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Modellierung (Subject) / 2.1 Prozessorientierte Modellierung im Überblick (Lesson)
2.1 Prozessorientierte Modellierung im Überblick
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- Prozess geregelte, inhaltlich abgeschlossene, zeitliche und sachlogische Abfolge von Tätigkeiten oder Funktionen zur Erledigung einer Aufgabe, die durch Ereignisse in Gang gesetzt wird und zu einem oder mehreren Ergebnissen führt.
- Grundbegriffe der Prozessmodellierung Unterscheidung nach Grundlage Unterscheidung nach Arten Unterscheidung nach Grundlage▪ Sollprozesse▪ IstprozesseUnterscheidung nach Arten▪ Managementprozesse ▪ Geschäftsprozesse▪ Unterstützende Prozesse
- Prozessmodell ▪ Ergebnis der Modellierung eines Prozesses▪ grafische Darstellung des Kontrollflusses von Arbeitsschritten, d.h. der zeitlogischen Abfolge der Prozesse einer Verwaltung▪ je nach Fokus der Modellierung können auch Organisationseinheiten, Arbeitsmittel, IT-Systeme etc. Schwerpunkte im Modell sein
- Prozessmodell-Notationen ▪ Business Process Diagrams (BPMN-Diagramme)▪ ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)▪ Flussdiagramme▪ Blockdiagramme▪ Petrinetze▪ UML – Aktivitätsdiagramme▪ Wertschöpfungskettendiagramme …
- Ziele der Prozessmodellierung ▪ Dokumentation der Prozesse▪ Prozessorientierte Reorganisation▪ Prozesscontrolling▪ Zertifizierung▪ Benchmarking▪ Wissensmanagement▪ Kompetenzerweiterung▪ Prozesskostenrechnung▪ Auswahl von Software▪ Modellbasiertes Customizing▪ Software-Entwicklung▪ Workflow-Management▪ Simulation
- Model nach Stachowiak Zusammenfassung 3 Merkmale beschränktes Abbild der Realität 1. Ein Modell ist eine Abbildung eines natürlichen oder künstlichen Originals.2. Ein Modell erfasst grundsätzlich nicht alle Attribute des Originals, sondern lediglich diejenigen, welche dem Modellerschaffer relevant erscheinenden.3. Ein Modell ist seinem Original nicht eindeutig zugeordnet, es erfüllt lediglich Ersetzungsfunktionen für bestimmte Adressaten, innerhalb einer bestimmten Zeit und unter Einschränkung auf bestimmte gedankliche oder tatsächliche Operationen (Zweck).
- Vorteile grafischer Notation Hohe Anschaulichkeit Übersichtlichkeit Förderung gleichartiger Darstellungen durch unterschiedliche Modellierer (Autoren) Förderung eines einheitlichen Verständnisses von Realitätsausschnit Attributierung von einzelnen Objekten und Prozessen möglich Verhältnismäßig geringer Mehraufwand für Auswertungen, Simulationen, etc. Analyse- und Strukturierungsmöglichkeiten auf horizontalen und vertikalen Ebenen
- Nachteile grafischer Notation Erlernung der Modellierungssprache nötig Auf Grund von Konventionen erhöhter Modellierungsaufwand Akzeptanzprobleme auf Grund der ungewohnten, grafischen Darstellungen Begrenzte Ausdrucksmöglichkeiten im Vergleich zur natürlichen, wörtlichen Sprache Kostenintensive Einführung und Pflege von Systemen
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