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Strategisches Management (Subject) / Digitalisierung (Lesson)

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This lesson was created by Niiklas1997.

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  • Was versteht man im Kern unter dem Begriff der Digitalisierung? Die Umwandlung analoger Werte in digitale Formate
  • Vorteile der Digitalisierung (im ursprünglichen Sinne) - Informationen sind maschinell lesbar und schneller zu verarbeiten - liegen Informartionen in digitaler Form vor, so lassen sie sich mithilfe von Datenverarbeitungssystemen bearbeiten, wiedergeben, speichern und verteilen
  • Was bezeichnet das erweiterte Verständnis von Digitalisierung Digitalisierung beschreibt heute vor allem einen digitalen Megatrend der digitalen Transformation von Gesellschaft, Wirtschaft, Staat und Alltag
  • Grundlegende Mechanismen der Digitalisierung - Informationssymmetrisierung (Reduzierung von Informationsasymmetrien und einfacherer Zugang zu Netzwerken) - Geschwindigkeitsexplosion (schnelle Verarbreitung von Daten sowie Beschleunigung von Services) - Emanzipation von Raum und Zeit (einfacher Transfer und ortsunabhängige(r) Speicherbarkeit und Zugang von/zu Daten) - (Transaktions-) Kostensenkung (Reduktion von Kosten in Produktion und Transaktion) - Grenzkostenmarginalisierung (Grenzkosten gehen gegen 0) - neue Erkenntnisgalaxien (Neue Mögl. zur Sammlung/Aggregation/Auswertung von Daten und zum Anbieten vollkommen neuer Produkte) - Schnittstellenzentralisierung (Etablierung zentraler Schnittstellen zwischend er analogen und der digitalen Welt) - Neue Sicherheitsparadigmen (veränderte Sicherheitsarchitektur erforderlich)
  • Unterschiede zwischen traditionellen und digitalen Unternehmen Assets: -> TU: Geschäft basiert insb. auf der Nutzung tangibler Assets -> DU: Geschäft basiert völlig oder teilweise auf Nutzung intangibler Assets, physische Assets unterstützen das Geschäft Wertschöpfung: -> TU: lineare Koordination physischer Wertschöpfungsaktivitäten, unterstützt durch digitale Aktivitäten -> DU: Koordination der Wertschöpfungsaktivitäten und Informationsverarbeitung erfolgt digital, linear oder simultan auf Plattformen Produkte und Innovation: -> TU: zumeist physische Verbrauchs- und Gebrauchsgüter; Innovators Dilemma (Exploration vs. Exploitation) -> DU: Zumeist Services oder "Hardware" als Service (Fokus auf Exploration)
  • Was beschreibt der Begriff "Disintermediation"? Vor allem digitale Unternehmen tendieren zur Disintermediation. Bedeutet, dass einzelne Stufen der Wertschöpfung wegfallen bzw. dass einzelne Intermediäre (also solche Stufen) an Bedeutung verlieren. -> Bsp.: Klassisches Modell: Hersteller, Großhandel, Einzelhandel, Kunde -> Bsp.: Neues Modell (digitales Unternehmen): Netflix stellt als Hersteller von Filmen diese direkt über die eigene Plattform den Kunden zur Verfügung (ohne Händler etc.)
  • Was versteht man unter dem "Innovators Dilemma"? Problem I:  -> Traditionelle Unternehmen scheitern in disruptiven Märkten häufig, weil sie von Nischenplayern mit neuen (digitalen) Produkten/Technologien verdrängt werden-> ursprüngliche Marktführer erkennen Bedeutung von neuen, disruptiven Technologien häufig nicht oder nehmen diese nicht ernst Problem II: -> Traditionelle Unternehmen arbeiten häufig produkt-, aber nicht kundenorientiert-> sie denken kurzfristig und nach innen gerichtet und orientieren sich an den Bedürfnissen des Unternehmens, aber nicht an den der Kunden Innovators Dilemma: -> Wahl seitens des Unternehmens, ob an bekannten Märkten festgehalten und dasselbe gemacht wird (mit kleinen Verbesserungen) (sustaining innovation) oder ob sich an neue, unbekannte Märkte herangewagt wird, indem neue Technologien vewendet und neue business models angewandt werden (disruptive innovation).
  • Lösungsansätze für das Innovators Dilemma Strategie: -> nicht produktorientiert, sondern problemlösungs-, kunden- und kontextorientiert denken -> frühzeitiges Scheitern neuer Geschäftsmodelle = Voraussetzung für zukünftigen Erfolg (Lernen aus Fehlern) -> Suche vollständig neuer Märkte für disruptive Geschäftsmodelle ("blue oceans") -> Akquisition von Start-Ups, die disruptive Innovationen entwickeln Organisation: -> autonomes Organisationsmodell -> Schaffung unabhängiger, kleiner, innovativer Organisationseinheiten, die neue Produkte/Technologien/Geschäftsmodelle entwickeln; entfernt von Mutterorganisation Digitalisierung: -> empirische Ergebnisse stützen These, dass Unternehmen erfolgreicher sind, die vermehrt digitale Strategien entwickeln -> Unternehmen, die einen strategischen Fokus auf (digitale) Ökosysteme setzen, realisieren eine höhere Performanz als andere 
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