Volkswirtschaftslehre (Subject) / VWLW 1 (Lesson)

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Volkswirtschaftslehre 1

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  • Was sind Subventionen ? Zuwendungen, z. B. direkte Geldleistungen (Finanzhilfen) oder steuerliche Nachlässe (Steuervergünstigungen, Steuersubventionen), die der Staat bestimmten Unternehmen oder Wirtschaftsbereichen (Bergbau, Landwirtschaft) ohne direkte marktwirtschaftliche Gegenleistung gewährt.
  • Um den Wert aller Güter und Dienstleistungen zu ermitteln, die von einer Volkswirtschaft geschaffen wurden, müssen bei der Berechnung die indirekten Steuern abgezogen werden. Begründen Sie, warum das so ist. Da sie zwar preiserhöhend wirken und damit in den Gütermarktwerten enthalten sind, die die Statistiker bei den Unternehmen erfragt haben, ihnen aber keine Wertschöpfung gegenübersteht.
  • Um den Wert aller Güter und Dienstleistungen zu ermitteln, die von einer Volkswirtschaft geschaffen wurden, müssen bei der Berechnung die Subventionen hinzuaddiert werden. Begründen Sie, warum das so ist. Eine staatliche Subvention wirkt genau entgegengesetzt zur indirekten Steuer. Indirekte Steuern verteuern das Produkt, Subventionen machen es günstiger. Die tatsächliche Wertschöpfung ist also höher als der ausgewiesene Preis.
  • Beschreibe das Modell >erweiterter geschlossenen Wirtschaftskreislaufs mit staatlicher Aktivität. Güter: •Produktionsfaktoren•Lohn und Gehalt (Yield = Y)•Konsum (Consume = C) •Güter und Dienstleistungen •Kredite für Investitionen (Investments = I)•Sparen (Savings = S) Staatseinnahmen (Tax =T) Staatsausgaben (Z) Akteure:•Private Haushalte•Unternehmen•Banken•Staat Die Haushalte stellen den Unternehmen ihre Produktionsfaktoren (z.B Arbeit) zur Verfügung.Dafür bekommen sie Lohn und Gehalt (Yield = Y).Ein Teil von Y wird für den Konsum eingesetzt, welcher als C wieder zurück an die Unternehmen fließt.Ein anderer Teil wird gespart, also als S an die Banken weitergeleitet.Diese Verleihen das Geld an Unternehmen, damit diese Investieren (I) können.Im Austausch für Y bekommen die Haushalte von den Unternehmen natürlich weiterhin Güter und DienstleistungenZusätzlich bildet dieses Modell nun die staatliche Aktivität ab: Staatseinnahmen (T) einnehmen und Geld an die Haushalte als auch die Unternehmen ausgeben.Staatseinnahmen können durch Steuern, Gebühren, Beiträgen und Kreditaufnahmen erfolgen.Staatsausgaben an Haushalte können sein:-Entgelte (z.B. Löhne an Bedienstete)-Transferzahlungen (z.B. Rente, Arbeitslosenhilfe etc.)Staatsausgaben an Unternehmen können sein:-Entgelte (z.B. an Baufirmen)-Subventionen
  • Was versteht man unter Außenbeitrag ? Unter Außenbeitrag versteht man die Differenz aus Einkommen aus der Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen zzgl. Einkommen aus Erwerbsarbeit und Vermögen (Kapitalimport) und Ausgaben für die Einfuhr von Waren und Dienstleistungen zzgl. Ausgaben für Erwerbstätige im Ausland und Schulden (Kapitalexport)
  • Beschreibe das Modell des >Kreislaufs einer offenen Wirtschaft< Güter:-Produktionsfaktoren-Lohn und Gehalt (Yield = Y)-Konsum (Consume = C) -Güter und Dienstleistungen Kredite für Investitionen (Investments = I)Sparen (Savings = S) Staatseinnahmen (Tax =T)Staatsausgaben (Z) ImporteExporteImportausgabenExporteinnahmenUnentgeltliche Transferzahlungen Akteure:Private HaushalteUnternehmenBankenStaatAusland Die Haushalte stellen den Unternehmen ihre Produktionsfaktoren (z.B Arbeit) zur Verfügung.Dafür bekommen sie Lohn und Gehalt (Yield = Y).Ein Teil von Y wird für den Konsum eingesetzt, welcher als C wieder zurück an die Unternehmen fließt.Ein anderer Teil wird gespart, also als S an die Banken weitergeleitet.Diese Verleihen das Geld an Unternehmen, damit diese Investieren (I) können.Im Austausch für Y bekommen die Haushalte von den Unternehmen natürlich weiterhin Güter und DienstleistungenStaatliche Aktivität: Staatseinnahmen (T) einnehmen und Geld an die Haushalte als auch die Unternehmen ausgeben.Staatseinnahmen können durch Steuern, Gebühren, Beiträgen und Kreditaufnahmen erfolgen.Staatsausgaben an Haushalte können sein:-Entgelte (z.B. Löhne an Bedienstete)-Transferzahlungen (z.B. Rente, Arbeitslosenhilfe etc.)Staatsausgaben an Unternehmen können sein:-Entgelte (z.B. an Baufirmen)-Subventionen Es werden Waren und Güter mit dem Ausland ausgetauscht: Import / Export. Hierbei fließen Importausgaben und Exporteinnahmen.Zusätzlich tragen Haushalte ohne Gegenleistung Geld ins Ausland (zum Beispiel an die Familie im Ausland).
  • Was ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ? Das Bruttoinlandsprodukt (Englisch: gross domestic product) zeigt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes. Es errechnet sich aus allen Waren und Dienstleistungen, die über einen bestimmten Zeitraum innerhalb der Landesgrenzen erbracht wurden.
  • Was sind die Ziele der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung? -Wirtschaftswachstum ermitteln.-Daten liefern, die wirtschaftspolitische Entscheidungen möglich machen.-Einhaltung von wirtschaftspolitischen Zielen überprüfen. -Unternehmen und Tarifparteien Basis für Entscheidungen liefern. -Internationale Vergleiche ermöglichen.
  • Unterscheide BNE, BIP, sowie das reale und nominale NNE und NIP. BNE = BruttonationaleinkommenBIP = BruttoinlandsproduktNNE = NettonationaleinkommenNIP = Nettinlandsproduktnominal = Mit Preisschwankungenreal = Mit Preisschwankungen rausgerechnet BNE = Einkommen aller "Inländer" (ich glaube z.B. alle mit deutschem Wohnort und alle deutschen), unabhängig vom Produktionsort. BIP = Wert der im Inland erzeugten Produkte und Diensleistungen. NNE & NIP = obige Werte, allerdings mit Abschreibungen (Wertminderung der Güter) abgezogen.
  • Welche drei Grundfragen bezüglich der Einkommen in einer Volkswirtschaft untersucht die Kreislauftheorie ? Einkommensentstehung, Einkommensverwendung, Einkommensverteilung.
  • Wie lautet die Keynes'sche Investitionsgleichung in einer offenen Volkswirtschaft ? Ex - Im = S - I Ex = Export Im = Import S = Sparen I = Nettoinvestition
  • Beschreiben Sie die Aussage einer personellen Einkommensverteilung. Die personelle Einkommensverteilung beschreibt die Verteilung des Gesamteinkommens auf die Haushalte.
  • Wie wird das verfügbare Einkommen ermittelt ? Faktoreinkommen + Transfereinkommen = Bruttoeinkommen Bruttoeinkommen - direkte Steuer - Sozialversicherungsbeiträge = verfügbares Einkommen
  • Was versteht man unter einem Punktmarkt ? Bilden Sie zwei Beispiele. Bei einem Punktmarkt werden bestimmte Güter zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort gehandlet. Beispiele : der Wochenmarkt , die Börse
  • Warum sind Geldstrom und Güterstrom gegenläufig? Weil es keine unentgeltlichen Leistungen gibt, und daher jeder Güterleistung eine Geldleistung gegenüber steht.
  • Wie wird das verfügbare Einkommen ermittelt ? Faktoreinkommen + Transfereinkommen = Bruttoeinkommen Bruttoeinkommen - direkte Steuer - Sozialversicherungsbeiträge = verfügbares Einkommen
  • Nennen Sie grundsätzliche Merkmale, von denen die Höhe der Ersparnis eines privaten Haushaltes abhängt. Die Sparquote hängt hauptsächlich von der höhe des Einkommens ab. Andere Merkmale wären z.B Zukunftserwartungen, wirtschaftliche Entwicklung
  • Was bezeichnet einen Markt? Das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage nach einem bestimmten Gut zu einer bestimmten Zeit bezeichnet man als Markt.
  • Wie unterscheiden sich ein freier und ein regulierter Markt? Ein freier Markt reguliert sich selbst, es finden keine Eingriffe des Staates statt, während ein regulierter Markt durch staatliche Planung gelenkt wird.
  • Welche Marktarten werden unterschieden? Märkte unterscheiden sich durch Faktormärkte und Gütermärkte. Gütermärkte sind Konsumgütermärkte und Investitiongütermärkte(Produktionsgüter) Faktormärkte sind Arbeitsmarkt, Immobilienmarkt, Kapital u. Geldmarkt Neben diesen Märkten wird ferner unterschieden in: Gesamtmarkt: Gebietsmarkt, der das gesamte Gebiet einer Volkswirtschaft oder der Welt umfasst. Teilmarkt: Gebietsmarkt, der nur einen Teil eines Gesamtmarktes umfasst z.B ein Bundesland. Freier Markt: dieser Markt reguliert sich selbst, es finden keine Eingriffe des Staates statt. Regulierter Markt: der Markt wird durch staatliche Planung reguliert. Homogener Markt: die hier gehandelten Güter sind homogen.
  • Ordnen Sie die Marktformen Polypol, Oligopol, und Monopol den Mengenangaben des Stackelberg schen Marktformenschemas zu. Polypol= viele Nachfrager, viele Anbieter Oligopol= viele Nachfrager, wenige Anbieter Monopol= viele Nachfrager, ein Anbieter
  • Erklären Sie die Verhaltensweise auf dem Markt für Polypolisten. Jeder Unternehmer in einem Polypol hat nur einen geringen Marktanteil und daher keinen Einfluss auf den Marktpreis. Er muss sich also den Marktpreis hinnehmen, d.h. er ist Preisnehmer. Der Unternehmer kann nur noch entscheiden, welche Menge an Gütern er zu diesem Preis anbietet, d.h. das Unternehmen ist ein Mengenanpasser.
  • Bestimmen Sie das Marktverhalten von Oligopolisten. Der Oligopolist rechnet mit Reaktionen der anderen Oligopolisten, die er in seine Strategie mit einbezieht. Das führt häufig zu gleichem Verhalten der Oligopolisten, das auch durch (unerlaubte) Absprache erreicht werden kann.
  • Bestimmen Sie die Verhaltensweise auf dem Markt für einen Monopolisten. Der Monopolist verhält sich als Preisfixierer und wählt den Preis so, dass die dabei abgesetzte Menge, die durch Nachfragerreaktion bestimmt ist, ihm den größtmöglichen Gewinn bringt.
  • Was versteht man unter dem vollkommenen Markt. Der vollkommene Markt ist ein theoretisches Modell eines homogenen Marktes der Volkswirtschaftslehre. Zur Untersuchung und zum Verständnis komplexer Zusammenhänge (beispielsweise der Preisbildung) wird oft mit diesem vereinfachenden Modell gearbeitet.
  • Nennen sie die Prämissen (Annahmen) des Modells des vollkommenen Marktes. - Das gehandelte Gut ist homogen (gleich). - Es gibt keine Präferenzen personeller, räumlicher und zeitlicher Art - Jeder Marktteilnehmer hat zu jeder Zeit vollkommene Markttransparenz - Die Marktteilnehmer können unendlich schnell reagieren
  • Was versteht man unter Transfereinkommen? Übertragungseinkommen. 1. Begriff: Einkommen, das ohne ökonomische Gegenleistung empfangen oder gezahlt wird. Transfereinkommen beziehen private Haushalte etwa durch soziale Leistungen (Renten und Pensionen, Kindergeld, Sozialhilfe etc.) oder Unternehmen durch Subventionen. 2. Die Zahlung von Transfereinkommen ist Bestandteil der staatlichen Umverteilungspolitik (Sekundärverteilung), durch die die Ergebnisse der primären Einkommensverteilung (Einkommen aus der Teilnahme am Produktionsprozess) modifiziert werden sollen (Einkommensverteilung, Verteilungspolitik).
  • Was versteht man unter der Lorenzkurve? Die Lorenzkurve ist eine Form der Darstellung der personellen Einkommensverteilung, die angibt, wie sich die Einkommensanteile am Gesamteinkommen auf die Bevölkerungsanteile verteilen, wieviel Prozent der Belvölkerung also wieviel Prozent des Einkommens erhalten.
  • Geben Sie fünf Größen an, von denen die Nachfrage nach einem Gut abhängt. Vom Preis des nachgefragten Gutes, Dem Preis anderer Güter, dem verfügbaren Einkommen, der Haushaltsstruktur, den Zukunftserwartungen
  • Wie verhält sich die nachgefragte Menge in Abhängigkeit vom Preis (normaler Verlauf)? Bei hohem Preis ist die Nachfrage gering, bei niedrigem Preis hoch.Steigende Preise führen zu sinkender Nachfrage, fallende Preise zu steigender Nachfrage.
  • Nennen Sie das das erste Gossen sche Gesetz. Gesetz: Bei steigendem Konsum eines Gutes nimmt die Intensität der Bedürfnis-Befriedigung ab, d.h. der Grenznutzen jeder zusätzlich konsumierten Einheit des Gutes vermindert sich (z.B. Essen). Dies bezieht sich auf bestimmte Zeiträume, da sich Bedürfnisse erneuern.
  • Geben Sie Gründe an für eine Rechtsverschiebung der Nachfragekurve. Gestiegenes Einkommen, verbesserte Zukunftserwartungen, Geschmacksverschiebungen zu Gunste des Gutes, Preissteigerung bei Substitutionsgütern, oder Preissenkungen bei Komplementärgütern.
  • Geben Sie Gründe an für eine Linksverschiebung der Nachfragekurve. Einkommensminderung, Geschmack verändert sich zu ungunsten des Gutes, Preis eines Komplementärgutes steigt, Preis eines anderen Substitutionsgut sinkt, verschlechterte Zukunftserwartungen.
  • Erklären Sie den begriff Sättigungsgut. Sind Güter bei denen Nachfrage bis zu einer bestimmten Menge steigt, dann aber ist vollständige Sättigung erreicht und der Haushalt stellt die Nachfrage ein z.B Klamotten und Schuhe. 
  • Geben Sie an was ein "inferiores Gut" (untergeordnet,unterlegen) ist und bilden Sie Beispiele. Bei inferioren Gütern wächst die Nachfrage nächst mit steigendem Einkommen, um dann ab einer bestimmten Einkommenshöhe zurückzugehen, da dieses Gut durch ein höherwertig betrachtetes Gut ersetzt wird. z.B bei Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, einfache Fleischsorten, Bohnen usw.
  • Erklären Sie den Snobeffekt und den Qualitätsvermutungseffekt. Bei Snobeffekt kauft ein Nachfrager bewusst ein teures Produkt da er sich von der Masse abheben will. Beim Qualitätsvermutungseffekt kauft der Nachfrager das teuere Produkt weil er vermutet dass es Qualitätsmäßig besser ist wie das günstigere. Diese zählen beide zu den Anomalen Nachfrageverhalten
  • Wie wird die Gesamtnachfrage nach einem Gut bei einem bestimmten Preis ermittelt? Durch horizontale Addition der einzelnen Nachfragemengen bei dem jeweiligen Preis.
  • Geben Sie fünf Größen an, von denen die Angebotsmenge auf einem Markt abhängt. Preis des Gutes, Preise der anderen anbietbaren Güter, Preise der Produktionsfaktoren, Stand des technischen Wissens, Zukunftserwartungen.
  • Bitte Begründen Sie warum die Angebotsmenge bei steigenden Preisen auch steigt. Ist der Preis hoch dann können auch noch Unternehmen anbieten, deren Kosten bei einem niedrigerem Preis nicht gedeckt wären. Unternehmen mit kostengünstigeren Produktionsweisen dehnen ihre produktion aus um zusätzliche Gewinne einzufahren. Neue Unternehmen drängen auf den gewinnversprechenden Markt.
  • Nennen Sie Gründe für eine rechts und Linksverschiebung der Angebotskurve. Rechtsverschiebung: Preise der anderen, produzierbaren Güter sinken, Preise der Produktionsfaktoren sinken, produktionstechnik verbessert sich, Gewinnerwartungen steigen. Linksverschiebung:Preise der Produktionsfaktoren steigen, die technischen Produktionsmöglichkeiten verschlechtern sich, Zukunftserwartungen und besonders wenn die Gewinnerwartungen sinken.
  • Wie wird die Gesamtangebotsmenge nach einem Gut bei einem bestimmten Preis ermittelt? Durch Addition der Einzelangebotsmengen bei diesem Preis.
  • Erklären Sie die Bezeichnung "Gleichgewichtspreis". Der Gleichgewichtspreis bringt Angebot und Nachfrage zum Ausgleich. Auch wenn nicht alle Anbieter und Nachfrager zum Zuge kommen, gibt es keine bessere Situation. Deshalb hat kein Marktteilnehmer Anlass, Anstrengungen zu unternehmen, um diese Situation zu verändern. Der Markt befindet sich im Gleichgewicht.
  • Erklären sie die Begriffe Konsumentenrente und Produzentenrente. Konsumentenrente : Alle Nachfrager, die auch einen höheren Preis als den Gleichgewichtspreis bezahlen würden, erzielen eine Konsumentenrente in Höhe der Differenz zwischen ihrem geplanten Preis und dem Gleichgewichtspreis. Produzentenrente:Der Verkäufer der bereit gewesen wäre zu einem geringeren Marktpreis wie des Gleichgewichtspreises zu verkaufen hat den Vorteil zwischen seinem und dem tatsächlichen Marktpreis diese Differenz nennt man Produzentenrente.
  • Wodurch entsteht ein Käufermarkt und Verkäufermarkt und warum werden sie so bezeichnet? Besteht in einer Anpassungssituation kein Marktgleichgewicht, sondern ein Angebotsüberhang, so spricht man von einem Käufermärkt, da besonders die Anbieter um ihre Kunden konkurireren. (Käufer sind in der umworbenen Situation) Beim Verkäufermarkt besteht ein Nachfrageüberhang,  hier würden die Kunden untereinander konkurrieren und einen höheren Preis bezahlen, bis der Gleichgewichtspreis entstanden ist. (Verkäufer sind in der umworbenen Situation)
  • Warum kann es im Modell des vollkommenen Marktes keinen Käufer bzw. Verkäufermarkt geben. Weil die Prämisse der unendlich schnellen Reaktion gilt, d.h., Anpassungsprozesse vollziehen sich unmittelbar. 
  • Nennen Sie die Funktionen die der Gleichgewichtspreis erfüllt. -Ausgleichsfunktion, d.h., er führt zum höchstmöglichen Ausgleich von Angebot und Nachfrage, also zum höchstmöglichen Umsatz. -Verteilungsfunktion, d.h., er bringt dem Marktteilnehmer der sich am wirtschaftlichsten verhält, auch das höchste Einkommen. -Ausschaltungsfunktion, d.h., er verdrängt Marktteilnehmer vom Markt, die den gestellten anforderungen nicht genügen. Signalfunktion, d.h., er zeigt die Knappheit der Güter an. Lenkungsfunktion, d.h., er lenkt die Produktionsfaktoren an den Ort ihrer dringlichsten Verwendung.
  • Wann spricht man von einem unvollkommenen Markt ? Wenn Mindestens eine Prämisse des Modells vollkommener Markt nicht erfüllt ist.
  • Wodurch entsteht der monopolistische Bereich des Anbieters auf dem unvollkommenen Markt? Durch Präferenzen des Käufers, der innerhalb einer Preis/Güteklasse unterschiedliche Preise akzeptiert bzw. die Preise der Produkte wegen der tatsächlichen oder vermeintlichen Unterschiedlichkeit nicht vergleichen kann.  z.B durch unterschiedliche Aufmachung, Werbung wollen die Anbieter die Homogenität verändern.
  • Warum senkt der Anbieter den Preis nicht noch unter den monopolistischen Bereich ab? Es wiederspräche dem grundsatz der Gewinnmaximierung, da er auch einen höheren Preis erhalten kann. Außerdem könnte er die gewaltige Nachfrage nicht befriedigen.
  • Was versteht man unter Grenzerlös ? Grenzerlös ist der Mehrerlös bei einem mehr verkauften Stück, also gleich dem Grenzumsatz. Beispiel :  Ein Monopolist kann bei einem Preis von 4€ 10 Stück verkaufen (40€ Umsatz). Bei einem Preis von 3,70€ kann er 11 Stück verkaufen (40,70€ Umsatz).  der entstandene Mehrerlös durch Preissenkung wird als Grenzerlös bezeichnet.