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Sozialpsychologie (Subject) / VL2 (Lesson)
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- Attribution = Zuschreibung
- Kausalattributionen = Ursachenzuschreibungen für Ereignisse & Handlungen (erklärung für alltagsphänomene)
- Begründer der Attributionstheorien: 1 Mensch wertet Information, um... Fritz Heider 1. Kausale Eklärung zu finden 2. seine Umwelt kontrollieren zu können 3. Verhalten erklären zu können
- Attributionstheorie – Gegenstandsbereich - befasst sich mit wahrgenommenen Ursachen von Ereignissen und Handlungen - also, welche Ursachen Menschen im Alltag vermuten, nicht um tatsächliche Ursachen - Verhalten anderer wird dabei auf überdauernde Bedingungen in handelnder Person und/oder ihrer Umwelt zurück geführt
- Attributionsmodell von Heider 1958 Verhalten = f ( Person + Umwelt) Person -> Macht x Motivation + Umwelt -> Schwierigkeit + Zufall
- Kausalattributionen für Erfolg oder Misserfolg Fritz Heider: 2 Faktoren1. Effektive Kraft der Person 2. Effektive Kraft der Umgebung Bernard Weiner: Ursachenschema auf 3 Dimensionen1. Lokation2. Stabilität3. Kontrolle
- S 19-20 video
- Modelle des Attributionsprozesses nach Kelley Konfigurationskonzept Information aus einmaliger Beobachtung : Autounfall -> Ursachenzuschreibung mit kausalen Schemata (= erfahrungsbedingte Attributionen) Kovariationsprinzip Information aus Mehrfachbeobachtung : Klausuren -> Effekt wird kovariierenden Ursachen zugeschrieben, mit denen er gleichzeitig auftritt
- S 19-38 liesen VIDEO
- Theorie der gelernten Hilfslosigkeit Hypothese, nach der Depressionen darauf beruhen, dass man lernt, dass Handlungsergebnisse nicht kontingent auf das eigene Verhalten folgen
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- Attribution & Depression Untersuchung von Holon et al. (1991) Depressive Patienten zeigten dysfunktionalen Attributionsstil: - Versagen auf internale Ursachen- Erfolg auf externale Ursachen Therapie setzte an der Änderung des Attributionsstils an -> Folge: Rückgang der Depressionen und ein stärkeres Selbstwirksamkeitserleben
- Schuldattribution (Shaver, 1985) Video
- Fundamentaler Attributionsfehler Korrespondenzverzerrung Hypothetische Neigung, aus einem beobachteten Verhalten auf eine persönliche Disposition zu schließen, die diesem Verhalten entspricht (korrespondiert) , selbst wenn das Verhalten durch die Situation bestimmt war Versuch von Ross Amabile und Steinmetz lesen
- Actor-Observer-Bias = Attributionsunterschied zwischen Handelndem & Beobachter Beobachtende und Handelnde nehmen eine unterschiedliche Ursachenzuschreibung vor: - Handelnde erklären das Verhalten tendenziell durch Situation = external - Beobachtende eher durch Persönlichkeitsmerkmale des Handelnden= internal
- Actor-Observer-Bias : Mögliche Ursachen - mehr Information über die (situationsabhängige) Variabilität des eigenen Verhaltens verfügbar weniger Information über andere Personen - Unterschiedliche räumliche Perspektiven von Handelndem und Beobachter führen zu unterschiedlicher Aufmerksamkeitsfokussierung
- False-Consensus-Effekt erklärung video
- Selbstwertdienliche Attributionsverzerrungen Selbstwertdienliche Attributionen bei Erfolg & Misserfolg • selbstwertsteigernd • selbstwertschützend Kognitive & motivationale Erklärungen
- Selbstwertdienliche Attributionen (Miller & Ross, 1975) - Generell neigen Menschen dazu, Erfolge auf interne Ursachen (z.B. Fähigkeiten) und Versagen auf externe Ursachen (z.B. Pech) zu attribuieren Annahme: Externale Attributionen dienen der Aufrechterhaltung des Selbstwertgefühls bei Misserfolgen (auch auf Gruppenebene) Ausnahmen: - Depressive (dysfunktionale Attributionen)- kollektivistische Kulturen (geringer ausgeprägte selbstwertdienliche Attributionen)
- Self-Handicapping (Berglas & Jones, 1978) Wenn Menschen Versagen oder Verlust antizipieren, nehmen sie – noch vor Eintreten des Ereignisses – externale Attributionen vor. Dieses Verhalten wird als self-handicapping bezeichnet
- Self-Handicapping Selbstbeeinträchtigendes Verhalten ausführen, um anschließend eine Ausrede für Misserfolg zu haben und im Fall eines Erfolgs besondere Fähigkeit geltend machen zu können.
- Self-Handicapping – Experiment von Berglas und Jones (1978) VIDEO
- Zwei-Faktoren-Theorie (Schachter,1964) Wahrnehmung unspezifischer körperlicher Erregungz. B. Herzfrequenz -> Intensität Physiologische Erregung + kognition über die Situation = emotionaler Zustand
- Attributionsstil + partnerschaft video