48

Agrartechnik (Subject) / Bodenbearbeitung, Aussaat (Lesson)

xxx

This lesson was created by wanzi.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Formel für Saatgutbedarf mk= (Bestandesdichte * TKM) / Feldaufgang
  • Was sind die Prozessphasen der Einzelkornsaat 1 Vorbereiten 2 Führen 3 Boden öffnen 4 Ablagestelle ausformen 5 Saatgut ablegen 6 Saatgut bedecken 7 Boden verdichten
  • Definition Sollabstand Eingestellter Abstand zwischen zwei PFlanzen
  • Definition Istabstand Tatsächlicher Abstand zwischen zwei Pflanzen
  • Definition Sollstelle 0,5 - 1,5-facher Istabstand
  • Definition Fehlstelle über 1,5-facher Istabstand
  • Definition Doppelstelle bis 0,5-facher Istabstand
  • Ziele/ Wirkungsweisen der Bodenbarbeitung - Vorbeeitung günstiger Ablagebedingungen für Samen - günstige Keim- und Auflaufbedingungen - Einarbeitung von Ernterückständen, Unkraut und Dünger - Termingerechter Geräteeinsatz mit hoher Flächenleistung - Vermeidung von Bodenverdichtung und Erosionsschäden - Kosteneinsparungdurch vielseitige, überbetriebliche Maschinennutzung - energiebewusster MAschineneinsatz - Förderung der Bodenlebewesen
  • Definition Lockern Aufreißen des Bodens Porenvolumen vergrößern Durchwurzelung fördern
  • Definition Wenden Vergrößerung des Porenvolumens, Einarbeiten von Dünger und Pflanzenrückständen
  • Advertisement
  • Definition Krümeln Zerkleinern der Bodenaggregate, Oberflächenvergrößerung Herstellung optimaler Bedignungen
  • Definition Rückverfestigen Nach Lockern oder wenden: Anschluss an die wasserführenden Poren des Unterbodens schaffen Spurbildung verhindern
  • Ziele der Primärbodenbearbeitung Optimalen Wurzelraum herstellen Richtiges Verhältnis von Grob- zu Feinporen schaffen Verdichtungen beseitigen
  • Um wie viel Grad wird die Erde mit dem Pflug bewegt? 135°
  • Was ist der Unterschied zwischen Beet- und Kehrpflug? Beetpflug: wenden Boden zur rechten Seite hin Kehrpflug: kann Boden zu beiden Seiten wenden
  • Was ist charakteristisch für den Scheibenpflug? großes Pflugbild, Unempfindlichkeit gegenüber Verstopfungen
  • Was sind die Vorteile der Holmbauweise? Baukastenprinzip möglich einfaches Anbringen und Vertsellen der Vorwerkzeuge geringere Verstopfungsgefahr einfachere und rationellere Fertigung und LAgerung der Bauteile beim Hersteller
  • Wie lautet die Formel für die Berechnung der Zugkraft bei Pflügen? Fz: n * FR * pr * + i * k * b * t *√ vf / v0 i = Anzahl Schare k = Bodenwiderstand FR = Aufstandkraft Stützrad n = Anzahl Stützrad pr = Rollwiderstandsbeiwert b = breite t = Tiefe v0 = 1 m/s
  • Was ist der Vorschäler? = Vorarbeitswerkzeug, welches den Boden vor dem Pflugschar sekrecht einschneidet
  • Auf welche Tiefe sollte der Vorschäler eingestellt sein? Was ist hierbei zu beachten? Ein Drittel der Pflugarbeitstiefe Arbeitstiefe muss bei allen Vorschälern gleich sein Bei hohen Ernterückständen kann ein Vertsellen nach unten erforderlich sein, damit Vorschäler Boden erreichen
  • Was sind Ziele und Geräte für die Stoppelbearbeitung? Ziel: Unterbrechung der Kapillaren (Wassereinsparung), Einmischen der Erntereste, Vermeidung von Strohmatten, besseres Auflaufen der vor oder beim Drusch ausgefallenen Körner Geräte: Grubber, Kurzscheiben-, Scheiben- und Spatenrolleggen
  • Welches Gerät ist das unempfindlichste für die Stoppelbearbeitung? Scheibenegge
  • Was ist die Sekundärbodenbearbeitung/ Saatbettbereitung? Herrichtung eines auf die jeweilige Kultur angepassten Saatbettes Ziel: Erdschollen zerkleinern, Einebnen, Rückverfestugung
  • Was sind angetriebene Bodenbearbeitungsgeräte mit vertikaler Drehachse? Kreiselegge KReiselgubber Rüttelegge
  • Was sind angetriebene Bodenbearbeitungsgeräte mit horizontaler Drehachse? Zinkenrotor Fräse Taumelegge
  • Unterschied Kreiselegge und KReiselgrubber Kreiselgrubber - Zinken auf Griff gestellt - hohe Anschaffunskosten im vgl zu K-egge - höherer Verschleiß - geringere Geschwindigkeit - beschränkte Arbeitsbreite KReiselegge -  schleppende Anordung der Zinken
  • Für welche Böden sind Rütteleggen am besten geeignet? leichte Böden
  • Was sind die Vorteile von angetriebenen Bodenbearbeiungsgeräten? - bessere Nutzung der Motorleistung - Vermeidung von Schlupf - Einstellung eines gezielten Arbeitseffektes - vielseitige Verwendung in Kombination mit Sämaschinen - kurze Bauweise
  • Wovon ist der Krümeleffekt abhängig? von der Vorfahrtgeschwindigkeit und der Werkzeuggeschwindigkeit
  • Was kann bei zu feuchtem Boden bei der Bearbeitung mit der Fräse passieren? Es kann ein Verdichtungshorizont an der Sohle entstehen
  • Advertisement
  • Was sind Maßnahmen der reduzierten Bodenbearbeitung? - Pflugverzicht - Ersatz durch Grubber - angetriebene Geräte - Direktsaat ohne BB
  • Was sind die Vorteile und Nachteile von KReiselegge und Kreiselgrubber? Vorteile: gute Einebnung der Bodenoberfläche längs und quer zur Fahrtrichtung Nachteile: bedingte Einmischung von Pflanzenrückständen
  • Was sind die Vorteile und Nachteile von Geräten mit horizonzaler Drehachse? Vorteile: gute Einmischung von Pflanzenrückständen Nachteile: bedingte Einebnung der Bodenoberfläche längs und quer zur Fahrtrichtung --> Bodenwellen
  • Was sind die Ziele der Sätechnik? - gleiche Umweltbedingungen für jede Pflanze des Bestandes - gleichmäßiger Standraum - hoher unf gleichmäßiger Feldaufgang
  • Welche Formen der Ausaat gibt es? - Drillsaat - Breitsaat -Bandsaat - Gleichstandsaat mit Einzelkornablage - Reihensaat
  • Unterschied Gleichstandsaat zu Drillsaat, Breitsaat und Bandsaat Bei der Gleichstandssaat ist die Einzelkornablage Bedingung. Die Körner werden einzeln ablegelt. Der Kornabstand ist dabei immer derselbe und durch den Scharabstand vorgegeben. Der Reihenabstand unterscheidet sich von dem Pflanzenabstand Bei der Drillsaat werden die Körner zufallsverteilt in schmalen Reihen, bei der Bandsaat in breiten Reihen und bei der Breitsaat über die ganze Fläche zufällig verteilt.
  • Was ist der Unterschied zwischen einer mechanischen und einer pneumatischen Drillmaschine? Mechanisch: - einzelne Dosierung: über jedem Särohr eine Dosiereinheit Pneumatisch: - zentrale Dosierung - Saatgutförderung über Luftstrom
  • Welche Veränderungen sind notwendig bei mechanischen und pneumatischen Drillmaschinen um Feinsämereien auszubringen? Mechnaisch: - Festlegung der Grobsäräder - Bodenklappe schließen - Schieber auf geringe Öffnung stellen Pneumatisch: - Verringerung des Volumens der Zellenradkammer
  • Bestandteile einer pneumatischen Drillmaschine - Lauf- und Antriebsrad - Spurlockerer - Säschar/ Drillschar - Einzelsaatstriegel - Särohr - Federbelastung - Zellenrad des Dosiergeräts - Saatgutbehälter - Elektromagnetische Sperrklappe für Fahrgassenschaltung - Prallkopfverteiler - Saatgutleitung - gewelltes Steigrohr -Dreipunktkopplung - Injektorschleuse - Radialgebläse
  • Wovon ist die Befüllung eines Einzelkornsägerätes abhängig? - Zellenform - Umlaufgeschwindigkeit - Anzahl der Zellen
  • Wie berechnet man die benötigte Zellenradumfanggeschwindigkeit? (Uke) Uke = VF*SZA / Ska*3,6 [m/s] VF = Fahrtgeschwindigkeit [km/h] Sza = Zellenabstand [cm] Ska = Kornabstand [cm]
  • Wie berechnet man den Saatgutbedarf? mk = BD * TKM / FA [kg/ha] BD = Bestandesdichte [Pflanzen / m2] TKM = g/ 1000Körner
  • Wie erfolgt die Saatablage bei Getreide und Raps? - pneumatisch, Einzelkorn - bis zum Schar wie bei der Standard- Drillmaschine - Einzelung erfolgt am Scharkörper mit einem aufgebauten Dosierer - hohe Frequenzen erforlerich um Leistung beizubehalten
  • Wie erzielt man bei gezogenen Sekundärbodenbearbeitungsgeräten eine Steigerung der Bearbeitungsintensität? - höhere Fahrtgeschwindigkeit - mehrere Eggenfelder hintereinander (engerer Strichabstand) - Zinkenform
  • Welche Arten der aussaat gibt es? - Drillsaat - Breitsaat - Bandsaat - Gleichstandssaat
  • Welches Gerät ist zur wendenen und welches zur nicht wendeneden BB geeignet? Wendend: Pflug nicht wendend: Grubber
  • Wie kann die Einzelung der Saatkörner erfolgen? pneumatisch: duch Saugluft oder Drucklufteinzelung mechnaisch: innenbefüllende oder außenbefüllende Säorgane
  • Beschreibe den Vorgang der Zuckerrübenaussaat 1. Freiräumen 2. Verdichten 3. Saatgut einzeln und ablegen 4. Saatkörner andrücken 5. Boden über Saatkörner andrücken