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Mitarbeiter-und Teamfuehrung (Subject) / 02_01_Personalführung_Führungsbeteiligte (Lesson)
02_01_Personalführung_Führungsbeteiligte
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- 01. Aus welchen 4 Teilen bestehen die Führungsbeteiligten? 1 .Vorgesetzter 2. Mitarbeiter Motivation und Weisung
- 02. Was sind die 2 Hauptaufgaben des Vorgesetzten? die Erreichung des Sachzieles durch die Mitarbeiter die Motivation und den Gruppenerhalt der Mitarbeiter.
- 03. Aus welche 5 Machtgrundlagen kann die Autorität des Vorgesetzten bestehen? Die Legitimationsmacht, die sich aus der hierarchischen Ordnung des Unternehmens ergibt. Die Mitarbeiter erkennen die formal gesetzte Ordnung an und sehen darin ihre Pflicht, dem Vorgesetzten zu gehorchen. Der Referenzmacht, die zu einer Identifikation der Mitarbeiter mit dem Vorgesetzten führt. Aufgrund der persönlichen Wertschätzung erscheint der Vorgesetzte den Mitarbeitern als Vorbild. Der Expertenmacht, die sich auf die fachliche Qualifikation des Vorgesetzten bezieht. Die Mitarbeiter erkennen einen Vorgesetzten an, von dem sie annehmen, dass er über Informationsvorteile verfügt. Der Belohnungsmacht, die darauf beruht, dass der Vorgesetzte den Mitarbeitern Belohnungen – z. B. Gehaltserhöhungen – geben oder versagen kann. Der Bestrafungsmacht, die es dem Vorgesetzten ermöglicht, Mitarbeiter mit Sanktionen zu versehen, die seine Anordnungen nicht befolgen.
- 04. Welche 5 Merkmale weist eine Vorgesetzter auf? Die bereits angesprochene Autorität, die als durch Macht und Können erworbenes Ansehen bzw. als wechselseitiges Beziehungsverhältnis verstanden werden kann. Die Eigenschaften, die auch als Persönlichkeitsmerkmale bezeichnet werden. So ist die Persönlichkeit des Vorgesetzten für eine erfolgreiche Personalführung eine wichtige Grundlage. Wenn ihn seine Mitarbeiter als sachkundig, sicher, gerecht, kontakt- und führungsfähig ansehen, verfügt er über eine solide Ausgangsbasis. Das Menschenbild, das der Vorgesetzte hat und das positiv sein sollte. Das Verhalten des Vorgesetzten, das in seinem Führungsstil zum Ausdruck kommt. Die Disposition als geistige und seelische Verfassung sowie Kondition als körperliche Verfassung des Vorgesetzten.
- 05. Was sind 5 Typen von Vorgesetzten? Strenge Führungskräfte haben eine Neigung zu autoritärem Führungsverhalten. Sie erwarten, dass ihnen überall Respekt entgegengebracht wird. Sachliche Führungskräfte führen vorrangig mit Richtlinien, Rundschreiben, Anweisungen und Vorschriften. Formalismus und Bürokratie sind nicht selten. Muntere Führungskräfte können ihre Mitarbeiter anspornen und mitreißen, mögen kein übertriebenes Gleichmaß, sind aber oft schlechte Zuhörer. Kritische Führungskräfte prüfen mit einem gewissen Misstrauen alle Vorgänge auf Verbesserungsmöglichkeiten. Anderen halten sie gern einen Spiegel vor, sind jedoch vielfach selbst kritikanfällig. Souveräne Führungskräfte haben keine Autoritätsprobleme. Sie können präzise analysieren, erkennen schnell das Machbare und haben erhebliche Überzeugungskraft. Das geistige Potenzial der Mitarbeiter wird durch kooperatives Verhalten genutzt.
- 06. Was sind die 3 Hauptmerkmale eines Mitarbeiters? Das Temperament der Mitarbeiter, das sehr unterschiedlich sein kann. So lassen sich z. B. acht Menschentypen unterschieden, die als sachlich-selbstsicher, pflichtbewusst, unbekümmert, geltungsbedürftig, gutmütig, unzufrieden, pedantisch und schüchtern charakterisierbar sind. Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, die sich auf körperliche und geistige Anlagen bezieht. Dazu kommen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die vorhanden sein sollten, um die Arbeitsaufgabe sachgerecht erfüllen zu können. Die Motive der Mitarbeiter, die Bedürfnisse darstellen, die sich aus einem Mangelempfinden ergeben und mit der Erwartung verbunden sind, eine Befriedigung des Mangels durch ein bestimmtes Verhalten zu erlangen.
- 07. Welche 2 Arten von Motiven wird unterschieden? Extrinsische MotiveSie beziehen sich nur mittelbar auf die Arbeitsaufgabe, d. h. auf ihre Folgen sowie Umwelteinflüsse, z. B. als Wunsch nach Geld, Sicherheit, Geltung, gutem Betriebsklima. Intrinsische MotiveSie stehen in direkter Verbindung mit der Arbeit und sind, z. B. auf eine anspruchsvolle Tätigkeit, abwechslungsreiche Arbeit, Handlungsspielräume gerichtet.
- 08. Welche zwei arten der Motivation sind bei Mitarbeitern zu finden? Äußere Motivation, z. B. über Anreize des Vorgesetzten. Das können Ermunterungs-, Arbeits-, Verwirklichungs-, Aufstiegs-, Entwicklungs-, Entgelt-, Status-, und Sozialleistungsanreize sein, die als Führungsmittel geeignet sind. Innere Motivation, z. B. aufgrund von in der Person liegenden Motiven, z. B. Leistungs-, Lern-, Profilierungs-, Geld- und Kompetenzmotiven. Sie kann über die Einstellung, den Willen und die persönlichen Ziele gesteuert werden.
- 09. Welche 4 Personaltypen können dem Vorgesetzten begegnen? Jugendliches Personal, wozu im Sinne des Arbeitsrechts zählt, wer das 14. Lebensjahr vollendet und das 18. Lebensjahr noch nicht überschritten hat. Zu diesen Mitarbeitern zählen insbesondere Auszubildende, Ungelernte, Volontäre und Praktikanten. Die Einflüsse der Pubertät sind bei der Führung zu berücksichtigen. Älteres Personal, von dem gesprochen wird, wenn es über fünfzig Jahre alt ist. Mit zunehmendem Alter tritt weniger eine generelle Leistungsminderung als vielmehr ein Leistungswandel ein. Die Körperkräfte können nachlassen, aber Umsicht, Erfahrung, Geduld und Besonnenheit nehmen vielfach zu. Behindertes Personal, wozu Rehabilitationsfälle zählen, psychisch Kranke und Körperbehinderte. Auch Schwerbehinderte sind einzubeziehen – siehe näher S. 68. Diesen Personen sollte das notwendige Verständnis und Einfühlungsvermögen entgegengebracht werden. Ausländisches Personal, bei dem es sich um abhängig Beschäftigte ohne deutsche Staatsangehörigkeit handelt. Sie haben es im fremden Land nicht einfach, da sie sich – weitab von der Heimat – mit neuen Bedingungen abfinden müssen.
- Z11. Welche 2 Gruppentypen bilden sich im Unternehmen? Formelle Gruppen, die im Sinne betrieblicher Zielerreichung geplant und eingerichtet werden. Somit steht die betriebliche Aufgabenstellung im Vordergrund und die Rangordnung in der Gruppe, die sich als Über- bzw. Unterordnung darstellt, wird von außen bestimmt. Informelle Gruppen, die sich spontan und ungeplant bilden aus menschlichen Gesichtspunkten heraus aufgrund von Sympathiebeziehungen. Aus ihnen ergibt sich die Rangordnung in der Gruppe. Die individuelle Befriedigung sozialer Bedürfnisse steht im Vordergrund.
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- Z12. Welche 5 Gruppenmerkmale gibt es? Das Gruppendenken, das durch die Illusion der Unverwundbarkeit der Gruppe geprägt ist, die Optimismus und Risikobereitschaft stärkt. Einflüsse, die von außerhalb der Gruppe kommen, werden abgewehrt. Der Gruppenzusammenhang, der die Abgrenzung zu anderen Gruppen bewirkt. Wie groß die Gruppenkohäsion ist, wird durch gruppeninterne Faktoren (z. B. Größe/Homogenität der Gruppe) und gruppenexterne Faktoren (z. B. Ziele/Arbeitssituation) bestimmt. Die Gruppennormen, die Verhaltensmuster darstellen, deren Anerkennung und Beachtung von jedem Gruppenmitglied erwartet wird, d. h. sowohl Vorgesetzte als auch Gruppenmitglieder haben bestimmte Rollenerwartungen. Der Gruppenstatus, bei dem es sich um eine bestimmte Stellung handelt, die ein Gruppenmitglied innerhalb einer Gruppe einnimmt. Es kann sich um einen formellen Status handeln, der sich aus Statussymbolen (z. B. Titel, Dienstwagen) abgibt, oder um einen informellen Status (z. B. Sozialverhalten). Die Gruppenarbeit, durch die ein höheres Arbeitsniveau bzw. eine Steigerung der Arbeitsproduktivität bewirkt werden soll. Sie wird auch als Teamarbeit bezeichnet – siehe unten.
- 10. Was sind 5 Vorteil und 5 Nachteile von Gruppenarbeiten bzw. Teamarbeiten? Vorteile: Förderung sozialer Interaktionenerhöhte KommunikationVerbesserung des Betriebsklimasgegenseitige Hilfe der TeilnehmerIdentifizierung mit der Aufgabe Nachteile: erhöhter GruppendruckStörung des Teams durch Einzelneerhöhte Personalkosten durch Training sozialer Lernprozessepsychische Belastungen der Teammitgliedermöglicherweise geringere Leistungsbereitschaft.
- Z13. In welchen 3 Arten können Weisungen an die Mitarbeiter angetragen werden? Befehle, wenn sie unpersönlich, ohne Namensnennung, ohne Begründung erfolgen und Einwendungen oder Widerspruch nicht zulassen. Sie sind z. B. in Notsituationen oder bei Arbeitsverweigerung vertretbar. Aufträge, wenn sie persönlich, mit Anrede, höflich, ruhig, sachlich erfolgen, das „Was, Wann, Warum“ einer Arbeit erklären und Mitdenken, Vorschläge, Initiative der Mitarbeiter fördern. Sie stellen Veranlassungen zur Durchführung von Arbeiten dar. Das „Wie“ ist nicht Gegenstand von Aufträgen, es wird als bekannt vorausgesetzt oder dem Mitarbeiter freigestellt. Anweisungen, wenn sie persönlich, mit Anrede, höflich, ruhig, sachlich erfolgen, jedoch nicht nur das „Was, Wann, Warum“ klären, sondern auch das „Wie“ der Arbeit bestimmen. Über die bloße Auftragserteilung hinaus wird also auch das Verfahren der Auftragserledigung festgelegt. Anweisungen sind vor allem erforderlich, wenn Mitarbeiter die aufgetragenen Tätigkeiten noch nicht genau kennen.
- Z14. Wann sind Weisungen an den Mitarbeiter unzulässig oder nur bedingt zulässig?(3) - Wenn Sie nicht mit den arbeitsvertraglichen Pflichten des Mitarbeiters einhergehen, denn der Mitarbeiter genießt Vertrauensschutz - Das Verhaltens des Mitarbeiters im Unternehmen zu stark beschränken: Politische Überzeugung, Meinungsfreiheit, Äußere Erscheinungsform, Rauchen, Alkohol - Des außerdienstlichen Verhaltens des Mitarbeiters, wobei dem Mitarbeiter grundsätzlich keine diesbezüglichen Weisungen erteilt werden dürfen, es sei denn, er hat aufgrund seiner Position im Unternehmen – z. B. als leitender Angestellter – eine erhöhte Verpflichtung, die Interessen des Unternehmens zu fördern.