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Rechtspsychologie (Subject) / Rechtspsychologie lang (Lesson)

querfeldein

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  • - Diagnostik des Kindeswillens: Direkt oder indirekt Direkt= Infos vom Kind Indirekt= Infos von anderen Personen Das diagnostische Gespräch sollte mit dem Kind allein geführt werden ( nur in Ausnahmefällen Vertrauensperson zb Geschwister, hinzuziehen), altersgemäße Sprachführung, keine Doppelfragen oder Doppelverneinungen, bewusster Einsatz von Fragetypen (offene und geschlossene Fragen, direkte oder indirekte Fragen), zeitlichen Druck vermeiden, angemessene Umgebung ohne Störungen, Gesprächsbeginn mit neutralen Themen (Rapport), Gesprächsleitfaden (um kein wichtiges Thema zu vergessen), direktes Fragen von Gefühlen ist nur sinnvoll wenn das Kind zu verstehen gibt, das es darüber sprechen möchte – ansonsten lieber fragen nach Gefühlen in bestimmten Situationen), Willensinhalte nicht werten oder kritisieren , Ich -Botschaften sind angebracht, Verständnis für Gefühle des Kindes zeigen zb Angst vor der Trennung der Eltern ist natürlich , bei starken affektiven Reaktionen  (zb Weinen) Kind thematisch oder durch spielen ablenken
  • - Klärung des Sorgerechts : §1671 BGB 4 Formen des Sorgerechts: siehe auch Wohnmodell 1. Einem Elternteil wird das alleinige Sorgerecht zugesprochen. Der andere Elternteil erhält Umgangsrecht. 2. Das Sorgerecht geht zu gleichen Teilen an beide Elternteil. 3.Das Sorgerecht wird in Teilbereichen auf beide Eltern aufgeteilt. 4. Beide haben die Sorge, jedoch ein Elternteil mehr Teilbereiche, zb das Aufenthaltsbestimmungsrecht
  • - Teilbereiche des Sorgerechts sind: Aufenthalt, schulische Erziehung und Förderung, religiöse Ausrichtung, medizinische Versorgung, Vermögensangelegenheiten des Kindes Bei der gemeinsamen Sorge müsse alle Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.
  • - Elternbezogene Sorgerechtskriterien  Kooperationsfähigkeit und -bereitschaft, Bindungstoleranz, Erziehungsfähigkeit
  • - Kindesbezogene Sorgerechtskriterien Bindungen / Beziehungen des Kindes zu den Eltern, Wille des Kindes, Kontinuitätsprinzip
  • Befragung des Kindes . Wie sollte sich das Kind eigentlich verhalten ? und Gründe für Fehlverhalten: Ein Kind sollte bei der Befragung ein ausgeglichenes Elternbild haben. Zeigt das Kind eine starke Ablehnung einem Elternteil gegenüber hat das meist den Grund: * Fehlverhalten des abgelehnten Elternteils gegenüber dem Kind oder einer anderen Person im Beisein des Kindes * Beeinflussung des Kindes durch einen Elternteil (PAS) * Einsatz von Über- Identifikation und Über- Distanzierung als Bewältigungsstrategie für einen als zu belastend wahrgenommenen elterlichen Konflikt durch das Kind
  • - PAS = Parental Alienation Syndrom : (lt Gardner)  Ergebnis massiver Manipulation oder Programmierung eines Kindes durch einen Elternteil. Kind teilt Eltern auf. Ein Elternteil wird kompromisslos geliebt, während das andere heftig negativ bewertet  wird und feindselig abgelehnt wird. Einstellung ist objektiv nicht begründbar. PAS = manipulierender Elternteil +stark polarisierendes Verhalten des Kindes.
  • - Prüfung der Erziehungskompetenzen / Fähigkeiten der Eltern strukturiertes Interview mit Eltern und Kind, Verhaltensbeobachtungen , Hausbesuch , ggf auch Interview mit Dritten wie Lehrern oder Nachbarn .
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