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GPM 020321 (Subject) / GPM (Lesson)

GPM

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  • Wie ist der Prozess definiert?  Prozess ist die zeitlich-sachlogische Folge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines betriebswirtschaftlichen relevanten Objektes notwendig ist.
  • Was unterscheidet den Prozess vom Geschäftsprozess? Geschäftsprozess weisen Kundenbezug auf, sowie einen Wertzuwachs definiert durch den Einsatz von Ressourcen.
  • Welche Bedeutung hat der Begriff Management im Geschäftsprozessmanagement? ·       Bedeutet, dass Prozesse geplant, über die alternativen Planungen entschieden, diese umgesetzt und anhand von in der Planungsphase definierten Kennzahlen bewertet werden müssen.
  • Nennen Sie Ziele des Prozessmanagements. ·       Einsparung von Kosten ·       Erhöhung der Transparenz ·       Harmonisierung/ Standardisierung ·       Verbesserung der Qualität ·       Ditalisierung von Prozessen ·       Steigerung der Kundenzufriedenheit ·       Automatisierung von Prozessen ·       Entwicklung einer prozessorierten Organisation .       Erfüllung von Compliance/ regulatorischen Anforderungen
  • Welche Bedeutung hat das Geschäftsprozessmanagement für Unternehmen? ·       Steigende Wichtigkeit in den letzten 10 Jahren.1/3 aller Unternehmen hält es für sehr wichtig. die Hälfte für wichtig.
  • Was versteht man unter Business Process Management? ·       BPM ist ein feststehender Begriff für das Management ausführbarer Prozesse im Sinne des Workflowmanagements.
  • Nennen Sie Aufgaben des Prozessmanagements. ·       Prozesserfassung ·       Prozessmodellierung ·       Prozessvisualisierung ·       Prozessanalyse ·       Prozessoptimierung ·       Prozesssteuerung ·       Prozesscontrolling
  • Was versteht man unter einem Modell? ·       Aufgabe eines Modells ist die zielorientierte, vereinfachte Darstellung der Realität anhand von bekannten Methoden, wobei die Darstellung möglichst mit geringen Informationsverlusten verbunden sein sollte.
  • Wie können Sie eine Methode beschreiben? ·       Eine Methode ist eine Vorschrift zur Durchführung einer Aktivität und zur Repräsentation ihrer Ereignisse. (Methoden sind eEPK, ARIS und BPMN 2.0)
  • Was kennzeichnet ein Werkzeug? ·       Ein Werkzeug ist eine Software zur Unterstützung der Methodenanwendung.
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  • Welche Aufgaben haben Werkzeuge zum Prozessmanagement? ·       Modellierung & Dokumentation ·       Analyse und Simulation ·       Monitoring und Automatisierung
  • Was versteht man unter einem BPMA-Tool? (Business Process Modelling & Analysis)Ein BPMA-Tool unterstützt das organisatorische Prozessmanagement. Betriebliche Abläufe werden dokumentiert, anhand (geschätzter oder gemessener) Kennzahlen in Bezug auf Schwachstellen analysiert und simuliert. ARIS ist seit vielen Jahren in diesem Bereich Marktführer. Es muss die Möglichkeit geben, die Unternehmensstruktur und Geschäftsprozesse abzubilden. Diese müssen, damit eine Messbarkeit ermöglicht wird, mit aussagekräftigen Kennzahlen oder Key Performance Indicators (KPI) verknüpft werden. Gleichzeitig sollte es möglich sein, Vergleiche mit Referenzmodellen anzustellen und eine Schwachstellenanalyse der erfassten Geschäftsprozesse durchzuführen.
  • Was ist eine Process Engine? ·       Der Begriff Business Process Engine bezeichnet eine Anwendung, die sich auf die Ausführung von Prozessen konzentriert.
  • Worin unterscheidet sich ein BPMS-Tool von einem BPMA-Tool? ·       BPMS Tools haben den Fokus auf der Umsetzung von Prozessen in Softwaresystemen Business Process Management Systems
  • Für welche Aufgaben wird die Ereignisprozesskette eingesetzt? ·       Die Prozessmodellierung bildet den Prozess in Form eines Modells ab. Die Modellierung erfolgt mithilfe grafischer Beschreibungssprachen, auch Modellierungsmethoden genannt. Ein Beispiel ist die ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK). Das Ergebnis der Prozessmodellierung ist das Prozessmodell.
  • Welche Aufgaben kann man mit der Sprache BPMN 2.0 erledigen? Steuerung, Überwachung und Wartung eines technisch umgesetzten Prozesses
  • Welchen Regeln folgt eine EEPK? Erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette  ·         Es unterliegt einer Syntax ·         Das Grundmodell enthält Objekte bestimmter Typen, welche eine Semantik besitzen ·         Objekte werden als Symbole grafisch dargestellt
  • Was ist eine nicht-lineare EEPK? ·         Eine nicht-lineare EEPK verläuft unter der Einführung von Entweder/Oder und/oder & und Verknüpfungsoperatoren.
  • Welche Vorteile bestehen in der integrierten Darstellung von Grafik und inhaltlichen Informationen zur Beschreibung eines Prozesses? ·         Integration von Grafik und Textverarbeitung ·         Durchgängige Modell-und Objektverwaltung durch ein Datenbanksystem
  • Welche Fehler werden bei der Modellierung häufig gemacht? ·       Verbale und grafische Beschreibung der Programme existieren in unterschiedlichen Anwendungen (z. B. Grafikprogramm und Textverarbeitung) ohne Verknüpfung. ·         Es gibt keine einheitliche Verwaltung der erstellten Modelle (Mehrfacherstellung möglich) Die Versionsverwaltung wird vernachlässigt. ·       Die Syntax (formale Beschreibungssprache) bei der Verwendung der Methoden ist nicht einheitlich festgelegt.  ·         Es bestehen Inkonsistenzen zwischen den Modellen (z. B. unterschiedliche Namensvergabe für identische Funktionen in verschiedenen Modellen).
  • Was ist ein Organisationswechsel, was ein Medienbruch? Weitere Beispiele für Auswertungen: ·         Organisationswechsel: Sie beleuchtet die Frage, wie viele unterschiedliche Personen und andere Elemente der Organisationsschicht an aufeinander folgenden Funktionen beteiligt sind und wie sie sich im Falle des Funktionsübergangs verhalten.   ·         Medienbrüche:  liegt dann vor, wenn das Medium der Datenhaltung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Funktionen wechselt.
  • Welche unterschiedlichen Zeitarten kennen Sie? ·       Bearbeitungszeit ·       Einarbeitungszeit ·       Liegezeit ·       Transportzeit ·         Durchlaufzeit
  • Was ist ein Modellattributdialog? ·         Die von der Modellierungssoftware vorgegebenen Modelleigenschaften werden über den Modellattributdialog eingegeben.
  • Welche Auswertungsmöglichkeiten kennen Sie? ·         Wert- oder mengenmäßigen Eigenschaften ·         Bearbeitungszeit ·         Durchlaufzeit ·         Aufwendungen .
  • Was versteht man unter einem Objektattribut? ·         Beschreibung des Objekts(Funktion). Name, Langbeschreibung, Identifizierer ... ·         Wichtig für die Analyse von Modellen ist, dass jedem Objekt die Attribute (z. B. Zeiten, Kosten, Bearbeitungshäufigkeiten). zugeordnet werden. Hierauf basieren die Auswertungen.
  • Benennen Sie fünf unterschiedliche Informationsträger. ·         Schiefertafel, Musikkassetten, RAM, in Stein gehauene Schrift, Schallplatte, CD, ROM…. Dokument
  • Was bezeichnen Auswertungsmöglichkeiten Informationsträger? ·         Modelle können hinsichtlich ihrer zeitlichen, wert- oder mengenmäßigen Eigenschaften (Attribute) ausgewertet werden. ·         Ergebnis sind Bearbeitungszeiten, Durchlaufzeiten, Aufwendungen u. ä.. ·         Neben einer Analyse der Kostenarten können eine Reihen von betriebswirtschaftlich interessanten Zeitinformationen (Durchlaufzeit, Liegezeit, Bearbeitungszeit) berechnet werden, die eine detaillierte Analyse von betrieblichen Prozessen erlauben.
  • Was versteht man unter der Daten- und Funktionsintegration? ·         Daten- und Funktionsintegration ist die Integration/ Zusammenführen von Informationen aus verschieden Datenbeständen mit in der Regel unterschiedlichen Datenstrukturen
  • Wie kommt die Amphorenform eines Unternehmens zustande? ·         Es entsteht Aufbauorganisatorisch eine veränderte Verteilung der operativen und administrativen Stellen im Unternehmen.
  • Was versteht man unter einem End-to-End-Prozess? ·         End-to-End Prozesse binden alle am Prozess beteiligten Partner mit ein über die Funktions- und Unternehmensgrenzen hinweg.
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  • Wie sieht eine hierarchisch aufgebaute Organisation zeichnerisch aus? Lernkotrolle 3- 4
  • Was versteht man unter einem agilen Unternehmen? = Organisationsmodelle mit folgenden Anforderungen: ·         weniger Operationsebenen ·         ständiges Lernen ·         Fokus auf Mitarbeiter, Teamwork ·         Gemeinsamer Wissenszugriff
  • Aus welchen Schritten besteht eine Auftragsabwicklung in einem Unternehmen? ·         Materialwirtschaft ·         Produktion ·         Vertrieb ·         Rechnungswesen
  • Was ist ein Geschäftsmodell? ·         Konzept unternehmerischen Handeln das den Nutzen und den Ertrag eines Geschäfts beschreibt. ·         Bsp.:    Internetplattformen im Handel(Alibaba)            Zahlungsdienstleistungen usw..
  • Was kennzeichnet einen Geschäftsprozess? ·         Geschäftsprozesse überwinden die klassische Trennung in Ablauf- und Aufbauorganisation. ·         Aufgaben sind Elemente eines Prozesses ·         Arbeiten unternehmensübergreifend ·         Laufen nicht linear durch Abteilungen und enden nicht an Unternehmensgrenzen, sondern beziehen Lieferanten und Kunden mit ein
  • Nennen Sie bitte strategische Ziele des Geschäftsprozessmanagements. ·         Das Geschäftsprozessmanagement verfolgt dabei das Ziel, die Effizienz, die Flexibilität und die Transparenz eigener Geschäftsprozesse im Unternehmen zu erhöhen
  • Welche Aufgabe haben Referenzmodelle? ·         Sind hilfreich auf Bewährtes aus Wissenschaft und Praxis zurück zu greifen
  • Welche Anforderungen werden an das Geschäftsprozessmanagement gestellt? ·         ablauforganisatorisch geplant = modelliert (Modellierung) werden ·         zeitlich, kapazitativ und wertmäßig definiert (Bewertung) werden ·         gesteuert (Einsatz von Workflow) werden ·         mit Hilfe der IT und weiteren Informations- und Kommunikationstechnologien umgesetzt ·         einer laufenden Überprüfung unterzogen werden, um auf Veränderungen zeitgerecht reagieren zu können
  • Welche Autoren haben das GPM beeinflusst? ·         Michael Gaitanides: „Prozessorganisation“ (1. Aufl. aus 1983) ·         Die amerikanischen Autoren Hammer und Champy: „Business Reengineering“ (Anfang der 90er)
  • Wie lauten die drei Thesen von Hammer und Champy? ·         Die Kunden übernehmen das Kommando ·         Der Wettbewerb wird intensiver ·         Der permanente Wandel wird zur Konstante.
  • Welche Methode zur Modellierung von Prozessen ist Ihnen bekannt? ·         Prozesse werden unterschieden nach der Zuordnung zur Organisationsebene, nach der Strukturierbarkeit und nach dem Wiederholungsgrad
  • Was unterscheidet den Prozesstyp vom Prozess, geben Sie ein Beispiel an. ·         Prozesse werden unterschieden nach der Zuordnung zur Organisationsebene, nach der Strukturierbarkeit und nach dem Wiederholungsgrad. Daraus lassen sich folgende Prozesstypen ableiten: ·         Prozesstyp: 1.       Leistungsprozesse 2.       Kerngeschäftsprozesse 3.       Führungsprozess/Managementprozess 4.       Supportprozess/Unterstützungsprozess
  • ein Kernprozess Ein typischer Kernprozess ist die Auftragsabwicklung, die Auftragsbearbeitung oder die Zahlungsabwicklung.
  • ein Supportprozess/Unterstützungsprozess Beispiele für Supportprozesstypen sind: Buchführung, Kostenrechnung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personalwesen, Informationsverarbeitung
  • ein Führungsprozess/Managementprozess . Die Überwachung der Finanzen, des Unternehmenserfolgs, die Führung der Mitarbeiter, die Entwicklung von Strategien und deren Umsetzung werden als Führungsprozesse bezeichnet.
  • Zeichnen Sie eine Prozesslandkarte und beschriften Sie diese bitte. Lernkontrolle 4- 10
  • Beschreiben Sie eine Ihnen bekannte Prozesshierarchie. Lernkontrolle 4-11 Die Prozesshierarchie stellt die Rangordnung der einzelnen Geschäftsprozesse in einer Organisation dar. Diese Rangordnung entsteht durch stufenweises untergliedern der Prozesse. Die oberste Ebene bilden die in der Prozesslandkarte dargestellten Führungs-, Kern- oder Unterstützungsprozesse. Ziel der Prozesshierarchie ist es Rangreihenfolge der Prozesse und Teilprozesse des Systems bzw. Analysebereichs zu definieren und darzustellen. 
  • Was versteht man unter Beschreibungssichten eines Prozessmodells. Reduzieren die Komplexität in der ARISArchitektur ·       Funktionssicht ·       Leistungssicht ·       Datensicht ·       Organisationssicht ·       Prozesssicht/Steuerungssicht
  • Wie lässt sich die Komplexität eines Prozesses reduzieren? ·         Aufgrund der Vielzahl der Informationen, welche in ein Geschäftsprozessmodell einfließen, wird die Komplexität dadurch reduziert, dass ein sog. Sichtenkonzept entwickelt wird.
  • Nennen Sie die wichtigsten Elemente der Funktionssicht. ·         Ziel ·         Software ·         Outputleistungen