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Materialflusstechnik (Subject) / Alles (Lesson)

Alles

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  • Definition Materialfluss -          Verkettung aller Vorgänge beim Gewinnen, Be- und Verarbeiten sowie bei der Verteilung von Gütern innerhalb fester Bereiche (VDI 3300) -          Fördern VDI 2411 -          Lagern VDI 2411
  • Objekte Materialfluss -          Unterscheidung bei Fördergütern in Stückgut und Schüttgut -          Flüssigkeiten und Gase werden durch Verpackung zum Stückgut -          Kleinladungsträger KLT 600x400 (1/4 EPAL) -          Sc -          LHM: Ladehilfsmittel (Palette: 1200x800) -          LE: Ladeeinheit
  • Fördertechnik -          Gutart -          Anordnungsprinzip -          Antriebsart
  • Definition Unstetigförderer -          diskontinuierliche Beförderung von einer Quelle zu einer Senke -          üblicherweise verfahrbare Fördertechnik -          Charakteristika -          bodengebunden oder bodenfrei -          schienengebunden oder freiverfahrbar -          manuell oder automatisiert -          Transport mit jeweils angepasster Geschwindigkeit -          z.B. Elektrohängebahn, Regalbediengerät für KLT & Paletten, FFZ, Stapler, FTS
  • Unstetigförderer – leistungsbeeinflussende Größen -          Technische Parameter -          Beschleunigung, Verzögerung -          Geschwindigkeit -          Schaltzeiten -          weitere -          Lastfahrt-/Leerfahrtwege -          Steuerungsstrategien -          Fähigkeit zur Diagonalfahrt -          Staustrecken, Blockungen, Wartezeiten -          …
  • Definition Stetigförderer -          kontinuierliche Beförderung von Lasten von einer Quelle zu einer Senke -          festgelegter Förderweg -          üblicherweise ortsfeste Fördertechnik -          Anordnung -          bodengebunden -          aufgeständert -          bodenfrei -          Förderung meist mit konstanter Geschwindigkeit, in Montage häufig wechselnde Geschwindigkeit oder Taktbetrieb -          z.B. Bandförderer, Kreisförderer, Tragkettenförderer, Rollen-/Kettenförderer
  • Stetigförderer – leistungsbeeinflussende Größen -           Leistung wird bestimmt durch -          Fördergeschwindigkeit -          Abstand der Güter -          Leistung nicht abhängig von Anlagenlänge
  • Stetigförderer – leistungsbeeinflussende Größen -           Leistung wird bestimmt durch -          Fördergeschwindigkeit -          Abstand der Güter -          Leistung nicht abhängig von Anlagenlänge
  • Definition FFZ -          Fördertechniken, die ihrer Bauart dadurch gekennzeichnet sind, dass sie -          mit Rädern auf dem Flur fahren -          frei lenkbar sind -          zum Befördern, Ziehen oder Schieben von Lasten eingerichtet sind -          hauptsächlich zur innerbetrieblichen Verwendung bestimmt sind -          Befördern, Ziehen, Schieben: Transportieren, Heben, Stapeln, Ein- & Auslagern von Lasten in Regalen
  • Strukturierungskriterien FFZ -          Bauform: beschreibt die konstruktive Gestaltung des Fahrzeugs -          freitragend -          radunterstützt -          ziehend -          Einsatzfeld: definiert sämtliche Anforderungen und Restriktionen der Arbeitsumgebung -          Außen -          Innen -          Innen und Außen -          Lenkart: charakterisiert die Fahrzeuge hinsichtlich ihres Automatisierungsgrades bei der Lenkung -          manuell -          halbautomatisch -          automatisch -          Antriebsprinzip: Differenzierung nach der Motorenart und dem Energiekonzept -          ohne Motor -          manuell -          mit Motor -          elektrisch -          verbrennungsmotorisch ·       Diesel ·       Treibgas -          hybrid -          Bedienart: definiert die Position des Bedieners während des Fahrzeugbetriebs -          Mitgängerprinzip -          Mitfahrprinzip -          Förderebene: beschreibt die Ebene(n) der Lastbewegung -          horizontal -          ohne Hubgerüst -          horizontal und vertikal -          mit Hubgerüst
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  • FFZ-Typen - Handgabelhubwagen: radunterstützt, inneneinsatz, manuel angetrieben, deichsellenkung, mitgehend, horizontalre transport, kurze wege, geringe frequenz, geringe anstiege Nieder- & Hochhubwagen Charakteristika: -          radunterstützt -          elektrische Fahr- und Hubantriebe -          manuelle Deichsellenkung -          mitgehende Bedienung (alternativ: mitfahrend) Niederhubwagen, mitgehend: -          nur Transportbewegungen in horizontaler Ebene → keine Stapelfähigkeit -          Kommissionieren, Transportieren (kurze Fahrtstrecken, niedrige Transportfrequenz) Niederhubwagen, mitfahrend: -          Seitsitzvariante -          häufig überlange Gabeln -          Aufnahmekapazität: 2 Paletten oder 3 Rollcontainer -          Transportieren Hochhubwagen, Normalausführung: -          Radunterstützt -          Lastschwerpunkt innerhalb Radbasis -          Hubgerüst -          Transportbewegungen horizontal und vertikal -          Hohlgabeln umschließen Radarme -          Rodenaufnahme nur in Längsrichtung der Palette -          Kompaktere Bauweise im Vergleich zum Spreizenstapler Hochhubwagen, mitgehend: -          Transportieren, Stapeln, Ein- & Auslagern -          Paletten in der Vertikalen müssen fluchtend platziert sein Hochhubwagen, Breitspurausführung: -          = Spreizenstapler -          Radarme umfahren aufzunehmende Ladeeinheit -          wenn zwischen Radarmen mehr als 1200mm: EPAL in Längs- und Querrichtung -          höhere Standsicherheit -          Lastschwerpunkt innerhalb der Radbasis   Gegengewichtsstapler -          = freitragender Stabler, Hubmaststapler, Frontstapler -          Freitragende Bauform -          Hub- & Fahrbewegungen durch motorische Antriebe -          Lenkrad -          Mitfahrende Bedienung → Frontsitz (selten Rückwärts) -          Neigezylinder für Hubgerüst -          Transportbewegungen vertikal und horizontal -          Transportieren, Stapeln, Be-/Entladen, Ein-/Auslagern Konstruktionsprinzip: Dreiradbauweise -          kurzer Radstand -          kleiner Wendekreis -          geringe Arbeitsgangbreite -          statische Bestimmtheit -          Inneneinsatz -          Antrieb im Drehschemelprinzip, gegengewichtsseitig -          starre Vorderachse, hubgerüstseitig Konstruktionsprinzip: Vierradbauweise -          höhere Tragfähigkeiten als bei Dreiradbauweise -          Außeneinsatz auf unebenen Fahrbahnen -          statisch bestimmt durch Pendelachse -          Schwerlaststapler – Traglasten bis 50 t -          Einsatz: Containerhafen, KV-Terminals, …   Schubmast- & Schubgabelstapler Schubmast: -          tlw. radunterstützt -          Hub-, Mast- und Fahrbewegungen durch motorische Antriebe -          Lenkung manuell -          mitfahrende Bedienung mit Seitsitz -          Einsatz im Lager (im Gang) -          Transportbewegungen vertikal und horizontal -          Einsatz v.a. Ein-/Auslagern Schubgabel: -          radunterstützt -          Hub-, Scheren-, Fahrbewegungen durch motorische Antriebe -          Lenkung manuell -          mitfahrende Bedienung (stehend, Seitsitz) -          Transportbewegungen vertikal und horizontal -          Hubgerüst befestigt -          Transportieren, Stapeln, Be-/Entladen, Ein-/Auslagern   Horizontalkommissionierer (Wagen im Supermarkt) -          radunterstützt -          Bodenfreiheben und Fahrbewegung durch motorische Antriebe -          Lenkrad oder Deichsellenkung -          mitfahrende Bedienung (stehend) -          Transportbewegungen horizontal -          nicht geschlossene Bedienerplattform -          Kommissionieren   Vertikalkommissionierer Typ 1: -          radunterstützt -          Hub- & Fahrbewegungen durch motorische Antriebe -          Lenkung manuell und/oder mit Leitlinienführung -          mitfahrende Bedienung (stehend) -          Transportbewegungen vertikal und horizontal -          Höhe Bedienplattform <= 1,2m, max. Hubhöhe <= 1,8m; nicht geschlossene Bedienerplattform zulässig -          Kommissionieren Typ 2: -          Höhe Bedienplattform >1,2m, max. Hubhöhe >1,8m; geschlossene Bedienerplattform zwingend erforderlich -          idR mit Zusatzhub → ergonomischere Ablagehöhe für MA   Schmalgangstapler -          Fahrzeugbreite = Regalgangbreite -          Lastaufnahmemittel: Teleskopgabel oder Schwenkschubgabel -          Lenkung in Regalgasse automatisch, im Umsetzbereich manuell -          Transportbewegungen horizontal und vertikal -          Ein-/Auslagern, Kommissionieren bei Ausführung mit hebbarer Bedienplattform   Schlepper -          schiebt/zieht Anhänger -          motorischer Antrieb -          manuelle Lenkung -          mitgehend oder mitfahrend -          Transportbewegung horizontal -          Kabine: ohne, offen, geschlossen -          Transportieren mit klappbaren Gabelzinken: -          ausklappbare Gabelzinken und Hubgerüst -          Be-/Entladung von Anhängern durch Schlepper selbst Schleppzug -          Schlepper und angekuppelte Anhänger -          manuelle, halbautomatische oder automatische Kupplungen -          Zugfähigkeit bestimmt durch Anhängelast -          Routenzüge, Sammelzüge, Transportieren
  • Lenkung FFZ Einachs-Dreschemellenkung Zweiachs- Drehschemellenkung Zweirad-Asschenkellenkung Allrad-Achsschnkellenkung
  • Hubgerüste Einfachhubgerüst -          Einzelmast oder zwei Außenmastprofilen (dazwischen der Hubschlitten des Lastaufnahmemittels) -          hydraulisch gehoben und gesenkt -          Enden der Hubketten am Hubschlitten und Fahrzeugrahmen befestigt -          Kette verläuft über eine Rolle (mit Hubkolben verbunden) -          Hubhöhe bis ca. 1,8 m   Mehrfachhubgerüst  → Zweifachteleskophubgerüst -          feststehende Außenmastprofile und teleskopierbarer Innenmast (in diesem Hubschlitten) -          Unterscheiden: Standhubgerüste mit niedrigem und vollem Freihub -          voller Freihub: Innenmast fährt erst aus Außenmast aus, wenn Hubschlitten die oberste Stellung der Bauhöhe des Staplers erreicht hat → wird durch spezielle Hubzylinder erreicht, ermöglicht das Arbeiten in niedrigen Räumen → Dreifachteleskophubgerüst   Freisichthubgerüst -          Sichtbehindernde Bauteile (Hydraulikzylinder, Schläuche und Ketten) werden aus Sichtbereich des Bedieners in andere Bereiche verlagert -          kann durch zwei parallele, an den Mastprofilen angebrachte, Hubzylinder konstruiert werden   Neigung Hubgerüst Hydraulisch arbeitender Zylinder: -          Vorwärtsneigen um 3°-5° → Erleichterung Lastaufnahme & -abgabe -          Rückwärtsneigen um 5°-10° → Verhinderung von Abrutschen der Last bei Kurvenfahrten oder bei Gefällestrecken
  • Anbaugeräte -          Zusatzgeräte für Gabelstapler zur Lastaufnahme, Transportsicherung oder Lastbewegung -          Befestigung: Gabelträger, Gabelzinken -          erweitern Anwendungsspektrum von Staplern → für fast jeden Ladungsfall einen speziellen Lastträger   Seitenschieber -          häufigsten Anbaugeräte -          seitliches Verschieben der Last -          häufig in Kombination mit Gabeln -          erhöht Leistung des Staplers → Manövrierbewegungen werden reduziert -          Be- & Entladen von LKW Mehrfachseitenschieber: -          Aufnahme und Transport bis zu 5 Ladeeinheiten -          Zusammen- und Auseinanderfahren der Lasten möglich -          einzelne oder alle Gabeln gegeneinander verschiebbar   Zinkenverstellung -          für häufig wechselnde Lastbreiten -          Gabelzinken werden hydraulisch verstellt -          gleichmäßige Lastverzinkung = erhöhte Arbeitssicherheit Mehrfachgabeln mit Zinken- und Klammerverstellung -          äußere Zinken haben dickere Zinken als lastaufnehmende -          nach Lastaufnahme verfahren äußere Zinken zum Klammern der Ladung -          erhöhte Lastsicherung beim Transport Gabeln mit Zinkendrehung und Zinkenverstellung -          Gabelzinken manuell um bis zu 90° drehbar -          in Zielposition mechanisch arretiert -          waagerechte Zinkenposition = Palettengabel -          senkrechte Zinkenposition = Klammergabel     Teleskopzinken -          Zinken in Gabelrichtung hydraulisch teleskopierbar -          wirkliche Tragfähigkeit beim Teleskopieren reduziert -          Einstzgebiete: -          seitliche Be- und Entladung von LKW, einseitige Verladung möglich -          Ein- & Auslagern in doppeltiefen Regalen -          Schonung und Aufrechterhaltung der Paletten und der LKW-Ladefläche   Dreheinrichtung -          Last kann in beide Richtungen um bis zu 360° gedreht werden -          Entleeren von Boxen, Kisten, … -          Kombination mit Zinken, Ballenklammer, Klammergabeln, …   Ballenklammer -          Ballen = palettenfrei -          Ballenware: Baumwolle, Altpapier, Metallschrott, … -          Klammerarme zum sicheren Greifen mit Querstegen, Riffelblechen oder profilierten Gummierungen ausgestattet   Fassklammern -          palettenloser Transport von stehenden Fässern -          Aufnahmekapazität: -          1 Fass -          gleichzeitig 2 Fässer -          gleichzeitig 4 Fässer -          Gestaltung der Arme kann dem Fasstyp angepasst werden   Papierrollenklammer mit Dreheinrichtung -          Aufnahme und Transport von Papierrollen -          hydraulisch bewegte Klammerarme -          Druckregulierung zur Gutschonung -          Geteilte Arme für Mehrfachaufnahme -          Häufig kombiniert mit Dreheinrichtung   Tragdorn -          Aufnahme und Transport von rohrartigen Lasten (Drahtbunde, Coils, Rohre, …) -          um Eigengewicht gering zu halten: starkwandiges Stahlrohr   Kranarm -          Einsatz, wenn aufzuehmendes Gut nur von oben greifbar und nicht mit Gabelzinken des Staplers unterfahrbar ist -          Verlängerung der Kranarme kann mit manuell oder hydraulisch verstellbaren Teleskopen realisiert werden   Schüttgutschaufel -          Aufnahme und Transport von Schüttgütern (Koks, Getreide, …) -          Anbringung der Schaufel -          am Hubschlitten -          bei sporadischen Einsätzen: Aufstecken auf Gabeln   Klemmschieber -          Einsatz von „slipsheets“ als Zieh-LHM -          slipsheets: KU, Pappe -          Klemmschieber klemmt Zieh-LHM und zieht Ladeeinheit auf Lastträger -          Einsatz: Bauindustrie (Zementsäcke), Landwirtschaft (Saatgutsäcke), …   Förderbandgabel -          Handling palettierter oder palettenloser Lasten ohne Lastträgerwechsel möglich -          Aufnahme und Transport von Sackware auf Ziehpaletten, Kartons, … -          EPAL können problemlos längs und quer aufgenommen und transportiert werden Niederhalter -          Fixieren Last von oben -          Sicherheit beim Transport steigern -          Getränkeindustrie
  • Standsicherheit Kippkantendreieck -          gebildet aus den drei Kippkanten, die die Verbindungslinien zwischen den Rädern darstellen -          Fahrzeuge mit 3 Rädern, Fahrzeuge mit 4 Rädern mit Pendelachse -          Kippkante ist Bezugsgröße zur Bestimmung der Rückhalte- und Kippmomente   Kippkantenviereck -          gebildet aus vier Kippkanten, die die Verbindungslinien zwischen den Rädern darstellen Fahrzeuge mit 4 Rädern ohne Pendelachse
  • Räder -          Prinzipien -          Felge/Radkörper und Reifen/Laufbelag -          Mercanum-Rad -          4 Stück -          gegenüberliegende Räder sind mit 90° gedrehten Rollen ausgestattet -          Steuerung der Drehrichtung und -geschwindigkeit jedes Einzelrades -          Räder werden nicht gelenkt -          Laufbelagsmaterialien -          Vollgummi -          Superelastik-Vollgummi -          Gummi für Luftreifen -          Polyurethan -          Vulkollan = Polyurethan + Elastomer -          Zusammenhang von Radwerkstoff, Belastung und Rollwiderstand
  • FTS Einleitung Was ist ein Fahrerloses Flurförderzeug? -          Unstetigförderer für den Transport von Ladeeinheiten -          Rechnergesteuert, bedienerlos -          Reproduzierbare Transport- und Hubbewegungen -          automatische Hinderniserkennung -          automatischer Lasttransfer -          fallspezifische Lasttransfertechnologien -          Energiekonzept mit Batterien   Einsatzgebiete -          Lager, Biertransport, Automobil, Motormontage, Papierrolle, Containertransport, …   Kriterien für den Einsatz von FTS -          Transport von Sonder- und Gefahrgütern -          Hohe Anforderungen an die Positionsgenauigkeit des Fahrzeugs -          Mehrschichtbetrieb -          Reproduzierbare Fahrwege (mehr als 40 Meter, mehr als 20 Transporte/h)   Vorteile von Anlagen mit Fahrerlosen FFZ -          geringe Arbeitskosten -          konstante und kalkulierbare Kostenstruktur -          minimierte Produkt- und Infrastrukturschäden -          Rückverfolgbarkeit der Transportprozesse -          Optimierung des Systems durch das Leitsystem
  • FTS Lastaufnahmemittel -          Gabel, Teleskopgabel, Schwenkschubgabel -          Hubtisch -          Anhänger -          Werkstückträger -          Anhänger -          Starre Blattform -          Stetigförderelement -          Rollenbahn -          Kettenförderer -          Klemmende Lastaufnahmemittel -          Balkenklammer Rollenklammer
  • Fahrzeugbauformen -          Hochhubwagen -          Lasttragendes FFZ ohne Bodenaufnahme -          Schlepper -          Schmalgangstapler -          Ballenklammer -          Stetigförderer als Lastaufnahmemittel
  • Sicherheitseinrichtungen FTS Vorgeschrieben nach DIN EN 1525 -          Personenerkennungssystem -          Erkennung von im Fahrweg befindlichen Personen -          taktil oder berührungslos -          Bremssystem -          Bremsen müssen FTF innerhalb des Wirkbereichs vom Personenerkennungssystem unter allen Fahrzuständen zum Stillstand bringen können -          Warneinrichtungen -          Personen in Umgebung müssen Fahrt an optischem Signal erkennen -          Blinker -          akustisches Warnsignal z.B. bei Rückwärtsfahrt -          Not-Aus-Einrichtungen an leicht zugänglichen Stellen
  • Fahrwerksvarianten Dreirad: Kurven durch Lenkeinschlag, Geradeausfahrt und Drehung um Hinterachse, Vor und zurück Differentialantrieb: Kurven durch Drehzahldifferenzen der beiden angetriebenen Räder, Gerade und Drehung um Mittelachse, vor und zurück Unabhänigige Lenk-Fahr-Antriebe: Kurvenfahrt durch Lenkeinschlag ode Drehzahldiff, Quer- und Diagonalfahrt Mecanum: versch. Fahrzustände durch individuelle Drehzahlen, Quer- und Diagonalfahrten aus dem Stillstand
  • Batterietypen -          Bleigelbatterien -          Bleisäurebatterien -          Lithium-Ionen-Batterien -          Nickel-Cadium-Batterien -          Nickel-Metallhydrid-Batterien -          Ultracaps = Doppelschichtkondensatoren
  • Zeitlicher Betrieb Kapazitiver Betrieb Takt Betrieb
  • Navigation Stufe 1: -          optische Leitlinie -          induktive Leitlinie, passiv Stufe 2: -          induktive Leitlinie, aktiv -          Einfrequenz -          Mehrfrequenz Stufe 3: -          Lasertriangulation -          Magnetpunkte Stufe 4: -          referenziertes GPS -          Umfelderkennung   Navigationsverfahren -          Optische Leitlinie -          Optische Spurführung mit Kamerasystem   -          Magnetband, induktiv passiv -          flaches Stahlklebeband, dass auf der Fußbodenoberfläche aufgeklebt wird -          Vorteile -          geringer Aufwand -          hohe Flexibilität bei Fahrkursänderungen -          Nachteile -          Gefahr der mechanischen Beschädigung der Leitbänder -          Problem bei starken elektromagnestischen Störfeldern -          Einsatz bei einfachen Fahrkursen -          Magnetband, induktiv aktiv, einfrequent       -          Magnetband, induktiv aktiv, mehrfrequent   -          Punkt-Folge (optisch, Magnet, Transponder)   -          Punkt-Raster (optisch, Magnet, Transponder) -          Lasertriangulation   -          Natural Navigation (Umgebung, Kontur) -          Umgebungsabtastung   -          DGPS (Differential Global Positioning System) -          SLAM (Simultaneous Location and Mapping) Stützende Verfahren: Umdrehungen (Beschleunigung, Ratationsgeschw. und Bewegungsrichtung) Position: Geschw., Position, Orientierung
  • Fahrzeuganzahlbestimmung gegeben: -          Leistungsanforderungen von Quellen nach Senken -          Fahrwege von Quellen nach Senken -          Fahrzeug -          Kapazität -          Kinematik (v, a) -          Lasttransferzeiten -          Instandhaltungsfaktor -          Personalverfügbarkeit -          FTS -          Blockungsanteil -          Durchschnittliche Wartezeit an jeder Aufnahmestation   Spitzenleistung -          bei bedienergesteuerten Fahrzeugen je nach Situation entscheiden, ob für Spitzenleistungen -          Überstunden gefahren werden können -          zusätzliche Fahrzeuge/Personalressourcen -          Fahrzeuganzahl nach Spitzenleistung ausgelegt automatisierte Systeme müssen nach der Spitzenleistung ausgelegt werden → mieten zusätzlicher Technik nicht möglich → z.B. 130%   Vorgehensweise 1.       Aufstellen Materialflussmatrix 2.       Berechnen Lastfahrtenmatrix 3.       Aufstellen Entfernungsmatrix 4.       Ermittlung Leerfahrtenmatrix -          Ermittlung Leerfahrten durch Heuristik zum Ausgleich von Fahrzeugbedarf und Fahrzeugangebot -          Standort mit aktuell größtem Fahrzeugbedarf -          nächstgelegener Standort mit Fahrzeugangebot (aus Entfernungsmatrix) -          Ausgleich Angebot – Nachfrage -          Falls weitere Leerfahrten erforderlich → Schritt 1 5.       Berechnung Lastfahrtzeitmatrix 6.       Berechnung Leerfahrtzeitmatrix 7.       Berechnung effektive Gesamtspielzeit -          Gesamtspielzeit Fahrt mit Last tFmL ·       Produkte aus Lastfahrtzeitmatrix und Lastfahrtenmatrix bilden ·       Summe der einzelnen Spielzeiten „Lastfahrt“ ergibt theoretische Gesamtspielzeit -          Gesamtspielzeit Fahrt ohne Last tFoL ·       Produkte aus Leerfahrtzeitmatrix und Leerfahrtenmatrix ·       Summe der einzelnen Spielzeiten „Leerfahrt“ ergibt theoretische Gesamtspielzeit -          Summe aus beiden Gesamtspielzeiten = theoretische Gesamtspielzeit -          effektive Spielzeit: -          Fahrzeitblockungen und Wartezeiten   8.       Berechnung Fahrzeuganzahl ·       Einsatzzeit pro Fahrzeug                                                                i.      Reduktion der Einsatzzeit durch Wartung und Instandsetzung sowie Verfügbarkeit des Personals → Instandhaltungs- und Verfügbarkeitsfaktor ·       Fahrzeuganzahl    
  • Schmalgangstapler (SGS) Einleitung Vergleich von Arbeitsgangbreiten Schmalgangstapler:        1,6 m bis 1,8 mGegengewichtsstapler:  etwa 3,2 mSchubmaststapler:         etwa 2,7 mHochhubwagen:             etwa 2,3 m   Schmalgangstapler -          FFZ -          i.d.R. mit Bediener -          außerhalb der Gänge frei verfahrbar -          im Regalgang geführt → drehen sich dort nicht -          Lastaufnahmemittel: Ein- & Auslagerungen orthogonal zur Fahrrichtung -          Einsatz: Lager, Kommissionieranlagen -          Anzahl Regalgänge > Anzahl der notwendigen Fahrzeuge
  • SGS Bauformen Man-Down-Schmalgangstapler -          feststehende Kabine -          hoher Umfang an Automatisierungselementen -          Horizontalpositionierung -          Vertikalpositionierung -          Kamerasystem zur Überwachung des Lasttransfers -          Einsatzfeld: Ein- & Auslagerung -          Bauformvariante: -          Lastaufnahmemittel zwischen Hubgerüst und Bedienerkabine (Teleskopgabel) -          Last ständig in direktem Blick -          keine Bodenaufnahme, keine Bodenabgabe -          im Regal wird eine untere Regalebene eingezogen -          Lastschwerpunkt immer innerhalb der Radbasis   Man-Up-Schmalgangstapler -          Haupt- und Zusatzhubgerüst -          Bedienerkabine wird am Hauptgerüst angehoben -          Zusatzhubgerüst für die Feinpositionierung -          klappbarer Sitz und Standplattform -          Einsatzfeld: Ein-/Auslagerung, Kommissionierung -          für ergonomische Arbeitsbedingungen: Quereinstapelung bevorzugen   SGS mit Knickgelenk-Chassis -          durchgängige Fahrt bei Gangwechsel → sehr schnell -          geringe Umsetzgangbreite maximale Raumnutzung
  • SGS Sicherheit -          Fahrzeugschutz: Kettenüberwachung, … -          Bedienerschutz: Reling um Kabine, … -          Kollisionsschutz: Kamerasysteme, … -          Gangsicherung: optische Signale, … -          Personenerkennungssysteme: Laserscanner, …
  • SGS Lastaufnahmemittel Schwenkschubgabel -          direkte Bodenaufnahme -          unterste Ebene im Regal benötigt keine Regalauflage -          Lasttransfers orthogonal zur Fahrtrichtung (auch in Fahrtrichtung möglich) -          Längs- und Queraufnahme von Paletten   Teleskopgabel -          keine Bodenaufnahme -          unterste Ebene im Regal benötigt Regalauflage -          problemloser Lasttransfer zwischen Regalseiten -          Lasttransfers nur orthogonal zur Fahrtrichtung -          geringe Baubreite
  • SGS Führungssysteme Mechanische Führung -          Zwangsführung -          Führungsschienen in den Regalgängen -          seitlich angeordnete Rollen am Fahrzeug -          beim Einfahren in die Gasse größte Beanspruchungen -          Vergleich zu induktiv: -          geringere Sicherheitsabstände -          höhere Fahrgeschwindigkeit   Schienen für Schienenführung: -          C-, L- oder U-Profil -          Normale Schiene (100 mm) -          Niedrige Schiene (50 mm)   Induktive Führung -          an Front und Heck vom Fahrzeug eine Antenne -          schonende Führung im Gang und beim Einfädeln -          mechanische Leitwinkelbegrenzung bei Korrektur auf induktivem Draht -          ab Grenzwert: Zwangsbremsung -          Vergleich zu Schiene: -          größere Sicherheitsabstände -          einfache Fußbodenreinigung   Auswahl der Führung Abhängigkeiten: -          Anzahl SGS -          kumulierte Ganglänge Schienenführung: -          geringe Investitionskosten pro Fahrzeug -          hohe Investitionskosten pro Gang Induktive Führung: -          hohe Investitionskosten pro Fahrzeug -          geringe Investitionskosten pro Gang
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  • SGS Grenzleistung, Ablauf Einzel- Doppelspiel Ablauf Einzelspiel Einlagerung -          Lastaufnahme -          Positionierung -          Gabelausschub -          Last freiheben -          Gabelrückzug -          Lastfahrt -          Lastabgabe -          Positionierung -          Gabelausschub -          Last absetzen -          Gabelrückzug -          Leerfahrt   Ablauf Einzelspiel Auslagerung -          Leerfahrt -          Lastaufnahme -          Positionierung -          Gabelausschub -          Last freiheben -          Gabelrückzug -          Lastfahrt -          Lastabgabe -          Positionierung -          Gabelausschub -          Last absetzen -          Gabelrückzug
  • RGB Einführung und Betriebsarten Definition -          auch: ASRS (Automated storange and revival system) -          innerhalb und außerhalb der Gassen schienengebunden -          i.d.R. automatisiert -          uneingeschränkte Diagonalfahrt -          abgeschlossener Sicherheitsbereich -          Einsatzfeld: Ein-/Auslagern   Betriebsarten -          vollautomatisch -          ohne Bediener -          halbautomatisch -          mit Bediener (gibt Automatikzyklen frei) -          Bewegungen von Standort zu Zielort -          Lasttransfer -          Handbetrieb -          mit Bediener -          Instandhaltungsarbeiten  
  • Einsatzbereiche RGB RBG im Palettenlager -          Ladeeinheiten = beladene Paletten, Gitterboxen, … → Gewicht bis 1500 kg -          Ladeeinheiten werden durch automatische Fördertechniken für Einlagerung bereitgestellt -          Palettenlager für ganggebundene RBG bis ca. 50 m Höhe -          Regale: freistehend, dach-/wandtragende Bauweise   RBG im AKL (automatisches Kleinteillager) -          Ladeeinheiten = beladbare KLT, Tablare, … → Gewicht bis 300 kg -          AKL max. 25 m Höhe -          Regale: freistehend -          dynamische Bereitstellung für Kommissionierung   RBG für Schwerlasten -          Ladeeinheit bis 40 t -          Zwei- bis Viersäulen RBG -          synchronisierte Motoren -          Sonderausführungen für Lastaufnahmemittel
  • RGB Bauformen Ein- und Mehrsäulengeräte  Einsäulengerät: Eigengewicht geringer, Stabi gering, Tragfähig gering, Anfahrmaße gering, Hubsteuerung standard Merhsäulengerät: Eigengewicht höhrer, stabi höher , Tragfähig höher, Anfahrmaße höher, Hubsteuerung komplexer
  • RGB Fahrwerk -          Kastenprofil aus Stahlblechen -          Antriebs- und Laufräder aus Stahl -          Horizontale Führungsräder für beide Schienenseiten -          Vulkollan im Bereich der Antriebs- und Laufräder -          Stahllaufräder im Schwerlastbereich -          Schienenreinigungsbürste  
  • RGB Kopfteil -          Träger der horizontalen Führungsräder an der oberen Schiene -          Standplattform für Instandhaltungsarbeiten -          Handleiter mit Sicherungsseil  
  • RGB Stromschiene Daten, Strom versorgung  Inkrementalgeber -          auch: Inkrementaldrehgeber, Drehimpulsgeber, Drehgeber -          Positionsbestimmung von RBG -          müssen im Gegensatz zu Absolutwertgebern nach dem Einschalten referenziert werden   Barcode Positionierungssystem -          Absolutwertmessung → keine Referenzierung notwendig -          keine Messlängenbeschränkung -          Verschmutzungs- und Beschädigungsgefahr Distanzlaser -          kurze Positioniervorgänge -          hohe Genauigkeit bis ± 3 mm -          schnelle Messzyklen ermöglichen optimierte Integration im Regelungskreislauf -          Messbereich bis 300 mm   Datenlichtschranke -          hohe Reichweiten bis 300 mm -          reduzierte Installationszeiten durch elektronische Ausrichthilfe -          verschleißfreies System -          hohe Datenübertragungsraten bis zu 2 Mbit/s -          gute Fremdlichtunempfindlichkeit -          gute elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)  
  • RGB Lastaufnahmemittel -          Teleskopgabel -          Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten in Regalen -          nur Längsaufnahme von Paletten -          meist eingesetzt bei RBG für Palettenregale -          Höhe der Gabeln liegt anwendungsabhängig zwischen 65 und 70 mm -          bei mehrfachtiefen Einlagerungen weisen Regalauflagen eine in Tiefenrichtung des Regals ansteigende Höhe auf   -          Stetigfördertechnik -          kombinierte Lastträger -          automatisches Kanalfahrzeug -          auch: Shuttle, Muli, … -          Regale mit speziellen Schienen -          Kompaktlager -          Umsetzbarkeit zwischen Kanälen -          automatischer Betrieb möglich  
  • RGB Fahrvarianten Ganggebundene RBG -          Anzahl Gassen = Anzahl RBG -          Übergabeplätze an Stirnseiten der Regale -          Fahrweise: nur in festzugeordnetem Gang -          Ausfall: -          alle Artikel in diesem Gang nicht im Zugriff → Gegenmaßnahme: Querverteilung der Artikel über alle Gassen     Kurvenfahrende RBG -          Anzahl Gassen < Anzahl RBG -          dem Regalbereich setzt sich Umsetzbereich für RBG an -          auf regalabgewandter Seite des Umsetzbereichs sind Übergabeplätze angeordnet -          Fahrweise: RBG in mehreren Gassen -          Regalhöhe max. 25 m   Gangwechselsysteme: -          Spurwechseleinrichtung am RBG -          heb- und senkbare Führungsrollen   -          Spurwechseleinrichtung am Schienensystem   Gangumsetzende RBG -          Anzahl RBG < Anzahl Gassen -          dem Regalbereich schließt sich der Umsetzbereich für die RBG an -          RBG fährt in Umsetzwagen ein, wird dort verriegelt oder zu einer anderen Gasse umgesetzt -          Umsetzwagen ohne Fördertechnik: Übergabeplätze am gegenüberliegenden Gassenende -          Umsetzwagen mit Fördertechnik: Übergabeplätze auf dem Umsetzwagen Regalhöhe max. 35 m
  • Elektrohängebahn Einführung Definition -          flurfrei und unstetig -          automatisiert -          auf Schienensystem zwangsgeführt -          integrierte Stromschienen-Energiezufuhr -          elektromotorisch angetrieben -          Befördern von Lasten -          hauptsächlich zur innerbetrieblichen Verwendung -          keine Einzelgeräte, setzen sich aus einzelnen Fahrzeugen zusammen, die auf verzweigtem Schienensystem operieren  
  • EHB Laufschienen Laufschienen -          Trag- und Führungselement für EHB-Fahrzeuge -          dienen zur Befestigung -          von Elementen zur Energie- und Datenübertragung -          von Positionsmarken und Positionslinealen -          Schienenprofile -          Strangpressprofile aus Aluminium -          kaltgewalzte Stahlprofile -          I-Profil OberflanschStegUnterflanschEnergie- und Datenübertragung
  • EHB Standardbauformen Standardbauformen Obenläufer -          Laufräder auf Oberflansch von I-förmiger Laufschiene -          Führungsräder laufen an der vertikalen Lauffläche zwischen Ober- und Unterflansch -          Anordnung der Aufhängungen (C-Bügel) immer in Fahrtrichtung links -          Stromschienen werden rechts am Steg der Laufschiene befestigt   Sonderbauformen Außenläufer