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Interkulturelles Management (Subject) / Lektion 1 - Einführung und Übersicht (Lesson)

Einführung und Übersicht

This lesson was created by JuliaReichl.

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  • Welche Aufgaben hat ein interkulturelle Manager? Welche Aufgaben hat ein interkultureller Manager? Um in einem internationalen Kontext erfoglreich zu sein, müssendas Unternehmen, Manager und Angestellte kulturelle Unterschiede erkennen und respektieren.  Die vielseitigen Aufgaben eines interkulturellen Managers erfordern ...das Verständnis kultureller Unterschiede...die Anpassung von Managementstrategien ...das Vorhanensein interkultureller Kompetenzen und ...interkultureller Kommunikationsfähigkeiten Die Aufgaben eines kulturellen Managers hängen eng damit zusammen, in welchem Bereich und in welcher Position er sich befindet:  Herausforderungen: Arbeitsbedingungen variieren (Kinderarbeit - Armutsbefreiung vs. illegal), hierarchische Strukturen  (Arbeitgeber und -nehmer gleichwertig, Akzeptanz von Frauen in Führungspositionen) Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen (kulturelle Werte und Normen, individuelle Persönlichkeiten)Verhandlungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen interkulturelle Kenntnisse und Kommunikationsfähigkeiten zB. BegrüßungMake or brake: Verhandlungsergebnis, Scheitern der Verträge, Förderung von Konflikten 
  • Warum gewinnt Interkulturelles Management immer mehr an Bedeutung? Warum gewinnt Interkulturelles Management immer mehr an Bedeutung? Wettbewerbsfaktor 1. Globalisierung führt zu zunehmender InternationalisierungNiederlassungen im AuslandBeschäftigung von Mitarbeitern aus fremden Kulturen 2. kulturalistische Perspektive ersetzt universalistische Perspektivekulturalistisch: Einfluss kultureller Faktoren auf das Managementuniversalistisch: Managementansätze sind auf alle Kulturen anwendbar 3. Grundlage des Interkulturellen Managements ist die Kultur
  • Definition Interkulturalität und Interkulturelles Management Definition Interkulturalität und Interkulturelles Management: Interkulturalität besteht wenn, zwei oder mehr kulturell unterschiedliche Gruppen treffen aufeinander, agieren und kommunizieren miteinander.  Interkulturelles Management beschäftigt sich mit den Kulturaspekten des Managements.  
  • Welche Handlungsfelder/Managementfelder sind beim Interkulturelle Management von Bedeutung? Welche Handlungsfelder/Managementfelder sind beim Interkulturelle Management von Bedeutung? Das Interkulturelle Mangement findet Anwendung in einer Vielzahl von Managmentfeldern, die spezifische Anforderungen an den Manager stellen.  Managementfelder sind:  1. Supply-Chain-Management: Steuerung und Gestaltung logistischer Prozesse entlang der Wertschöfpungskette mit besonderem Augenmerk auf das Qualitätsmanagement (Qualitätsunterschiede durch Outsourcing).Outsourcing: Übertragung von Aufgaben an externe Unternehmen.  2. Produktion3. Vertrieb/Marketing4. F&E (Forschung und Entwicklung)/Innovationen5. Personal (HR)6. Finanzen/Rechnungswesen7. Projektmanagement8. Strategie/Planung In diesen Managementfeldern müssen die spezifischen kulturellen Aspekteberücksichtigt werden: 1. Kulturelle Kenntnisse über Märkte, Marktteilnehmer, Kunden2. kulturelle Werte und Normen3. kulturelle Interessen, Einstellungen, Erwartungen4. ulturelle Synergiepotentiale: Zusammenwirken von mindestens zwei Unternehmen zum gegenseitigen Nutzen5. Besonderheiten in der Vermittlung von Erwartungen6. interkulturelle Kompetenzen 
  • Auf welche Besonderheiten muss man beim Interkulturellen Management als empirische Wissenschaft achten? Auf welche Besonderheiten muss man beim Interkulturellen Management als empirische Wissenschaft achten? 1. Anwendungsgebiete:Findet nur vereinzelt Anwendung, aufgrund ...Mangel an Theorien....bei vorhandenen Theorien keine eindeutigen Definitionen und Abgrenzungen...keine eindeutige Zuordnung zu einer Wissenschaft (Kultur-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften) ...problemorientierte Behandlung mit den Themen Kommunikation, Verhandlungen und Konfliktlösungen...Mangel an holistischer (ganzheitliche) Herangehensweise, Eindeutigkeit, Klarheit und Transparenz der wissenschaftlichen Ansätze 2. die Kontingenzvariable Kultur ...ist eine zentrale Kontigenzvariable (Selektion - Veränderliche) die für den Managementbereich erforscht wird und unterschiedliche Kulturen miteinander verglichen.  Dabei wird unter etischen  und emischen  Ansätzen unterschieden. 3. methodische Besonderheiten der methodische Qualität:  I. Auswahl der nationalen Kulturen...bewusste Auswahl bei der Datenerhebung der entsprechenden Kulturen - sowohl Anzahl als auch konkrete Auswahl Zweikulturenvergleich...schaut sich die Gemeinsamkeiten und Differenzen von zwei Kulturen an. Frage, ob nationale Kulturen, die in sich schon viel kulturelle Verschiedenheiten aufweisen für eine empirische Studie in Frage kommen zB. Kanada hat eine hohe kulturelle Heterogenität (Verschiedenheit, Subkulturen, verschiedene Religionen).  II. Verzerrung des AntwortverhaltensMinimierung der Repräsentativität und Vergleichbarkeit durch Verzerrung des Antwortverhaltens bei der Datenerhebung Muster im Antwortverhalten:extremer Antwortstilextreme Response Style (ERS)in Kulturen mit wenig vorhandener Bescheidenheit kann zu extremen und übertriebenen Antwortausprägungen führenAntwortstil des prinzipiellen EinverständissesAcquiescene Response Style (ARS)in Kulturen, in denen Widerspruch als negativ empfunden wird führt zu grundsätzlicher Zustimmung bei Antworten III. Vergleichbarkeit der Kulturendie gemessenen Dimensionen/Konstrukte werden von allen teilnehmenden Kulturen gleich interpretiertzB. die stufenweise Messmodeläquivalenz von Steenkamp und Baumgartner (1998)
  • Die Pestel-Analyse Die Pestel-Analyse  Mit der Pestel-Analyse können bedeutende Einflussfaktoren bezüglich Management betrachtet werden. Sie ist ein bekanntes und häufig angewandtes methodisches Werkzeug, um das Umfeld und die Einflussfaktoren eines Unternehmens zu analysieren.  Political: politische Faktoren - politische Instabilität, KorruptionEconomic: ökonomische Faktoren - RessourcenverfügbarkeitSocial: gesellschaftliche Faktoren - Bevölkerung, DemografieTechnological: technologische Faktoren - technologisches NiveauEcological: ökologische, klimatische und geografische Faktoren - Umweltauflagen Legal: rechtliche Faktoren - Arbeitszeitgsetze Viele dieser Einflussfaktoren können kulturelle Hintergründe haben. 
  • Wie ist das Interkulturelle Management von anderen Disziplinen abzugrenzen? Managementzusammenhänge Wie ist das Interkulturelle Management von anderen Disziplinen abzugrenzen? Managementzusammenhänge:Allgemeines Management hängt mit Internationalen und Interkulturellen Management zusammen. Allgemeines Management: zielgerichtete Steuerung von Menschen, Strukturen und Situationen im Kontext von Organisationen.  Internationales Management: gleiche Themen wie allgemeines Management, jedoch mit der Betrachtung bedeutender Einflussfaktoren (PESTEL-Analyse)....findet grenzüberschreitend statt.  Interkulturelles Management: zielorientiert Gestaltung, Steuerung und Entwicklung von Strukturen und Prozessen von Organisationen - in einem Kontext, der von dem Zusammentreffen von mindestens zwei unterschiedlichen Kulturen geprägt ist. ...beschäftigt sich mit den kulturellen Besonderheiten des Managements. ...agiert kulturübergreifend - es werden kulturelle und interkulturelle Gegebenheiten in Betracht gezogen.  Cross-Cultural-Management: der Kulturvergleich (meist auf nationaler Ebene) steht im Zentrum....Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Kulturen.  Diversity Management: Fokus auf generelle Verschiedenheit. Differenzierung nach Alter, Geschlecht, mentale und physische Fähigkeiten, Religion oder Weltanschauung, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung oder Identität. Kulturelle Unterschiede spielen auch eine Rolle, jedoch sind sie hier nicht fokusiert. 
  • Kurvenvergleichsstudie: Emisch/Etisch Kurvenvergleichsstudie: Emisch/Etisch Kultur ...ist eine zentrale Kontigenzvariable (Selektion - Veränderliche) die für den Managementbereich erforscht wird und unterschiedliche Kulturen miteinander verglichen.  Dabei wird unter etischen  und emischen  Ansätzen unterschieden:Diese Ansätze gehen auf den amerikanischer Linguisten Pike (1967) zurück, welche auf diese bei der Betrachtung von Sprachen zwischen "Phonemics" und "Phonetics" stieß. Phonemics: für eine Sprache spezifische LautePhonetics: Laute, die in mehreren Sprachen bedeutsam sind emische Ansätze: ...erfassen kulturspezifische Besonderheiten einer einzelne Kultur zB. Kommununikationsverhalten einer Kultur etische Ansätze: ...versuchen kulturübergreifende Grundsätze zu identifizieren Ziel: allgemein gültige Zusammenhänge zu findenzB. Kulturen unterscheiden sich in Bezug auf ihre Präferenzen für Hierarchien  
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