Volkswirtschaftslehre (Subject) / VWLW 2 (Lesson)

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VWL Teil 2

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  • Was versteht man unter einem Bankrun ? Wenn alle Kunden gleichzeitig ihre Kontoguthaben in bar abheben wollen.
  • Welche Funktionen erfüllt das Geld in einer arbeitsteiligen Wirtschaft ? Gesetzliches Zahlungsmittel allgemeines Tauschmittel Wert- und Vergleichsmaßstab Wertaufbewahrungsmittel Wertübertragungsmittel
  • Welche wesentlichen Aufgaben hat die Europäische Zentralbank ? Hüterin der Währung, Versorgung der Wirtschaft mit Geld, Bank der Staaten, Trägerin des Zahlungsverkehrs mit Nicht-Euro-Ländern, Bank der Banken
  • Was versteht man unter Clearing ? ...die Abrechnung der Geschäftsbanken untereinander.
  • Wann spricht man von Geldschöpfung ? ,Wenn Geld oder Sichtguthaben aus dem Bankensektor dem Nichtbankensektor zur Verfügung gestellt werden. Hierdurch erhöht sich die Geldmenge.
  • Zählen Sie Arten von Aktiva auf, die der Bankensektor erwerben könnte und mit deren Bezahlung in Geld Geldschöpfung stattfindet. Kauf von Gold oder Devisen, Kauf von Wertpapieren, Diskontierung von Wechseln oder Einräumung eines Kredites an private Haushalte
  • Was versteht man unter dem Passivgeschäft einer Bank ? Das ist das Einlagengeschäft, wenn also Kunden bei der Bank Geld einzahlen.
  • Wie unterscheidet sich die "Teuerungsrate" , also der Preisanstieg der Verbraucherpreise, von einem Preisindex ? Ein Preisindex bezieht sich immer auf das Jahr, in dem der Warenkorb neu festgelegt wurde. Der Ausgangspreis dieses Jahres wird mit 100% festgesetzt und alle neuen Warenkorbwerte der Folgejahre werden prozentual auf dieses Ausgangsjahr bezogen. Die Teuerungsrate wird immer zum Vergleichsmonat des Vorjahren gemessen, also z.B. Dezember Jahr..02 im Vergleich zum Dezember Jahr..01 . Daj9t werden auch saisonale Schwankungen berücksichtigt.
  • Was versteht man unter Kaufkraft und unter Preisniveau ? Als Kaufkraft bezeichnet man diejenige Gütermenge, die man sich mit einer Geldeinheit kaufen kann. Das Preisniveau bezeichnet diejenige Geldmenge, die man für eine Gütereinheit aufwenden muss.
  • Unterscheiden Sie Nominaleinkommen und Realeinkommen. Unter Nominaleinkommen versteht man den Eurobetrag des Einkommen, das Realeinkommen dagegen bezeichnet die Menge an Konsumgütern, die sich der Haushalt mit seinem Nominaleinkommen leisten kann, das Nominaleinkommen wir dazu mit dem Preisniveau gewichtet. Der Reallohn ist der in Kaufkraft gemessene Nominallohn.
  • Unterscheiden Sie Inflation und Deflation. Inflation: Einen Prozess dauernder Steigerungen des allgemeinen Preisniveaus.  Deflation: Einen Prozess dauernder Senkungen des allgemeinen Preisniveaus.
  • Wie lautet die Fisher'sche Verkehrsgleichung ? Geldvolumen x Umlaufgeschwindigkeit = Handelsvolumen x Preise 
  • Welche Arten der nachfragebedingten Inflation werden unterschieden ? Nennen Sie jeweilige Ursachen dieser Inflationsarten. - Konsuminflation bedeutet, dass die zusätzliche Nachfrage der privaten Haushalte entweder mit Krediten finanziert wird oder über Einkommenserhöhungen, die über die Zunahme der Produktivität hinaus erkämpft wurden. - Einen Investitionsinflation liegt vor, wenn die Investitionen der Unternehmen höher sind als die Ersparnis der privaten Haushalte. - Bei einer Fiskalinflation übersteigen die Ausgaben des Staates seine Einnahmen, das Defizit wird über Kredite finanziert.  - Importierte Inflation entsteht durch einen Exportüberschuss, der gleichzeitig eine Verringerung der inländischen Gütermenge und durch den Eintausch der Devisenerlöse in Euro eine Vermehrung der nachfragewirksamen Geldmenge bewirkt.
  • In welcher Beschäftigungssituation der Wirtschaft müssen Nachfrageerhöhungen nicht zu Preiserhöhungen führen ? Während der Phase des vollkommen elastischen Angebotes (nicht ausgelastete Kapazitäten infolge von Unterbeschäftigung, volle Lager). Tritt in dieser Situation eine Erhöhung der Nachfrage auf, so werden zunächst die Lager geräumt und die vorhandenen Kapazitäten besser ausgelastet. Mit dieser höheren Auslastung ist über die Degression der Fixkosten pro Stück eine Verringerung der Stückkosten verbunden, die sogar eine Preissenkung möglich machen würde.
  • Welches sind die wesentlichsten Ursachen einer angebotsbedingten Inflation ? Als wesentlichste Ursachen dafür kommen Kostensteigerungen und höhere Gewinnanteile der Unternehmen infrage.
  • Das Preisniveau sei vom Basisjahr zum Berichtsjahr um ein Drittel gestiegen. Berechnen Sie die Veränderung der Kaufkraft. Das Preisniveau im Basisjahr ist 100% oder 1, im Berichtsjahr ist es um ein Drittel höher, also 133,33% oder 4/3. Die Kaufkraft ist 1 / Kaufkraft also 1 / 4/3 = 3/4  Die Kaufkraft ist demnach um 1/4 oder 25% gefallen.
  • Für einen Warenkorb musste man im Basisjahr 4 300€ und im Berichtsjahr 4 837,50€ bezahlen. Berechnen Sie, wie sich Preisniveau und Kaufkraft verändert haben. 4 300€ entsprechen 100%,  4 837,50€ entsprechen 112,5%, d.h. das Preisniveau ist um 12,5% gestiegen. Die Kaufkraft ist der reziproke Wert, es gilt also Kauftkraft = 1 / 112,5/100 = 0,889 Die Kaufkraft ist also um 11,1% gefallen.
  • Welche Phasen gibt es in einem Konjunkurzyklus? Aufschwung (Erholung, Expansion)Hochkonjunktur (Boom)Abschwung (Rezession)Tief (Krise, Depression)
  • Was sind die Merkmale der Phase des Aufschwungs? Wirtschaft erholt sich nach einem TiefstandKapazitäten sind erstmal gering ausgelastetPreise bleiben zunächst stabil, um dann langsam zu steigenKredite stehen zu Beginn im großen Umfang zu nidrigen Zinsen bereitGewinnerwartungen der Unternehmen sind positiv, Investitionen steigen u. Konsumausgabenziehen anggfs. steigen Einkommen= Beschäftigungslage verbessert sich/Unternehmen stellen einSparneigung nimmt ab
  • Was sind die Merkmale der Phase der Hochkonjunkur (Boom)? nach Aufschwung kommt es zu einer Überhitzung der Märktees wird der höchste Punkt des Konjunkturzyklus erreichtNachfrage übersteigt das Angebot u. Preisniveau steigtBeschäftigung ist hoch - kommt zu einer expansiven Lohnpolitik (Löhne steigen stark an)Produktionsfaktoren sind voll ausgelastetreale Wachstum des BIP schwächt daher abEs steigen nur noch die PreiseZentralbank verfolgt eine Hochzinspolitik um drohende Inflation zu vermeidenInvestitionsbereitschaft der Unternehmen beginnt zu sinkenStimmung der Wirtschaftssubjekte wird skeptisch
  • Was sind die Merkmale der Phase des Abschwungs (Rezession)? die nachlassene Nachfrage an Investitionsgütern führt zu ProduktionseinschränkungenKommt zu Kurzarbeit u. Arbeitslosigkeit steigtKosumgüternachfrage geht zurück Sparquote der privaten Haushalte nimmt zuschrumpfende Gewinne der UnternehmenProduktionsrückgang Rückgang der BeschäftigungLohnzuwächse fallen geriger ausPreise sinken, wg. geringen NachfragenStimmung ist pessimistisch
  • Was sind die Merkmale der Phase des Tiefstands (Krise, Depression)? Wirtschaft erreicht eine konjukturelle Talsohleer ist entscheidend, wie lange sie andauertzurückgehende Nachfrage + sinkende Kapazitätsauslastungen, sowie hohe Lagervorräte führen zu weiteren Druck auf Preis u. Löhnesinkende Absatz-u. Gewinnerwartungenzunehmende Unternehmensinsolvenzenhohe ArbeitslosigkeitKreditinstitute verfügen über hohe Liquiditätsreserven, da Krdeitnachfrage gering isttrifft alles im höchsten Maße zu spricht man von DEPRESSIONgeringe Preise + Lohnniveau + nidirge Zinsen der hohe Liquidität könnten Ausgangspunkt für eine Erholung sein = AUFSCHWUNG!
  • Es gibt Faktoren, die das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht stören können und einen Abschwungprozess einleiten. Welche kommen dafür hauptsächlich infrage ? - Unterschiedliche Spar- und Investitionspläne der privaten Haushalte und Unternehmen - die Geldmenge entwickelt sich nicht mit dem Güterangebot - die persönlichen Zukunftserwartungen der Wirtschaftssubjekte - das Vertrauen oder Misstrauen in die gesamte politische und damit wirtschaftliche Entwicklung der Zukunft
  • Welche gesamtwirtschaftlichen Größen gelten insbesondere als Konjunkturindikatoren ? Einzelhandesumsätze, Investitonsgüternachfrage, Arbeitslosenzahlen, Kurzarbeit und offene Stellen, Export, Staatsausgaben, erwartete Steuererhöhungen oder -senkungen, Lagerbestände, geldpolitische Entscheidungen der Zentralbank, Auftragseingang der Industriebetriebe, Zahl der Insolvenzen, landwirschaftliche Erzeugerpreise, Außenwert des Euro (Kurs)
  • Worin unterscheidet sich das nominale vom realen Bruttoinlandsprodukt ? Veränderungen des realen BIP sind tatsächliche Güterveränderungen, da die Preissteigerungen schon heraus gerechnet sind. Das reale BIP gibt Auskunft über die Menge der produzierten bzw. verkauften Güter und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft unabhängig von Veränderungen der Preise. ... Im Gegensatz zum nominalen BIP wird das reale BIP durch den Vergleich des Werts aller verkauften Güter zu den Preisen eines Basisjahres berechnet.
  • Die langen Wellen Kondratieffs sind jeweils durch eine bahnbrechende technische Neuerung ausgelöst worden. Welche wirtschaftliche Kennziffer ist dadurch stets verbessert worden ? Es hat sich jeweils die Produktivität erhöht. Durch den vermehrten Einsatz verbesserter Technologien konnnte der gleiche Output mit einem geringeren Mitteleinsatz, insbesondere an Arbeit, z.T. auch an Rohstoffen hergestellt werden oder mit einem gleich großen Input konnte ein größerer Output produziert werden.
  • Nennen Sie die wichtigsten Träger der Wirtschaftspolitik in Deutschland. Der Bundeskanzler, der Wirtschafts- und der Finanzminister, Bundestag und Bundesrat, die Länder,Gemeinden und Gemeindeverbände und die Europäische Zentralbank mit der Bundesbank.
  • Welche vier Zielecken hat das "magische Viereck" ? Stabilität des Preisniveaus, hoher Beschäftigungsstand, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum. Magisches Sechseck: Erhaltung einer lebenswerten Umwelt, gerechte Einkommensverteilung
  • in welcher doppelten Bedeutung wird der Begriff "Beschäftigung" verwendet ? - Auslastung aller volkswirtschaftlich verfügbaren Kapazitäten, also aller Produktionsfaktoren - Beschäftigung des Produktionsfaktors Arbeit, also die Arbeitslosenquote
  • Was versteht man unter "Außenbeitrag" ? Außenbeitrag = Exporterlöse minus Importausgaben
  • Welche Situation liegt bei einem negativen Außenbeitrag vor ? Bei einem negativen Außenbeitrag liegt ein "Nettogüterimport" vor. Die Einfuhren übersteigen die Ausfuhren, das Inland konnte mehr Güter konsumieren und investieren, als es selbst hergestellt hat.
  • Nennen Sie Beispiele für Zahlungen, die in der Übertragungsbilanz erfasst werden. Überweisungen von Ausländern in ihr Heimatland, Zahlungen des Staates an internationale Organisationen, Wiedergutmachungsleistungen, Entwicklungshilfen
  • Wer gehört dem Konjunkturrat an ? Ihm gehören neben dem Wirtschafts- und dem Finanzminister Vertreter der Länder, der Gemeinden und der Gemeindeverbände an. Die Bundesbank hat Teilnahmerecht.
  • Welche möglichen Beziehungen weisen die Ziele des magischen Vierecks untereinander auf ? - konkurrierend, dann hemmt die Zielerreichung des einen Zieles diejenige eines anderen Zieles, beide können nicht gemeinsam erreicht werden - komplementär, dann unterstützt die Verfolgung eines Zieles ein anderes. Beide können miteinander erreicht werden - indifferent, die angestrebten Ziele widersprechen sich weder noch begünstigen sie sich. Sie können gemeinsam erreicht werden
  • Was versteht man unter der Fiskalpolitik ? Die Fiskalpolitik ist ein wirtschaftspolitisches Instrument des Staates, welches mittels der Beeinflussung von Steuern und Staatsausgaben die konjunkturellen Schwankungen auszugleichen versucht. Somit soll ein stabiles Wirtschaftswachstum erhalten bleiben
  • Was versteht man unter "Stagflation" ? Stagflation bezeichnet Inflation mit gleichzeitiger Stagnation, also einer Situation mit steigenden Preisen, ohne nennenswertes Wirtschaftswachstum bei hoher Arbeitslosigkeit. Bsp. nach dem Ölpreisschock in den 1970er Jahren
  • Was versteht man unter "Leitzins" ? das ist der Zins, den die Geschäftsbanken bezahlen müssen, wenn sie sich bei der Bundesbank refianzieren. Unter Leitzinsen versteht man die von der zuständigen Zentralbank festgelegten Zinssätze, zu denen sich Geschäftsbanken bei einer Zentral- oder Notenbank Geld beschaffen oder anlegen können.
  • Was versteht man unter Offenmarktgeschäfte ? Unter Offenmarktgeschäfte versteht man, dass die EZB auf dem offenen Markt bei den Geschäftsbanken festverzinsliche Wertpapiere ankauft oder verkauft. Jeder Ankauf bewirkt eine Geldschöpfung und jeder Verkauf eine Geldvernichtung.
  • Was versteht man unter einem Mindestreservesatz ? Man versteht darunter einen bestimmten Prozentsatz der Einlagen einer Geschäftsbank, den sie gegen geringe Verzinsung bei der EZB hinterlegen muss.
  • Zählen Sie Maßnahmen der Zentralbank auf, die preisniveaustabilisierend wirken und welche zur Konjunkturförderung. 1. Erhöhung des Leitzinses bei Hauptrefinanzierungsgeschäften Herabsetzung der Menge bei Hauptrefinanzierungsgeschäften Erhöhung der Mindestreservesätze Verkauf von Offenmarktpapieren 2. Senkung des Leitzinses bei Hauptrefinanzierungsgeschäften Erhöhung der Menge bei Hauptrefinanzierungsgeschäften Senkung der Mindestreservesätze Kauf von Offenmarktpapieren  
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Vollbeschäftigung im weiteren und der im engeren Sinne ? Vollbeschäftigung im weiteren Sinne bedeutet Auslastung der betrieblichen Kapazitäten, d.h. gefüllte Auftragsbücher der Unternehmen und ausgelastete Maschinen. Mit den ausgelasteten Maschinen sind auch die an ihnen tätigen Menschen beschäftigt und z.B. nicht in Kurzarbeit. Ausgelastete Kapazitäten sind langfristig Voraussetzung für Erweiterungsinvestitionen der Unternehmen. Nur diese führen zu zusätzlichen Arbeitsplätzen und damit zu Vollbeschäftigung im engeren Sinne.
  • Was sind die langfristigen und kurzfristigen Ziele des magischen Sechsecks ? Langfristig: Lebenswerte Umwelt, gerechte Einkommensverteilung und stetiges Wirtschaftswachstum Kurzfristig: Vollbeschäftigung, Preisniveaustabilität und außenwirtschaftliches Gleichgewicht.
  • In Deutschland werden die Renten regelmäßig nachträglich an die Entwicklung der Einkommen aller Beschäftigten angepasst. Erklären Sie, inwiefern auch darin ein automatischer Stabilisator zu sehen ist. Die nachträgliche Anpassung beruht auf den Werten des Vorjahres und wird im Folgejahr wirksam. In Zeiten eines Konjunkturabschwunges also werden z.B. die Renten nach Maßgabe der hohen Einkommen des zurückliegenden Booms erhöht und schaffen damit zusätzliches Einkommen mit zusätzlicher Nachfrage in einer Konjunkturphase, die durch Nachfragerückgang gekennzeichnet ist. Für die Hochkonjunktur gilt Entsprechendes.
  • Erklären Sie, warum konjunkturanregende fiskalpolitische Maßnahmen weniger zuverlässig greifen, als konjunkturdämpfende. Konjunkturanregende fiskalpolitische Maßnahmen greifen weniger zuverlässig, weil eine Beschränkung des Einkommens, z.B. durch Steuererhöhung, die Nachfragemöglichkeit auch gegen den Willen der Betroffenen nimmt, während zusätzlich zur Verfügung gestellte Mittel in ihrer Verwendung von der Entscheidung der privaten Haushalte bzw. Unternehmen abhängen und von diesen bei pessimistischen Zukunftserwartungen nicht zu Nachfrage verwendet werden.
  • Was versteht man unter wirtschaftlicher Autarkie ? ...bedeutet, durch Selbstversorgung von anderen Staaten unabhängig zu sein.
  • Aus welchen Teilbilanzen besteht die Zahlungsbilanz ? - Leistungsbilanz mit : Handelsbilanz, Dienstleistungsbilanz und Übertragungsbilanz - Kapitalbilanz mit den Unterbilanzen : des kurzfristigen Kapitalverkehrs und, des langfristigen Kapitalverkehrs - Bilanz der ungeklärten Beträge 
  • Unterscheiden Sie die passive von der aktiven Handelsbilanz. Passive Handelsbilanz bzw. Handelsdefizit ist, wenn die Importe die Exporte übersteigen. Aktive Handelsbilanz bzw. Handelsüberschuss ist, wenn die Exporte die Importe übersteigen.
  • Was ist der Devisenkurs ? De Devisenkurs ist die Menge Euro, die man für ausländische Währung erhält bzw. bezahlen muss.
  • Was versteht man unter einem "Stützungskauf" der Notenbank ? Wenn bei festen Wechselkursen mit Bandbreite der Kurs unter den unteren Interbentionspunkt zu gleiten droht, dann tritt die Notenbank als Nachfrager auf und kauft so lange von der fremden Währung, bis die nun nach rechts verschobene Nachfragekurve wieder einen Kurs innerhalb der Bandbreite ergibt.
  • Wie bildet sich der Kurs bei a) freien Wechselkursen (Floating) ? b) absolut festen Wechselkursen ? c) festen Wechselkursen mit Bandbreite ? a) Kurs bildet sich an den Devisenbörsen oder im Interbankenhandel aus Angebot und Nachfrage b) Es handelt sich um einen Höchst- oder Mindestpreis, der vom Staat festgelegt wird. c) der Kurs kann um einen festgesetzten Mittelkurs(=Parität) schwanken, einen oberen bzw. unteren Interventionskurs, aber nicht übersteigen bzw. unterschreiten, sonst ergreifen Notenbanken kursregulierende Maßnahmen. Dieses sind vermehrte Ankäufe bzw. Verkäufe von Devisen.