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Gemüseproduktion (Subject) / Prüfung (Lesson)

Boku AW

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  • Welches ist das meistproduzierte Gemüse in Europa? Paradeiser, Zwiebeln, Karotten
  • 2. In welchem Österreichischen Bundesland wird das meiste Gemüse angebaut? Niederösterreich
  • Welche der folgenden Pflanzen zählen zu Gemüse 1.     Kartoffel (ja - Frühkartoffel), Zuckerrübe (nein), Ölfrüchte (nein), Erdbeere (ja – in Spanien), Pilze (ja, wenn wild gesammelt)
  • 4. Nennen Sie Beispiele von Gemüsepflanzen für die folgenden Familien a) Kreuzblütler (Brassicaceae) - a)     - Radieschen, Rettich, Rucola, Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Grünkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Kren, Senf, Brunnenkresse
  • b) Doldenblütler (Apiaceae Möhre, Sellerie, Fenchel, Dill, Petersilie, Pastinake
  • c) Korbblütler (Asteraceae Kopf-, Feld-, Schnitt-, Pflücksalat), Chicorée, Endivien, Radicchio, Artischocke, Schwarzwurzel
  • d) Lauchgewächse (Aliaceae) Zwiebel, Porree, Schnittlauch, Knoblauch
  • e) Nachtschattengewächse (Solanaceae) Tomate, Melanzani, Paprika, Kartoffel
  • f) Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) Gurke, Melone, Zucchini, Kürbis
  • g) Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae a)     - Rote Beete, Spinat, Mangold
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  • h) Schmeterlingsblütler (Fabaceae Busch-, Stangen-, Dicke-, Puffbohne, Mark-, Schal-, Zuckererbsen, Linsen
  • i) Spargelgewächse (Asparagaceae) Spargel
  • j) 10. Baldriangewächse (Valerianoideae a)     – Feldsalat
  • 5. Nennen Sie Beispiele von Gemüsepflanzea) Wurzel- & Knollengemüsn für die folgenden Gruppen a)     Möhre, Rettich, Radieschen, Knollensellerie, Rote Beete, Schwarzwurzel
  • b) Blattgemüse - Kopf-, Feld-, Schnitt-, Pflücksalat, Chicorée, Schnittpetersilie, Endivien, Spinat, Mangold, Brunnenkresse, Portulak, Radicchio
  • c) Sprossgemüse Spargel, Rhabarber
  • d) Samengemüse - a)     Busch-, Stangen-, Dicke-, Puffbohne, Mark-, Schal-, Zuckererbsen, Linsen, Zuckermais
  • e) Fruchtgemüse a)     Tomaten, Gurken, Auberginen, Melone, Paprika, Zucchini, Kürbis
  • f) Zwiebelgemüse Zwiebel, Porree, Schnittlauch, Knoblauch, Schalotten
  • g) Wildgemüse Bärlauch, Brennessel, Löwenzahn
  • h) Gewürzgemüse Dill, Schnittpetersilie, Schnittlauch
  • i) Kohlgemüse Karfiol, Brokkoli, Chinakohl, Grünkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing
  • 6. Nennen Sie die deutsche und englische Definiton von Frost sowie die von Gefrieren a)     Frost (De) - das Auftreten von Temperaturen unterhalb 0 °C (Gefrierpunkt von Wasser) insbesondere in der Umwelt b)    Frost (E) – Bildung von Eiskristallen auf der Oberfläche der Pflanze c)     Frieren – Bildung von Eiskristallen im Inneren der Pflanze
  • 7. Nennen Sie drei relativ salztolerante Gemüse - Rote Beete, Wirsing, Spargel, Spinat
  • 8. Saure Böden tolerieren besonders gut? Endivie, Rhabarber, Endivie, Süßkartoffel, Kartoffel, Wassermelone
  • 9. Nennen Sie drei Beispiele für Flach- und Tiefwurzler beim Gemüse a)     Flachwurzler (bis 80 cm) - Kohl, Salat, Zwiebel, Kartoffel, Spinat, Zuckermais b)    Tiefwurzler (tiefer als 160 cm) - Artischocke, Spargel, Süßkartoffel, Tomate
  • 10. Welche Zucker sind die Ursache für den süßen Geschmack beim Gemüse - Einfache Zucker (Glu & Fru) und Disaccharide (Sacc
  • 11. Die Sorption der Mineralstoffe im Körper ist eingeschränkt 1.     durch die Anwesenheit von Ballaststoffen, Phytin und/oder Oxalsäure
  • 12. Ein Zucker/Säure – Verhältnis von 1.     von  < 10 : 1 ist unharmonisch, säuerlich, ein Verhältnis von 10 – 25 : 1 wird als harmonisch, ausgewogen, schmackhaft bewertet, ein Verhältnis von  > 25 : 1 ist süß, sauerarm, gehaltlos
  • 13. Organische Säuren- verzögern verzögern bakterielles Verderben, führen zur Aromaentwicklung, verbessern die Qualitätserhaltung, beeinflussen die Lebensmittelfarbe
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  • 14. Welche Vitamine sind fettlöslich, welche wasserlöslich? a)     Fettlösliche: A, D, E u. K b)    Wasserlösliche: Vit. C, Vitamine der Gruppe B (Niacin, Pantothensäure, Folsäure, Biotin)
  • 15. Nennen Sie Beispiele für Proteaseinhibitoren 1.     Trypsin, α-Chemotrypsin, Plasmin, Elastase, Thromboplastin, Papain
  • 16. Was sind Lectine Glykoproteine, die rote Blutkörperchen agglutinieren, die die Adhäsion der Zellen fördern, das Wachstum von Pilzen hemmen, eine Insulin-ähnliche Wirkung auf Fettzellen haben, Zucker auf die Zelloberfläche binden
  • 17. Wo kommen cyanogene Glucoside vor? 1.     – z.B. in der Cassavawurzel, Süßkartoffel, Zuckerhirse, Bambussprossen, Zuckerrohr, Limabohne
  • 18. Was sind Goitrogene? Glucosinolate, bzw. niedermolekulare Verbindungen, die Schildrüsen schädigend sind und zur Kropfbildung führen
  • 19. Woraus werden Substrate im Gartenbau hergestellt? 1.     aus verschiedenen Erden durch Beimischung von Zuschlagstoffen, aus Erdgemischen oder hergestellt als erdlose Substrate durch Verwendung von flüssigen Nährlösungen
  • 20. Wann gilt ein Substrat als optimal für das Wachstum? wenn das Gesamtporenvolumen etwa 70-90% beträgt und das Volumen von freien Räumen zur Hälfte mit Wasser und Luft gefüllt ist; pH und Salzgehalt niedrig sind, der Nährstoffgehalt und die mikrobielle Tätigkeit eher gering sind, Pathogene und toxische Substanzen fehlen, Struktur und Stabiltät gut sind, das Volumengewicht gering, das Porenvolumen jedoch hoch ist. Weiterhin sollten die Substratausgangsstoffe verfügbar sein, in ihrer Qualität beständig, lagerfähig, preisgünstig und nachhaltig (leicht zu utilisieren, recyclebar).
  • 21. Wie werden Substrate klassifiziert? Nenne Sie Beispiele a)     Natürliche Substrate – Untergruppe mineralische (Boden, Sand, Kies, Kompost, Gartenerde, Rasenerde, Universalerde, Lauberde); Untergruppe organische (Weißtorf, Scharztorf, Rinde, Braunkohle Späne, Sägemehl, Stroh) b)    Künsliche Substrate – Untergruppe mineralische (Mineralwolle, Glaswolle, Perlit, Bimsstein, Blähton); Untergruppe synthetische (Polyurethan, Phenolstoffe, Aminstoffe, Fytocell, Plastsoil); Untergruppe organische (Kokosfasern, Hozfasern) c)     Hydroponische Substrate
  • 22. Wie werden die Substrate bei den verschiedenen Anbaumethoden eingesetzt? a)     Jungpflanzenproduktion, Beetanbau, Anbau in Zylindern, Wasser-Torfanbau, Anbau auf Strohballen, Kontainer-Tablettsystem mit natürlichen Substraten b)    Hydroponische Systeme werden auch mit künstliche Substraten gefahren
  • 23. Im Gewächshaus wachsen die Pflanzen meist in Substraten auf, die vom Untergrund mehr oder weniger getrennt sind. Dies ist eine Folge von? a)     der intensiven Nutzung unter Glas (optimale Wachstumsbedingungen sind wirtschaftlich notwendig) b)    der ariden Klimabedingungen unter Glas (Salzanreicherung im Oberboden); c)     der Notwendigkeit von geschlossenen Kulturverfahren zum Grundwasserschutz.
  • 24. Für erdehaltige Substrate werden meist Gemische verwendet. Welche Großgruppen gibt es? Nennen Sie Beispiele. a)     Als Haupterden werden diejenigen Erden bezeichnet, die den Hauptanteil des Substrates bilden; zusammen mit Hilfserden bzw. Zuschlagstoffen werden daraus Betriebserden hergestellt. b)    zu den Haupterden zählen Komposterden, Mistbeeterden und Lauberden; c)     Hilfserden sind zugemischte Misterden, Moorerden, Nadelerden, Heideerden; d)    Zuschlagstoffe sind Beimischungen von Sand, Lehm, Ton, Ziegelsplitt, Holzkohle, Algenkalk, Urgesteinsmehl usw.
  • 25. Störstoffe bei der Kompostierung sind? 1.     zum Beispiel Glas, Keramik, Kunststoffe, Kunststofffolien und Verbundstoffe, Gummi, Holz, Knochen, Kochsalz oder Metalle.
  • 26. Wie werden Mistbeeterden hergestellt? Es wird eine Grube ausgehoben und am besten mit frischem Pferdemist befüllt, der bereits einige Wochen zuvor auf einem Haufen aufgeschichtet wurde, so dass er noch dampft. Der Pferdemist wird Schicht für Schicht gleichmäßig aufgetragen und zwischendurch immer wieder festgetreten. Wenn die Sonne scheint, kann das Mistbeet offen bleiben, damit es sich besser erwärmt. Wenn der Mist vollkommen warm ist, wird die Erde aufgebracht. Gewöhnliche Gartenerde ist hierfür jedoch nicht geeignet, es muss sich um gut abgelagerte, alte Mistbeeterde handeln. Es muss eine etwa 20 cm hohe Schicht Erde auf den Mist aufgetragen werden, die rund sechs Zentimeter unterhalb des Randes endet. Anschließend wird der Kasten wieder abgedeckt, damit sich die Erde ausreichend erwärmen kann. Wenn sich die Erde im Mistbeet genügend erwärmt hat, wird sie erneut umgehackt und geebnet.
  • 27. Welcher Mist wird schneller umgesetzt, Pferde- oder Schweinemist? 1.     - Pferde-, Schaf-, Ziegenmist unterliegen schnellem Abbau, der durch die Zugabe von 30 - 40 % feuchter Erde gemindert wird. Rinder- und Schweinemist sind demgegenüber "kalt" und werden durch eine Strohzugabe zur Luftzufuhr leichter umgesetzt. Geflügelmist sollte man wegen seinem hohen N- und Mineralstoffgehalt mit N-armem Laub, Stroh usw. mischen.
  • 28. Wie heißt der Haupttorfbildner in Hochmooren? - Sphagnum
  • 29. Ist eine Regeneration des gebrauchten Torfes möglich? Ja, durch thermische Behandlung & Waschen oder thermische Behandlung & Zugabe von Rinde
  • 30. Je nach vorliegendem Ausgangsgestein wird zwischen ‚sauren‘ und ‚alkalischem‘ Urgesteinsmehl unterschieden! Je nach vorliegendem Ausgangsgestein wird zwischen ‚sauren‘ und ‚alkalischem‘ Urgesteinsmehl unterschieden!
  • 31. Welche beiden Grupp en von Urgesteinsmehlen gibt es und wie werden sie eingesetzt? – 1.     Es wird zwischen "sauren" (z.B. Basalt) und "alkalischen" (basischen, z.B. Diabas) Urgesteinsmehlen unterschieden. Diese Bezeichnungen leiten sich im Wesentlichen von einem geringen (dafür höheren Gehalten an Schiefern und Graniten) oder einem hohen Calciumgehalt im Urgesteinsmehl ab. Für eine Bewirtschaftung von Böden mit einem natürlichen hohen Calciumgehalt (Ton, Lehm, Löß) werden saure Urgesteinsmehle, und auf natürlich sauren Böden (Sand, Gley, Podsol) alkalische Urgesteinsmehle eingesetzt, um eine möglichst positive Wirkung und Aktivierung des Bodenlebens zu erreichen. Auch "saure" Urgesteinsmehle sind grenzwertig alkalisch. Sie sind nicht für Moorbeetpflanzen zu verwenden, da sie einen höheren pH-Wert aufweisen, die von Kulturen wie Heidelbeeren, Rhododendren, Azaleen, Hortensien, Eriken oder Kamelien nicht toleriert werden.
  • 32. Welche Eigenschaften sollten Kultursubstrate in Gefäßkulturen haben? Die Funktion von Kultursubstraten besteht in der Speicherung von pflanzenverfügbarem Wasser, der Verankerung der Pflanze, und je nach Kultursystem auch von Pflanzennährstoffen.
  • 33. Welche Vorteile hat ein Anbau auf Mineralsubstraten? a) Risikominderung von Pflanzeninfektionen bei bodenbürtigen Krankheiten, aber in Nährstoffrezirkulationssystemen besteht das Risiko von Wurzelinfektionen; b) möglicher Anbau dort, wo das Infektionsrisiko bei Erde groß ist; c) erlaubt Wachstum und Entwicklung der Pflanzen über die Nährlösung gezielt zu steuern; d) Niedrigere Heizkosten im Gewächshaus (vorm Pflanzen dauert das Erwärmen 48 Stunden und nicht 2 Wochen); e) erlaubt Ernteverfrühung und höhere Erträge; f) erlaubt den Anbauzyklus zu verlängern; g) gute Wasserkapazität und Drainageeigenschaften; h) im Vergleich zum traditionellem Anbau braucht die Kulturvorbereitung weniger Aufwand