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Konsumentenverhalten (Subject) / Wahrnehmung / Sinneseindrücke (Lesson)

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This lesson was created by tomheinee.

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  • Was sind die Bestandteile des Wahrnehmungsprozesses? Empfinden  - sensorische Reize gelangen in Reichweite der sensorischen Rezeptoren Organisieren  - das Gehirn organisiert die sensorischen Reize, indem es diese mit bereits vorhandenem Wissen sinnvoll zusammenfügt Identifizieren und Einordnen  - das Gehirn identifiziert die organisierte Information und ordnet diese nach vorprogrammierten Wiedererkennungsschemata in einen sinnvollen Zusammenhang
  • Was sind die Grundprinzipien der Wahrnehmung und was sind bedeuten sie? Bottom-Up  - Reizgesteuerte Verarbeitung; bezieht sich auf Analyse von Reizmerkmalen (Helligkeit, Farbe, Ausrichtung, etc.) Top-Down  - Wissensbasierte Verarbeitung; bezieht sich auf Vorwissen oder Kenntnisse und Erfahrungen des Kontextes
  • Was sind die Sinnesorgane und was ist ihr Einfluss auf die Produktwahrnehmung? Sehen: Aufmerksamkeit wird in der Werbung durch Größe, Aufmachung, Farbe, Verpackung, Verschiedenheit zu Konkurrenzprodukten erstellt Riechen: Düfte können aufwühlend oder beruhigend wirken, Erinnerungen wachrufen - ein Erlebnis vermitteln  Hören: Geräusche und Klang lösen Emotionen aus und beeinflussen Verhalten (Entstpannung, Anregung, Wohlbefinden) Tasten: Tastsinn vermittelt spezifische Erlebnisse, beinflusst die Stimmung und führt zu symbolischen Bewertungen  Schmecken: Unterschiedliche Empfindungen: Knusprigkeit, Süße, Bitterkeit
  • Was versteht man unter Sakkaden und Fixationen? Sakkaden:  - Sprünge, die das Auge macht, wenn es über den Bildschirm wandert (hierbei ist das Auge nahezu blind)  - Der Mensch macht im Durchschnitt 100.000 Sakkaden pro Tag - die meisten unbewusst Fixation:  - Zwischen den Sakkaden ruht das Auge für eine halbe Sekunde, um sich einen Ausschnitt genauer zu betrachten (Fixationen); hierbei findet die Informationsaufnahme statt  - Fixationen deutet man auf Grund der Betrachtungsdauer als bewusst wahrgenommen und im Gehirn identifiziert und verarbeitet; Erst das Gehirn baut aus den Mosaik-Teilen ein Gesamtbild
  • Was ist Eyetracking und wie funktioniert es?  - Eyetracking meint das Erfassen der Blickbewegungen eines Probanden  - Eine Kamera filmt das Blickfeld, eine zweite die Pupillenbewegung, beides wird verrechnet  - Die akkumulierten Daten bzgl. der Blickbewegungen vieler Probanden werden auf Heatmaps dargestellt (Wo haben die meisten häufig und/oder lange hingeschaut? Ergänzende Interviews können sinnvoll sein, weil die Blickbewegungen besser interpretiert werden könnnen)
  • Wo kann Eyetracking angewendet werden? Werbemittelforschung  - Werbespots, Outdoor Media, Product-Placements Medienforschung  - Mediennutzungsverhalten, Magazin-Cover, Apps Produktentwicklung/Shopper-Research   - POS-Gestaltung (z.B. im Reisebüro), Regal und Verpackungsstudien Human-Factors-Engineering  - Unfallforschung, Usability Studien
  • Was sind die Vor- und Nachteile von Eyetracking? Vorteile:  - Gewinnung von harten Daten  - Rückschlüsse auf kognitive Vorgänge möglich  - Unterschied zwischen Lesen und Scannen kann erfasst werden  - Aufmerksamkeit erregende Elemente sind identifizierbar  Nachteile:  - Hat die VP die Inhalte gesehen, d.h. kognitiv verarbeitet oder nur wahrgenommen   - Gründe für Blickverhalten nicht erfasst  - hoher zeitlicher/finanzieller Aufwand  - Brillenträger können je nach Messverfahren schlechter teilnehmen 
  • Welche psychologischen Wirkungen haben Farben? Farben werden verwendet, um Aufmerksamkeit zu wecken Gedächtnisfarben führen dazu, dass wir z.B. Tomaten intensiver rot wahrnehmen, als sie tatsächlich sind Physiologische Veränderungen  - Bei Rot weiten sich Gefäße, dehnen sich Muskeln und Sehnen aus und der Mensch wird aktiviert und erregt  - Bei Blau werden die Funktionen abgedämpft; der Mensch friert und wirkt deprimiert  Emotionale Veränderungen  - Rot hat Signalcharakter und verbreitet eine "hitzige" Atmosphäre   - Blau ist friedlich, rein, ordentlich und bewirkt eine neutrale kühle Distanziertheit 
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