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Corporate Governance (Subject) / Lektion 2(2) - Stakeholder- und Ressourcenorientierter Ansatz (Lesson)

Lektion 2(2) - Stakeholder- und Ressourcenorientierter Ansatz

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  • Stakeholder-Ansatz auch die Interessen anderer Stakeholder sind zu berücksichtigen  Aufgabe des Managements: Maximierung des Wertes der Vermögenspositionen aller Stakeholder  Einzelne Stakeholder werden nur dann eine Kooperation mit dem Unternehmen eingehen,wenn sie eine Risikoprämie erhalten, die im Ergebnis eine Wertminderung des Unternehmenserzeugt
  • relevante Stakeholder nach der Systematisierung von Freeman direkte Anspruchsgruppen im UN (z.B. Anteilseigner, Mitarbeiter) externe Anspruchsgruppen (z.B. Investoren, Lieferanten, Kunden, Öffentlichkeit)
  • Stakeholder-Value-Added enorme Menge legitimierter Stakeholder mit einer damit einhergehenden Vielfalt von Zielen und Zielkonflikten keine Operationalisierung möglich, die sowohl quantifizierbar ist und zugleich alle legitimen Ansprüche der Stakeholder berücksichtigt --> keine Möglichkeit zur Aggregation einer zentralen Zielgröße --> Berechnungsschemata eignen sich nur für einen Vergleich der Stakeholderkosten mit anderen Unternehmen
  • Faktorspezifität von Investitionen Nur die spezifischen Investitionen bestimmter Stakeholder gewährleisten die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit durch das Kriterium der Faktorspezifität von Investitionen wird die Gruppe jener Stakeholder definiert, deren Legitimitätsanspruch im CG-Kontext ökonomisch fundiert ist
  • Ressourcenorientierter Ansatz unter dem Begriff Ressourcenorientierter Ansatz wird eine Vielzahl von Ansätzen zusammengefasst (u.a. auch der Resource-based view) --> kleinster gemeinsamer Nenner: Betrachtung des CG-Problem aus einer wettbewerbs- und/oder innovationsorientierten Perspektive Ansatz trägt v.a. zu einer Sensibilisierung für Machtkalküle zum CG-Problem bei
  • Ressourcen unterschiedliche Definitionen/Interpretationen können sozialer, ideeller oder materieller Natur sein und umfassen auch Werte wie gesellschaftliche Legitimation, Personalkompetenz oder Finanzkapital Unterstellt man, dass Unternehmen nicht autark sind, so verkörpert die Verfügbarkeitvon Ressourcen eine zentrale Voraussetzung zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben die daraus resultierende Erfordernis zum Aufbau von Austauschbeziehungen ist hierbeivon zwei wichtigen Kategorien geprägt: Abhängigkeit und Unsicherheit
  • Abhängigkeit führt bei ressourcenabhängigen Unternehmen zu einem Kontrollverlust, während dieressourcengebende Instanz an Einfluss und Macht gewinnt Externe Akteure haben also insbesondere dann Macht über ein Unternehmen, wenn sie über Ressourcen verfügen, die für die Organisation überlebenswichtig sind (=kritische Ressourcen)
  • Unsicherheit = Ausmaß der existenziellen Gefährdung eines UN angesichts möglicher Beschränkungen in der Ressourcenverfügbarkeit drei Faktoren: - Ausmaß der Ressourcenkonzentration- Knappheit der Ressourcen- Intensität und Anzahl der Verbindungen, die zur Mobilisierung dieser Ressource für das Unternehmen notwendig sind
  • Resource-based View der CG-Komplex wird in Beziehung zu den Ursprüngen und Merkmalen betrieblicher Wettbewerbsfähigkeit gesetzt konzeptionelle Basis: Einsicht, dass bestimmte Ressourcen im Unternehmen eine große Relevanz beim Aufbau bzw. bei der Erhaltung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit besitzen --> Kernkompetenzen
  • Ausgangspunkte des Resource-based View unvollständige Faktormärkte, die im Ergebnis von einer prinzipiellen Heterogenität der Ressourcen im Unternehmen begleitet ist bzw. die Immobilität gewisser Ressourcen mit einschließt
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  • Voraussetzungen für Kernkompetenzen eine betriebliche Ressource gilt als Kernkompetenz, wenn sie die folgenden Eigenschaften erfüllt: - Value --> die Ressource muss wertvoll sein, so dass das UN seine Effizienz und seine Effektivität steigern kann - Rareness --> die Ressource ist nicht transferierbar und handelbar - (difficult to) Imitate - Organization --> die Ressource darf nicht substituierbar sein --> VRIO-Heuristik --> gilt als Quelle nachhaltiger Wettbewerbsvorteile, die im Ergebnis einen höheren Unternehmenswert generieren
  • Kontrollinstanzen im ressourcenorientierten Ansatz größere Gruppen mit heterogenem Qualifikationsprofil gelten als Ideal Ursächlich hierfür sind u.a. grundlegende Forschungsergebnisse zum Thema Gruppenproduktivität: Es konnte belegt werden, dass die Produktivität einer Gruppe ganz erheblich vomMaß der Heterogenität ihrer Zusammensetzung abhängt