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Müp Wirtschaft (Subject) / VWL (Lesson)

MÜÜÜP

This lesson was created by JaHo1295.

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  • Unterscheidung Makro- und Mikroökonomie Mikro = Analyse, wie Haushalte u. Unternehmungen Entscheidungen treffen u. wie diese auf den Märkten zusammenwirken Makro = Untersuchung gesamtwirtschaftlicher Phänomene (Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum) --> Variablen (BIP, Inflationsrate, Arbeitslosenquote)
  • Homo Oeconomicus - konsumiert Waren u. DL - transformiert Güter in Nutzen - jederzeit informiert über entscheidungrelevante Faktoren - an eigenem Nutzen interessiert u. kann Handlungsalternativen anhand des Nutzen bewerten - keine Schwierigkeiten bei komplexen Entscheidungsprozessen
  • Grenznutzen = zusätzlicher Nutzen einer konsumierten Einheit
  • Optimaler Konsumplan (Indifferenzkurve u. Budgetgerade) Indifferenzkurve = Güterkombinationen, die den gleichen Nutzen stiften Budgetgerade = mögliche Konsummöglichkeiten bei einem gegebenem Einkommen, welches sich Haushalt leisten kann --> Steigerung nach oben = Einkommensteigerung Optimaler Konsumplan = Konsument wählt Güterbündel, welches ihm den höchsten Nutzen stiftet unter Berücksichtigung seines Einkommens --> im Schnittpunkt von Indifferenzkurve u. Budgetgerade (Tangentialpunkt)
  • Konsumentenrente = Zahlungsbereitschaft des Konsumenten abzüglich des tatsächlichen Preis --> misst den Nutzen des Käufers aus Teilnahme am Marktgeschehen 
  • Grenzertrag (Abnehmender Grenzertrag) = zusätzlicher Ertrag einer produzierten Einheit Abnehmender Grenzertrag = Outputzuwachs nimmt mit jeder weiteren Einheit ab (z.B. jede weitere Maschine bringt weniger als die 1.)
  • Minimalkostenkombination (Isoquante u. Isokostenlinie) Isoquante = Faktoreinsatzkombination die zu gleichen Produktionsmenge führen (Arbeit vs Kapital) Isokostenlinie = mögliche Produktionsfaktorkombis bei einem gegebenen Kostenbetrag --> Was ist das U. bereit auszugeben Minimalkostenkombination = U. wählt Faktoreinsatzverhältnis, das den höchsten Ertrag unter Beachtung der Kosten bedingt --> Tangentialpunkt von Isoquante u. Isokostenlinie
  • Gewinnmaximierende Produktionsmenge = Gewinn wird durch Produktionsmenge maximiert (Grenzerlös der letzten produzierten Einheit = Grenzkosten der Einheit)
  • kurzfr. u. langfr. individuelle Angebotskurve kurzfr. = Teil der Grenzkostenkurve, der oberhalb der durchschn. variablen Kosten liegt u. unterhalb der durchschn. Gesamtkosten langfr. = Grenzkostenkurve, der oberhalb der Durchschnittskosten liegt
  • Produzentenrente = Verkaufspreis des Produzenten abzüglich der Produktionskosten eines Kosten
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  • Wohlfahrt = Konsumentenrente + Produzentenrente
  • Funktionen des Staates - Distributionsfunktion = Korrektur von Ungleichheiten (z.B. Einkommensverteilung, Bildungspolitik) - Allokationsfunktion = Korrektur von Störungen durch Defekte im Marktmechanismus (z.B. öffentliches Gut (saubere Luft, Wasser) - Stabilisierungsfunktion = Korrektur gesamtwirtschaftlicher Störungen (z.B. konjunkturelle Schwankungen, Geld u. Fiskalpolitik)
  • Distributionsfunktion (Maßnahmen) Höchstpreis = ermöglicht sozial Schwachen den Konsum lebensnotwendiger Güter --> kurzfr.: Nachfrageüberschuss, nicht jeder Konsument erhält Gut --> langfr.: Anbieter werden Produktion mindern --> Rückgang des gesamten Marktangebots Mindestpreis = begünstigt die Situation schwacher Anbieter --> für den Preis wird mehr angeboten als nachgefragt --> Staat muss Überschuss abkaufen Steuern --> indirekte u. direkte --> indirekte: Abgaben, die sich auf die Ausgabe von Gütern bezieht (z.B. Tabaksteuer) --> direkte: Abgaben, die sich auf z.B. Einkommen Subjekts beziehen (z.B. Einkommenssteuer)
  • Allokationsfunktion 1) Rivalität im Konsum; 2) Nicht-Rivalität; 3) Ausschließbarkeit; 4) Nicht-Ausschließbarkeit 1) u. 3) = Private Güter (Weizen, Möbel) 1) u. 4) = Allmende Güter (Sauberes Wasser, Fische) 2) u. 3) = Klubgüter (Software, Pay-TV) 2) u. 4) = Öffentliche Güter (öffentliches Abwassersystem, Landesverteidigung)
  • Externalitäten (negative u. positive) = Auswirkungen ökonomischen Handelns auf die Wohlfahrt eines unbeteiligten Dritten - positive externe Effekte = Erforschung neuer Technologien, Impfungen, Bildung) - negative externe Effekte = Abgase, Umweltverschmutzung
  • Bruttoinlandsprodukt (nominal u. real) = Wert aller für den Endverbrauch bestimmten Güter u. DL, die im Inland produziert werden --> ansteigendes BIP? Produktion u. Wert der Produktion nimmt zu nominales BIP = Wert zu laufenden Preisen reales BIP = Wert zu konstanten Preisen (Vorjahrespreise)
  • Kritik am BIP als Wohlstandsmaß - Nachhaltigkeit (Wohlstand zukünfitger Generationen) - produktionbedingte Schäden von Umwelt, Lebens- u. Arbeitsbedingungen - Verteilung des Wohlstands - Schattenwirtschaft (nicht auf dem Markt gehandelte Güter)
  • Inflation u. Deflation Inflation = dauerhafter Anstieg des allgemeinen Preisniveaus  Deflation = dauerhafter Rückgang des allgemeinen Preisniveaus  Inflationsrate = prozentuale Änderung des allgemeinen Preisniveaus über längeren Zeitraum hinweg Verbraucherpreisindex (VPI) = Maß für die Preisentwicklung eines Warenkorbs von einem durchschn. Haushalt zu Konsumzwecken gekauft wird
  • Bereiche staatliche Förderung zur Produktivitätsteigerung - Auslandsinvestitionen, Ausbildung, Gesundheit u. Ernährung, Forschung u. Entwicklung etc. 
  • Konjunkturzyklus Aufschwung: Zunahme der Wachstumsrate des BIP Boom: Konjunkturhoch --> Beginnende Überhitzung der Wirtschaft Abschwung: Abnahme der Wachstumsrate des BIP Rezession: Phasen des wirtschaftlichen Abschwungs, in denen das BIP in 2 Quartalen abnimmt Depression: sehr kräftiger u. anhaltender Abschwung
  • Konjunkturindikatoren Vorlaufend = Börsenkurse, Auftragseingänge, Baugenehmigung Gleichlaufend = Privater Konsum, Investitionsausgaben Nachlaufend = Beschäftigung, Inflationsrate
  • Kreditmarkt - wirtschaftspolitische Maßnahmen Erhöhung der Sparanreize --> Verringerung der Steuern auf Zinserträge erhöhen Spar- u. Investitionstätigkeit u. somit Produktivität  Erhöhung der Investition --> bspw. durch Investitionssteuerfreibeträge = Kreditaufnahme zur Finanzierung von Investitionen wird attraktiver
  • Rolle der Zentralbanken - Ziele u. Aufgaben Ziele: - Gewährleistung der Preisniveaustabilität im Euroraum - Unterstützung der Wirtschaftspolitik der EU - hohes Beschäftigungsniveau u. beständiges reales Wachstum Weitere Aufgaben: - Devisengeschäfte - Verwaltung von Währungsreserven
  • Geldpolitischer Transmissionsmechanismus - EZB Leitzins wird erhöht --> Geldmarkt- u. Bankzinsen steigen --> Nachfrage nach Krediten sinkt       --> Nachfrage auf Gütermärkten sinkt --> Preisenwicklung sinkt Leitzins wird gesenkt --> gegensätzliche Entwicklung