; einer der wesentlichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen.
- Hyperurikämie Harnsäurespiegel im Blut über den Normalbereich hinaus erhöht; Ursache: Störungen im Purinstoffwechsel, meist der Harnsäureausscheidung über die Nieren. Im Laufe der Zeit bilden sich Harnsäurekristalle, die sich an verschiedenen Körperstellen, vor allem in Finger- und Fußzehgelenken, ablagern und entzünden können.
- Insulin Hormon, das den Blutzuckerspiegel senkt.
- Insulinresistenz verminderte Insulinwirkung – die Körperzellen reagieren nicht mehr ausreichend auf Insulin.
- Insulinsensitivität Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin.
- Ischämie mangelhafte oder komplett unterbrochene Blutversorgung eines Organs.
- ischämisch heißt mangelhaft oder schlecht durchblutet. Ursache für einen ischämischen Schlaganfall oder Hirninfarkt ist eine als Ischämie bezeichnete plötzliche Minderdurch- blutung des Gehirns verbunden mit einer Minderversorgung mit Sauerstoff und Glukose. Führt sie zum Absterben von Nerven- und Gehirnzellen, liegt ein Hirninfarkt vor.
- kanzerogen krebsauslösend
- kardiovaskulär bedeutet das Herz und die Gefäße betreffend. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind Erkrankungen des Herz- Kreislauf-Systems. Hierzu zählen z.B. die koronare Herzkrankheit (KHK), der Herzinfarkt, aber auch zerebrovaskuläre Erkrankungen wie der Schlaganfall oder rheumatische Herzerkrankungen.
- koronar das Herz betreffend.
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- koronare Herzkrankheiten (KHK) auch ischämische Herzkrankheiten genannt (z. B. Angina pectoris, Herzinsuffizienz oder akuter Herzinfarkt), liegen vor, wenn es zu einer Sauerstoff-Minderversorgung (Ischämie) des Herzmuskels aufgrund einer durch Atherosklerose (Gefäßverkalkung) bedingten Verengung der Koronararterien (Herzkranzgefäße) kommt.
- Krebs alle bösartigen Tumore, die gesundes Gewebe zerstören und über Blut und Lymphe Tochtergeschwülste (Metastasen) an anderen Stellen des Körpers bilden.
- Leitlinie fachliche Veröffentlichung (meist im medizinischen Bereich), die den aktuellen wissenschaftlichen Stand wiedergibt.
- mmHg Abkürzung für Millimeter Quecksilbersäule, Maßeinheit für den Blutdruck (mehr dazu in ENB06N).
- Mortalität s. Sterblichkeit.
- multimodal auf vielfältige Art und Weise.
- oraler Glukosetoleranztest Zuckerbelastungstest, wird eingesetzt, um eine Störung der Zuckerverwertung nachzuweisen.
- Osteoporose Erkrankung der Knochen, gekennzeichnet durch eine verringerte Knochenmineraldichte und Knochenmasse sowie eine Verschlechterung der Knochenstruktur. Folge: eine zunehmende Knochenbrüchigkeit und ein erhöhtes Frakturrisiko.
- periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) Minderdurchblutung der Beinarterien infolge arterosklerotischer Veränderungen.
- präbiotische Substanzen Hierzu zählen z.B. Inulin, Oligofructose, Galactooligosaccharide und Sojaoligosaccharide.
- Prädiabetes äußert sich in gestörter Nüchternglukose oder pathologischem oGTT.
- PREDIMED-Studie Die „Prevención con Dieta Mediterránea“-Studie ist eine der wenigen randomisierten Studien zum Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit. Hierzu wurden über mehrere Jahre in 11 Zentren in Spanien 7447 Männer und Frauen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreis- lauf-Erkrankungen erfasst und auf drei Gruppen verteilt. 2 Gruppen ernährten sich traditionell, 1 Gruppe aß fettarm. In beiden Gruppen mit mediterraner Diät traten zu 30 % seltener schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse auf verglichen mit der Gruppe, die fettarm aß.
- Public Health ist nach einer Definition der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V. „die Wissenschaft und Praxis zur Vermeidung von Krankheiten, zur Verlängerung des Lebens und zur Förderung von physischer und psychischer Gesundheit“. Vorhandene Ressourcen sind hierfür gerecht und effektiv einzusetzen. Public Health hat die Bevölkerung oder einzelne Bevölkerungsgruppen im Blick und nicht einzelne Menschen.
- Purine wichtiger Bestandteil der DNA von Mensch, Tier und Pflanze; wird im menschlichen Stoffwechsel zu Harnsäure abgebaut und hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden.
- Schwangerschaftsdiabetes Diabetes tritt in der Schwangerschaft auf; Frauen haben ein höheres Risiko, später an Typ-2-Diabetes zu erkranken.
- Statine verschreibungspflichtige Medikamente zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels.
- Sterblichkeit Anzahl der Todesfälle in einer Bevölkerungsgruppe oder der Gesamtbevölkerung in einem bestimmten Zeitraum (Synonym: Mortalität)
- Störfaktor Einflussfaktor für eine Erkrankung, die das Ergebnis in wissenschaftlichen Studien verfälscht.
- Typ-1-Diabetes Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem Zellen der Bauchspeicheldrüse angreift. Die Ursachen sind noch nicht genau geklärt. Erbanlagen spielen eine gewisse Rolle, möglicherweise auch Virusinfektionen. Beginn v.a. im Kindes- und Jugendalter.
- Typ-2-Diabetes betrifft meist Erwachsene ab 40 Jahren; Risikofaktoren: genetische Veranlagung, mangelnde Bewegung, ungünstige Ernährung.