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Strategisches Management (Subject) / Übung 3 II (Lesson)
- Was versucht das Motiv des monopolistischen Vorteils zu erklären? Warum und wie sich Unternehmen Kontrolle über Einheiten oder Wettbewerb im Ausland sichern.
- Direktinvestitionen - Arten und Erklärung Direktinvestition Typ 1 : -> werden getätigt, um eine größere Sicherheit bezüglich des eingesetzten Kapitals zu erlangen Direktinvestition Typ 2: -> Hauptmotive: - Kontrollmotiv (Einfluss auf Tätigkeiten und Aktivitäten im Ausland) - Motiv des monopolistischen Vorteils (Übertragung der eigenen unternehmerischen Wettbewerbsvorteile auf andere Märkte -> Voraussetzung, damit ein Unternehmen im Ausland erfolgreich sein kann) -> Nebenmotiv: - Diversifikationstarif (Diversifikation des Kapitals)
- Was wird unter "barriers of international operations" bzw Markteintrittsbarrieren für internationale Unternehmungen verstanden? - Markteintrittsbarrieren müssen überwunden werden, um in Auslandsmärkte eintreten und im Wettbewerb bestehen zu können Beispiele: - Informationsdefizite hinsichtlich politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Aspekte müssen verringert werden - es kann passieren, das seitens der Regierung dem expandierenden Unternehmen Steine in den Weg gelegt werden - Vertrauen bei Kunden/Lieferanten muss aufgebaut werden - Wechselkursrisiken
- Warum müssen unvollkommene Märkte vorliegen, damit Direktinvestitionen Sinn machen? Damit Direktinvestitionen für ein Unternehmen Sinn machen, müssen Chancen vorliegen. Diese sind durch unvollkommene Märkte gegeben. Eigenschaften unvollkommener Märkte: - Heterogene Güter (Unterschiede in Qualität und Design)- Marktübersicht fehlt (keine Übersicht über alle Preise der verschiedenen Anbieter)- persönliche Präferenzen- zeitliche und räumliche Präferenzen
- Arten monopolistischer Vorteile. Wie ermöglichen diese Direktinvestitionen? 1. Gütermarkt/Output (Monopol für ein bestimmtes Produkt; Produktdifferenzierung, z.B. Qualität) -> Überwindung von Markteintrittsbarrieren & Schaffung neuer Barrieren für andere 2. Faktormarkt/Input (Patente und einzigartige Technologien; Zugang zum Kapitalmarkt; erfahrenes Management) -> Grundlage für Direktinvestitionen, können unternehmensspezifische Wettbewerbsvorteile sein 3. Künstliche Marktunvollkommenheit (z.B. durch Importzölle) 4. Größenvorteil (economies of scale; Marktmacht)
- Hauptaussage der Theorie der monopolistischen Vorteile Zu Direktinvestitionen kommt es, weil internationale Unternehmen ihre Auslandsaktivitäten kontrollieren wollen und sie es aufgrund unternehmensspezifischer Wettbewerbsvorteile, auch monopolistische Vorteile genannt, schaffen, existierende Markteintrittsbarrieren zu überwinden.
- Warum sind Direktinvestitionen Joint Ventures vorzuziehen? - Risikominimierung durch 100% Kontrolle bei Direktinvestitionen - Informations- und Kommunikationskosten sind bei einem Joint Venture höher - Möglicherweise verschiedene Investitionsinteressen
- Limitationen der monopolistischen Vorteilstheorie - Annahme, dass sich monopolistische Vorteile immer reibungslos übertragen lassen, ist nicht realistisch - Fokus liegt nur auf bereits existierende monopolistische Vorteile, dabei kann ein Unternehmen auch weitere Vorteile im Auslanf generieren (Zugang zu Rohstoffen, günstige Arbeitskräfte) - es gibt Argumenttationslücken, so können durch die Theorie zwar Erstinvestitionen, nicht aber Folgeinvestitionen erklärt werden; außerdem erklärt die Theorie nicht, ob eine Investition ins Ausland wirtschaftlich sinnvoll ist (oder ob es nicht sinnvoller wäre, die Aktivitäten im Heimatland auszuweiten)
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