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Sozialpsychologie (Subject) / Soziale Wahrnehmung und Attribution (Lesson)

Skript 2

This lesson was created by Pyrocock.

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  • Zentrales Persönlichkeitsmerkmal Dispositionales Mermal, das bei Betrachtern den Gesamteindruck einer Persönlichkeit maßgeblich beeinflusst.  Beispiel: Wärme
  • Peripheres Persönlichkeitsmerkmal Merkmal, dessen Vorhandensein den Gesamteindruck einer Persönlichkeit nicht bedeutsam beeinflusst.
  • Einflussfaktoren auf die soziale Wahrnehmung - Persönlichkeitsmerkmale - beobachtete Merkmale - Positionsmerkmale - weitere Effekte
  • Beobachtete Merkmale – Sympathie – je ähnlicher, desto sympathischer – je mehr Kontakt, desto symphatischer bis zu einem bestimmten Maß (umgekehrte U-Funktion) – wenn mit Positivem assoziiert, symphatischer – je attraktiver, desto symphatischer
  • Beobachtete Merkmale – Kompetenz, Autorität & Status – je passender die Kleidung zum Millieu, desto kompetenter  – je passender der Körperbau zum Millieu, desto kompetenter – Benutzer luxuriöser Gegenstände werden postiver behandelt & eingeschätzt
  • Beobachtbare Merkmale – nonverbales Verhalten – Blickkontakt wird in vielen Dimensionen als positiver eingeschätzt – leichte Berührungen führen zu höherer Sympathie (Midas Touch)
  • Positionseffekte – Primacy Effekt Erste und frühere Informationen haben bei der sozialen Wahrnehmung einen größeren Einfluss, als folgende Informationen, da die Informationen eher im LZG landen
  • Positionseffekte – Recency Effekt Letztere, spätere Informationen haben bei der sozialen Wahrnehmung größeren Einfluss als früher dargebotene, da sie sich noch im KZG befinden. (bei längeren Intervallen zwischen Darbietung und Abruf kein recency effect)
  • Verstärkungen des Primacy Effekts – Eindrucksbildung erfolgt unter Zeitdruck – begrenzte mentale Kapazität – hohes need for cognitive closure
  • self fulfilling prophecy – Erwartungen einer Person und ihrem Verhalten führt dazu, dass diese sich so erwartungsgemäß verhält
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  • Tendenz zur Beharrung Erster Eindruck hat überbleibenden Einfluss auf Person, selbst wenn er sich als falsch rausgestellt hat.
  • Halo-Effekt Phänomen, bei dem hervorstechende Eigenschaften auf gesamte Persönlichkeit ausstrahlen. (attraktivere Menschen als insgesamt besser bewertet)
  • Halo-Effekt Phänomen, bei dem hervorstechende Eigenschaften auf gesamte Persönlichkeit ausstrahlen. (attraktivere Menschen als insgesamt besser bewertet)
  • Kausalattribution Der Prozess, durch den Beobachter zu Schlussfolgerungen über Ursachen des Verhaltens Anderer kommen.
  • Attributionstheorie Beschreibt, dass wir das Verhalten eines Menschen erklären, indem wir die Verantwortung dafür entweder der Situation oder der Veranlagung des betreffenden Menschen zuschreiben.
  • Externale Attribution Die Ursache des Verhaltens wird der Situation zugeschrieben.
  • Internale Attribution Ursache des Verhaltens wird dem Charakter, Einstellung, Disposition oder Persönlichkeit zugeschrieben.
  • Theorie der korrespondierenden Schlussfolgerung – Handlungsursache wird herausgefunden, indem Auswirkungen der ausgeführten Handlung mit denen der nicht ausgeführten Handlung verglichen werden. – Was kennzeichnet den ausgewählten Handlunsgverlauf (Analyse nicht gemeinsamer Auswirkungen) – je geringer Anzahl nicht gemeinsamer Auswirkungen, desto eindeutiger kann Attribution gezogen werden.
  • Kovariationstheorie – internale oder externale Attribution abhhänig von: Konsensus(über Personen hinweg), Distinktheit(über Objekte hinweg) und Konsistenz (über Situationen hinweg) – internale Attribution: ↓ Konsensus – ↑ Konsistenz – ↓ Distinktheit – externale Attribution: ↑ Konsensus - ↑ Konsistenz – ↑ Distinkheit
  • Einflussfaktoren für Attributionsverzerrungen – Vorwissen – Erwartungen  – Manipulation im Rahmen von Untersuchungen – erlernte Attributionsstile – Wahrnehmungssalienz
  • Zwei-Stufen-Prozess der Attribution – Beobachtung → automaische Verarbeitung (1.Schritt) → kontrollierte Verarbeitung (2.Schritt)                                               ↓                                                        ↓                                   Internale Attribution                            Korrigierte Attribution                                                                ⇓ Korrespondenzverzerrung: Tendenz, aus Verhalten stabile Persönlichkeitsmerkmale abzuleiten und situativen Einfluss zu unterschätzen
  • false consensus bias Annahme, dass andere Menschen im Allgmeinen unsere persönlichen Einstellungen und Überzeugungen teilen.
  • actor-observer-bias Tendenz eigenes Verhalten mehr durch Situationen zu attribuieren und Verhalten Anderer durch Dispositionen zu attribuieren.
  • Selbstwertdienliche Attribution - Tendenz Misserfolg eher durch situative Umstände und Erfolg eher durch Charakter zu erklären