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Massage (Subject) / Basiswissen (Lesson)

Griffe, Informationen

This lesson was created by Vanessa1308.

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  • Definition von Massage Unter Massage versteht man eine befundgerechte Behandlung von Gewebe, Musklen durch manuelle, mechanische Reize
  • Was ist der Zweck einer Massage und was charakterisiert eine gute Massage? Zwecke: - Krankheitsvorbeugung - Krankheitsbekämpfung - Zum Teil Körperpflege Das Charakteristikum einer guten Massge ist die Anpassung der angewandten Technik und Dosierung an den jeweiligen Zustand des Patienten, vor allem an den Tastbefund des Gewebes.
  • Was ist bei der Ausgangssituation und Befundaufnahme zu beachten? - Allgemeinzustand des Patienten und Reaktionsvermögen - Alter - Lagerungsfähigkeit - Hautbefund (Sehen und Fühlen) - Muskelbefund - Atmung (Mit der Atmung massieren) - Krankheitsbild - Wellness
  • Was ist beim Material und der Haltung zu beachten? - Höhe der Bank (Faust des Masseurs sollte mit leicht angewinkeltem EG auf der Bank aufliegen können) - Masseur sollte HG und KG immer leicht gebeugt haben - Masseur: Wirbelsäule gerade - Masseur setzt seine Bewegung und Gewicht zur Verstärkung mit ein - Massageöl / Arnikaöl bei Schmerz - Melkfett bei klassischer Massage, trockener Haut, viel Haaren
  • Welche Gewebe können massiert werden? - Musklen - Bindegewebe - Periost - Haut - allgemeine Organe
  • Was gibt es für Massagearten? - Klassische Massage - Sonderformen wie... - Sportmassage - BGW Massage - Periost Massage - Reflexzonenmassage - Vibrationsmassage - apparative Massage - Manuelle Lymphdrainage - Thai, Ayurveda
  • Was gibt es für Massagegriffe? - Streichungen - Knetungen / Rollungen - Friktionen / Reibungen / Zirkelungen - Klopfungen / Hackungen - Virbrationen / Schüttellungen - Klatschungen / Platschungen
  • Was gibt es für Hautreizgriffe? - Sägegriff - Hobelgriff - Hackengriff
  • Was sind allgemeine Wirkungen der Massage? - Lokale Steigerung der Durchblutung untershciedlicher Gewebe - Entspannung von Haut, Muskeln, Bindegewebe - Lösung von Verklebungen, Narben und Krämpfen - erbesserte Wundheilung - Schmerzlinderung - Dehnung - Senkung Blutdruck, Puls - Symphaticus dämpfend - Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe (Abtransport Stoffwechselprodukte) - Einwirkung auf innere Organe über den Reflexbogen - Trophikverbesserung - Psychische Effekte
  • Was sind Indikationen der Massage? - Behandlung von Fehlhaltungen und Fehlstatik - Allgemeine Verspannungen / Verkürzungne - Nachbehandlungen von Musklerkrankungen Verletzungen, Operationen - Allgeimeine Erkrankungen des rheumatischen Formkreises - Lumbago (Hexenschuss) - Myalgien (Muskelschmerzen) - Erkrankungen des Bewegungsapparates (Morbus Bechterew, Scheuermann) - Verhärtete Muskeln nach sportlichen Leistungen - Lockerung und Vorbereitung während und vor einem Wettkampf
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  • Was sind Kontraindikationen der Massage? - Akuter BV - Neuralgien (Nervenschmerzen) - Myopathien (Muskelerkrankungen) - Blutungsneigung - Akute Gefäßerkrankungen: Lymph und Venenentzündungen, Thrombosen, ausgepräge Krampfadern - Krebserkrankungen - Akut entzündliche, fieberhafte Erkrankung, Infekte - bei Schwangerschaft keine Massage im LWS oder Bauchbereich - frische, traumatische Verletzungen (Sehnne, Faszien, Muskelriss, offene Brüche, Luxationen) - akuter Migränezustand
  • Streichungen Warum, Wirkung, Unterscheidung Streichungen sind sanfte, großflächige, rhythmische Bewegungen Die Bewegungen sind parallel zum Muskelverlauf und herzwärts (Von peripher nach zentral) Warum: - Kontaktaufnahme (Wie reagiert Patient, Haut, Wie ist der Gewebewiderstand, Sind alle Areale gleich?) - Als Zwischengriffe, zur Reizminderung - Zum Abschluss Wirkung: - beruhigend - entspannend - durchblutungsfördernd - venös und lyphatisch entstauend - Abtransport von Stoffwechselschlacken Unterscheidung: - Einhandstreichungen - Zweihandstreichungen - Hand über Hand
  • Knetungen / Rollungen Allgemein, Wirkung, Wichtig, Technik - tiefgreifende, intensive Bewegungen - Muskeln werden gegeneinander verschoben - Knetungen erfolgen schräg und quer zum Faserverlauf - Richtung der Rollungen ist egal - Die Bewegung geht von distal nach zentral Wirkung: - starke Durchblutungsverbesserung - Tonusregulierung (Lösung von Verspannungen) - Vermehrung der Muskelmasse bei Hypotonie, Bereitschaft von erhöter Muskelleistung Wichtig: - ruhiges Tempo - so tief wie möglich arbeiten - schmerzabhängig arbeiten Technik: - Technik richtet sich nach Form, Größe, Lage der Mm - Man unterscheidet: Einhandknetungen bei kleiner Mm, Zweihandknetungen bei großer Mm, Fingerspitzenknetung bei einzelner, tiefliegender, flache Mm
  • Friktionen / Reibungen / Zirkelungen Allgemein, Wirkung, Wo Es sind intesiv, tiefwirkende, kleinflächige, kreisende Bewegungen, die mit Daumen und Fingerkuppen ausgeführt werden. Richtung ist unabhängig vom Faserverlauf außer bei Querfriktionen Wirkung: - örtlich stark durchblutungsfördernd - Schmerzlindernd - Verklebungslösend - Gegenschmerz wird erzeugt - frische Myogelosen (Muskelverspannungen) ssollen gewebsmäßg zertrümmert und stoffwechselmäßig abgebaut werden Verschieblichkeiten / Verklebungen sollen behoben werden zwischen: - gr. und kl. Muskeln - Sehnen und Sehnenscheiden - Schleimbeutel - Bänder- und Sehnenapparaten - Faszien - Operationsnarben
  • Klopfungen / Hackungen Technik, Wirkung, Wichtig Technik: leichtes bis stärkeres Klopfen bzw. Schlagen mit der lockeren Hand auf die Mm Hackungen: Mit ulnaren Seite auf Mm, Klopfungen: Mit locker geschlosseen Faust Wirkung: - Tonussteigernd - anreged für Nervensystem - Durchblutungsfördernd in der Tiefe Wichtig: - gut für schlaffe, atrophische Mm - nciht bei Alten, Kindern (Osterporose)
  • Klatschenden / Platschungen Technik, Wirkung Technik: Es handelt sich um rhythmische Bewegungen auf breiten Muskelflächen, Faserverlauf ist unwichtig Klatschungen: Mit der Hohlhand Platschungen: Mit der Flachhand Wirkung: Durchblutungsförderung der Haut
  • Vibrationen / Schüttelungen Technik, Wirkung, Hauptindikationsgebiete Technik: - Vibrationen sind örtliche Zitterbewegungen, unabhängig vom Muskelverlauf, sollen in Verbindung mit anderen Behandlungen angewendet werden (z.B Streichungen) - Ausführung mit der flachen Hand oder mit den Fingern - Bei Schüttelungen wird ein Gelenk stabilisiert unddann die ganze Extremität geschüttelt Wirkung: - detonisierend - Förderung der Mehrdurchblutung - milde Sedierung - Schleimlösend - Entspannend Hauptindikationsgebiete: - Schmerzhafte Sehnenansätze - lokalte tastbare Verspannungen - verspannte Muskelansätze Behandler soll oft die Hand wechseln
  • Was versteht man unter Sportmassage? Was sind ihre Aufgaben? Unter Sportmassage wird die Anwendung der klassichen Massage im Rahmen des sportlichen Trainings- und Wettkampfprozesses verstanden. Bei der Sportmassage kommen mit entsprechender Modifikation die Grundgriffe der klassischen Massage vor (Streichungen, Zirkelungen, Schüttelungne, Vibrationen). Die grifftechnische Modifikation der Sportmassage ergibt sich vor allem aus der Aufgabenstellung, da sie an gesunden Sportlern angewandt wird. Aufgaben: - Verbessserung der Voraussetzung für eine anschließende Muskelleistung - Beschleunigte Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der ermüdeten Muskulatur nach Training und Wettkampf
  • Was sind die wichtigsten Wirkungen der Sportmassage? - Lokale und großflächige Hyperämie (Mehrdurchblutung von Blut in Haut, Muskulatur und inneren Organen) - Gefäß- und Gewebsflüssigkeitsverschiebung (Venen, Lymphgefäße, Gewebsspalten) - Stoffwechselsteigerung - Verbesserung der Permeabilität - Tonusregulation bei Gefäßen und Muskulatur - Reflektorische Wirkung (Taktiler Reiz, Atmung, Herz, Blutdruck, Niere, Stoffwechsel, Verminderte Säurebildung im Magen, Muskeltonusregulierung) - Schmerzlindernde Wirkung - Psychische Wirkung (Entspannen, Beleben, Motivation, Mut machen, Konzentration)
  • Zwischen was wird in der Sportmassage unterschieden? Vorbereitende Massage -> Vor dem Wettkampf, maximal 15 min, auf die wichtigsten Muskelgruppen beschränkt, Streichungen, Knetungn, Schüttelungen  Ziele: - Verbesserung der Durchblutung - Verbesserte Verschieblichkeit der Gewebsschichten zueinander - Muskeltonusregulation - Psychische Stimulation (Erfrischen, beleben, positive Einstellung) Zwischen- / Halbzeitsmassage -> Maximal 10 min, auf zuvor ermüdete Muskulatur beschränkt Ermüdungsmassage / Regenerationsmassage -> so früh wie möglich nach dem Wettkampf / Training, 20-60 min, langsame und intensive Streichungen, Knetungne und Friktionen zur Behandlung von Muskelverhärtungen, Schüttelungen mit leichten Dehnungen Muss weniger intensiv durchgeführt werden, wenn innerhalb der nächsten 48 h ein weiterer Wettkampf erfolgt. Funktinen: - Befunderhebung von Überlastungserscheinungen - Feststellung von Mikrotraumatisierungen - Regeneration ermüdeter Muskulatur / Gesamtorganismus - Beschleunigung der Erholung - Verbesserung der Leistungsfähigkeit - Verletzungsminderung