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Methoden der Bildungsforschung (Subject) / Quantitative Forschung (Lesson)

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  • Was sind Merkmale wissenschaftlicher Hypothesen im Sinne empirischer Bildungsforschung? - Die Hypothese bezieht sich auf Sachverhalte, die empirisch untersuchbar sind - Die Hypothese ist falsifizierbar
  • Was sind Merkmale gerichteter Hypothesen? Gerichtete Hypothesen machen Aussagen über die Richtung eines Zusammenhangs, eines Unterschieds oder einer Veränderung. Beispiele:–„Die Leseleistung Mädchen ist höher als die von Jungen.“ – „Die Lernfreude von Kindern sinkt mit der Dauer der Beschulung“
  • Was sind Merkmale spezifischer Hypothesen? Spezifische Hypothesen treffen Aussagen über die Größe des Unterschiedes oder Zusammenhanges. Beispiele:– „Die Leseleistung von Jungen und Mädchen unterscheiden sich um 20 Punkte.“
  • Was sind Merkmale „latenter“ Variablen und wodurch unterscheiden sie sich von „manifesten“ Variablen? - Eine latente Variable ist eine, die nicht unmittelbar beobachtbar bzw. erfragbar ist. Zum Beispiel die Zufriedenheit einer Person. - Eine manifeste Variable ist hingegen direkt beobachtbar / erfragbar.
  • Geben Sie je drei Beispiele für eine „latente“ und eine „manifeste“ Variable. Latente V: Intelligenz Manifest: Haarfarbe
  • Was kennzeichnet eine „Kausalhypothese“? Kausalhypothese: Mehr Vokabeltraining führt zu besseren Englischnoten. X führt zu Y.X beeinflusst Y. Kausalhypothesen beschreiben Zusammenhänge, Folgen, Ursachen.
  • Welche Merkmale muss eine Variable erfüllen, damit sie im Sinne des Rubin Causal Model eine kausal erklärende Variablen sein kann? Rubins Modell: Es gibt Variablen, die keine Kausalität erforschen können. Jedermuss die Möglichkeit haben, in jede Gruppe zufällig eingeteilt zu werden. -Immer wenn´s um Eigenschaften geht, ist das Individuum von vornhinein einerGruppe zugehörig. (Haarfarbe, Geschlecht)
  • Beurteilen Sie die Nützlichkeit eines Tests mit einer Reliabilität von 0. Begründen Sie Ihr Urteil. Cohens- Kappa: 0 = Poor --> 1 = Almost Perfect
  • In welcher Weise bauen die Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität aufeinander auf? Die drei Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität stehen in einem hierarchischen Verhältnis:   Objektivität > Reliabilität > Validität
  • Was unterscheidet Tests, die nichtin individualdiagnostischen Situationen eingesetzt werden können von Tests, die unter anderem auch in individualdiagnostischen Situationen eingesetzt werden können? Tests sollten nicht in individualdiagnostischen Situationen eingesetzte werden, da die Itemsaustauschbar sind. Mit anderen Worten: Man interessiert sich nicht dafür, welche Aufgaben einePerson löst. Ein Kontrast stellt dazu ein Fragebogen dar: Hier interessiert man sich für Antwortenauf konkrete Fragen "Wie alt sind Sie?" oder "Wie zufrieden sind Sie?“
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  • Was passiert beim Ziehen einer „geschichteten“ Stichprobe? Bei der geschichteten Stichprobe wird die Zielpopulation in Schichten unterteilt, bsp. Schichtungnach Jahrgangsstufen. Die zufällige Ziehung erfolgt dann aus jeder Schicht und bildet die Stichprobe.
  • Sind geschichtete Stichproben (a) nie, (b) möglicherweise, oder (c) immer auch repräsentativ? Möglicherweise. Die Schichtungsmerkmale (Paradaten) müssen vorab bekannt sein Kriterien globaler und spezifischer Representativität müssen erfüllt sein.
  • Was gibt der „Standardfehler des Mittelwerts“ an? Der bekannteste Standardfehler ist der Standardfehler des Mittelwerts. Häufig wird auch die englische Bezeichnung standard error of the mean (kurz: SEM) verwendet. Er gibt an, wie stark der beobachtete Mittelwert aus der Stichprobe durchschnittlich vom wahren Mittelwert der Grundgesamtheit abweicht. Er ist damit die Standardabweichung der Mittelwerte für alle möglichen Stichproben, die du aus der Grundgesamtheit ziehen kannst. Es geht hier folglich um die Streuung der Mittelwerte.
  • Welche Schlüsse können aus einer negativen Korrelation zwischen zwei Variablen gezogen werden? Korrelation (Bivariate Verteilungen)• Numerische Beschreibung des Zusammenhangszwischen zwei Variablen: „Korrelation“ – Zwischen -1 und 1 – Je näher der Betrag an 1 ist, desto enger der Zusammenhang–Negativ: „Je mehr x, desto weniger y“ –Positiv: „Je mehr x, desto mehr y“
  • Definieren Sie, was im Kontext experimenteller Designs eine „Störvariable“ ist. Störvariablen sind neben der unabhängigen Variable zusätzliche Einflüsse auf die abhängige Variable, welche die Eindeutigkeit von Schlussfolgerungen (interne Validität) behindern können.