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Marketing (Subject) / Definitionsgrundlagen (Lesson)

Betriebliche Funktion, definitionsgrundlagen und Merkmale

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  • Was ist der Marketing Mix? Nach der Wahl für eine Marketing-Strategie, muss man mit der Detailplanung für den Marketing-Mix beginnen. Der Marketing-Mix umfasst jene absatzpolitischen Instrumente, die einsetzbar sind, um die marktorientierten Ziele zu erreichen. Dabei stellt man sich viele Fragen bspw.  Wem / in welchen Regionen / welche Schichten / Preis / wie komme ich heran / wie sieht die Konkurrenz aus mit Stärken und Schwächen / Entwicklungschancen etc. 
  • Vokabel: Markt Markt = alle Personen und Institutionen, die bereits Käufer sind oder als künftige Käufer in Frage kommen.
  • Vokabel Marktteilnehmer Als Marktteilnehmer sind im Wesentlichen die Anbieter, Käufer sowie Absatzmittler bzw. -helfer zu verstehen.
  • Was sind Absatzmittler? Absatzmittler sind innerhalb der Distributionspolitik des Marketing eigenständige Unternehmen, die in der Absatzkette vom Hersteller zum Endkunden tätig werden und Eigentum an der Ware erwerben. (also bspw. Saturn für SAmsung)
  • Absatzmarkt? Absatzmarkt versteht man die Gesamtheit der Bedarfsträger, an die sich das Unternehmen als tatsächliche und potenzielle Abnehmer seiner Produkte und Dienstleistungen wendet. Eine Definition eines konkreten Absatzmarktes ist für Unternehmen relevant. (Eigener Store, Webstore, Absatzmittler etc.)
  • Wer kann den Kaufprozesse beeinflussen? Initiator: schlägt als erster den Erwerb eines Objekts vorEinflussnehmer: seine Ansichten sind für die Kaufentscheidung relevantEntscheidungsträger: trifft die endgültige KaufentscheidungKäufer: Person, die den Kauf tatsächlich abwickeltNutzer: Person oder Personengruppe, die das Kaufobjekt letztlich verwendet Kaufprozess: Wie wird gekauft?  Kaufanlässe: Wann wird gekauft?  Kauforte: Wo wird gekauft?
  • Primäre Partner? Primäre Partner: Hersteller, Absatzmittler (Handel) und Käufer (Kon-sument). Groß-und Einzelhandel bezeichnen unterschiedliche Stufen von Absatzmittlern.
  • Sekundäre Partner? Sekundäre Partner sind am Marktgeschehen nicht direkt als Verkäufer oder Käufer beteiligt; im Absatzprozess sind sie Serviceanbieter bzw. Absatzhelfer. Dazu zählen u.a. Kommissionäre, Spediteure, Werbeagenturen und Kreditinstitute.
  • Tertiäre Partner? Tertiäre Partner beeinflussen durch ihr Kommunikationsverhalten den Absatzprozess; sie sind Beeinflusser bzw. Meinungsbildner, wie z.B. Architekten, Baumeister, IT-Berater und Personen, die Informationen über Verkäufer und Leistungen weitergeben (z.B. über Mund-zu-Mund-Propaganda).
  • Was gibt es für 4 Kaufentscheidungen? Echte Kaufentscheidungen: Je höherwertiger ein Gut ist und je länger dieses Gut in Gebrauch sein wird, desto sorgfältiger (rationaler) wird die Kaufentscheidung ausfallen. (Infos einholen und ggf. BEratung einholen) Gewohnheitsverhalten: Viele Produkte kauft man einfach aus Gewohnheit. bspw. Tabak aber auch ältere Menschen neigen eher zu habitualisierten Kaufentscheidungen=weniger risikofreudig Impulsive Kaufentscheidungen: Solche Kaufentscheidungen fallen oft am Ort des Verkaufs und können durch eine besonders ansprechende Produktgestaltung, eine besondere Regalplatzierung oder sonstige verkaufsfördernde Maßnahmen beeinflusst werden. Limitierte Kaufentscheidungen: Bei der limitierten Kaufentscheidung ist das „consideration set“ des Abnehmers, also die Anzahl der ihm bekannten Produkte, gering. Käufer wird,je nach Laune oder nach Vorstellung seiner Umgebung,mal die eine, mal die andere wählen. Kaufentscheidung Einfluss Aufgabe: Preis/ Angebote, Qualität/ Leistung, Wahrnehmung/Optik, Nutzen und Gewohnheit
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  • B2B Bedeutung? B2B bildet das Akronym für Business-to-Business Tätigkeiten, es bezeichnet also den Handel zwischen Unternehmen. B2C steht für Business-to-Consumer Aktivitäten, es bezeichnet also Handel zwischen Unternehmen und Endabnehmer
  • Einflussfaktoren am Markt Rentabilität der Branche•Kundenstruktur und Kundenwünsche•Marktstruktur (Monopol oder Oligopol oder Polypol?)•Differenzierungsmöglichkeiten•Struktur, Art und Intensität des Wettbewerbs•Kapazitäten und deren Auslastung,•Strategien der Marktteilnehmer (auf Qualität oder auf Preis ausgerichtet?  aktuelle und potenzielle Kunden,•mit welchen Kunden erziele ich wie viel Umsatz?•Mit welchen Kunden erziele ich wie viel Deckungsbeitrag?•Lieferantenstruktur,•nach welchen „Spielregeln“ funktioniert der Markt?•Ersatzprodukte (Substitute)•Preisentwicklung (Einkaufs-und Verkaufspreise),•übliche Zahlungsziele •Rabattpolitik•Handels-und Geschäftsusancen •Nutzen, den die Produkte und Leistungen des Unternehmens am Markt aus Sicht des Kunden stiften sollen.
  • Marktanalyse (5 Key Facts + Bedeutung) Marktpotenzial: maximale Aufnahmefähigkeit auf einem Markt, d.h. alle möglichen Käufe von Kunden, die auf Kundennutzen abzielen, im Zweifel nach der Menge zu messen Marktvolumen: effektiv realisiertes oder geschätztes Absatzvolumen eines Guts bzw. einer Dienstleistung, also die Summe von Umsatz oder Absatz aller Mitbewerber am selben Markt  Marktwachstum: Wachstum des Marktvolumens; kann auch negativ im Sinne Absoluter Marktanteil: Umsatz oder Absatz des eigenen Geschäftsfeldes durch Marktvolumen mal hundert (tatsächlicher prozentualer Anteil am Gesamtmarkt)  Relativer Marktanteil(RMA): Marktanteil des eigenen Geschäftsfelds im Verhältnis zum Marktanteil des größten (stärksten) Konkurrenten (eigener Anteil / größter Wettbewerber x100)
  • ZUSAMMENFASSUNG MARKETING Marketing (von engl. to market= Handel treiben): alle betrieblichen Maßnahmen, die sich am sogenannten Marktgeschehen orientieren und darauf ausgerichtet sind, den Absatz zu fördern.Der traditionellen Hersteller-/Produktionsorientierung (z.B.: „Wir wollen elektronische Bauteile herstellen.“) steht die moderne Markt-/Kundenorientierung gegenüber („Wir wollen spezielle Steuerungsprobleme bei elektrischen Haushaltsgeräten lösen.“).Vorrangig ist die Definition des Alleinstellungsmerkmals (USP), also die Beantwortung der Frage, warum Kunden bei meinem Unternehmen und nicht bei der Konkurrenz kaufen werden bzw. sollen. Bezüglich möglicher Wachstumsstrategien am Markt sind die Marktdurchdringung, die Produkt-und Marktentwicklung und die Diversifikation zu nennen. Nachdem sich ein Unternehmen für eine geeignete Marketingstrategie entschieden und diese auf Chancen und Risiken analysiert hat, muss es mit der Detailplanung für den Marketing-Mix beginnen. Der Marketing-Mix umfasst jene absatzpolitischen Instrumente, die einsetzbar sind, um die marktorientierten Ziele zu erreichen.Von besonderer praktischer Bedeutung für das Marketing-Management ist die Definition des für das konkrete Unternehmen relevanten Absatzmarktes. Da Märkte in der Regel sehr komplex sind, ist es wichtig, die besonderen Elemente und Aspekte jedes Marktes zu erfassen. Durch die Marktsegmentierung werden Kunden nach unterschiedlichen Kriterien in Zielgruppen eingeteilt. Diese Zielgruppen sollen punktgenau angesprochen werden, um ihre Bedürfnisse besser zu befriedigen.Ein wesentliches Element zwischen Abnehmer und Unternehmen ist das Konsumentenverhalten und dessen Kenntnis