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Gesundheit (Subject) / Klausurpart 2 (Lesson)

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  • Motorische Entwicklung der Pubeszenz Durch Hormone: Neuerwerb sportartspezifischen Bewegungsfertigkeiten; erhöhte Lernfähigkeit
  • Sportliche Entwicklung der Pubeszenz Durch körperliche Veränderungen gute Voraussetzungen für konditionelle, koordinative und sportmotorische Fähigkeiten Beeinträchtigung durch die Körpergröße (lange arme)
  • Entwicklungsprozess der Pubeszenz Hormonelle Veränderungen und Wachstumsprozesse. Individuelle und geschlechtsspezifische Unterschiede; Individualisierung der sportlichen Aktivität und des Trainingszustands
  • Motorische Entwicklung der Adoleszenz Stabilisierung der motorischen Entwicklung
  • Sportliche Entwicklung der Adoleszenz Durch Hormone: Auffällige geschlechtsspezifische Veränderung. Jungs: Ausdauer und Kraftfähigkeit; Mädchen: Beweglichkeitsfähigkeit
  • Motorische Entwicklung im frühen Erwachsenenalter Wenig gesicherte empirische Kenntnisse
  • Sportliche Entwicklung im frühen Erwachsenenalter Individuelle Fähigkeits- und fertigkeitsspezifische Ausdifferenzierung und Höchstausprägung
  • Entwicklungsprozess im frühen Erwachsenenalter Männer erreichen ein höheres sportmotorisches Leistungsniveau als Frauen, die Höchstausprägung stellt sich bei Frauen 2-4 Jahre früher ein. Nichtrainierte verlieren bereits beträchtlich an Leistungsfähigkeit
  • Entwicklungsprozess der Adoleszenz Individualisierung und Stabilisierung der Entwicklung
  • Motorische Entwicklung: Grundschulalter 7-12 Motorische Entwicklung:Je nach ErfahrungSportliche Entwicklung:Starker Anstieg der koordinativen und konditionellen BasisfertigkeitenEntwicklungsprozess:Unterschiedliche schnelle körperliche und geschlechtsspezifische Differenzierung
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  • Motorische Entwicklung: Neugeborenenalter bis Vorschulkindalter 0-7 Motorische Entwicklung:Greifen, tasten, krabbelnSportliche Entwicklung:Einfache GrundbewegungenEntwicklungsprozess:geschlechtsunabhängig
  • Fazit der motorischen Entwicklung - der Lebensstil in der Kindheit und im Jugendalter ist eng mit der Gesundheit im (Erwachsenen-)Alter verknüpft - Es ist nie zuspät mit sportlicher Aktivität - Die motorische & kognitive Entwicklung beeinflussen sich gegenseitig
  • Kognitive Prozesse beinhalten ... - Aufmerksamkeit - Motivation - Emotion - Bedürfnisse - Wissen/ Gedächtnis - unbewusste Variablen
  • Motorisches Verhalten ist abhängig von ... Wahrnehmung und kognitive Prozesse
  • Welche neuronalen Veränderungen können durch Bewegung erwartet werden? - Förderung der Synapsenbildung und Leitungsgeschwindigkeit - Verbesserte Durchblutung --> Bewegung hat einen direkten Einfluss auf die strukturelle Bildung neuronaler Netzwerke sowie auf zentrale Gehirnfunktionen
  • Was ist der Zusammenhang zwischen der motorischen und der kognitiven Entwicklung? Die Entwicklung der Motorik und Kognition haben gemeinsame Mechanismen und Systeme im Gehirn.
  • Kognitive Entwicklung 0-7 Jahre 0-24 Monate: sensomotorisches Stadium (kognitive Entwicklung; tasten, schmecken) bis 4. Jahr: egozentrisches Niveau (sozial-kognitive Entwicklung; ich-bezogen) bis ca. 6. Jahr: subjektives Niveau (sozial-kognitive Entwicklung; Perspektiven ohne Bezugsystem) bis ca. 7. Jahr: präoperationales Stadium (kognitive Entwicklung; imitieren)
  • Kognitive Entwicklung: Schulkindalter kognitive Entwicklung: - 7-11. Lj.: konkret-operationales Stadium (konkretes Erleben logisches Denken) ab dem 12. Lj.: formal-operationales Stadium (eigene Perspektive verlassen, dritte-person-perspektive kann nachempfunden werden) sozial-kognitive Entwicklung: - mit dem 8. Lj.: Selbstreflexionsniveau - mit dem 10. Lj: Niveau der Perspektivenkoordination
  • kognitive Entwicklung: Pubeszenz - Adoleszenz Kognitive Entwicklung: - Zunehmende Verbesserung der kognitiven Leistung: Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis - Abstraktes und logisches Denken - kognitiver Umbauprozess und Neuverknüpfungen durch vermehrte Hormonauschüttung sozial-kognitive Entwicklung: - zunehmend bewusst, selbstgesteuerte Entscheidungs- und Urteilsbildung - zunehmend bessere Problemlösung --> erhöhtes emotionales Verhalten --> Persönlichkeitsveränderung wird wahrgenommen, Weiterentwicklung, Selbstreflexion
  • Kognitive Entwicklung: frühes Erwachsenenalter (18-30) Kognitive Entwicklung: - Ausbildung des präfrontalen Kortex (Planung, Prioritätensetzung) sozial-kognitive Entwicklung: Selbstregulation und Gestaltung von Kontexten psychosoziale Stabilisierung/ Kompetenzen
  • Die menschliche Entwicklung ist ... ein in ständiger Wechselwirkung sich vollziehendes Ineinander von Wachstum, Reifung, Lernen und Sozialisation.
  • 2008 bestätigen die Ergebnisse aus dem Kinder und Jugendlichgesundheitsurvey die Zunahme von - motorischen Leistungsdefiziten - Übergewicht, chronische Krankheiten - psychische Auffälligkeiten, Verhaltensstörungen, sTress
  • Folgen für die Gesundheit des motorischen Leistungsdefizits, Übergewicht und chronischen Krankheiten bei Kinder und Jugendlichen Folgen für das Herzkreislaufsystem bei Bewegungsmangel und Übergewicht Kreislauf: Motorisches Leistungsdefizit führt zu 1. Reduzierung der Motivation für Bewegung Übergewicht führt zu 2. reduzierte Körperwahrnehmung und Körpererfahrung 3. Haltungsprobleme und Verletzungsgefahr 4. körperliches Leistungsdefizit und Bewegungsmangel chronische Krankheiten führen zu 5. phy. bzw. psy. Beschwerden und Erkrankungen
  • Chronische Erkrankungen - Allergien - Diabetes mellitus
  • Psychische Auffälligkeiten / Verhaltensstörung internale Störung/ Verhaltenauffälligkeit (Verhalten der eigenen Person): - Depression, Angststörung, Stress externale Störung/ Verhaltenauffälligkeit (in der Beziehung zu anderen Menschen): Aufmerksamkeitsdefizit ADS, Hyperaktivitätsstöroung ADHS, Sozialverhaltensauffälligkeiten
  • Wie können psychische Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen im Sportunterricht behandelt werden? Durch sportliche Aktivität physische, aber auch psychosoziale Ressorcen schaffen
  • 3 Wichtige Bereiche für den Prozess der Gesundheitserhaltung 1. Körperliche und sportliche Aktivität 2. Psyche und Sozialisation 3. Alltägliches Gesundheitsverhalten (Gesundheitskompetenzen)
  • Körperliche Aktivität bei Jugendlichen führt zu: - höhere Knochendichte - positive Auswirkungen für die schulische und kognitive Leistungsfähigkeit - einer besseren physischen und psychischen Gesundheit
  • Bewegungsverhalten - Chancen für den Schulsport? Zwei Chancen - Bei täglich ausgeübter intensiver Aktivität liegt die Vermutung nahe, dass auch bei geringer Gesamtdauer ein Gesundheitseffekt entsteht - Die Förderung der psychosozialen Gesundheit ist durch Schulsport möglich
  • Schlussfolgerung für den Sportunterricht: 2 Aspekte Qualität statt Quantität 1. Die Intensität der Bewegung ist entscheidend, nicht nur der Umfang und die Häufigkeit 2. Die Art der Bewegung entscheidet über die Bindung an körplicher/sportliche Aktivität durch Faktoren wie Erfolg bzw. erlebte positiver Emotion. --> Bindung durch Handlung (Motivation)
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  • 2 Bewegungs- und gesundheitsfördernde Ansatz + das allgemeine Ziel 1. Empowerment --> Alle Menschen für GEsundheit befähigen 2. Kompetenzansatz nach Pfeiffer --> Ziel ist es, dass die betreffenden Personen ihre Gesundheit selbständig und positiv beeinflussen können.
  • Kompetenzbegriff nach Weinert Kompetenzen sind die bei Individuen verfügbaren von ihnen erlernbaren kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten, bestimmte Probleme zu lösen. sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen können
  • Volition definiert: das tatsächliche Umsetzen der Motivation
  • Definition Gesundheitskompetenz ist eine zentrale personale Ressource mit kognitiven, motivationalen und sozialen Kompetenzen die Individuen befähigt, sich in und außerhalb des Gesundheitssystems so zu verhalten, dass es sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt
  • Sportbezogene Gesundheitskompetenz umfasst jene Gesamtheit von Wissen, Können und Wollen, über die Schüler verfügen müssen, um im Sport so handeln zu können, dass es sich positiv auf die Gesundheit auswirkt
  • Bewegungsbezogene Gesundheitskompetenzen (drei Stück) - Bewegungskompetenz - Steuerungskompetenz  - Bewegungsspezifische Selbstregulationskompetenz
  • Definition Bewegungskompetenz - haben gute motorische Fähigkeiten - beherrschen relevante motorische Fertigkeiten - haben hinreichenden Fähigkeiten der Körper- und Bewegungswahrnehmung - und haben körperlich-motorische Voraussetzungen zur adäquaten Bewältigung von Bewegungsaufgaben im Alltag und gesundheitssportlichen Aktivitäten
  • Definition Steuerungskompetenz -  kennen Möglichkeiten zur Gestaltung und Steuerun von gesundheitswirksamer körperlicher Aktivität (in der Lage das Training so zu steuern, dass ein positiver Aspekt auf den Körper auswirkt) - können die eigene Beanspruchung auf Basis körperlicher Signale kontrollieren (Atmung, Herzfreqeuenz) - positive Auswirkungen für Gesundheit und Wohlbefinden ausrichten
  • Selbstregulationskompetenz - haben eine positive-kognitive-rationale Einstellungskompetenzen (einen Sinn sehen (Gesundheitswirkung, Fitness verbessern)) - können die Regelmäßigkeit körperlicher Aktivität sicherstellen - verfügen über eine verhaltensförderliche Motivationslage (Sport und Bewegungsfreude)
  • Handlungskompetenzen - Können (Trainieren, üben --> physisch, motorisch) - Wissen (Lernen --> kognitiv motorisch) - wollen (erleben, erfahren --> kognitiv, affektiv-emotional)