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Forschungsmethoden Seminar (Subject) / FAIR-2 (Lesson)

FAIR-2: Moosbrugger, Oehlschlägel & Steinwascher (2011). FAIR-2: Frankfurter Aufmerksamkeits-Inventar 2. 2., überarbeitete, ergänzte u. normenaktualisierte Auflage. Bern: Huber. (131€)

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  • Welches Ziel hat das Verfahren? Erfassung interindividueller Unterschiede in Aufmerksamkeitsleistung und Konzentrationsfähigkeit  -> ist in Reatkion auf den d2 entstanden (Aufgrund dessen Schwächen) 
  • Wie ist der Test konstruiert? deduktiv
  • Wie ist der Test aufgebaut? vollständiges Markierungsprinzip: Beurteilung sowohl der Zielitems als auch der Distraktoren-kulturunabhängige visuelle Zeichen (Quadrate und Kreise) mit unterschiedlicher Anzahl an Punkten -Form A: Kreis mit 3 Punkten und Quadrat mit 2 Punkten-Form B: Kreis mit 2 Punkten und Quadrat mit 3 Punkten-2 x 320 Items, insgesamt 640 Zeichen
  • Wo wird der Test eingesetzt? Eignungsdiagnostik, AOW, Berufs- und Erziehungsberatung, Pädagogische und Schulpsychologie, Medizinische und Klinische Psychologie, Pharmako- und Neuropsychologie, Verkehrspsychologie, Sportpsychologie, Forschung
  • Wie wird der Test ausgewertet? Markierungswert M →wie gut Pb vollständiges Markierungsprinzip befolgte; mind. .95 Linienfehler FL (nur bei nicht durchgängiger Linie)a)..., b)..., c)...Gesamtwert G→zählen, bis zu welchem Zeichen Linie vorhanden, Summe dieser Zahl u. der bereits vorgedruckten Zahl ergibt G Verpasserfehler FV→Zielitem nicht mit Zacken markiert Falscher-Alarm-Fehler FA→Zeichen mit Zacken markiert, obwohl es kein Zielitem istLeistungswert L = (G-FL) - 2*(FV+FA) →wie viele Zeichen konzentriert bearbeitet wurdenQualitätswert Q = L/G→Anteil konzentriert bearbeiteter Zeichen Kontinuitätswert K = Q*L →ob Konzentrationsleistung kontinuierlich erbracht→am wenigsten vom Arbeitsstil beeinflusst
  • Welche Nebengütekriterien gibt es? -Verfälschbarkeit - Fairness
  • Erfüllt der Test die Gütekriterien? Objektivität − Durchführungs-, Interpretationsobj. gegeben, Auswertungsobj.? (M-Wert) Reliabilität auch gegeben  Validität: − Inhaltsval.− Konstruktval.:konvergent: FAIR + d2: r = .49 (N = 601); FAIR + TAP: r = .38 (N = 117); diskriminant: FAIR + IST70:r = .19 (IQ > 90) - .38 (IQ < 90) →Wenn IQ in Bereich < 90 liegt, dann messen wir mit diesem Test auch scheinbar schon Intelligenzunterschiede →dann braucht man gewisse Instruktion, um den Test überhaupt verstehen zu können Kriteriumsval.: einzelne Studien zu Früherkennung Demenz und Kindern mit ADHS
  • Warum ist beim d2-R die Auswertungsobjektivität gegeben, aber beim FAIR-2 eher nicht? Beim d2-R kann man genau sagen ob ein Zeichen angekreuzt wurde oder nicht. Beim FAIR-2 können beim Markierungswert teilweise nach ermessen entschieden werden, deshalb ist es sinnvoll wenn zwei unabhängige personen die Auswertung aufnehmen. 
  • Ist der FAIR-2 für eine Gruppe mit Teilnehmer*innen aus verschiedenen Herkunftsländern (mit anderen Kulturen) geeignet? Ja, im Gegensatz zum d2-R ist der FAIR aufgrund der Symbole kulturunabhängig.
  • Sie haben eine Person mit unterdurchschnittlicher Intelligenz bei der sie die Konzentration messen sollen, sie haben den FAIR und den d2-R zur Auswahl. Welchen Test wählen sie? den d2-R, da für den FAIR-2 nachgewiesen ist, dass eine Mindestintelligenz von > 90 erforderlich ist damit der Proband die Instruktion versteht
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