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Rechtspsychologie (Subject) / Viktimologie (Lesson)

Viktimologie

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  • Anfang der 2000er gab es einen Anstieg der Straftaten bei den Jugendlichen. Wie konnte dieser Anstieg erklärt werden? Dunkelfeldbefragungen haben gezeigt, dass es keinen absolut Anstieg gab, sondern die Straftaten vom Dunkelfeld ins Hellfeld gewandert sind.
  • Nehme Stellung zu den Opfertypologien und erläutern sie Forschungsansätze die aussichtsreicher sind. • Gefahr der (Mit)schuldzuweisung• Unwahrscheinlich, dass inhaltlich viel zur Aufklärung beiträgtZufall spielt häufig wichtige Rolle Aussichtsreicher:• Erfassung der Rezeption durch den Täter (≠ Opferforschung)• Untersuchung der sozialen Interaktion (z.B. Kommunikationsprobleme) • Biographische Perspektive
  • Warum wird im Bereich der Bewältigungsforschung bei Resilienz auch von "ordinary magic" gesprochen? Man weiß bisher noch zu wenig warum einige Menschen Resilienz zeigen oder nicht. Deswegen magic
  • Wie lauten die beiden Bewältigungsprozesse nach dem 2-Prozessmodell der Entwicklungsregulation von Brandstädter & Rothermund, 2002? ASSIMILATIVE PROZESSE „Aktive“ Bewältigungsstrategien Veränderung• der eigenen Person • des Verhaltens oder • der Lebenssituation ...um weitere Folgen oder Wiederholung der Viktimisierung zu vermeiden Beispiele: Änderung des Sozialverhaltens, Selbstverteidigungskurs, Umzug in andere Gegend AKKOMMODATIVE PROZESSE Anpassung von Standards und Zielen an Situation und gegebene Handlungsmöglichkeiten Beispiele:• Aufgeben oder Abwerten von früheren / blockierten Zielen• Regulieren von Ansprüchen• akzeptanzfördernde Umdeutung der negativen Situation / Folgen • Aufmerksamkeit auf positive Aspekte
  • Die rolle sozialer Reaktionen: Was muss bei der Hilfe für Opfer berücksichtigt werden? Hilfe für Opfer sollte professionell sein und systematisch verfügbar Psychologische Prozesse, z.B.• Unterstellung extremer Hilfsbedürftigkeit der Opfer • Blaming the Victim -> sekundäre Viktimisierung sollte undbedingt vermieden werden!!! 
  • Inwiefern ist die Bewältigung von Opfererfahrungen anders oder nicht anders als die Bewältigung anderer kritischer Lebensereignisse? - es wird nicht oft der Unterschied gezogen zwischen Opfer genereller Taten und aversiver Lebensereignissen (z.B. Naturkatastrophen)  - es müssen aber auch nicht immer traumatische Folgeerscheinungen auftreten (abhängig von Straftat bei Sexualdelikten mehr)  - Ähnliche Bewältigungsprozesse (assimilativ vs. akkomodativ)
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