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Personal und Arbeit (Subject) / Entwicklungstrends des Personalmanagements (Lesson)
- Globalisierung (Wirtschaft und Kommunikationstechnologie) -> Geografischer Faktor -> Werte: Internationalisierung - Globalisierung beeinflusst PM - Beschäftigungssicherheit nimmt ab - Flexible Arbeitsformen nehmen zu - Digitalisierung der Arbeitsplätze - Arbeitsbeziehungen werden anonymer - Veränderte Anforderung an Wissensmanagement - Aufgabenwandel bei AN-Vertretungen - Einfluss der EU auf Arbeitsrecht
- Gesellschaftliche Werte -> Sozialer Faktor -> Werte: Zielgruppenorientierung - Zunehmender Hedonismus (Lebensfreude) - Karrierestreben nimmt ab, Sinnsuche nimmt zu - Entfaltung einer Work-Life-Balance - New Work (Arbeitswelt 4.0) - Aufwertung vs. Instrumentalisierung der Mitarbeiter - Problemfelder wie Beruf, Familie, Freizeit, Erwerbstätige, Erwerbslose, ... werden Aufgaben des PM
- Generationen im Vergleich -> historisch-gesellschaftlicher Ansatz des Generationsbegriffs von Soziologen Karl Mannheim (1928) - Generationen insbesondere von drei Faktoren geprägt -> Zeitraum der Gerbut -> Gemeinsam erlebte Ereignisse dieser Geburtskohorte (Generationszusammenhang) -> Daraus resultierende Werte und Verhaltensweisen - zum verstehen von Generation wichtig, die in ihrer Kindheit und Jugen vorherrschenden politischen und historischen Ereignisse zu analysieren: Veteranen (<1946) - Loyalität, Disziplin und Pflichtbewusstsein Baby Boomers (1946-1964) - Solidarität, Gemeinschaftssinn und Fariness - Hart arbeiten - Leben, um zu arbeiten Generation X (1965-1980) - Informalität, Freiheit und Balance zwischen Arbeit und Freizeit - Work-Life-Balance - Arbeiten, um zu leben Generation Y (1981-1990) - Erlebnisfreude, Abneigung gegen Routine - Soziale Verantwortung - Erst, leben, dann arbeiten Generation Z (1991-2010) - Social Media, Kreativität - Leben und arbeiten als fließender Prozess
- Demografie -> Demografischer Faktor -> Werte: Individualisierung/Flexibilisierung - Darstellung der Bevölkerung - Beschreibt und analyisiert Strukturen, Verteilungen, Entwicklungen und Bewegungen
- Alter (> 50 Jahre) und Leistung - Liberale Definition von Älteren 50 Jahre - In fast 50 % der Betriebe werden keine MA über 50 beschäftigt - Altersscheitelpunkt = Anteil, bei dem jeweils 50 % älter und jünger sind - Bei Nichtbeschäftigung von Alten kommt es zur Verschleuderung von Fach-/ Erfahrungswissen, Qualitätsbewusstsein, sozialen Kompetenzen (Gelassenheit, Abgewogenheit) - Defizitmodell Nimmt mit zunehmenden Alter ab Wird mit 18 erreicht und fällt ab dritten Lebensjahrzent stetig ab - Kompensationsmodell Nimmt mit zunehmenden Alter ab, aber nicht zwangsläufig in gleicher Weise Alterungsverlauf durch verschiedene Einflussfaktoren beeinflusst - Geistige Leistungsfähigkeit -> Unterscheidung zwischen fluider und kristalliner Intelligenz Fluride = befähigt Menschen, ihnen unbekannte Problemstellungen zu lösen, ohne dabei auf bisherige Erfahrungen zurückgreifen zu können; Höhepunkt mit 30, langsamer Abbau mit 40; Stabilität durch gezieltes Gedächtnistraining Kristalline = praktisches, erfahrungsbasiertes Wissen und Sprachkompetenz, Wissen um sich selbst und andere und Wissen, das zur Lebensbewältigung benötigt wird; kein altersbedingter Abbau; Ausbau durch Training möglich
- Chancen des demographischen Wandels - Weiter ansteigende Produktivität kann Rückgang der Erwerbsbevölkerung ausgleichen - Knappe Arbeitskräfte führen zu sinkender Arbeitslosigkeit und höherer Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung - Durchschnittliche Lebensarbeitszeit ist durch erhöhte Erwerbsbeteiligung von Frauen auf höherer Lebenserwartung um zweieinhalb Jahre auf 34,3 Jahre in den letzten 10 Jahren gestiegen - Ausbildungsstand der Arbeitskräfte steigt - (überdurchschnittlicher) Energieverbrauch in Industrieländern durch sinkende Bevölerungszahlen rückläufig
- Demografische Entwicklung - Mit dem Rückgangder Bevölkerung (2050: 69 Mio), nimmt auch die Erwerbsbevölkerung ab (2002: 55,7 Mio; 2050: 43 Mio) - Belegschaften werden älter - Durchschnittliche Lebenserwartung steigt: M 76,7 Jahre, W 82,1 Jahre - Aufrechterhaltung des Bevölerungstandes: Geburtenrate von 2,1 Kinder pro Paar nötig; derzeit nur 1,4 - Mangel an qualifiziertem Nachwuchs
- Orientierung der sechs Grundfunktionen der Personalarbeit an den Werten - Selektion - Einbindung - Arbeitsgestaltung - Sozialisation - Anreize - Kontrolle
- Demografieorientierte Personalpolitik - Ausgewogene Alterstrukturen - Abbau alterspezifischer Vorurteile - Altergerechte Arbeitsgestaltung - Betriebliche Gesundheitsförderung - Sicherstellung/Erhöhung Beschäftigungsfähigkeit - Werteorientierung
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