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Landschaftsökonomie (Subject) / Übungsaufgaben (Lesson)
Landschaftsökonomie Übungsaufgaben
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- Erläutern Sie, warum das Konzept der Opportunitätskosten zentral für das ökonomische Denken ist. Ökonomik ist die Wissenschaft, die menschliches Verhalten untersucht als eine Beziehung zwischen Zielen und knappen Mitteln, die unterschiedliche Verwendung finden können. Die Opportunitätskosten spiegeln dabei den Konflikt/die Beziehung zwischen Zielen und knappen Mitteln wider.
- Warum sind „wie viel“ Entscheidungen aus ökonomischer Sicht Marginalentscheidungen? Erläutern Sie. Die Entscheidung, ob etwas gemacht wird, ist beimeiner „wie viel“-Entscheidung schon gefallen. Entscheidungen darüber, ob man eine bestimmte Aktivität noch ein bisschen ausdehnt oder sie etwas einschränkt, bezeichnet man als Marginalentscheidungen.
- Was kennzeichnet einen aus ökonomischer Perspektive effizienten Zustand? Sind alle Gleichgewichte effizient? Erläutern Sie. Eine ökonomische Situation heißt effizient, wenn alle Möglichkeiten genutzt wurden, Menschen besser zu stellen, ohne dass andere schlechter gestellt werden. Nicht alle Gleichgewichte sind effizient. Bsp. Nash-Gleichgewicht (z.B. Gefangenendilemma)
- Was ist Marktversagen und welche Gründe können zu Marktversagen führen? Ist das Ergebnis oder ein Markt ineffizient, spricht man von Marktversagen. Gründe für Marktversagen lassen sich in drei Ursachengruppen zusammenfassen: - Individuelle Aktionen haben Nebenwirkungen, die vom Markt nicht richtig berücksichtigt werden.- Eine Seite verhindert wechselseitig vorteilhaften Handel mit dem Versuch, sich selbst einen größeren Anteil an den Ressourcen anzueignen. - Einige Güter sind aufgrund ihrer spezifischen Natur nicht geeignet, um von Märkten effizient zugeordnet zu werden.
- Wie lässt sich Landschaft als Gut oder Ressource kennzeichnen? Warum wird Landschaft häufig als Allmendegut charakterisiert? Güter sind alle materiellen und immateriellen Mittel, die zur menschlichen Bedürfnisbefriedigung dienen. Somit ist Landschaft ein Gut. Als Ressource bezeichnet man alles, was genutzt werden kann, um irgendetwas anderes zu produzieren. Somit ist Landschaft auch eine Ressource. Da man meist niemand in einer Landschaft ausschließt (z.B. jeder kann im Wald spazieren gehen), jedoch nicht jeder die Landschaft für sich nutzen/konsumieren kann (z.B. nicht jeder kann Forstwirtschaft betreiben), gilt Landschaft oft (nicht immer!) als Allmendegut
- Diskutieren Sie Landschaftsökonomie als Wissenschaft der Untersuchungen von menschlichen Entscheidungen und Verhalten, Interaktionen und Systemen. Landschaftsökonomik ist per Definition die Wissenschaft, die menschliches Verhalten in Bezug auf Landschaften untersucht als eine Beziehung zwischen Zielen und knappen Mitteln, die unterschiedliche Verwendung finden können. Dabei finden von verschiedenen Akteuren Interaktionen statt (z.B. Bauer vs. Naturschützer)
- 1. Beschreiben Sie einige Komponenten der Opportunitätskosten, wenn Sie sich entschließen, das Folgende zu tun: a. eine Universität zu besuchen, statt einer Berufstätigkeit nachzugehen b. ins Kino zu gehen, statt sich für eine Prüfung vorzubereiten c. mit dem Bus zu fahren, satt das eigene Auto zu nehmen d. für den Schutz des Wolfes zu spenden, statt für etwas anderes a. Opportunitätskosten sind: Einkommen und Berufserfahrung, ... b. Opportunitätskosten sind: Wissen und bessere Prüfung, ... c. Opportunitätskosten sind: Ruhe, Flexibilität, ... d. Opportunitätskosten sind: Unterstützung anderer Organisationen, ...
- 2. Erläutern Sie für jedes der folgenden Beispiele, wie Sie das Marginalprinzip anwenden würden, um eine Entscheidung zu fällen: a. Die Entscheidung, wie viele Kartoffelchips Sie essen möchten. b. Die Entscheidung, wie lange Sie sich mit der Literatursuche und Literaturauswertung beschäftigen, bevor Sie Ihre Seminararbeit schreiben. c. Die Entscheidung, wie lange Sie warten wollen, bevor Sie das nächste Mal Wäsche waschen. d. Die Entscheidung, wie oft Sie in „Landschaftsökonomie I“ nicht an der Vorlesung teilnehmen. a. Der Konflikt findet statt zwischen zusätzlichem Genuss vs. Einer besseren Gesundheit/Wohlbefinden. Dass ich esse, ist schon klar, ob ich weiter esse oder nicht, ist hingegen eine Marginalentscheidung. Wann der Punkt erreicht ist, an dem ich aufhöre zu essen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. b. Zeit vs. Wissen (ansonsten siehe Punkt a) c. Wasserverbrauch vs. Saubere Wäsche (ansonsten siehe Punkt a) d. Freizeit vs. Mögliche Nachteile beim Lernen (ansonsten siehe Punkt a)
- 3. Erläutern Sie für jeden der folgenden Fälle, ob die beschrieben Situation effizient ist oder nicht. Wenn sie nicht effizient ist, was sind die Ursachen? Mit welchen Maßnahmen ließe sich die Situation effizient gestalten? a. Sie leben in einer Wohngemeinschaft und die Kosten für elektrischen Strom werden auf alle Bewohner zu gleichen Anteilen umgelegt. Einige Ihrer Mitbewohner lassen Licht, Computer und sonstige elektrische Geräte an, wenn sie ihre Zimmer verlassen. b. Obwohl die Herstellungskosten genau die gleichen sind, bietet die Cafeteria Ihrer Universität Tag für Tag zu viele Gerichte an, die den Studenten nicht schmecken. Von den beliebten Gerichten ist dagegen ständig zu wenig da. c. In eine bestimmte Seminarveranstaltung wollen sich mehr Studenten einschreiben, als Plätze vorhanden sind. Einige der Studenten, die das Seminar belegen müssen, bekommen keinen Seminarplatz, während andere, die an der Veranstaltung freiwillig teilnehmen, einen Platz erhalten. d. Das Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert im Rahmen von Agrarumweltprogrammen verschiedene Maßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Landwirtschaft. Die Teilnahme von Landwirten an den Maßnahmen ist freiwillig. Für einige Maßnahmen werden die zur Verfügung stehenden Gelder nicht abgerufen, während für andere Maßnahmen nicht genug Geld zur Verfügung steht. a. Die Situation ist ineffizient, da man ohne großen Aufwand die Situation verbessern könnte. Eine mögliche Lösung um das Ganze effizienter zu gestalten wäre es, z.B. mit dem Mitbewohner zu reden b. ineffizient; mögliche Lösung: Umfrage gestalten c. ineffizient; mögliche Lösung: mehr Plätze anbieten d. ineffizient; mögliche Lösung: Plan umstrukturieren
- Erläutern Sie, warum Modelle in der Ökonomie benutzt werden und was man bei ihrer Verwendung beachten sollte. Inwieweit hilft die Verwendung der ceteris-paribus-Annahme bei der Konstruktion von Modellen? Ökonomen greifen nicht auf komplexe Modelle zurück, um zu zeigen „wie klug sie sind“, sondern weil sie „nicht klug genug sind“, um die Welt zu analysieren, so wie sie ist. Modelle dienen hierbei als Unterstützung und Greifbarmachung. Die ceteris-paribus-Annahme dient als Grundannahme, da es ansonsten zu viele Variablen geben würde, sodass die meisten Modelle gar nicht aufstellbar wären.
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- Nutzen Sie die Produktionsmöglichkeitskurve, um die ökonomischen Konzepte Knappheit, Effizienz, Trade-off und Opportunitätskosten zu erläutern. -
- Nutzen Sie die Produktionsmöglichkeitskurve, um den Trade-off zwischen Landwirtschaft und Naturschutz zu illustrieren. Was bestimmt Ihrer Meinung nach die Lage und Krümmung der Kurve? Wie würde sich die Kurve verändern, wenn züchterische Fortschritte die Flächenproduktivität der Landwirtschaft erhöhen würden. Je mehr Landwirtschaft, desto weniger wird der Naturschutz. Die Steigung der Kurve ist jedoch stark subjektiv und kann variieren, sofern man das gut begründet. Würde die Produktivität der Landwirtschaft erhöht werden, gäbe es mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den entsprechenden Flächen selbst auch nicht mehr Naturschutz, jedoch könnten mehr Flächen für den Naturschutz bereit gestellt werden.
- Warum ist das Nash-Gleichgewicht aus Sicht der Gefangenen ein ineffizientes Gleichgewicht? (Gefangenendilemma) Das Nash-Gleichgewicht ist aus Sicht der Gefangenen negativ, da es die jeweils andere Person ermutigt, eine Entscheidung zu beidseitigem Ungunsten zu treffen
- Atlantis ist ein kleines, isoliertes Land im Südatlantik. Die Einwohner bauen Kartoffeln an und fangen Fisch. Weiteres siehe Übungsblatt 2 Lösungen siehe Übungsblatt 2
- Nehmen Sie an, Sie möchten mit dem Auto von Greifswald nach Berlin fahren, was einer Strecke von 230 km entspricht. Weiteres siehe Übungsblatt 2 Lösungen siehe Übungsblatt 2
- Erläutern Sie das Angebots-Nachfrage-Modell. Warum tendiert ein Markt in der Regel zum Gleichgewicht? Unter welchen Umständen ist es möglich, dass in einem Markt ein Gleichgewichtspreis und eine Gleichgewichtsmenge von Null vorherrschen? -
- 2. Erläutern Sie den Unterschied zwischen der Bewegung auf der Nachfragekurve und der Verschiebung der Nachfragekurve. Wie ändert sich die Nachfragekurve wenn (a) der Preis des Gutes sinkt (b) der Preis von substitutiven Gütern steigt (c) der Preis von komplementären Gütern steigt (d) das Einkommen sinkt unter der Annahme, dass es sich um ein inferiores Gut handelt. (a) die Kurve rückt nach rechts; die Nachfrage wird größer (b) Man bezeichnet zwei Güter als Substitute, wenn der Preisrückgang des einen Gutes einen Rückgang der Nachfrage nach dem anderen Gut verursacht Steigt der Preis eines Substitutes, erhöht sich die Nachfrage des anderen (c) Man bezeichnet zwei Güter als Komplementärgüter, wenn der Preisrückgang des einen Gutes einen Anstieg der Nachfrage nach dem anderen Gut verursacht Steigt der Preis des einen Gutes, so bewirkt das ein Sinken der Nachfrage nach dem anderen Gut (d) Falls ein Anstieg des Einkommens die Nachfrage nach einem Gut vermindert, sprechen wir von einem inferioren Gut. Ein Absinken des Einkommens bewirkt somit eine Erhöhung der Nachfrage
- Erläutern Sie die Auswirkungen der Einführung eines Höchstpreises (Mindestpreises) in einem Angebots-Nachfrage-Diagramm. Wovon hängt es ab, ob ein Höchstpreis (Mindestpreis) eine bindende Wirkung entfaltet? Ob der Höchstpreis seine Wirkung entfaltet hängt davon ab, ob und wie weit er über dem Gleichgewichtspreis liegt
- Analysieren Sie die Auswirkungen einer Mengenbeschränkung auf die Preisbildung. Was versteht man in diesem Zusammenhang unter einer Quotenrente? Eine Mengenbeschränkung ist eine Verringerung des Angebotes und bewirkt somit einen höheren Preis. Diese Preisdifferenz ist die Quotenrente, welche der Profiteur dieser Differenz bekommt
- Erläutern Sie die Auswirkungen der Einführung einer Mengensteuer in einem Angebots-Nachfrage-Diagramm. Zeigen Sie in Ihrem Diagramm Kaufpreis, Verkaufspreis, Steuersatz und Steueraufkommen. Macht es einen Unterschied, ob die Mengensteuer bei den Anbietern oder den Nachfrager erhoben wird? -
- Die folgende Tabelle beschreibt die Nachfrage und Angebotspläne für Windkraftanlagen (2 Megawatt) in der Europäischen Union. Weiteres siehe Übungsblatt 3 Lösungen siehe Übungsblatt 3