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Finanzmanagement (Subject) / Teilklausur 1 (Lesson)

Cash-Flow

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  • 1. Die Finanzwirtschaft gliedert sich in die Teilbereiche Finanzierung und Investition. Welche drei Dimensionen folgt die Finanzwirtschaft hierbei? Nennen Sie diese und geben Sie eine kurze Definition! . Risikodimension: Es ist sicherzustellen, dass ein angemessenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken besteht und das ein eintretendes Risiko die Existenz der Unternehmung nicht negativ beeinflussen kann. . Liquiditätsdimension: Das Unternehmen muss die Fähigkeit haben, zu einem bestimmten Zeitpunkt (zwingend) fälligen Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt erfüllen zu können. Dieses ist kurz- und langfristig sicherzustellen. . Rentabilitätsdimension: Erwirtschaftung einer angemessenen Rentabilität auf das eingesetzte Kapital bzw. Mehrwert für die Anteilseigner des Unternehmens. In diesem Rahmen sind auch die Ansprüche der übrigen Interessengruppen zu erfüllen.
  • 2. Wie grenzen sich die beiden Teilbereiche der Finanzwirtschaft voneinander ab? Gehen Sie hierbei sowohl auf die vermögensorientierte als auch die stromorientierte Definition näher ein. Aktiv Passiv Zugang an Vermögen Zugang an Kapital INVESTITION FINANZIERUNG   . Investition:     vermögensorientiert: Zugang an (Anlage-Umlauf-)Vermögen (Aktivseite) Stromorientiert: Zahlungsstrom, der mit einer Auszahlung beginnt und später Einnahmen erwarten lässt. . Finanzierung: vermögensorientiert: Zugang an Kapital (Passivseite) Stromorientiert: Zahlungsstrom, der mit einer Einzahlung beginnt und später Auszahlungen erwarten lässt.
  • 3. Beschreiben Sie in einigen Sätzen, wie der Güterkreislauf eines Unternehmens mit dem Geldkreislauf in Zusammenhang steht. Gehen Sie hierbei auf die einzelnen Prozesse und die Marktteilnehmer näher ein. Akteure im Geld- und Güterkreislauf sind Finanzierungsmärkte, Öffentliche Hand, Absatzmärkte, Beschaffungsmärkte.  Vom Finanzierungsmarkt kommen Gläubiger (Kredite) und neue Eigentümer (Gesellschaftereinlagen) zur Unternehmung, dafür werden Zins/Tilgung an Gläubiger ausgegeben und an die Eigentümer Dividenden etc. gezahlt. Die Öffentliche Hand gibt Subventionen oder Steuererstattungen, dafür werden Steuern gezahlt. Die Absatzmärkte (Unternehmen, Private und Öffentliche Haushalte) bewirken Produkterlöse, die Beschaffungsmärkte(Investitionsgüter, Rohstoffe, Arbeitskräfte)  beziehen Bauten, Maschinen, Rohstoffe, Löhne etc.
  • 4. Die Liquidität spielt im Unternehmen eine wesentliche Rolle. Welche beiden übergeordneten Liquiditätsquellen stehen Unternehmen zur Verfügung? Gehen Sie ferner auf die Differenzierung nach Vermögensgegenständen und Überschüssen ein. Originäre und abgeleitete Liquiditätsquellen.   Vermögensgegenstände Überschüsse Originäre Liquiditätsquellen Güterwirtschaftliche Liquidität Zukünftige Liquidität Abgeleitete Liquiditätsquellen Verliehene Liquidität Antizipierte Liquidität   Güterwirtschaftliche Liquidität Welchen Geldbetrag könnte man erzielen, wenn man jeden Vermögensgegenstand des Unternehmens einzeln veräußern würde? Zukünftige Liquidität Welche Einzahlungen könnte man in künftigen Perioden erzielen, wenn man den Betriebszweck des Unternehmens verfolgt, d.h. Güter und/oder Dienstleistungen erstellt und absetzt? Verliehene Liquidität Welchen Geldbetrag könnte man erzielen, wenn man alle Vermögensgegenstände des Unternehmens beleihen würde, soweit Kreditgeber zu einer solchen Beleihung bereit sind? Antizipierte Liquidität Welchen Geldbetrag könnte man erzielen, wenn man alle künftigen Nettoeinzahlungen des Unternehmens beleihen würde? Maximaler Kreditbetrag, den Gläubiger im Gegenzug gegen die Abtretung aller künftigen Überschüsse heute zur Verfügung stellen würden? (Bsp. Investor baut Schwimmbad, Stadt mietet es, Bank übernimmt Pacht und erhält alle Einnahmen)
  • 5. Definieren Sie kurz die Begriffe Auszahlung, Aufwand, Einzahlung und Ertrag. Gehen Sie hierbei insbesondere auf die Unterschiede zwischen Aufwand und Auszahlung einerseits und Ertrag und Einzahlung andererseits näher ein. Auszahlungen sind Investitionen, Tilgungen, Ausschüttungen; Einzahlungen Desinvestitionen, Kapitalerhöhungen, Einzahlung von Kreditgebern – beide sind auf der Liquiditätsebene. Aufwendungen sind Abschreibungen und Bildung von Rückstellungen; Erträge Auflösungen der Verbindlichkeiten, Produktion auf Lager – diese befinden sich auf der Gesamterfolgsebene.
  • 6. Welche zwei Methoden bei der Cash-Flow Berechnung stehen grundsätzlich zur Verfügung. Beschreiben Sie darüber hinaus kurz die Vorgehensweise zur Berechnung beider Methoden. Grundsätzlich gibt es die direkte und die direkte Methode. Bei der direkten Methode werden die Einzahlungen der Periode minus die Auszahlungen der Periode gerechnet. Die Indirekte Methode hat als Grundlage den Jahresüberschuss, bei dem die zahlungsunwirksamen Aufwendungen addiert und die zahlungsunwirksamen Erträge subtrahiert werden.
  • 7. Nennen Sie drei Möglichkeiten zur Verwendung eines positiven Cash Flows im Unternehmen. Ein positiver Cash-Flow kann verwendet werden als: 1.       Innenfinanzierung: CF als Maß der Liquidität / Finanzierungskraft 2.       Schuldentilgung: CF als Maß der Entschuldungskraft 3.       Gewinnausschüttung; CF als operativer Erfolgsindikator
  • 8. Wendet man die indirekte Methode zur Berechnung des CF an, so können welche 3 „Unterformen“ des CFs berechnet werden? Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, der CF aus der Investitionstätigkeit und der CF aus der Finanzierungstätigkeit.
  • Ausgabe von Belegschaftsaktien Außen, Eigen
  • Die Geschäftsführung gibt der Bank Kredit Fremd, Außen
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  • Ein Teil der Gewinne wird den Rücklagen zugeführt offene Selbstfinanzierung, Innen, Eigen
  • Die Bank bildet Rückstellungen Innen, Fremd
  • Kurserholung der Aktien an der Börse nichts
  • Das Unternehmen begibt eine Wandelschuldverschreibung außen, fremd
  • Rechtsverhältnis ek, mz, fk   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger
  • Rechte   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger Rechte Eigentümer Gläubiger, bedingte Eigentümerrechte Gläubiger
  • Vermögensanspruch   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger Rechte Eigentümer Gläubiger, bedingte Eigentümerrechte Gläubiger Vermögensanspruch Anteil am Unternehmenswert Vertraglich bestimmt Rückzahlung
  • Haftung   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger Rechte Eigentümer Gläubiger, bedingte Eigentümerrechte Gläubiger Vermögensanspruch Anteil am Unternehmenswert Vertraglich bestimmt Rückzahlung Haftung Ja Vertraglich bestimmt Keine
  • Rangstellung bei Insolvez   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger Rechte Eigentümer Gläubiger, bedingte Eigentümerrechte Gläubiger Vermögensanspruch Anteil am Unternehmenswert Vertraglich bestimmt Rückzahlung Haftung Ja Vertraglich bestimmt Keine Rangstellung bei Liquidation und Insolvenz Nachrangig Nachrangig ggü. FK Vorrangig ggü. EK Vorrangig
  • Entgelt   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger Rechte Eigentümer Gläubiger, bedingte Eigentümerrechte Gläubiger Vermögensanspruch Anteil am Unternehmenswert Vertraglich bestimmt Rückzahlung Haftung Ja Vertraglich bestimmt Keine Rangstellung bei Liquidation und Insolvenz Nachrangig Nachrangig ggü. FK Vorrangig ggü. EK Vorrangig Entgelt Dividende Zins und/oder Gewinn Zins
  • Verfügbarkeit aus Sicht des U?   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger Rechte Eigentümer Gläubiger, bedingte Eigentümerrechte Gläubiger Vermögensanspruch Anteil am Unternehmenswert Vertraglich bestimmt Rückzahlung Haftung Ja Vertraglich bestimmt Keine Rangstellung bei Liquidation und Insolvenz Nachrangig Nachrangig ggü. FK Vorrangig ggü. EK Vorrangig Entgelt Dividende Zins und/oder Gewinn Zins Verfügbarkeit (aus Sicht des Unternehmers) Unbegrenzt Begrenzt Begrenzt
  • Interesse des Investors   Eigenkapital Mezzanine-Kapital Fremdkapital Rechtsverhältnis Gesellschafter Gläubiger Gläubiger Rechte Eigentümer Gläubiger, bedingte Eigentümerrechte Gläubiger Vermögensanspruch Anteil am Unternehmenswert Vertraglich bestimmt Rückzahlung Haftung Ja Vertraglich bestimmt Keine Rangstellung bei Liquidation und Insolvenz Nachrangig Nachrangig ggü. FK Vorrangig ggü. EK Vorrangig Entgelt Dividende Zins und/oder Gewinn Zins Verfügbarkeit (aus Sicht des Unternehmers) Unbegrenzt Begrenzt Begrenzt Interesse des Investors Hohe Dividende Wertsteigerungen Macht und Mitsprache Unternehmerische Tätigkeit Rückzahlung Hohe lfd. Verzinsung Festzins Gewinnbeteiligung Rückzahlung Lfd. Verzinsung
  • Sicherheiten Sicherheiten Keine Keine Wenn möglich
  • Besteuerung Besteuerung Gewinnbesteuerung -          Unternehmen -          Gesellschafter Betriebsausgabe Betriebsausgabe
  • 11. Stellen Sie zusammenhängend dar, durch welche wesentliche Merkmale Innenfinanzierung und Außenfinanzierung gekennzeichnet sind. Machen Sie Unterschiede deutlich. Innenfinanzierung: -          Finanzierung durch eigenen Cashflow -          Finanzierungsvorgang  entsteht laufend -          Planung sehr unsicher Innenfinanzierung: -          Finanzierung durch eigenen Cashflow -          Finanzierungsvorgang  entsteht laufend -          Planung sehr unsicher
  • Unterschied Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung 1. LAufende Erträge 2. Rückzahlungsbetrag 3. Mitwirkung / Kontrolle 4. Steuerbehandlung 5. Rechtsstellung bei Insolvenz Merkmal Eigenfinanzierung Fremdfinanzierung Laufende Erträge Erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung Erfolgsunabhängiger Zins Rückzahlungsbetrag Erfolgsabhängiger Liquidationserlös Erfolgsunabhängiger fester Betrag Mitwirkung/Kontrollrechte i.d.R. Geschäftsführerkompetenz Keine Steuerbehandlung Gewinn unterliegt Steuer Zinsen vermindern steuerpflichtigen Gewinn Rechtsstellung bei Insolvenz Keine Ansprüche ; Haftung mit Privatvermögen Insolvenzgläubiger mit bevorzugten Ansprüchen  
  • Vorteile der Finanzierung über die Börse - Eigenkapital steht dauerhaft zur Verfügung - es miss nicht regelmäßig mit Ausschüttungen bedient werden - zusätzlich: Erhöhung des Bekanntheitsgrades, Verbesserung der Mitarbeitermotivation (durch Ausgabe von Mitarbeiteraktien), größere Transparenz des Unternehmens
  • Wie ordnen sich Finanzierung und Investition in den PRoduktions-und Güterkreislauf ein? Sie sind zur Aufrechterhaltung notwendig: Die notwendig Beschaffungen im Leistungsprozess müssen finanziert werden. Ohne Investitionen in das Anlage und Umlaufvermögen kann nicht produziert werden. Der Absatz liefert die erforderlichen Umsätze.
  • Aufgaben der Finanzwirtschaft Finanzierung (Kapitalaufbringung) Kapitalvolumen: Ermittlung des notwendigen Kapitalbedarfs Kapitalstruktur: Optimale Kombination der Finanzierungsarten (niedrigste Kapitalkosten)   Investition (Kapitalanlage) Investitionsobjekte: Untersuchung, welche Vermögensteile beschafft werden sollen Investitionsumfang: Untersuchung, in welchem Umfang die Vermögensteile beschafft werden sollen Anlagedauer: Optimale Dauer der Investition
  • Welche Liquiditätsquellen gibt es?   Vermögensgegenstände Überschüsse Originäre Liquiditätsquellen Güterwirtschaftliche Liquidität Zukünftige Liquidität Abgeleitete Liquiditätsquellen Verliehene Liquidität Antizipierte Liquidität   Güterwirtschaftliche Liquidität Welchen Geldbetrag könnte man erzielen, wenn man jeden Vermögensgegenstand des Unternehmens einzeln veräußern würde? Zukünftige Liquidität Welche Einzahlungen könnte man in künftigen Perioden erzielen, wenn man den Betriebszweck des Unternehmens verfolgt, d.h. Güter und/oder Dienstleistungen erstellt und absetzt? Verliehene Liquidität Welchen Geldbetrag könnte man erzielen, wenn man alle Vermögensgegenstände des Unternehmens beleihen würde, soweit Kreditgeber zu einer solchen Beleihung bereit sind? Antizipierte Liquidität Welchen Geldbetrag könnte man erzielen, wenn man alle künftigen Nettoeinzahlungen des Unternehmens beleihen würde? Maximaler Kreditbetrag, den Gläubiger im Gegenzug gegen die Abtretung aller künftigen Überschüsse heute zur Verfügung stellen würden? (Bsp. Investor baut Schwimmbad, Stadt mietet es, Bank übernimmt Pacht und erhält alle Einnahmen)
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  • Welche Formen der Finanzierung gibt es? Mittelherkunft / Rechtsstellung-> Eigenfinanzierung Fremdfinanzierung Außenfinanzierung Externe Eigenfinanzierung = Beteiligungsfinanzierung Externe Fremdfinanzierung -          Kreditfinanzierung -          Subventionen Innenfinanzierung Interne Eigenfinanzierung (einbehaltene Gewinne) -          Selbstfinanzierung -          Finanzierung aus Abschreibung -          Finanzierung aus Kapitalfreisetzung Interne Fremdfinanzierung -          Bildung von Rückstellungen