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Neuromarketing (Subject) / Trojanisches Marketing (Lesson)
Trojanisches Marketing
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- Definition Trojanisches Marketing Trojanisches Marketing ist eine Methode, Marketing zu betreiben, und zwar effizient und kostengünstig. (indirekte Erreichung des Kunden bspw. mit impliziten Codes)
- Steuerrad Trojanisches Marketing „Das Trojanische Grundrezept“ kann als Steuerrad bezeichnet werden. Im Grunde umfasst dieses vier Teilbereiche: 1. Man nehme ein der Zielgruppe bekanntes Produkt, /Dienstleistung, / attraktives Geschenk, o.ä., das für die Zielgruppe attraktiv ist. dass sie es freudig akzeptiert bzw. haben will. 2. Dann fülle oder verknüpfe man dieses Objekt mit einer neuen Idee, einem neuen Produkt, einer Datenabfrage etc. 3. Weiterhin treffe man geeignete Maßnahmen, damit das Bekannte mit der Zielgruppe in Kontakt kommt / konsumiert wird, d.h. man macht Werbung für das Bekannte 4. Schließlich präsentiere man der Zielgruppe das Neue mit Hilfe des Alten. Das Steuerrad soll ab sofort das „Mantra“ darstellen, das hilft, in trojanischen Kategorien zu denken. Es soll immer wieder das „Rezept“ ins Gedächtnis rufen, nach dem Trojanisches Marketing funktioniert.
- Vorlagen und Muster als implizite Bezugquellen im Trojanischen Marketing: Vorlagen und Muster als implizite Bezugquellen im Trojanischen Marketing: Verhaltensmuster, Sitten und Gebräuche, soziale Regeln • Kognitive Imagefacetten • Rituale • Traditionelle Sujets (Sagen, Märchen, Geschichten, Überlieferungen) • Personentypen (Sieger, Helden wie z.B. Wilhelm Tell, Könige) • Typische Gesten, Mimiken • Sprachmuster • Symbole • Schemata „Vorlagen und Muster können als trojanische Instrumente effektiv eingesetzt werden. Vorlagen sind in diesem Zusammenhang individuell oder kollektiv gelernte Elemente, die im Gedächtnis großer Personengruppen verankert sind“ à Bsp Redbull, Bulle wird Implizit mit Stärke etc. verbunden ohne dass es genannt wird.
- Trojanische Kooperationen Definition und Ziel Es geht um die partnerschaftliche Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmen mit dem Ziel der Erhöhung der Geschäftserfolge. Indem man eine Kooperation mit einem Partnerunternehmen eingeht, nutzt man dieses als trojanisches Pferd, um die Kunden dieses Partners zu „erobern“ und zu eigenen Kunden zu machen. Ziel ist es, einen Imagetransfer von einer Marke auf eine andere durchzuführen. Bzw. besteht der Sinn darin, eine Zielgruppe indirekt zu erreichen, die eine andere Marke bereits erfolgreich „besetzt“ hat.
- Formen von Trojanischen Kooperationen Cross Promotion, Cross Selling, Up Selling • Co-Branding • Ingredient Branding • Product Bundling • Couponing • Cross Referencing • Affiliate Marketing • Coopetition“ • Hucke-Pack-Marketing Das sog. „Huckepack Marketing“ stellt eine besondere Form im trojanischen Marketing dar. Man nimmt hier einen oder mehrere Kooperationspartner im „Rucksack“ mit.
- Checkliste Kooperationen A: Partner suchen und finden • passende Sachgebiete • geeignete Unternehmen • Branchen mit gleicher/ähnlicher Zielgruppe • Welche Unternehmen bedienen die Zielgruppen, die sie gerne als Kunden hätten • Konzept erstellen • Checkliste: welche Voraussetzungen muss ein Partner erfüllen? • Budget definieren • Profitsituation klären B: Kooperationsmaßnahmen • Gemeinsamen Marketingplan erstellen • Personal einweisen/schulen • Kooperationsvereinbarung fixieren (schriftlich) • Verhaltensregeln festlegen • Ausstiegs-Szenario definieren • Vertrauensbildende Maßnahmen C: Erfolgskontrolle • Berichtwesen etablieren (Transparenz) • Kooperationen regelmäßig evaluieren • Mitarbeiter Incentives einführen“ Damit diese Kooperationen wirklich funktionieren, müssen ein paar wichtige Kriterien erfüllt sein, die wir von Julie Purser und Simon Thun übernehmen: 1. „Erstens wurde ein überzeugendes, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenes Konzept entwickelt, das die vorhandenen Stärken der Partner berücksichtigt. 2. Zweitens wurde eine echte Win-win-Situation geschaffen, die beiden Kooperationspartnern sowie den Kunden gleichermaßen Mehrwerte bietet. 3. Drittens sorgen die verbrüderten Unternehmen durch geeignete Aktivitäten und Initiativen dafür, dass die Kooperation mit Leben erfüllt wird – und zwar von der Konzepterstellung bis Lancierung.
- DAWOS – zielführende trojanische Strategie „In diesem Abschnitt geht es darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort werblich präsent zu sein, nämlich „da, wo’s“ die richtige Zielgruppe zu finden gibt. Indem wir nach Informationen darüber suchen, was die von uns angepeilte Zielgruppe im Leben so treibt (außer Zielgruppe zu sein), können wir auf Ideen kommen, an welchen Orten und in welchen Umgebungen wir sie am besten ansprechen. „DA, WO’S-Strategie“. Dahinter steht die simple Überlegung, dass es im Marketing sinnvoll ist, Kommunikationsmaßnahmen zu setzen „da, wo’s“ potentielle Kunden gibt. Die DAWOS-Strategie geht mindestens einen Schritt weiter. Ihre Regel besagt, sich zu überlegen, was die angestrebte Zielgruppe „sonst noch“ treibt, außer sich dort zu bewegen, wo es alle tun. Welche charakteristischen Eigenschaften und Verhaltensweisen gehören dazu? Gibt es Affinitäten zu anderen – nicht konkurrierenden – Anbietern? Gibt es trojanische Pferde, die genutzt werden können, um die Zielgruppe auf indirektem Weg zu erobern? Bspw. Erlebnisreiseanbieter = Wo ist das Da wo? = Ganz einfach: in einem Kurzentrum. Ein Reisebüro aus Österreich macht dies schon seit Jahren sehr erfolgreich, denn es weiß, dass die Personen, die sich gerade auf einer Kur befinden, sehr viel Zeit zum Nachdenken haben. Warum also nicht ganz einfach Lichtbildervorträge, persönlich von einem erfahrenen Reiseleiter erzählt, spannungsgeladen unter die Leute bringen. -- > Hier haben wir wieder gelernt, wie effektiv das Trojanische Marketing sein kann, wenn man neue Wege der Kundenerreichung geht! CAT – City Airport Train in Wien
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