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Statistik Fiedler (Subject) / Grundbegriffe Statistik (Lesson)
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- Deskriptive Statistik Darstellen von DatenVariabilität beschreiben z.B. "verrauscht" Lebenserwartung Individuell/Kollektiv jegliche Daten (müssen nicht zufällig erhoben sein)
- Prüfende Statistik Vergleichen von Datensätzen und daraus diese interpretieren, einordnen Prüfung von Hypothesen Zufallsstichproben
- Monte-Carlo-Statistik Simulationsmethode Zufallsverteilung EINES Datensatzes Permutation (Welche möglichen Anordnungen sind möglich?)
- Permutation Möglichkeiten wie man Buchstaben, Zahlen etc. anordnen kann Zahlenschloß, wie viele mögliche Anordnungen = Permutationen gibt es?
- Bayes-Ansatz Kein Modell a priori vorgewählt = aus Daten geschätzt Vorwissen Kritik, da man Prior-Verteilung an Posterior-Verteilung anpasst
- Randomisieren Minimierung subjektiver Präferenzen durch Zufallsanordnungen, Dopple-Blind etc.
- Stetige Daten Messwerte (Länge, Temperatur, Distanzen...) Unendlich viele Messwerte, deswegen eingrenzen = Diskretisieren X-Achse
- Diskrete Zufallsvaribalen Ordinale Daten = Ganzzahlige Größen (Noten, Ränge...) Kategoriale Daten = Zugehörigkeit zu Klassen, Häufikeiten (Wie oft sehe ich ein Individum der Klasse xy?)
- winsorisieren Ausreißer mit Nachbar Zahl austauschen, durch Nachbarn ersetzten
- Trimmen Weglassen von Ausreißern Dokumentieren!
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- Arithmetisches Mittel Einzelne Werte durch Summe teilen = Durchschnitt z.B. Notenspiegel Berechnet man die Varianz SD, in Formel enthalten Nachteile: Empfindlich gegen: kleines n, Ausreißer, Asymmetrie
- Gewogenes Mittel „Gesamtmittel“ mehrerer (k) Teilstichproben, Gesamtumfang n,gewichtet nach Teilstichprobenumfängen ni
- Median m Wert der in der Mitte der anderen Werte liegt Vorteile bei: kleinen Stichproben, Ausreißer, Asymmetrie
- Dichtemittel D Modus häufigster beobachteter Wert Wann? große Asymmetrie (ist dann immer noch Spitzenwert)
- Standardabweichung SD Wie weit liegen Werte auseinander? Varianz (s²) = Wie groß ist die Abweichnung vom Mittelwert? Hohe Varianz = hohe Abweichung = hohe SD SD = Wurzel von s² 95% der Ergebnisse im Intervall +/- 1,96 SD
- Standardfehler SE Wie sehr der Mittelwert einer Stichprobe vom tatsächlichen Mittelwert in der Grundgesamtheit abweicht Bei neuer Stichprobe, gleicher Aufbau, ähnlicher Mittelwert mit leichter Abweichung.Wie viel Abweichung? = SE (mehrere Stichproben) 95% aller Stichprobenmittelwerte im Intervall +/- 1,96 SE
- Quartil Intervall, in dem 25% der Werte liegen
- Interquartilbereich IQB Quartile unter- & oberhalb des Medians z.B. Q2 - Q3 unempfindlich gegenüber Ausreißern, da diese eher in Q1 oder Q4 liegen
- Spannweite Range Spannweite zwischen kleinsem und größten Wert Was ist der kleinste gemessene, was der größte gemessene Wert? Empfindlich gegenüber Ausreißern Empfindlich gegenüber n
- Lagemaß Zentrale Tendenz einer Stichprobe - Mittelwerte - Modus - Median
- Streuungsmaße Variation um zentrale Tendenz - SD - SE - CV
- Mittelwertdiagramm Symmetrisches Streuungsmaß (keine Ausreißer?)
- Box-Whisker-Plot bei asymmetrischer Verteilung (= Ausreißer?) Box-Garphik Mitte Punkt = Median (nicht Mittelwert?) Box drumrum = Interquartierbereich Q2 u. Q3 (25% - 75% der Werte) Linien = Bereich ohne Ausreißer weiße Kreise = Ausreißer
- Wahrscheinlichkeit bei stetiger Zufallsvariable, da unendlich viele Ausgänge Diskretisierung zu Intervallen Wahrscheinlichkeit, dass X einen Wert im Intervall jgekj annimmt Normalverteilung Glocke = Dichtefunktion = Fläche unter Kurve = 100% aller Ereignisse
- Relative Häufigkeit Diskrete ZUfallsvariable = endlich/Anzahl Ausgänge bekannt, jeder Wert gleich häufig Wahrscheinlichkeit, dass X den Wert jgdrg annimmt Verteilungsfunktion = kumulativ: Summe der Wahrscheinlichkeiten
- Güte vs Komplexität 1 Parameter vs mehrere Parameter Vorteil Komplexität: genauer Nachteil= mehr Aufwand, mehr Daten benötigt Man muss Kompromiss finden = Akaike-Informationskriterium AIC (je kleiner desto besser geeingnet
- Normalverteilung stetige Zufallsvaribale 2 Parameter (Lage- μ (x) und Streuungsmaß σ (SD) Symmetrisch um μ = 0 σ = 1 95% aller Werte im Bereich μ = +/- 1,96 σ 5% am Rand
- Poisson-Verteilung Diskret = ganzzahlig Modell für seltene Ereignisse = kl. Ereigniswahrscheinlichkeit EIN Parameter (Lage- und Streunungsmaß sind ident) Varianz = Mittelwert (Arithmetisches Mittel) = Poisson Verteilung Poisson Verteilung = keine Überzufälligkeit = Ereignisse unabhängig voneinander
- Binomial-Verteilung diskret 2 Merkmalsalternativen (m/w; Allelfrequenzen, 2 Allelvarinanten ...) feste Wahrscheinlichkeit (wenn man die eine weiß, einfach abziehen; 60 zu 40; 20 zu 80) mit Zurücklegen k = geg. Anzahl n = Gesamtzahl B(p;n) = (kn)pk(1-p)n-k
- Nullhypothese H0 H0 NICHT Überzufällig = Ein Unterschied ist nur auf Zufall zurückzuführen
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- Alternativhypothese HA HA Überzufällig verschieden = Es gibt einen Unterschied, der alleine mit Zufall nicht erklärbar ist
- Fehler 1. Art α-Fehler H0 wird verworfen, obwohl H0 zutrifft ,,falscher Alarm" Man denkt es ist überzufällig, obwohl Zufall Gilt es zu vermeiden Wird beigehalten, wenn p > α Wird verworfen, wenn p ≤ α
- Fehler 2. Art β-Fehler H0 wird angenommen, obwohl HA richtig wäre Man denkt der Unterschied beruht nur auf Zufall, dabei gibt es wirklich einen Verpasste Gelegenheit
- Signifikanzniveau α α = Risiko eines α-Fehlers p= 0,456 signifikant p=0,005 nicht signifikant
- Teststatistik ,,Zusammenfassung der Daten aus einem Experiment in einen einzelnen Wert."
- p-Wert Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereigniss nur durch Zufall eintritt Kleiner p-Wert = geringe Wahrscheinlichkeit, dass Ereigniss nur zufällig = überzufällig/signifikant Signifikanzniveau sagt, welchen Wert p über- bzw. unterbieten soll 0,05% = um als signifikant zu gelten, muss die Wahrscheinlichkeit, dass es zufällig ist unter 0,05% liegen p ≤ a
- * α = 0,05
- ** α = 0,01
- *** α = 0,001
- Power/Teststärke Bereich indem eindeutig signifikanz feststellbar. ß-Fehler wird abgezogen: 1-β ß-Fehler ist der Bereich, wo man denkt es besteht keine Signifikanz, dabei gibt es sie
- Zweiseitiger Test Fehler 1. Art „verteilt“ an „beiden Enden“ der Verteilung Nachteil: geringere Power (konversativ), wenn ich alpha minimiere, maximiere ich gleichzeitig beta Power = 1 - beta
- Einseitiger Test Alpha nur an einem Ende, 0,5 Power trennschärfer, weil beta kleiner nur bei gerichteter HA = Wert nur positiv oder negativ werden
- Parametrisch Normalverteilt eher stetig t-Test
- nicht-parametrisch nicht normalverteilt, häßlich. Normalisierungen schlagen fehl geringe Power
- t-Test Vergleich der Mittelwerte von 2 Stichproben Es gibt einen Unterschied, wenn: 1. Varianzen gleich sind, dazu Varianzprüfung F p > a 2. Mittelwerte unterschiedlich, Prüfgröße t t≥t0 = p<a Vorteil: Sehr scharf = mathematisch super Nachteil: ungeeignet bei kleinem n; empfindlich gegen Ausreißer
- t-Verteilung flacher als z-Verteilung z-Verteilung Varianz bekannt t-Verteilung Varianz geschätzt aus FG
- Freiheitsgrade n-1 FG = v
- Welch-Test bei etwas inhomogenen Varianzen t-Test Man dividiert die Mittelwerte durch Varianz Schätzung Nachteile: - starke Inhomogenität - unterschiedliche Stichprobenumfänge - knappes p
- Einstichprobentest Sonderform t-Test 1 Stichprobe normalverteilt Lageparameter = Sollwert μ0 z.B. Mittelwert einer Population ist bekannt und man möchte ihn vergleichen
- Matched Pairs - Verbundene Stichproben z.B. Messwiederholungen und Vergleich vorher/ nachher oder links/rechts an gleichem Individuen z.b. Pflanzen eine Seite beschattet andere nicht H0= x Strich 1 = x Strich 2 bzw. Mittelwerte kein Unterschied Vorraussetzung: - Gleicher Stichprobenumfang - NV bei Differenzwerten/ Zufallsvariablen/ Paardifferenzen