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Strategisches Management (Subject) / Strategiebestimmung III (Lesson)

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  • internationale Allokationsstrategien - Unterschiede zwischen Ländern Länder unterscheiden sich hinsichtlich: - Markstrukturen - Substituten - Wettbewerbern - Kundenbedürfnisse - Vertriebskanäle - Zuliefererstrukturen - Kaufverhalten - Kultur - Regulierung
  • Klassischer Konflikt im internationalen Management Konflikt, wie auf internationaler Ebene die Strategie entwickelt werden und die Ressourcenallokation stattfinden soll. Konflikt zwischen folgenden Aspekten: -> Lokale Anpassung (Da Unterschiede in verschiedenen Ländern teilweise enorm sind. Durch eine lokale Anpassung erhofft sich das Unternehmen Wettbewerbsvorteile. Führt aber auch zu einer Fragmentierung (da es nun unterschiedliche Geschäftsmodelle gibt), was wieder für steigende Kosten sorgt) -> Globale Standardisierung (Integration und Standardisierung von Aktivitäten)
  • Güter mit hoher Standardisierung und hoher lokaler Anpassung Hohe Standardisierung: -> Flugzeuge, Computer (etwas weniger), Autos (noch weniger) Hohe lokale Anpassung: -> TV/Media, Buchveröffentlichungen (etwas weniger), Backwaren (noch weniger)
  • Internationale Allokationsstrategien - Globale Strategie Kräfte zur globalen Integration: HochKräfte zur lokalen Anpassung:   Niedrig Das Unternehmen sieht die ganze Welt als einen einzigen Marktplatz. Das primäre Ziel ist es, standardisierte Güter und Dienstleistungen zu schaffen, die den Kundenbedürfnissen weltweit entsprechen.
  • Internationale Allokationsstrategien - Transnationale Strategie Kräfte zur globalen Integration: HochKräfte zur lokalen Anpassung:   Hoch Unternehmen versucht, die Vorteile globaler Skaleneffekte mit denen einer lokalen Anpassung zu vereinen.
  • Internationale Allokationsstrategien - Internationale Strategie Kräfte zur globalen Integration: NiedrigKräfte zur lokalen Anpassung:   Niedrig Das Unternehmen nutzt seine im Heimatmarkt entwickelte Kernkompetenz als seinen vorrangigen Wettbewerbsvorteil auf Auslandsmärkten.
  • Internationale Allokationsstrategien - Multinationale Strategie Kräfte zur globalen Integration: NiedrigKräfte zur lokalen Anpassung:   Hoch Das Unternehmen sieht sich als eine Ansammlung relativ unabhängiger Landesgesellschaften, die sich jeweils auf einen spezifischen lokalen Markt fokussieren.
  • Studie nach Rugman - Einordnung von Unternehmen - 84% der untersuchten Unternehmen (Fortune 500) sind "Heimat-Regional", sie machen ihre meisten Umsätze also in der Region, wo sie ansässig sind - 3% sind "Gast-Regional", das heißt, die Unternehmen machen in einer anderen Region ihre meisten Umsätze, nicht dort, wo sie ansässig sind - 7% sind "Bi-Regional", sie machen einen Großteil ihrer Umsätze also in 2 Regionen - 2% sind "Global", sie setzen ihre Produkte also auf globaler Ebene ab, machen ihre Umsätze also gleichmäßig in allen 3 Regionen (Europa, Asien, Amerika)
  • Regionale Strategien Neben den bekannten Allokationsstrategien wurde auch die Idee einer regionalen Strategie entworfen. Diese Strategien beziehen sich im Grunde genommen vor allem auf die 3 großen Regionen Amerika, Europa und Asien. Mit regionalen Strategien wird versucht, dem Unternehmen eine gewisse Flexibilität zuzusprechen und somit auf verschiedene regionale Aspekte zu reagieren. -> Unternehmen sind tendenziell angehalten, regionale Management Autonomie (In welchem Ausmaß darf das regionale Management eigene Entscheidungen fällen?) in ihrer regionalen Strategie dezent auszugestalten -> Unternehmen sind allerdings angehalten, regionale Management Autonomie zu stärken, insofern es große regionale Unterschiede gibt (bspw. wenn ein Unternehmen sowohl in Europa, als auch in Asien agiert)
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