20

Techniksoziologie (Subject) / VL8 (Lesson)

8. Vorlesung "Was ist das Internet"

This lesson was created by caros.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Eine Soziologie des Internets? -ein Leben ohne das Internet ist heute undenkbar -keine Technologie hat sich so schnell unverzichtbar gemacht -brachte qualitative Veränderung für wichtige Bereiche der Gesellschaft -zwar gibt es eine fundierte Medienwissenschaft aber das Verhältnis von Internet und Gesellschaft ist bisher erforscht -Internet=Kommunikation=Soziologie
  • historische Entwicklung -1969 ARPANET: erste paketvermittelte Nachricht -1971: 20 Knoten Datennetzwerke -ab Mitte det 1970er: imer mehr Organisationen online -ab 1994 Internetcafes -ab 2005 Web2.0 und social Media
  • Technische Basis -Hardware: Server, router, Datenkabel, Modems und eine Vielzahl an sogenannten Endgeräten dr Internetnutzung -PCs und Laptops, SMartphones, Tbalets, aber auch Autos und HAushaltsgeräen, Spielkonsolen, Kameras und Navigationsgeräten -Software: versch. Protokolle und Anwendungen (Internet Protocol, Hypertext Transfer Protocol, File Transfer Protocol, ChatProgramme: Browser, Anwendungssoftware -hardware und Software unterliegen einem rasanten Wandel
  • Entwicklungsstränge IP-fizierung -Integration einer wachsenden Zahl von tech.Geräten durch die Vergabe einer eindeutigen IP_Adresse ins Internet -Ausweitung von Internetfunktionalität auf nicht originäre Internetkomponenten -ähnlich der Informatisierung gesellschaftlicher Teilbereiche durch neue Informationsund Kommunikationstechnologien-als Expansion einer speziellen technischen Logik-begünstigt durch offene, integrative und wandlungsfähige Struktur
  • Entwiclungsstränge Ubiqutät des Internets -Trend der Allgegenwart von PC -nach der Computer Ecke sind die internetfähigen Geräte nicht mehr auf bestimmte gesellschaftliche pder räumliche Aspekte begrenzt  -die Miniaturisierung der Technik ermöglicht die Nutzung des Internets nahezu überall: im Restaurant, Bib, Couch .... -WLAN_ und UMTS-Technologien elimieren die weißen Flecken auf der Landkarte
  • Entwicklungsstränge mobiles Internet -das Internet Unterwegs  -es gibt nahezu keine Orte mher, an denen das Intenet nicht verfügbar oder präsent wäre -es gibt keine Lebenssituation die nicht durch das internet unterstützt wird  -Folgen: geografisch-quantitative Expansion, Verdichtung des Netzes und Intensivierung im Sinne einer vertieften Eindringens in gsl. Bereiche
  • Mediale Eigenschaften des Internets -Netzwerkhaftigkeit+Digitalität -Modularität + Automatisierung -Plattformfunktionalität + Bedeutungsverlst von Raum + Zeit  -Offenheit + User- partizipation
  • Netzwerkhaftigkeit -Netz und Gitterstruktur -prinzipiell sind alle Partizipienten hierachiefrei miteinander verbunden  -Informationen sind den sprichwörtlichen Klick entfernt, es gibt kein Ende oder Zentrum 
  • Digitalität -konsequente Entmaterialisierung und Entdinglichung -> in VR immer noch? -digitalisierungen lassen sch visuell und akustisch, nicht aber olfaktorisch, gustatorisch oder haptisch -singularität wird einer antiquierten Kategorie
  • Modularität -Verknüpfung einzelner Komponenten und Dienste -Paketvermittlung gewährleistet den schnellstmöglichen Transport -gleicartige, aber auch verschiedenartige Dienste koexistieren hierachiefrei
  • Advertisement
  • Automatisierung -hochgradig leistungsfähige Prozessoren trefen auf rießige Datenmengen und gsl. Kommunikation -Ermöglichung sowie Reduktion von LPmplexität (Passwörter speicher und einfügen)
  • Plattformfunktionalität -Internet als großtech. System erster Ordnung als Infrastruktur -alle bekannten Medien lassen sich in einer Technik integrieren zudem offen für neue Dienste
  • Bedeutungsverlust von Raum und Zeit -zentrale  Dynamik der Modernisierung von Gesellschaften wird beschleunigt -Vordringen in die Tiefesowie variable Temporalität und Frequenz -soziale Grenzen bleiben aber trotdem bestehen
  • Offenheit -offen für andere Netze und diverse Geräte -kann frei gestaltet werden  -aber auch für Organisationen und Individuen  -Rückseite: bewusst geschlossene Dienste
  • User-Partizipation -von Rezipienten zu aktiv beitragenden
  • Mediatisierung von Kommuniaktion durch das Internet zu medienvermitteltem Austausch Mediatisierung als Übergang von direkter Kommunikation zu -das Wissen über die Welt beruht nicht mehr auf eigenen Erfahrungen, sondern ist massenmedial vermittelt -bsp: Mediatisierung des Sports durch das Fernsehen 
  • Konzept Phänomen ähnlich der Globalisierung und Individualsierung, Rationalisierung und Ökonmisierung  -Kausalität: tech. Innovationen verursachen Medienwandel, der wiederum eine Voraussetzung für den Wandel von Komunikation ist -Prozesscharakter -graduelles Konzept -umfasst auch die Gesamtheit von Veränderungen die ruch den Gebrauch von versch. Medien entsteht
  • Internetspezifika -entgrenzte und entgrenzende Mediatisierung -Hybride Kommunikationskonstellation -mediatisierung zweiten Grades -über sprachliche Astausch hiaus  - die Medien im Fokus
  • Internet und Gesellschaft -Frage nach der inhaltlichen Entwicklung des Internets -Mediatisierung als analytischer Schlüssel zur Analyse des Verhältnisses von Internet und Gesellschaft -die Meidatisierung gesellschaftlicher Kommunikation ist zugleich die DIffernzierung des Internets -dieser Doppelprozess läuft in 2 Phasen ab: Online - Offline  5 idealtypische Konstellationen: Irrelevanz, ergänzung, Verdoppelung, Esetzung, Innovation
  • Konsequenzen Es kann nicht von dem Internet gesprochen werden (hist. Phasen bei großer Verändeungsdynamik, ganu untersch. Medien, manche Inhalte werden meditatisiert, andere nicht ) -wirtschafts-, jugend-, oder ildungssoziologiscge Perspektiven eingenommen werden  -wenngleich Technik und Mediatisierung zunächst neutral sind, hat das Internet auch negative gesellschaftliche Folge