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Corporate Governance (Subject) / Begriffsbestimmungen Lek7.2 (Lesson)
Begriffsbestimmungen Lek7.2
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- Arten von Keiretsus - horizontal -> branchenübergreifende Verflechtung gleichartiger UN - vertikal -> einseitige Verflechtung; Core-UN an der Spitze mit Aktien der Zulieferer
- Banken innerhalb der Keiretsus - stabil gehaltene Aktien -> Isolierung vom Kapitalmarkt --> Banken spielen eine wichtige Rolle und werden in das System integriert
- Keiretsus Besonderheit der japanischen Industriekultur Netzwerkartiger Zusammenschluss von UN durch gegenseitige Aktienbeteiligung stimmen sich im Presidents Council ab
- Merkmale des japanischen (CG)-Systems - hohe Stellung der Banken - mittlere Streuung der Anteilseigner - monistisches Leitungsorgan
- Akteure innerhalb der Keiretsus - die Unternehmen selbst - Banken - Staat
- der Staat innerhalb der Keiretsus etabliert Mechanismen zur Durchsetzung industriepolitischer Ziele der Keiretsus
- Aufbau japanischer Kapitalgesellschaften - HV - Board of Directors (angeführt von Präsidenten und dem unterstützenden Chairman) - gesellschaftsinterne Rechnungsprüfer (Auditors)
- Board of Directors im japanischen System hatten häufig sehr viele Mitglieder unterteilt in Präsident, Chairmann, hauptgeschäftsführende Directors, geschäftsführende Directors und einfache Directors
- Grund der Neuausrichtung des japanischen Systems - HV hatte kaum Mitbestimmungsrecht - Audtors hatten kaum Sanktions- und Einflussmöglichkeiten - komplette Entscheidungsgewalt beim Präsidenten - gesetzliche Forderungen nach externen Directors wurden durch den Staat innerhalb der Keiretsus meist unterlaufen
- Neuausrichtung des japanischen Systems - Stärkung der Rechnungsprüfer (min 1/2 externe Auditors) - Wahlmöglichkeit der Struktur des Boards (klassisch japanisch oder amerikanisch mit Commitees) - schleichende Auflösung der Keiretsus als Folge der Finanzkrise durch gesteigertes Bewusstsein für negative Folgen der Überkreuzbeteiligungen
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- Folgen der Neuausrichtung des japanischen Systems - Finanzinstitute weniger relevant - zunehmende Aktivitäten ausländischer Investoren - signifikante Verkleinerung des Board - steigende Zahl externe Directors
- Merkmale des chinesischen Systems - experimenteller Transformationsprozess -> folgt keinen genauen Plan - Transformation von der ZVW zur Marktwirtschaft -> Etablierung marktwirtschaftlicher Strukturen (z.B. Privateigentum)
- Eigentumsstrukturen in China - Staatseigene UN (vom Staat gegründet, finanziert und beherrscht) - kollektive UN (UN deren Eigentümer zu einem bestimmten Personenkreis gehören) - private UN
- Corporatisation die meisten staatseigenen UN wurden in kollektive Betriebe gewandelt -> allerdings keine Änderung am Staatseigentum -> nur formale Privatisierung -> vom Staat beherrschte UN immernoch dominierender Typus (Dominanz der Staatsaktien)
- Kernproblem der chinesischen CG Interessendivergenz zwischen Klein- und Großaktionären hoher Freiheitsgrad der UN-Führungen (meist staatseigen) die in Entscheidungen auf Kosten der Kleinaktionäre mündet
- formale Struktur des Leitorgans chinesischer UN kombinierte Fassung aus monistischem und dualistischem Modell börsennotierte UN müssen teilweise unabhängige Vorstandsmitglieder haben
- Ziele des chinesischen CG-Kodex (+ Herausgeber) erstellt durch die chinesische Wertpapieraufsichtskommission - Kompensation des fehlenden Market for Corporate Control, da Aktien kaum handelbar - Kompensation der Einflussmöglichkeiten von Großaktionären, die zahlreich durch den Privatisierungsprozess entstanden sind
- Managementvergütung im chinesischen System Begrenzung der Höhe, Offenlegung der Vergütung und Überwachung durch die Aktionäre
- prägendes Kulturmodell in China Konfuzianismus -> Vertrauen in die paternalistische Regierung (barmherzige Herrscher denen gehorsam gedient werden muss) Guanxis -> Beziehungsnetzwerke die den chinesischen Alltag prägen (persönliche Beziehungs als Grundlage von Transaktionen, keine Verträge)