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Interkulturelles Management (Subject) / Lektion 3 - Interkulturelles Management in der Wirtschaft (Lesson)
Interkulturelles Management in der Wirtschaft
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- Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur 3.1. Kultur und GlobalisierungWelche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur? Globalisierung: ist ein komplexer dynamischer Prozess, der durch die Abnahme von nationalen Grenzen gekennzeichnet ist. ...kann aus verschiedenen Perspektiven definiert werden:I. technologische Sicht: weltweite Vernetung und technologische Entwicklung, durch die Organisationen weniger von physischen Räumen limitiert sind.II. politische Sicht: zeigen sich dazu in der Gründung von zahlreichen Organisationen, zunehende Liberalisierung in vielen Ländern. III. wirtschaftliche Sicht: Internationalisierung der...Märkte: Die Abwesenheit von Handelsgrenzen verstärkt den globalen Handel und führt zur Erschließung neuer Märkte ud zum Aufstieg einiger Unternehmen als transnationale Unternehmen (global player). ...Produktion: Unternehmen sind nicht mehr durch nationale Grenzen eingeschränkte, sondern können * ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI - Investitionen einer Firma in einem Land in eine Firma aus einen anderen Land) tätigen und * durch die Übertragung von Prozessen (outsourcing) und * Auslagerungen von Unternehmensteilen (offshoring) sowie * durch Zusammenschlüsse günstigere Produktionsmöglichkeiten im Ausland (Ressourcen: Rohstoffe, Arbeitskräfte, Kapital), nutzen. ...Arbeitsmärkte: ungleiche Arbeitsbedingungen (Arbeitslosigkeit vs. Arbeitskräftemangel) treiben die internationale Migration voran und sorgen für eine Internationalisierung der Arbeitsmärkte. ...Finanzmärkte: Durch die Mobilität des Kapitals werden internationale Finanztransaktionen angekurbelt. Dabei muss beachtet werden, dass das internationale Kapital bis heute nur einer geringen Anzahl an Ländern zur Verfügung steht.
- Befinden wir uns auf dem Weg zu einer globalen Einheitskultur? 3.2. Internationale Kulturen und globale TrendsBefinden wir uns auf dem Weg zu einer globalen Einheitskultur? Globale Trends zeigen, dass die kulturelle Globalisierung vielseitige und weitreichende Veränderungen mit sich bringt. Globalisierung, Internationalisierung und Migrationsströme sind Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg zu einer globalen Kultur sind und kulturelle Einzigartigkeiten dadurch verloren gehen. Kulturelle Identität, die durch Sozialisierung innerhalb des sozialen Kontextes erlernt wird, gibt Mensch einen SInn, Kontrolle und Gefühl von Sicherheit - spricht eher für bleibende kulturelle Unterschiede.
- Welche kulturellen Trends sind weltweit verbreitet? Globale Trends 3.2. Internationale Kulturen und globale TrensWelche kulturellen Trends sind weltweit verbreitet?Globale TrendsDer Einfluss der Globalisierung auf Kultur zeigt sich unter anderen in dem vermehrt globale Trends auftreten. Globale Trends bezeichnen gemeinsame Tendenzen in der Entwicklung von Menschen überall auf der Welt. ...sind weltweite Veränderungs- und Entwicklungsprozesse, die in allen Lebensbereichen auftreten können. I. Fast Food/McDonaldisierungMcDonalds, die bekannteste Fast-Food-Kette der Welt. Georg Ritzer (2018) beschreibt in seiner Theorie der McDonaldisierung wie sich durch die Verbreitung des Fast-Food auch die damit verbundenen Prinzipien - Effizienz, Berechenbarkeit, Vorhersagbarkeit und Kontrolle - in allen Lebensbereichen der Gesellschaft einnisten. II. Soziale Netzwerke: Das Internet spielt bei der Globalisierung und globalen Vernetzung eine besonders wichtige Rolle. ...erleichtern den kulturellen Austausch. Facebook ist mit ca. 2 Milliarden aktiven Nutzern das größte soziale Netzwerk der Welt. Die Zahl der Nutzer ist binnen 10 Jahren um das 40-fache gestiegen. III. Unterhaltungsindustrie: (Netfilx, Amazon Prime, Spotify,...)...Fernsehen und Musik hat einen großen Einfluss auf die Meinungs- und Stilbildung der Bevölkerung sowie auf die Verbreitung von Lebensweisen. Netflix bietet seine Stramingdienste mittlerweile in 190 Staaten an. IV. Jugendaustausch:Internationale Austauschprogramme sollen Verständnis und Offenheit fördern und die Teilnehmer motivieren, einen Perspektivenwechsel einzugehen und ihre eigenen Wertvorstellungen zu überdenken. Jährlich gehen ca. 16.000 Schülerinnen/Schüler ins Ausland, während ca. 2.700 nach Deutschland kommen. V. Reisefreiheit:Mit einem deutschen oder singapurischen Reisepass kann man in 159 Staaten visumfrei einreisen. Mit einem afghanischen Reisepass in 24 Staaten. ...vereinfacht den kulturellen Austausch. VI. Mode:Kleidung wird zum Ausdruck persönlicher und kultureller Normen und Werte eingesetzt. H&M hat sich weltweit verbreitet und sorgt für Konvergenz (Annäherung) ästhetischer Geschmäcker und Abnahme tratditioneller lokaler Moden. Dieser Vorgang wird durch die Verbreitung von Idealen in den Massenmedien unterstützt. H&M schafft weltweit durch einen einheitlichen Aufbau und ähnliche Produkte einen Wiederererkennungswert unter Einberechnung kultureller Unterschiede. VII. Wohnkultur: IKEA ist der größte Möbelhändler der Welt. 2016 hatte IKEA 389 Filaialen in 48 Staaten. Dadurch schreitet die Verbreitung einer einheitlichen Wohnkultur voran.
- Kultur in Organisationen/Organisationskulturen - 5 Ebenen von Kultur 3.3. Kultur und OrganisationskulturKultur in OrganisationenOrganisationskulturen - 5 Ebenen von KulturKultur ist auch in Organsationen zu finden. Denk- und Verhaltensweisen, Normen und Werte der Mitarbeiter bestimmen eine Organisation wesentlich mit und schaffen somit einen kulturellen Raum. (Engelen/Tholen, 2014) Muster der im Unternehmen geteilten Werte und Normen, die das Verhalten von Individuenim Unternehmen steuern. (Engelen/Tholen, 2014) Organisationskultur ist die Art, wie Dinge in der Organisation gemacht werden"the way we do things around here" (Deal und Kennedy, 1982) Diese Kulturen werden Organisationskulturen, Unternehmenskulturen, Firmenkulturen oder Corporate Cultures genannt und stellen einen eigenen Bereich in der Organisationslehre dar. Ebenen der Kultur: Die verschiedenen Ebenen von Kultur werden voneinander beeinflusst und geprägt, wodurch Kultur als ein dynamisches Phänomen zu verstehen ist. siehe Abblidung Seite 55 (von Innen nach Außen) I. Individuum: besitz eine eigene Persönlichkeit, teilt Werte mit anderen Menschen auf anderen Ebenen. II. Gruppenkultur/Subkultur (Kultur in der Kultur)III. Organisationskultur: ...Kultur innerhalb des Unternehmens...geteilte Werte und Normen, die das Verhalten von Individuen im Unternehmen steuern. (Deshpande und Webster, 1989) ...kollektive (gemeinsame) Programmierung des Bewusstseins, die die Mitglieder eines Unternehmens von anderen unterscheidet. Mitglieder sind alle, die mit dem Unternehmen agieren - Angestellte, Kunden, Lieferanten, Behörden. Im Gegensatz von Nationalkulturen sind diese Mitglieder nicht darin aufgewachsen, sondern haben sich bewusst entschieden beizutreten und sind nur während ihrer Arbeitszeit eingebunden, bleiben nicht immer, werden diese auch verlassen. (Hofstede) Organisationskultur beschreibt die Art, wie Dinge in der Organisation gemacht werden - the way we do things around here.Im Leitbild wird die Basis der Kultur von Organisationen- als Werte und Ziele - verankert.Diese werden von Führungskräften, durch den Sozialisierungsprozess, Training, Leisungsmanagement und Belohnungssysteme weitergebeben. (Deal und Kennedy, 1982)Die durch Sozialisation erworbene Kultur (Denk- und Handelsweisen) kann kaum verändert oder beeinflusst werden. Organisationskultur spielt eine wichtige Rolle bei Engagement, Zufriedenheit, Produktivität und Langlebigkeit einer Person innerhalt eines Unternehmens und somit den Erfolg, die Leistung und die Effektivität eines Unternehmens verbessern. Individuen tendieren dazu, Gruppen, die ähnliche Werten teilen, auszuwählen und meiden andere. IV. nationale KulturV. globale Kultur
- Verhandlungen, Merkmale, Ablauf, Begrüßung/Anrede, 3.4. Internationale Verhandlungen: durch Globalisierung: Bedeutung internationaler Verhandlungen enorm zugenommen. kulturelle Faktoren: haben großen Einfluss auf das Verhandlungsgeschehen beim Zusammentreffen verschiedener Kulturen im internatinalen Business, als auch in lokalen Betriebne. ...Verhandlungen sind generell schwierig aufgrund unterschiedlicher Interessen. ...Bei Verhandlungspartnern aus unterschiedlichen Kulturen (fremde Sprache) werden diese komplexer. I. Verhandlungen sind nötig bei: Verhandlungen in der Politik:zB. Flüchtlingspolitik, Klimaverhandlungen, Freihandelsabkommen,) - diplomatisch (Mithilfe der Kommunikation) Verhandlung in der Wirtschaft:zB. Vielzahl der multinationalen Unternehmen, Fusionen, Tarif-VerhandlungenVerhandlungen im Alltag: Meinungsäußerung und Interessensverdeutlichung bei Familie (Ehepartner, Eltern, Kinder), Freunden II. kulturelle Unterschiede bei der Begrüßung/Anrede: D: siezen unbekannter Personen - höflich/GB + USA: üblich mit Vornamen anzusprechenChina: steht der Nachname vor dem Vornamen (Anrede mit Nachnamen) Begleitung der Anrede durch Händedruck, Umarmung, Verbeugung. Wichtig: informieren über kulturelle Besonderheiten um Empfindlichkeiten und Missverständnisse zu vermeiden III. generelle Merkmale von Verhandlungen (Hofstede und Minkiov, 2010):* Interessenskonflikte von zwei oder mehr Parteien* Ziel der Überseinstimmung aufgrund der dadurch entstehenden Vorteile* zunächst undefiniertes Ergebnis* Mittel der Kommunikation zwischen den Partnern* eine zugrundeliegende Konroll- und Entscheidunsstruktur IV. Ablauf von Verhandlungen:... ist individuell und kulturell unterschiedlichZiele:* sich kennenzulernen* schneller Vertragsabschluss...die unterschiedliche Sichtweise kann zu Missverständnissen, Konflikten oder Enttäuschungen führen
- Interkulturelles Management im Kontext der Globalisierung Interkulturelles Management in dem Kontext der Globalisierung. 1. Analyse von Auswirkungen der Globalisierung auf die Kultur und Unternehnes aus verschiedenen Sichtweisen 2. Betrachtung gobaler Trends und Entwicklungen, durch die eine Vereinheitlichung und Verbreitung von weltweiten Produkten, Werten und Organisationen stattfindet. Durch diese globalisierungsbedingten Entwicklungen gewinnt Interkulturelles Management zunehmend an Bedeutung.
- Effekte der Globalisierung auf die Kultur Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur? 3.1 Kultur und GlobalisierungEffekte der Globalisierung auf die Kultur Während wirtschaftliche, technologische und politische Veränderungen leicht zu beobachten sind, bleiben kulturelle Veränderungen auf den ersten Blick weitgehend unsichtbar. Homogenisierung/kulturellen Konvergenz (Annäherung): Globalisierung hat einen homogenisierenden (mischenden) Effekt auf Kultur, wodurch kulturelle Unterschiede an Bedeutung verlieren: *kostengünstig die Welt bereisen*populäre Produkte in fast jedem Land konsumieren (zB. Sushi)*fast überall mit Englisch verständigen*Rechts- und Wirtschaftssysteme, Unternehmensstrategien nähern sich einander an. Hybridisierung/kulturelle Divergenz (Auseinandergehen):Globalisierung hat einen hybridisierenden (Mischung von vorher zwei getrennten Systemen) Effekt auf Kultur, kulturelle Diversität existiert und sich vermehrt.Dies enststeht durch unterschiedliche Reaktionen von Menschen auf die globalen Einfllüsse/Einflussfaktoren.*Besuch eines Fastfoodrestaurants - unterschiedliche Bedeutung und soziale Funktion. Diese Ansätze stellen übermäßige Vereinfachungen dar und sind in der Realität komplexer.
- Dimensionen der Globalisierung 3.1. Kultur und GlobalisierungDimensionen der Globalisierung Globalisierung hat Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie, Kultur, Umwelt und Politik
- Vor- und Nachteile der Globalisierung auf die Kultur 3.1. Kultur und GlobalisierungWelche Auswirkungen hat die Globalisierung auf die Kultur?Vor- und Nachteile der Globalisierung auf die Kultur Globalisierungskritiker: * fürchten eine Verbreitung der westlichen Werte (zB. Fernsehen) und Lebensstile (zB. Mode) und somit einen Rückgang der kulturellen Vielfalt* Massentorussmus fördert Rückgang lokaler Kulturen. Globalisierungsbefürworter:*kultureller Austausch wird positiv gesehen*behaupten, dass kulturelle Veränderungen nur oberflächlichen Einfluss haben * kulturelle Traditionen weltweit verfügbar sind (zB. Restaurants deutscher Tradition in Afrika und afrikanische Musik in Deutschland)*Kontakt mit der westlichen Kultur kann zu Verbesserungen führen (zB. Gleichberechtigung der Frau)*GlokalisierungVerbindung von Globalisierung und Lokalisierung
- Glokalisierung 3.1. Kultur und GlobalisierungGlobalisierungs-KritikWelche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur? Glokalisierung Global denken und lokal handeln (think global, act local) ist ein prominenter Leitsatz der heutigen Zeit. Glockalisierung: ..ist eine Strategie des 21. Jahrhunderts und Geschäftsmotto vieler Unternehmen, die sowohl die globale Entwicklung, als auch die lokalen Interessen berücksichtigt. Verbindung zwischen Globalisierung und Lokalisierung. Ein Produkt, das weltweit erhältlich ist, wird of zielgerichtet vermarktet. zB. Coca-Cola wird ...auf dem asiatischen Markt hauptsächlich als Lifestyle-Getränk.. in den USA als Familiengetränk...in Deutschland als Erfrischungsgetränk mit geringen Zuckergehalt angeboten. Herausforderung: die Vorteile der Integration in eine globalisierte Welt nutzen und gleichzeitig die Besonderheiten der lokalen Kultur zu schützen.
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- Protektionismus 3.1. Kultur und GlobalisierungGlobalisierungskritikWelche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur? Protektionismus Wirtschaftlich: Entscheidung zwischen Freihandel und Protektionismus (der eigene Handel wird staatlich vor fremden Handel geschützt) Herausforderung: Vorteile der Integration in die Markt- und Weltwirtschaft nutzen und die eigenen Interessen schützen. Handel wird seit Jahrtausenden betriebenseit Mitte der 1960-Jahre: dramatischer Anstieg internationaler Wirtschaftsaktivitäten und -Verflechtungen und somit Vorläufer der Globalisierung Globalisierung wirkt sich stark auf die Unternehmen aus. Anstieg der Komplexität:internationale Märkte, internationale Arbeitskräftesteigende Dynamik, unvorhersehbare Abläufe, schnelle Wechsel, steigender Druck Heterogenität in den Wirtschaftsabläufen wird am besten mit kulturell heterogenen Teams begegnet, da diese kreativer bei der Problemlösung sind. Erforderlich: Erwerb kultureller Kompetenzen und Akzeptanz/Verständnis kultureller Unterschiede
- Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur? Auswirkungen auf Unternehmen Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur? Auswirkungen auf Unternehmen: Wirtschaftskreisläufe werden dynamischer und unvorhersehbarer. Kulturelle Unterschiede in Unternehmen...müssen verstanden werden um Probleme zu vermeiden....müssen als Wettbewerbsvorteil in globalen Märkten genutzt werden. I. steigender Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck, * Unternehmenhaben weniger Kontrolle * durch technologische Veränderungen und schnelle Wechsel II. Arbeitskäftewanderungen Unternehmen müssen auf Migranten reagieren.Expartriates: von der Muttergesellschaft ins Ausland entsandte Fachkräfte) und Impatriates: aus dem Ausland zur Muttergesellschaft geworbene Fachkräfte/internationale Projektteams. III: Wettbewerbsvorteil A) bei zunehmenden heterogenen Marktanforderungen durch kulturelle Heterogenität im Unternehmen Kulturell heterogene Gruppen: ...Gruppen, die unterschiedliche kulturelle Prägungen, Eigenschaften und Werte besitzen. ...sind kulturell homogenen Gruppen bei neuartigen und unstrukturierten Aufgaben aufgrund ihrer kreativen und innovatioven Problemlösungen überlegen. Voraussetzung bei heterogenen Gruppen: *kulturelle Kompetenzen * die Akzeptanz und das Verständnis kultureller Unterschiede Studien zeigen, dass die relativen (bedingten) Abstände zwischen den Kulturen bestehen bleiben und es zu vermehrter kultureller Diversität (Verschiedenartigkeit) kommen kann, weshalb Interkulturelles Management auch zukünftig von Bedeutung ist. B)...und Kostenvorteile bei weltweit einheitlichen Managementsystemen, -strukturen und -prozessen. IV: LernprozessDurch die geringere Bedeutung nationaler Grenzen sind wir in der Lage über und von anderen Kulturen zu lernen. Förderung des Lernprozesses: durch das Wahrnehmen von Unterschieden
- Ob und wie unterscheiden sich Organisationskulturen mit der Größe des Unternehmens? 3.3. Kultur und OrganisationskulturOrganisationskultur bei MNC und KMU I. MNC/Multinational corporations/Multinationale Unternehmen: ...sind meist große Unternehmen...haben in mindestens 2 verschiedenen Ländern Standorte ... sind oft weltweit tätige Konzerne, die ein Netz von Auslandsniederlassungen/Tochtergesellschaften verfügen. ... sind zentrale Akteure der Globalisierung... 2015 besaßen die 100 größten MNC ein Gesamtvermögen von fast 13 Billionen und einen Umsatz von 7,7 Billionen US-Dollar....in den 100 MNC waren 16 Millionen Menschen angestellt, davon mehr als 9 Millionen in ausländischen Tochtergesellschaften. ...in den letzten 20 Jahren hat sich das Auslandsengagement der MNC deutlich gesteigert laut TNI. TNI/Transnationalisierungsindex: Messung von Aktivitäten eines Unternehmens im Ausland FK werden durch die räumliche Distanz seltener als Vorbilder gesehen, wodurch die Entwicklung einer Unternnehmenskultur viel komplexer ist. Es besteht die Gefahr, dass sich Subkulturen kulturellbedingt oder abteilungsbedingt abgrenzen. Unternehmenskultur wird von FK´s durch Leitlinien (aufstellen und verkünden) kommuniziert, welche nur teilweise oder gar nicht umgesetzt werden. II. KMU- kleinen und mittleren Unternehmen ... bedeutet "kleine und mittelständische Unternehmen" In der EU zählen etwa 99 % der Unternehmen zu dieser Kategorie. Laut der Europäischen Kommissionen sind KMU anhand von 3 Kriterien zu definieren:A) durchschnittliche Anzahl von Mitarbeitern während des Geschäftsjahres:mittleres Unternehmen: < 250 Mitarbeiterkleines Unternehmen: < 50 MitarbeiterKleinstunternehmen: < 10 Mitarbeiter B) Jahresumsatzmittleres Unternehmen: </_ 50 Mio Eurokleines Unternehmen: < /_10 Mio EuroKleinstunternehmen: < /_2 Mio EuroC) Jahresbilanzmittleres Unternehmen: < /_ 43 Mio Eurokleines Unternehmen: < /_ 10 Mio EuroKleinstunternehmen: < /_ 2 Mio Euro Studie des BM für Arbeit und Soziales wird die Unternehmenskultur von KMU von den Mitarbeitern besser bewertet als in MNC. Diese Aussage ist aufgrund der Vielzahl von Unternehnmenbskulturen wie Unternehmen sehr allgemein. Unternehmenskultur ist von vielen Faktoren abhängig zB. verschiedene Marktgegebenheiten, Unternehmensstrategie, Mitarbeiterverhalten, Unternehmensgrößen, Branchen, Abteilungen. Unterscheidung der Unterehmenskultur MNC un KMU: Unternehmenskultur ist von verschiedenen Faktoren abhängig:1. Marktgegebenheiten2. UnternehmensstrategienUnterscheidung bei MNC, ob und wieweit eine Vereinheiltichung der unternehmensspezifischen Kultur angestrebt wird oder landesspezifische Kultureinflüsse akzeptiert werden. 3. Mitarbeiterverhalten 4. Größenspezifische Unterschiede 5. Branchenspezifische Unterschiede 6. Abteilungsspezifische Unterschiede Unternehmensstrategie und -kultur bedingen einander und müssen aneinander angepasst werden. Die Unternehmenskultur von KMU orientiert sich oft an einer Gründerperson/Eigentümer. zB. Steve Jobs (Apple) -innovationsorientierte und perfektionistische UnternehmenskulturAlbrecht-Brüder (Aldi Gründer) sehr sparsam - effizienzorientiert UnternehmenskulturStarke Vorbildfunktion des Gründers/Eigentümers führt zu einer einfacheren Prägung der Unternehmenskultur und Identifikation mit dem Unternehmen. In MNCs ist die Prägung der Organisationskultur und Identifikation mit dem Unternehmen durch die äumliche Distanz wesentlich schwieriger und der Prozess komplexer. IN MNC entstehen oft Subkulturen (Niederlassungen, Abteilungen,...) KMU: persönliche Beziehung zu den FKMNC: Verhalten entlang von Leitlinien Kulturanalyseprozess: sollte die IST-Kultur und SOLL-Kultur betrachten und alle MA einbeziehen. Allgmein:je größer und komplexer ein Unternehmen ist, desto steiler werden Hierarchien. Prozesse und Strukturen werden formaler und die Kontrolle stärker. Grund: geringer Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich der MA negative Auswirkung: auf die Motivation und Arbeitszufriedenheit der MA Veränderung von Unternehmenskultur:1. durch Aufeinanderstoßen unterschiedlicher Unternehmenskulturen bei Unternehmenszusammenschlüssen2. durch Marktveränderungen von MNC zu KMU reduziertHerausforderung in beiden Fällen: Denk- und Handlungsmuster der FK und MA hinterfragen und an Situation anpassen (zB. durch Kulturanalyseprozess). Kulturanalyseprozess: bestehende und gewünschte Unternehmenskultur wird reflektiert.FK und MA reflektieren bestehende KulturWas ist das Besondere an unserer Kultur?Was unterscheidet uns von anderen Unternehmen?Was ist förderlich?Praktikanten können aufschlussreicher Meinungen abgeben, da sie nur eine begenzte Zeit im Unternehmen tätig sind.
- Kulturebenen-Modell nach Schein 3.3. Kultur und OrganisationskulturKulturelles ManagementKulturebenen nach Edgar Schein Das Kulturebenen-Modell nach Schein beschreibt die Kultur in einem Unternehmen anhandvon sichtbare Artefakten (das von Menschen gemachte) und teils sichtbaren Normen und Werten undunsichtbaren Grundannahmen. Artefakte: Sprache, Rituale, Kleidung, Umgangsformensichtbar, aber interpretationsbedürftigGrundlage davon sind Normen und Werte (nächste Ebene) Normen und Werte:Verbote, Verhaltensrichtlinienteils sichtbar, teils unbewusstGrundlage davon sind Grundannahmen (nächste Ebene) Grundannahmen:über Wesen des Menschen, Wahrheitunsichtbar meist unbewusst fundamentale Basisannahmen, aus denen sich Normen, Werte und Artefakte herausbilden Um eine Kultur/Organisationskultur zu verstehen muss man versuchen Artefakte, Normen und Werte sowie die Grundannahmen zu verstehen.
- Modelle und Typologien von Organisationskultur 3.3 Kultur und OrganisationskulturModelle und Typologien von Organisationskultur Dabei geht es um Klassifizierung von Organisationskulturen. A) Dimensionen von Organisationskultur nach Hofstede B) Typologie von Organisationskultur nach Trompenaars umd Hampde-Tuner C) 7-S-Modell von Peters und Watermann
- Dimensionen von Organisationskultur nach Hofstede 3.3. Kultur und OrganisationskulturDimensionen von Organisationskultur nach Hofstede Dimensionen um Kultur beschreibbar zu machen. ...angelehnt an seine berühmte IBM-Studie (nicht organisationsübergreifen) führte er eine Studie im Institute for Research of Intercultural Cooperation (IRID) durch.Diese Studie war organisationsübergreifen und beschäftigte sich mit einer Anzahl verschiedener Organisationen in den Niederlande und Dänemark. Prozessorientierung vs. Ergebnisorientierung:liegt der Fokus auf dem Weg oder auf dem Ziel? Mitarbeiterorientierung vs. Aufgabenorientierung:liegt der Fokus auf den Angestellten oder der auszuführenden Arbeit? Identifikation mit der Organisation vs. Identifikation mit der Proffession (Beruf):identifizieren sich die Angestellten mit der Organisation oder dem Job? offenes vs. geschlossenes System:orientiert sich die Organisation nach außen oder nach innen? schwache vs. starke Kontrolle:ist eine starke oder schwache STRUKTURIERUNG der Organisation vorhanden? normativ vs. pragmatisch:Ist die Organisation an Regeln oder Marktebedürfnissen orientiert? Die Einordnung eines Unternehmens in die Dimensionen von Organisationskultur ermöglich einen Vergleich mit anderen Unternehmen. Kritik am Model Hofstedes: Die Dimensionen nehmen Organisationskultur als homogen (einheitlich), statisch (fix) und unveränderbar an. Die Kultur wird anhanbd von dochotomer (eine Struktur aus zwei Teilen, die einander ohne Schnittmenge gegenüberstehen - komplementärer - ergänzend) Merkmalspaare beschrieben, in dem die Organisationskultur einer der beiden Äusprägungen (entweder/oder) zugeordnet wird , aber eine Organisation kann zB. sowohl mitarbeiterorientiert als auch aufgabenorientiert sein.
- Typologie von Organisationskultur nach Tropenaars und Hampden-Turner 3.3 Kultur und OrganisationskulturTypologie von Organisationskultur nach Tropenaars und Hampden-Turner Typologie von Organisationskultur (4) bezieht sich auf die Personen-Orientierung, Machtorientierung, Projektorientierung und Rollenorientierung. (ähnlich wie Hofstede) die Typen sind statisch (fix) und kategorisch entwickelt (Patel, 2014).Die Typologie ist relativ statisch jedoch in der Lage ein grobes Abbild einer Organisation darzustellen. Brutkasten (Incubator):Personenorientierung menschenorientiert, egalitär (Gleichstellung) Familie (Family):Machtorientierungmenschenorientiert, hierarchisch Lenkrakete (Guided Missile):Projektorientierungaufgabenorientiert, egalitär (Gleichstellung) Eiffelturm (Eiffel Tower):Rollenorientierungaufgabenorientiert, hierarchisch
- Organisaitonskulturen/7-S-Modell nach Peters und Waterman 3.3. Kultur und Organisationskultur 7-S-Modell nach Tom Peters und Robert Waterman ...beschreibt die Organisationskultur eines Unternehmensund dient auch als Analysewerkzeug um Organisationskulturen zu untersuchen. ...ist eine Methode um ein Unternehmen anhand von 3 harten und 4 weichen Faktoren systematisch zu untersuchen.Die harten und weichen Faktoren hängen alle miteinander zusammen und vwerden voneinander beeinflusst. ...beschreibt Organisationskulturen. 3 harte (greifbare) Faktoren:Strategy/Strategie: Planung und Vorhaben des Unternehmens (Zukunft)Structure/Struktur: Aufbau und Organisation des UnternehmensSystem/Systeme: formale (bürokratisch) und informelle (dem Zweck dienend) Prozesse 4 weiche (nicht greifbare) Faktoren:Style/Stil: Management- und Führungsstil, Mitarbeiterverhaltenstaff/Mitarbeiter: Mitarbeiter einschließlich ihrer QualifikationenSkills/Fähigkeiten: Intellekturelles Kapital der GesamtfirmaShared Values/Unternehmenskultur: Muster von Werten, Normen und Grundannahmen innerhalb des Unternehmens...steht im Mittelpunkt des 7-S-Modells und vernetzt die anderen harten und weichen Faktoren (Netz)
- Die größten multinationalen Unternehmen 3.3. Kultur und OrganisationskulturDie 10 größten MNC nach Vermögenswerten im Ausland (ohne Finanzbranche) 1. Vodafone, Großbritanien2. Total, Frankreich3. Royal Dutch Shell, Großbritanien4. BP, Großbritanien5. ExxonMobil, USA6. Volkswagen, Deutschland7. Toyota, Japan8. Apple, USA9. General Electric, USA10. Chevron, USA
- Fallbeispiele von internationalen Verhandlung 3.4. internationale Verhandlungen Verhandlungsbeispiele 3 Fallbeispiele: I. USA/Schweden - Brasilien (Kunde)- USA: gut ausgearbeitete Präsentation, Wert des Produktes und günstiger Preis+ Schweden: 1 Woche Kennenlernzeit, Produktvorstellung am letzten Tag - weniger attraktiv und teurer (Persönliche Beziehung über das Produkt gestellt) II. EU Freihandel - Mexiko/MERCOUSUR (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay)Versuch eines gemeinsamen Markt aufzubauenVerhandlungen können über Jahre hinweg dauern schwierig, frustrierend, kein Vorankommenwegen Unstimmigkeiten (Unterschieden) und Diskrepanzen (Missverständnissen) von Interessen und Regelungenpolitischer Spannungenkultureller MissverständnisseFehlkommunikationen EU: Interesse an ständiger Bildung, Überprüfung und Erneuerung von Handelsabkommen mit Ländern/Ländergruppen MERCOUSUR: Abkürzung für Mercado Comun del Cono SurMarkt in Südamerika...Ziel: Handelsbarrienen abzubauen, Handel zu liberalisieren und ein gemeinsames Außenzollsystem zu schaffen Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay III. "Ich verstehe"Jason Wright/Herr Moto JW: junger Vertreter eines Unternehmens mit Rechtsberater unter 30 Jahren, Vorbereitung: Märkte studiert, Vorschläge entwickelt, ein paar Sätze in LandesspracheVor Ort: wichtiger Vertrag, mit Anwalt, großes Dokument (Angebot), möchte sofort über Angebot reden (Abschluss machen) Nach "Ich verstehe": befürchtet gescheitert zu sein HM: älterer Mann, könnte sein Vater sein, allein, Ich verstehe: möchte Vertrag vereinbarenmöchte sein Gegenüber kennenlernen (Reise, Wissen über sein Land)möchte, dass beide Rechtsanwälte sprechenVerhandlung im richtigen Momentln manchen Ländern ist bei Verhandlungen auch die nonverbale Kommunikation besonders wichtig und es muss zuerst Zeit investtiert werden, um eine persönliche Beziehung aufzubauen um dann erst auf die fachliche Disskussuion zu kommen. unterschiedliche Kulturdimensionen - unterschiedliche Auffassung von Verhandlungsprozessen
- Wie können internationale Verhandlungen gelingen? 3.4. Kultur und Organisationskulturinternationale Verhandlungen Verhandlungen in der eigenen Kultur und Sprache sind schon nicht einfach.Verhandlungen (wichtige Unternehmensentscheidungen) in fremder Sprache im Kontakt mit Menschen fremer Kulturen nocht schwieriger. Kultur beeinflusst die Art, wie Menschen Verhandlungen führen und dadurch den Erfolg oder das Scheitern eines Verhandlungsprozesses beeinflussen. Bei internationalen Verhandlungen ist entscheident, dass dass man über den kulturellen Hintergrund seines Verhandlungspartner bescheid weis.Bei Verhandlungen spielen insbesondere Kulturdimensionen und der Umgang von Kulturen mit Zeit eine wichtige Rolle. Zudem finden Verhandlungen auf verschiedenen Ebenen statt: Organisationsebene, persönlicher Ebene und politischer Ebene.
- kulturelle Verschiedenheiten/subnationale und supranationale Kultur 3.3 Kultur und Organisationskutur Kulturelle Verschiedenheiten - subnationale Kultur und Supranationale Kultur Kultur ist nicht auf Nationen beschränkt. Kulturelle Verschiedenheiten sind ...nicht auf Landesgrenzen beschränkt...können auf Regionen beschränkt sein (Norden, Süden,...)... beinhalten subnationale Kulturen...treten lokal zwischen Nachbarschaftsorten auf (Münchner Umland) subnationale Kulturen: Kultur in Teilen eines Landes zB. Indonesien - nordsumatranische, javanische und sundanesische Kultur supranationale Kultur: länderübergreifende Kultur. Kulturräume die Nationalkulturen übergeornet sind zB. EU
- Kulturelle Identität 3.2. Internationale Kulturen und globale TrendsSind wir auf dem Weg zu einer Einheitskultur?Kulturelle Identität kulturelle Identität:...wird durch Sozialisierung innerhalb der sozialen Umgebung erlernt und gibt Menschen Sinn, Kontrolle und ein Sicherheitsgefühl. *Bindungstheorie von Bowlby (1969)Menschen brauchen von frühester Kindheit an Sicherheit und Geborgenheit, die sie von Bezugspersonen und ihrem sozialem Umfeld erhalten. *Unterscheidung nach Welsch (1995):Kulturelle Identität hat für Individuen jedoch eine große Bedeutung und Kulturen gehen unterschiedlich mit globalen Einflüssen um siehe Abbildung Seite 54 Monokulturalität: nicht lernen (ist eher ein theoretisches Konstrukt. ist als der „Urzustand“ zu betrachten. Bei ihr leben in einem sozialen System lediglich Individuen der gleichen Ethnie) Multikulturalität:Koexistenz verschiedener Kulturen, kulturelle Verschiedenheit wird akzeptiert, keine Vermischung - amerikanische Großstadt mit chinesischem Viertel. Interkulturalität:gegenseitige Beeinflussung verschiedener Kulturen, kulturelle Verschiedenheit wird bewusst zur Kenntnis genommen, Überschneidungen und Unterschiede. Transkulturalität:Vermischung und Durchdringung verschiedener Kulturen, Kulturen sind keine voneinander abgrenzbaren Einheiten, keine klaren Grenzen von Kulturen. Mono-, Multi-, Inter- und Transkulturalität kann nicht nur bei Länder, sondern auch auf Unternehmenskulturen übertragen werden.
- Welche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur: 4 Theorien wie Globalisierung Kultur beeinflusst (Trommsdorff, 2000): 3.2. Internationale Kultur und globale TrendsWelche Auswirkungen hat die Globalisierung auf Kultur:IK-Management4 Theorien wie Globalisierung Kultur beeinflusst (Trommsdorff, 2000): Äussere Einflüsse, die die kulturelle Identität bedrohen können den Wunsch und die Notwendigkeit verstärken, die eigenen Kultur zu schützen und zu erhalten. I. Trends zu einer globalen Kultur durch Globalisierung(Vereinheitlichung, Angleichung) A) weil, Kulturen haben ähnliche Merkmale und ProblemezB. Staatsensystemesoziale Kontrollsystem - die die Regeleinhaltung gewährleistFamiliensysteme - die das Überleben und die Fortpflanzung der Gesellschaft sichernBildungssystem - die dafür sorgen, dass Kinder die Werte der Gesellschaft und das Wissen der Vergangenheit erlernen. B) weil, Strategien zur Anpassung an fremden Kulturen entwickelt werden...und somit Aufgagbe ihre eigenen kulturellen Merkmale C) aufgrund der Vereinheitlichung des Konsumverhaltens (Kleidung, Esskultur, Musik) D) aufgrund der Verbreitung westlicher Werte und Normen Freiheit, Unabhängigkeit und Fortschritt, Menschenrechte, Demokratie, freie MarktwirtschaftzB. Joint Ventures, internationale Teams und interkulturellen Austausch in der Schule II. Trend zu einer Regionalisierung von Kultur:...kulturelle Besonderheiten bleiben erhalten, indem externe Einflüsse integriert werden. zB. Japan: mit Kimono in McDonalds; Israel: koscheres Essen in McDonalds III. Trend zu einer Auflösung lokaler Kulturen:...eigene kulturelle Identidät wurde durch westliche Einflüsse (Globalisierung) freiwillig oder erzwungen - verloren oder aufgegeben. Tourismus (zB. Massentourismus in Venedig), Modernisierung, missionarische Aktivitäten, Kolonisierung IV. Trend zu einer Wiederbelebung von Kulturen:... äußere Einflüsse werden entweder integriert, durch eigene kulturelle Merkmale ersetzt ober abgelehnt.Die Ablehnung westlicher Werte kann eigene kulturelle Traditionen stärken oer sogar zu fundamentalistischen Tendenzen führen. Abgrenzung um eigene Kultur zu erhalten.
- Globalisierung Definition 3.1. Kultur und GlobalisierungGlobalisierung Definition ... ist ein komplexer, dynamischer Prozess, der druch die Abnahme von internationalen Grenzen gekennzeichnet ist. ... ist die weltweite Vernetzung. ... ist die technologische Entwicklung, durch die Organisationen weniger von physischen Räumen limitiert sind.zB. IUBH - Fernstudium ...ist die politische VeränderungzB. Gründung zahlreicher internationaler OrganisationenLiberalisierung in verschiedenen Ländern (Abbau staatlicher oder gesellschaftlicher Eingriffe und Vorschriften) Globalisierung verändert Kultur.
- 10 Elemente der Verhandlungsführung um kulturelle Unterschiede im Verhandlungsprozess aufzuspüren 3.4. Internatinale Verhandlungen 10 Elemente der Verhandlungsführung, die einen Rahmen bieten, um kulturelle Unterschiede im Verhandlungsprozess aufzuspüren (Salacuse, 2012): ..kann man sinnvoll nutzen umd sich die potentniellen kulturellen Eigenheiten von Verhandlungspartner vor Verhandlungsbeginn vor Augen zu halen. 1. Ziel der Verhandlung: Vertrag oder Beziehung 2. Verhandlungseinstellung: "win-loose" oder "win-win" 3. Persönlicher Stil: formell oder informell (formlos)Titel, Kleidung, Interaktion, Du/Sie 4. Kommunikation: direkt oder indirektdirekt = kann unfreundlich/aggressiv wahrgenommen werdenindirekt = Ablehnung eines Vertrages wird nicht verstanden (zwischen den Zeilen lesen) 5. Sensibilität für Zeit: hoch oder niedrigBemühungen die Verhandlungzeit zu verkürzen, können als Versuch etwas zu verbergen, verstanden verden 6. Emotionalität: hoch oder niedrigunterschiedliche Regeln für Angemessenheit und Form der Darstellung von Emotionen 7. Form der Vereinbarung: generell oder spezifischFormulierung des Vertrages oberflächlich oder detailliert (nicht nur kulturelle, auch individuell) 8. Vertragsabschluss: "bottom-up" oder "top-down" induktiver (vorausgesetzter) oder (großes Ziel und dann die Details) deduktiver (schlussfolgender) Prozess (Detail für Deteil - Gesamtergebnis) 9. Teamorganisation: Leiter oder Gruppenkonsensautoritärer Teamleiter vs. Teamentscheidungen 10. Risikobereitschaft: hoch oder niedrigzB. Informationen preis zu geben, neue Ansätze auszuprobieren, Unsicherheiten zu tolerieren