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Sozi (Subject) / bevölkerung (Lesson)

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  • Unterschiede in der Sterblichkeit bzw. Lebenserwartung haben eine Vielzahl von Ursachen: Dazu zählen neben genetischen Faktoren, Umwelteinflüssen und medizinischer Versorgung auch der Lebensstil. Der Lebensstil ist wiederum stark beeinflusst von sozialen Faktoren wie Bildung und Einkommen.
  • was ist Migration? Unter Migration (Wanderung) versteht man den permanenten (dauerhaften) Wechsel des Wohnortes (Hauptwohnsitzes im Sinne des Lebensmittelpunktes einer Person) eines Individuums bzw. einer Gruppe. Migration ist damit eine bestimmte Form der räumlichen Mobilität
  • DISTANZMODELLE/GRAVITATIONSTHEORIEN Räumliche Nähe/Distanz als wichtigster Einflussfaktor für Migration
  • KLASSISCHE MAKROÖKONOMISCHE THEORIEN Migration als Folge regionaler Unterschiede in der Nachfrage nach und im Angebot an Arbeitskräften, also von Kapital und Arbeit.
  • NEOKLASSISCHE MIKROÖKONOMISCHE THEORIEN Individuen verhalten sich ökonomisch rational. Regional unterschiedliche Be- schäftigungschancen und Löhne (eigentlich: erwartete Einkommenschancen) sind Haupt- ursache für individuelle Migrationsent- scheidungen.
  • NEUE MIGRATIONSÖKONOMIE Nicht individuelles Einkommen soll durch Migration maximiert werden sondern Haus- haltseinkommen. Geldüberweisungen der Migranten in ihre Herkunftsländer als wichti- ger Faktor; Haushalte können durch Migration ihre ökonomische Risiken diversifizieren
  • ENTSCHEIDUNGSTHEORETISCHE ANSÄTZE (PUSH-PULL MODELLE) Zumindest vier Faktoren sind bei der Er- klärung von Migrationsprozessen zu beachten: Faktoren, die mit dem Auswanderungskontext zusammenhängen („Push“-Faktoren wie z.B. hohe Arbeitslosigkeit, geringe Löhne etc.) Faktoren, die mit dem Einwanderungskontext zusammenhängen („Pull“-Faktoren wie z.B. gute Berufschancen, billige Wohnungen etc.) Intervenierende Variable wie geographische Distanz, politische Grenzen etc. Soziale und individuelle Faktoren potentieller Migranten wie Motivation, Ausbildung, soziale Netze etc.
  • THEORIE DER MIGRATIONSNETZWERKE Migrationsnetzwerke (persönliche Beziehun- gen, die Migranten, ehemalige Migranten und Nichtmigranten in Herkunfts- und Zielre- gionen miteinander verbinden) verstärken be- stehende Migrationsströme, da sie die Kosten und Risiken verkleinern, die mit Migration verbunden sind („Kettenmigration“).
  • WELTSYSTEMTHEORIE Internationale Migration ist eine Folge der Entstehung eines kapitalistischen Marktes in den Entwicklungsländern, die von der Globali- sierung betroffen sind
  • THEORIE DES DUALEN ARBEITSMARKTES Reiche Industrieländer haben segmentierte Arbeitsmärkte, einen sicheren primären und einen instabilen, flexiblen und sozial nicht bzw. nur gering abgesicherten sekundären Arbeitsmarkt. (Unqualifizierte) Zuwanderer befriedigen primär die Nachfrage des sekundären Arbeitsmarktes, da einheimische Arbeitskräfte dafür nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.
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  • WAS IST DEMOGRAPHISCHE ALTERUNG Mit demographischer Alterung (Bevölkerungs- alterung) bezeichnet man ganz allgemein - die sinkende Zahl und den sinkenden Anteil jüngerer Menschen, -  die steigende Zahl und den steigenden Anteil älterer Menschen -  und damit das steigende Durchschnittsalter (bzw. Medianalter) einer Bevölkerung
  • WARUM ALTERN BEVÖLKERUNGEN? Das Altern einer Bevölkerung ist primär eine Folge des nachhaltigen Rückgangs der Kinderzahlen (der Fertilität). Dieser Rückgang führt zwingend zur demographischen Alterung einer Bevölkerung. Demographisch „jung“ bleiben nur kontinuierlich wachsenden Bevölkerung mit entsprechend hohen Kinderzahlen. Daher gilt: Ohne (katastrophale) Seuchen oder Hungersnöte gibt es demographisch gesehen nur zwei Alternativen: permanentes Bevölkerungs- wachstum oder demographische Alterung.
  • Die demographische Alterung kann auch als eine direkte, zeitlich verschobene Folge des demographischen Übergangs angesehen werden. Demographische Alterung ist daher: 1. ein irreversibler Prozess, 2. ein globales Phänomen (und damit die Lösung des Problems des globalen Bevölkerungswachstums), 3. ein verhältnismäßig langfristiger Vorgang.
  • MASSZAHLEN ZUR DEMOGRAPHISCHEN ALTERUNG AM BEISPIEL ÖSTERREICHS Medianalter (die Hälfte einer Bevölkerung ist jünger, die andere Hälfte älter als das Medianalter) und Durchschnittsalter
  • Die vier Lebensalter  (1) Kindheit und Jugend,(2) Erwerbstätigkeits- und Familienphase  Das „Dritte“ Alter, nach dem Beruf, ökonomisch abgesichert, in guter Gesundheit, aktiv, Chancen und Potentiale.  Das „Vierte“ Alter  chronische Krankheiten schränken selbständige Lebensführung ein  Belastungen und Herausforderungen.