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Systematische Zoologie (Subject) / Deuterostomia (Lesson)

Chordata, Mammelia, Tunicata, Craniota, Echinodermata

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  • Deuterostomia (Neumünder) Merkmale Schwestergruppe zu Protostomia (Urmünder) - Deuterostomie: Urmund wird zu After, Mundöffnung muss in der Embryogenese neu angelegt werden - Radialfurchung - Enterocoelie (das Coelom wird als Abfaltungen von Urdarm gebildet) - trimeres Coelom (Proto-, Meso-, Metacoel)
  • Hemichordata (Kiemenlochtiere) Untergruppen & Merkmale Pterobranchia (Flügelkiemer) & Enteropneusta (Eichelwürmer) - rein marin - 3 paarige Coelomräume (Dreigliederung des Körpers) - Pterobranchia sessile Filtrierer, besitzen tentakeltragende Arme - Enteropneusta wurmförmig & graben im Boden, Körper ist eine Eichel, eine Kragenregion & lange Rumpfregion mit Kiemenöffnungen
  • Echinodermata (Stachelhäuter) - pentamere Symmetrie (noch nicht bei den Larven)  --> mesodermales Kalkplattenskelett unter Epidermis, Fortbewegung mit Ambulacralfüßchen 1. Crinoidea (Seelilien, Haarsterne) zumindest als Jugendstadien sessil & gestielt, filtrierende Ernährung Alle übrigen Echinodermen sind frei lebend 2. Asteroida (Seesterne, räuberische Formen) 3. Ophiuroida (Schlangensterne) 4. Echinoida (Seeigel, weiden Algenbeläge ab) 5. Holothuroida (Seegurken)
  • Echinodermata (Stachelhäuter) Gruppen & Merkmale - pentamere Symmetrie (noch nicht bei den Larven)  --> mesodermales Kalkplattenskelett unter Epidermis, Fortbewegung mit Ambulacralfüßchen 1. Crinoidea (Seelilien, Haarsterne) zumindest als Jugendstadien sessil & gestielt, filtrierende Ernährung Alle übrigen Echinodermen sind frei lebend 2. Asteroida (Seesterne, räuberische Formen) 3. Ophiuroida (Schlangensterne) 4. Echinoida (Seeigel, weiden Algenbeläge ab) 5. Holothuroida (Seegurken)
  • Chordata wichtigste Merkmale 1. Chorda dorsalis: elastischer Achstenstab, der den Körper in Längsrichtung durchzieht, dient als Ansatzstelle der Muskulatur; induziert die Bildung des Neuralrohres 2. Neuralrohr (Rückenmark) 3. Spezialisation des Vorderdarmes als Kiemendarm: primär Filtrierorgan, Hauptfunktion Ernährung (Tunicata, Acrania), erst bei Craniota tritt die Funktion Atmungsorgan in Vordergrund 4. Endostyl (Hypobranchialrinne): in offener Verbindung zum Kiemendarm stehendes, schleimproduzierendes Organ; von größter Bedeutung; bei den Craniota geht aus dem Endostyl die Schildrüse hervor
  • Tunicata (Manteltiere) - rein marin - Mantel oder Cuticula aus meist celluloseartigen Substanzen - tonnenförmig vergrößerten Kiemendarm
  • Ascidiacea (Seescheiden) Tunicata - sessile Filtrierer als Adulttier, teilw. Kolonien bildend) --> haben typische freischwimmende, kaulquappenähnliche Larven mit Chorda & Neuralrohr  --> nach Metamorphose zum sessilen Adulttier wird Ruderschwanz mit Chorda & Neuralrohr völlig reduziert - zwittrig - großer Kiemenapparat
  • Appendicularia (Untergruppe Tunicata) - kleine Formen mit kompliziertem Gehäuse --> Larvenschwanz mit Chorda & Neuralrohr bleibt zeitlebens erhalten
  • Thaliacea (Untergruppe Tunicata) Salpen, freischwimmend, tonnenförmig, teilw. Kolonien bildend, teilw. mit Generationswechsel
  • Acrania (Bsp. Branchiostoma) Zwischenglied zwischen den Wirbellosen & Wirbeltieren ("Urform") sehr alte Gruppe - Acrania (Ohne Schädel) Fischähnlicher Körper halbsessil (im Boden eingegraben häufig) ernähren sich durch filtrieren Larven freischwimmend, stark asymmetrisch --> nach der Metamorphose zum Adulttier wird Assymmetrie weitgehend ausgeglichen
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  • Acrania (Bsp. Branchiostoma) Merkmale Zwischenglied zwischen den Wirbellosen & Wirbeltieren ("Urform") sehr alte Gruppe - Acrania (Ohne Schädel) Fischähnlicher Körper halbsessil (im Boden eingegraben häufig) ernähren sich durch filtrieren Larven freischwimmend, stark asymmetrisch --> nach der Metamorphose zum Adulttier wird Assymmetrie weitgehend ausgeglichen
  • Acrania Morphologie bis ca. 60 mm lang, im Leben transparent, seitlich abgeflacht, lanzettförmig - Kopf nicht entwickelt - paarige Flossen fehlen, Körper wird von medianen Flossensaum umgeben: pro Segment 3 Flossenkämmerchen als Stützelemente vorhanden (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume) - Epidermis einschichtig, darunter liegt Cutis (Unterhautbindegewebe) - Chorda (Urwirbelsäule) bis in Körperspitze, von bindegewebsartigen Chordascheide umgeben Muskulatur: segmentale Muskeln (Myomeren) --> charakteristisch V-förmig und durch Myosepten (Scheidewände) voneinander getrennt Transversalmuskel unter Kiemendarm - Coelom entsteht durch Enterocoelie (Abfaltung vom Urdarm) Darmkanal in 3 Abschnitte gegliedert: - Mundraum, Kiemendarm, Nahrungsdarm - Mund wird von Sinnesknospen mit Mundcirren umrandet (bilden Reusenapparat, der Eindringen von gröberen Partikeln verhindert) - im hinteren Bereich der Mundöffnung wellenförmig erscheinendes Räderorgan (Feld begeißelter Zellen, die Nahrungswasserstorm erzeugen) --> steht dorsal mit Hatschek'schen Grube in Verbindung (Art Hypophyse) - Mundraum wird nach hinten durch Velum abgegrenzt (irisblendenartige Hautfalte) --> trägt bestimmte cirrenartige Velartentakeln (bilden Art Reuse) - Kiemendarm Filterapparat, Atmungfunktion unbedeutend (über Körperoberfläche) -->  Endostyl wichtig für filtrierende Ernährungsweise, produziert Schleim, in dem sich Nahrungspartikel verfangen - Epibranchialrinne --> formt Nahrungsschleim zu Wurst --> in Nahrungsdarm