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Projektmanagement (Subject) / Skript 4 - Produktbasiertes planen (Lesson)
- WAS IST EIN PRODUKT? - Interne Produkte = Das, was das Projekt-Team erstellt oder produziert. - „Externe“ Produkte werden nicht vom Projektteam erstellt und müssen nicht geplant werden, sondern nur „bereit stehen“. - Ein Projekt sollte max. 15-30 Teilprodukte haben. - Je Teilprodukt sollten die Detailgrade in etwas gleich sein. - Spezialisten-Produkte (Fachprodukte) sind die vom Team erzeugten Produkte. - Management-Produkte sind die für das Projektmanagement benötigten Unterlagen wie z.B.der Business Case oder das Risiko-Register. Solche Pläne sind also ausProjektmanagment-Sicht auch „Produkte“, die für das Endprodukt (das sog. Projekt-Produkt) benötigt werden.
- 1 SCHRITT DER PRODUKTBASIERTEN PLANUNG DIE PROJEKTPRODUKTBESCHREIBUNG - Wird vom Projektmanager in Abstimmung mit dem Benutzervertreter und dem Auftraggeber erstellt - Enthält die Spezifikation des Projektprodukts bzw. der Hauptprodukte - Holt die Zustimmung des Benutzers zu Umfang & Anforderungen des Projekts ein - Phase: Vorbereiten eines Projekts - Beispielhafter Aufbau: 1. Allgemeiner Zweck des Produkt / der Produkte 2. Auflistung aller (Teil-)Produkte des Projekts 3. Kundenqualitätserwartungen 4. Projektabnahmekriterien 5. Qualitätstoleranzen
- 2 SCHRITT DER PRODUKTBASIERTEN PLANUNG DER PRODUKTSTRUKTURPLAN - Hierarchische Aufschlüsselung der Produkte eines Projekts - Ziel: Übersicht („von oben nach unten“) über alle Produkte, die das Projekt erstellen wird - Oberste Ebene: Projektprodukt aus 1. Schritt - Untere Ebenen: Notwendige Teilprodukte für das Projektprodukt - Keine statische Momentaufnahme, sondern betrachtet das Produkt während des gesamten Lebenszyklus des Projekts - Verschiedene Formate möglich: Auflistung, Mindmap, Diagramm
- 3 SCHRITT DER PRODUKTBASIERTEN PLANUNG DIE PRODUKTBESCHREIBUNG - Beschreibt den Zweck, die Bestandteile und die Qualitätskriterien eines Produkts - Wird während der Planung (Initiierungsphase) vom Projektmanager erstellt,sobald der Bedarf für das Produkt erkannt ist - Wichtig, um davon in der Ausführungsphase die Arbeitspakete für die Lieferanten abzuleiten - Aufbau (I): ▸ Eindeutige Kennung ▸ Titel (z.B. Name des Produkts) ▸ Einsatzzweck, Anwender ▸ Beschreibung/Liste aller Komponenten (Teilprodukte), aus denen das End-Produkt besteht ▸ Komponenten-Aufschlüsselung und -Abhängigkeit (Produkt-Fluss-Diagramm, siehe Schritt 4)
- 4 SCHRITT DER PRODUKTBASIERTEN PLANUNG DAS PRODUKT-FLUSS-DIAGRAMM - Definiert die Abfolge, in welcher die Produkte erstellt werden - Enthält alle Produkte aus dem Produktstrukturplan (2. Schritt) - Zeitliche Abfolge wird mit Hilfe von Pfeilen visualisiert - Projektendprodukt steht am Ende
- VORTEILE DER PRODUKTBASIERTEN PLANUNG - Produkte sind klar und kontinuierlich definiert - Benutzer wird bei der Spezifikation der Produktanforderungen aktiv mit einbezogen - Externe Produkte und deren Risiken werden frühzeitig identifiziert - Schafft die Grundlage für Arbeitspakete der Lieferanten
- 4 SCHRITTE DER PRODUKTBASIERTEN PLANUNG 1. Schritt: Projektproduktbeschreibung 2. Schritt: Produktstrukturplan 3. Schritt: Produktbeschreibung(en) 4. Schritt: Produktflussdiagramm
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