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Ackerbauliche nutzplanzenkunde (Subject) / Prüfung (Lesson)
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- 1. Welche Aussage zu den Anbauterminen ist wahr: Zuckerrübe, Winterraps, Kürbis, und 1 noch Getreide: Der Saatzeitpunkt richtet sich nach der für die Keimung nötige Minimaltemperatur, bei Wintergerste und Roggen soll die Anlage von Bestockungstrieben vor der kalten Jahreszeit erfolgen, Winterweizen ist weniger empfindlich. Sommerweizen ist empfindlich gegenüber Spätsaat, Sommergerste ist spätsaatverträglich. Kartoffel: Anbau in der Regel im Mai Mais: April Raps: Mitte/Ende August bis Anfang September. Wird Winterraps zu früh angebaut, besteht im Falle eines milden Herbstes die Gefahr eines Überwuchses – Pflanze treibt zu früh aus und stirbt im Winter ab Sonnenblume: Anfang/Mitte April bis Ende Mai Ölkürbis: Anfang bis Mitte Mai Zuckerrübe: ist zweijährig, Aussaat im März/Anfang April Erbse: Ende Februar bis Mitte April
- Kartoffelkäfer Kontrolle · Symptome: Blattrandfraß, Lochfraß, Kahlfraß · Gegenmaßnahmen in Form von synthetischen Insektiziden (Resistenentwicklung) – Pyrethroide, Phosphorsäureester, Carbamate, Neonicotinoide · Biologische Präparate – Bacillus thuringiensis, Neem, Pyrethrum · Biokollektoren · Überwachung mittels Gelbschalen
- 3. Eine Frage zur Rübenkrankheit Cercospora, ob es einen Wurzelbart verursacht, Blattchlorosen, etc? Rizomnia (Aderngelbfleckenvirus): Wurzelbärtigkeit der Zuckerrübe Symptome: nesterweises aufhellen im Bestand, Welke bei hohen Temperaturen trotz Feuchtigkeit, eingeschnürter Rübenkörper im unteren Bereich, steil hochstehende, kleine, helle Blätter, dichter dunkler Wurzelbart
- . Fremdbestäuber? Erbse und Kichererbse/Rotklee und Luzerne/ 2 weitere Fremdbestäuber: Roggen, Buchweizen, Ackerbohne, Luzerne, Rotklee, Raps, Sonnenblume, Ölkürbis, Mohn, Kartoffel, Zuckerrübe, Amaranth, Quinoa
- 5. Raps 00 hat welche eigenschaften? ? niedriger Erucasäuregehalt, Glucosinolatgehalt Durch allopolyploide Entstehung sind viele Genorte doppelt vorhanden, zB 2 Gene für Erucasäuregehalt, 2 Gene für Glukosinolatgehalt; alte Sorten hatten hohe Erucasäuregehalte, durch Züchtung (neue 00-Sorten) wurde dieser erheblich gesenkt
- 5. Raps 00 hat welche eigenschaften? ? niedriger Erucasäuregehalt, Glucosinolatgehalt Durch allopolyploide Entstehung sind viele Genorte doppelt vorhanden, zB 2 Gene für Erucasäuregehalt, 2 Gene für Glukosinolatgehalt; alte Sorten hatten hohe Erucasäuregehalte, durch Züchtung (neue 00-Sorten) wurde dieser erheblich gesenkt
- 6. Soja: Selbst/Fremdbestäuber und kommt aus China/Nordamerika Kommt aus China, ist heut noch dort als Wildpflanzen/ Unkraut zu finden; Selbstbestäuber
- 7. Inhaltstoffe von Kartoffeln: Protein, Wasser, Zucker, etc? Kohlenhydrate, Starke, Eiweiß, Vitamin C, Vitamin B, Magnesium, Kalium, Eisen, Ballasstoffe
- 8. Was ist die Frucht vom Raps? Schote
- 9. Buchweizen und Amaranth enthalten viel? Stärke/Protein/Zucker/? Als Pseudogetreide enthalten sie in erster Linie viel Eiweiß
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- 10. Integrierter Landbau: was erlaubt ist an chemischen Mitteln Chemische Bekämpfung auf ein notwendiges Maß reduzieren, chemisch-synthetische Mittel sind jedoch uneingeschränkt erlaubt
- 11. Blattläuse bzw. Blattwanzen auf Weizen? Weizenkrankheiten Saugschäden und Virusvektoren, Nützlingsförderung, Vermeidung hoher N-Gaben und Insektizide als Gegenmaßnahmen
- 12. Wie werden neue Kartoffelsorten gezüchtet? Klon-/Hybrid-/Populations-/Linienzüchtung Klonzüchtung: nach der geschlechtlichen Vermehrung zweier Elternpflanzen entstehen Sämlinge und es wird ausschließlich vegetativ weiter vermehrt
- 13. Was ist ein Samen oder Wurzelunkraut? Schwarzer Nachtschatten/Trespe/Ackerkratzdistel/1 weiteres Samenunkräuter: Flughafer, Unkrauthirsen, Windhalm, Klettenlabkraut, Schwarzer Nachtschatten, Amaranth, weißer Gänsefuß, Trespe Wurzelunkräuter: Ackerkratzdistel, Ackerwinde, Quecke
- 14. Womit ist der Kürbis verwandt? Melone, Gurke, Zucchini und 1 weitere (alle richtig) alle Richtig
- 15. Was zählt zu den Pseudocearelien? Brassicaceae (nicht), Amaranthaceae, Chenopodium, und etwas mit P? 3 Amarantheceae, Chenopodiaceae, Polygonaceae
- 16. Krankheiten bei Erbse: Schokoladenflecken, Pferdebohnenkrankheit(Käfer?), Spezieller Käfer, der eigentlich kein Schädlinge: Erbsenkäfer, Grüne Erbsenblattlaus, Läuse, Erbsenthrips, Erbsengallmücke, Erbsenwickler Krankheiten: Brennfleckenkrankheit, Ackerbohnenrost, Echter/Falscher Mehltau, Erbsenrost, Grauschimmel, Erbsenstängelbrand, Schokoladenfleckenkrankheit, Nanoviren, Sclerotinia
- 17. Sclerotinia sclerotiorum ist mehrmals vorgekommen, hab aber keine Ahnung gehabt wo das dazugehört · Besonders in Gebieten mit viel Raps · Bleiche, hellbraune Verfärbungen die teilweise den Stängel umfassen · Stängelinneres unter Verfärbung meist hohl · Sklerotienbildung bei hoher Luftfeuchte · Befällt: Erbse, Lupine, Linse, Sojabohne – Fruchtfolgekrankheit! · Monozyklisch
- 18. Welche Leguminose hat die größte Stickstofffixierungsleistung? Ackerbohne Ackerbohne
- 19. In welchem BBCH Skalenwert ist die Maisblüte? ? (60/70 in den Folien, 60 zum ankreuzen gegeben)
- 20. Proteingehalt von Winterweizen 117g je 1000g
- 21. Was trifft auf Zwergsteinbrand zu? Vielleicht wars auch ein anderer Brand als eigentlich nur neue Fragen dran kamen · Zwergsteinbrand: Winter- und Durumweizen, Dinkel · Ährenkrankheit · Stark verkürzte Halme, anstatt Körner entstehen Brandbutten · Fischgeruch · Jungpflanzeninfektion über den Boden
- 22. Charakterisierung Winterraps - Ölgehalt, Pflanzen/m2, Blühzeit · Vegetationszeit 320 Tage · Je mehr Pflanzen pro m² desto schlechter die Realisierungsrate und damit die Überwinterung
- 23. Rübe Cercospora ? Beizung, Monogermsaatgut · Überdauert am Saatgut & an den Ernterückständen · Entfernung von Pflanzenresten, gute Bodenbearbeitung · Saatgutbeizung, Monogermsaatgut, Fungizide
- 24. Protein/Fettgehalt? Soja, Wicke, Ackerbohne, Lupine · Soja: 39,8% Protein; 20,3% Fett · Saatwicke: 26,6% Protein; 1,4% Fett · Ackerbohne: 29,8% Protein; 1,6% Fett · Gelbe Lupine: 43,8% Protein; 5,7% Fett
- 25. Kartoffel? Anbaufläche, Wassergehalt, Stärkegehalt · Frühe und mittelfrühe Kartoffel: 12.000ha; Spätkartoffel: 8.270ha · 77% Wasser, 9-25% Stärke
- 26. Rübe? anfällig beim Auflaufen für echten Mehltau? Echter Rübenmehltau: befällt Zuckerrübe
- 27. Blattläuse? Symptome, Enzym in Korn [nein, Wanze] Virussymptome, Vergilben und einrollen der Blätter, Saugschäden
- 28. Zuckerrübe? Pflanzen/ha 70.000-100.000 Pflanzen/ha
- 29. Rapsstängelrüssler? Abfallen der Schoten? gestauchter Wuchs, Verdrehungen Aufplatzen und knicken der Stängel durch Larvenfraß am Stängelmark, strauchiger Wuchs, Stängelverdrehungen, Schotten mit wenig Samen
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- 30. Kartoffel besteht aus... 77% Wasser / 9-25% Stärke / 1,2-2,5 % Protein
- 31. Sojabohne TKG 120-250 / 4-6 Schoten pro Pflanze / ~40% Protein u 30% Kohlenhydrate / mit Bakterium Pseudomonas sp. Inokuliert · Sojabohnen enthalten 20% Öl, 40% Protein, 30% Kohlenhydrate · Bakterielle Fäulnis Pseudomonas sp. befällt Sojabohne · TKG 120-250g · Samen pro Hülse: 2-4 · Hülsen pro Pflanzen: 100-150
- 32. Familiennamen von Kürbis, Sonnenblume und Mohn Cucurbitaceae, Asteraceae und Papaveraceae
- 33. Rapsglanzkäfer · Meligethes aenus · Käfer: Schädigung der Blütenknospen, Verletzung junger Schoten, missgebildete Schoten · Larven: ernähren sich von Pollen · Schadensschwelle: Winnterraps > 5 Käfer pro Pflanzen; Sommerraps 1-3 Käfer pro Pflanze
- 34. Aussagen über Getreidekrankheiten Wichtige Getreidekrankheiten: · Auflaufkrankheiten (Schneeschimmel, Gelbverzwergung) · Blattkrankheiten (Septoria-Blattdürre, Echter Mehltau, Gelb/Braunrost, DTR-Blattflecken) · Fußkrankheiten (Halmbruch, Fusarium, Scharfer Augenfleck, Schwarzbeinigkeit) · Ährenkrankheiten (Steinbrand, Zwergsteinbrand, Flugbrand, Fusarium)
- 35. Bt-Mais ist resistent gegenüber? Maiszünsler
- 36. Zuckerrübe-Krankheiten Schädlinge bei Zuckerrüben: · Engerling · Drahtwurm · Erdraupe · Rübenzystenälchen · Blattläuse · Rübenerdfloh… und alle weiteren Schädlinge die mit „Rübe“ beginnen · Schildkäfer
- Krankheiten bei Zuckerrübe: · Wurzeltöterkrankheit · Wurzelbrand der Rübe · Falscher Mehltau · Echter Rübenmehltau · Cercospora Blattflecken · Viröse Wurzelbärtigkeit · Vergilbungskrankheit
- 37. Blattläuse im Getreide Symptome: · Virussymptome · Vergilben, Einrollen der Blätter · Saugschäden und schlechte Kornausbildung Biologie: · Überwintern im Eistadium · Ab M5-E6 Zuflug geflügelter Läuse von Winterwirten · Mehrere Generationen ungeflügelter Blattläuse auf Getreide Gegenmaßnahmen: · Nützlingsförderung · Saatgutbeizung mit Insektiziden · Keine hohen N-Gaben · Insektizid bei 3-5 Läusen pro Ähre
- 38. Saatstärke von verschiedenen Nutzpflanzen · Wird durch Aussähzeitpunkt bestimmt: bei später Aussaat höhere Saatstärke · Saatstärke (keimfähige Körner/m²) = (erwünschte Pflanzenanzahl im Folgejahr pro m² * 10.000)/(erwarteter Feldaufgang (%) * Überwinterungsquote (%))
- Gelbverzwergungsvirus · Nesterweises Aufhellen · Streifige Aufhellung entlang der Blattadern · Vergilben der Blattspitzen · Stauchung, stärkere Bestockung · Negativ auf Kornzahl
- Gelbverzwergungsvirus · Nesterweises Aufhellen · Streifige Aufhellung entlang der Blattadern · Vergilben der Blattspitzen · Stauchung, stärkere Bestockung · Negativ auf Kornzahl Biologie: · Übertragung persistent durch Blattläuse · Verschiedene Stämme bekannt · Mehr Läuse = begünstigt Infektion Management: · Vektorenbekämpfung – Insektizide · Sortenwahl, spätere Saat, keine direkte Bekämpfung
- 40. Zuckerrübenanbau · 70.000-100.000 Pflanzen pro haC · Saatmenge: 90.000-100.000 kg/ha · Einzelkornsaat · Reihenweite 42-50cm · Ablage in der Reihe: 20-24cm · Zuckergehalt je nach Witterung und Sorte 15-23% - für 1 kg Zucker werden 8-9 Rüben benötigt – 1m² Anbaufläche = 1kg Zucker
- Rapsanbau · Drillsaat oder Einzelkornsaat · Saatmenge 2-6kg/ha · 40-60 Pflanzen/m² · Reihenweite: 10-25cm · Saattiefe: 1-2cm · Saatzeit: August-September · 40-55% Ölgehalt, 17-20% Protein, Erucasäure und Glukosinolgehalt deutlich geringer bei 00-Sorten
- Populationszüchtung · Mohn · Früher: Raps · Ölkürbis
- 43. Emmer, Einkorn und Brotweizen die Genome · Einkorn: 14 Chromosomen, A-Genom · Emmer: 28 Chromosomen, Genom AA, BB · Brotweizen: 42 Chromosomen, Genom AA BB DD
- 44. Vegetationszeit von Kartoffel? · Frühe Sorten: 110-120 Tage · Mittlere Sorten: 135-145 · Späte Sorten: bis 160
- 45. Nach welchen Kriterien werden Maissorten eingeteilt? Sorteneinteilung nach der Reifezahl
- 46. Probleme bei der Unkrautbekämpfung von Leguminosen? · Unkräuter sind Hauptschadfaktor · Ursachen: langsame Jugendentwicklung, Konkurrenzfähigkeit ist artspezifisch, hohe Empfindlichkeit gegenüber Wassermangel
- . Charakteristika des integrierten Pflanzenschutzes? · Pflanzenschutz ist ein System , in dem alle wirtschaftlich, ökologisch und toxikologisch geeigneten Verfahren in möglichst guter Abstimmung verwendet werden, um Schadorganismen unterhalb der wirtschaftlichen Schadensschwelle zu halten, wobei die bewusste Ausnutzung natürlicher Begrenzungsfaktoren im Vordergrund steht.