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Corporate Governance (Subject) / Begriffsbestimmungen Lek8 (Lesson)
Begriffsbestimmungen Lek8
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- Wettbewerb von CG-Systemen starke Hetereogenität unter den Systemen keine spezifische Ursache, sondern Zusammenspiel verschiedener Faktoren -> daher kein System überlegen -> CG-Systeme sind immer situationsbezogen zu bewerten
- Thesen zum Systemwettbewerb - Konvergenzthese - Divergenzthese - Hybridisierungstheorie - Varities-of-Capitalism-Ansatz
- Konvergenzthese Ausgangspunkt: Schwachstellen der verschiedenen CG-Systeme -> diese sind Barrieren im Bemühen um Wettbewerbsfähigkeit und daher zunehmend temporär Aussage: die jeweils stärksten Elemente der verschiedenen Systeme werden sich durchsetzen, was zu einer Annäherung hin zur effektivsten Form eines CG-Systems führt
- Überlegenheit eines Systems in der Konvergenzthese dem angloamerikanischen Share-Holder-Value wird eine Überlegenheit zugesprochen -> Annäherung zu diesem Modell
- Unterscheidung der Konvergenz - funktionale Konvergenz - formale Konvergenz
- formale Konvergenz = Annäherung der rechtlichen Rahmenbedingungen der CG-Systeme -> weder möglich noch sinnvoll (z.B. wegen verschiedener national dominanter Interessengruppen)
- funktionale Konvergenz = Annäherung durch international CG-Mechanismen z.B. internationale Rechnungslegung
- Divergenzthese Aussage: die institutionelle Ausgestaltung einer Nation bildet einen Wettbewerbsvorteil und ist somit beizubehalten -> keine Annäherung zentrale Stellung innerhalb der These: Pfadabhängigkeit
- Pfadabhängigkeit = Prozessablaufmodell
- Stufen des Konzepts der Pfadabhängigkeit - Vorstufe - Pfadausbildung - Pfadabhängigkeit
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- Pfadabhängigkeit Vorstufe -> am Anfang steht ein Entscheidungsproblem mit einer Vielzahl von Wahlmöglichkeiten z.B. Festlegung eines CG-Systems
- Pfadabhängigkeit Pfadausbildung durch das meist zufällige Auftreten eines Small Events wird der Auswahlprozess in eine bestimmte Richtung gelenkt
- Pfadabhängigkeit Pfadabhängigkeit die Verengung des Auswahlspektrums durch die Pfadausbildung mündet durch den lock-in Effekt in einem bestimmten Pfad ab diesem Moment sind die Wechselkosten zu einem anderen Entscheidungsfeld so hoch, dass dieser Pfad nicht mehr verlassen wird
- Aussage der Pfadabhängigkeit erklärt warum auf Dauer an CG-Systemen festgehalten wird, auch wenn diese de facto zu suboptimalen Ergebnissen führen -> argumentative Unterstützung durch Konzept der Komplementarität
- Komplementarität Ausprägungen der Systemelemente ergänzen sich gegenseitig positiv und negative Effekte schwächen sich gegenseitig ab -> Konsitenz ist gegeben -> es kann nicht einfach ein Element aus dem System ausgetauscht werden
- Folge aus der Pfadabhängigkeit und der Komplementarität nationale Institutionen besitzen eine relative Stärke gegenüber externem Anpassungsdruck -> Systeme werden beibehalten
- Varieties-of-Capitalism-Ansatz Erklärungsansatz für die Divergenz von CG-Systemen in das System eingebettete UN ist u.a. abhängig von den entwickelten Koordinationslösungen zum System -> für die UN entstehen Vorteile durch die Einbettung, die bei einer Konvergenz der Systeme neutralisiert würden
- Hybridisierungstheorie vermittelnde Position zwischen Konvergenz und Divergenz postuliert die parallele Existenz von Elementen aus beiden Systemen -> Beispiel: SE