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Bio&Öko (Subject) / Vegetationsökologie (Lesson)

SOSE 2020

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  • 01) Autökologie Wechselwirkungen eines Lebewesens mit seiner Umwelt
  • 02) Populationsökologie Wechselwirkungen zwischen organismen einr Art untereinander und mit ihrer Umgebung
  • 03) Synökologie Wechselwirkungen zwischen Organismen verschiedener Arten untereinander und in den von ihnen besiedelten Lebensräumen
  • 04) Ökosystemforschung Wechselwirkungen zwischen biotischer und abiotischer Umwelt innerhalb eines Ökosystems
  • 05) Biosphärenforschung Wechselwirkungen zwischen verschidenen Ökosystemen
  • 06) Humanökologie Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt
  • 07) Interaktion zwischen Organismen Für alle Partner positiv oder nur für einen und für den anderen ohne Einfluss Mutualismus/Symbiose Kommensalismus
  • 08) Interaktion zwischen Organismen Für mindestens einen Partner negativ Konkurrenz Parasitismus Prädation Herbivorie
  • 09) Eusymbiose obligater Mutualismus Beziehung zwischen zwei Arten, für beide Arten vorteilhaft und plusminus lebensnotwendg
  • 10) Allianz/Protokooperation fakultativer Mutualismus Beziehung zwischen zwei Arten für beide vorteilhaft, aber nicht lebensnotwendig
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  • 11) Ektosymbiose Die beteiligten Organismen leben in dauerhafter oder zeitlichbegrenzter räumlicher Nähe, werden aber nicht von einem Organismus in den anderen aufgenommen
  • 12) Endosymbiose Ein organismus wird von dem anderen (intra- oder extrazellulär) aufgenommen
  • 13) Standort Gesamtheit für das Vorkommen einer Pflanze relevante Umweltfaktoren an einem Ort
  • 14) Standort vs Wuchsraum Standort: Vorkommen einer Art in einem ökologischen Koordinatensystem aus verschiedenen Standortfaktoren Wuchsraum: Vorkommen einer Art in einem geographischen Koordinatensystem
  • 15) Fundortdaten und was bildet Arealgrenzen Aus Fundortdaten künnen ökologische Daten von Arten abgeleitet werden Das Klima bildet hauptsächlich Arealsgrenzen (andere Faktoren: Geologie und Boden)
  • 16) Ellenbergzeigerwerte (Was ist das?, Vor und Nachteile) Ökologische Charakterisierung von Arten nach ihren Standortansprüchen Nachteile: - sind reine Schätzwerte -> Einschätzung von Experten nach Geländeerfhrung - beruhen in der Regel nicht auf Messwerten Vorteile: - Ermöglichen eine Einschätzung von Standortansprüchen für eine Vielzahl von Arten
  • 17) ökologische Nischen Die ökologische Nische ist nicht räumlich gemeint, sondern standortlich Sie ergibt sich aus der Summe aller Standorteigenschaften, unter denen eine Art vorkommt
  • 18) calcifug/calcicol calcifug -> Kalkmeidende Art calcicol -> Kalkliebende Art
  • 19) Saure Böden vs. basenreiche Böden Säure Böden: - hohe Verfügbarkeit: Fe, Al, P - niedrige Verfügbarkeit: Ca, Mg, K Basenreiche Böden: - hohe Verfügbarkeit: Ca - niedrige Verfügbarkeit: Fe, Al, P - hohe biologische Aktivität pH-Wert hat einen indirekten Einfluss auf die Pflanzen (-> Elementverfügbarkeit im Boden)
  • 20) Wie kommen calcicole Pflanzen mit der schlecheten Verfügbarkeit von Fe und P zurecht? Fe-Mangel: Protonenabgabe (Hplus) in die Rhizosphäre --> erhöht Konzentrationen von Fe3plus P-Mangel Erhöhung der Feinwurzeloberfläche Verstärkte Synthese von Phosphat-Transportern in der Wurzelmembran
  • 21) Calcifuge Pflanzen auf sauren Böden - Mineralstoffe sind niedrig konzentriert, aber leicht verfügbar - Pflanzen müssen nicht sehr effizient in der Aufnahme von Fe, P, ... sein
  • 22) Calcifuge Pflanzen auf Kalkböden leiden unter Nährstoffmangel (Fe, P, Cn,...)
  • 23) Halophyten Salzpflanzen an den Meeresküsten und Binnensalzstellen NaCl wird vorwiegend aus den Zellen herausgepumt
  • 24) Nicht reaktiver Stickstoff / Reaktiver Stickstoff N2 Nr (alle biologisch, chemische und physikalische aktiven Stickstoffverbindungen (organisch und anorganisch) (limitiert oft Produktivität von Ökosystemen)
  • 25) Stickstoff in Atmosphäre und Litosphäre Atmophäre:    78%vol. Litosphäre:     98% vom gesamten N auf der Erde
  • 26) Umwandlung von N2 zu Nr Blitze
  • 27) Biologische N2-Fixierung Durch Enzymkomplex Nitrogenase (besteht aus Dinitrogenase und Dinitrogenase-Reduktase) (Nur in Prokaryoten) Cyanobakterien  (energieaufwendig)
  • 28) Stickstoffaufnahme aus dem Boden Ammonium (NH4plus)   (mit Protonenabgabe) Nitrat (NO3minus)        (Nitratreduktion (Cytosol) und dann Nitritreduktion (Chloroplasten) (verbraucht 8el)) Aminosäure und Peptide
  • 29) Stickstoffmineralisation -Ammonium und Nitrat entstammen der Miniralisierung abgestorbenen Organischen Mterials -stark exergonisch (gut für Saprotrophe Mikroben) -warm/feucht --> schnell     kalt/trocken --> langsam
  • 30) Eutrophierung Anreicherung von Ökosystemen mit Stickstoff (und anderen Nährstoffen) aus anthropogenen Quellen
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  • 31) Wassermolekül Polrität... hohes Dipolmoment (fast universelles Lösungsmittel) Hervorragendes Medium für eine Vielzahl von Stoffwechselreaktionen und Stoffaufnahme (sowohl geladene Teilchen wie auch ungeladene Moleküle)
  • 32) Kohäsion starke Bindung der Wassermoleküle untereinander --> ermöglicht Wasser transport in der Pflanze (kappilare Nachleitung im Boden)
  • 33) Adhäsion Bindung von Wassermoleküle durch elektrostatische Wechselwirkungen zu anderen Stoffen Adhäsion muss in Leitgefäßen gering gehalten werden!
  • 33) Wärme und Wasser Wärmekapzität: Wärme die einem Stoff zugeführt werden muss, damit die Temperatur um 1°C steigt. Wasser hat nach Ammoniak die zweithöchste Wärmekapazität (Pufferung gut!)
  • 35) Dichteanomalie von Wasser höchste Dichte bei 4°C Biologische Bedeutung -> jahreszeitlihe Schichtung und Umwälzen von Gewässern Wasser dehnt zu im gefrorenem Zustand aus
  • 36) Funktion von Wasser in der Pflanze -Transportmedium -Lösungsmittel -Thermoregulator -Strukturerhaltung -Reaktionspartner (Hydrolyse und Photosynthese)
  • 37) Wasserpotentialgleichung Wasserpotential = Druckpotential (plus) Osmotisches Potential
  • 38) pf-Kurve Totwasser = zu stark gebunden Nutzwasser = von den meisten Pflanzen genutztes Wasser (1,8 - 4,2 pf) Feldkapazität = max. Wasserrückhaltevermögen gegen die Schwerkraft
  • 39) Pflanze muss ... Wasserpotential aufbauen als der Bodenwasser potential negativeres
  • 40) Wasserpotential durch die Pflanze Blatt < Spross < Wurzel < Boden
  • 41) Wassertransport durch den Spross Transpirationssog ist die wichtigste treibende Kraft durch den Spross - starke Kohäsion der Wassermoleküle - Ausbildung einer Wassersäule - hohe Zerreißfestigkeit - geringe Adhäsion der Innenwände
  • 42) Stomata Regulieren Transpiration in Blätter und Nadeln) (Stoma, Schließzelle, Nebenzelle)
  • 43) Bei niedrigem Bodenwasserpotential Wurzeln bilden Absicinsäure -> Transport im Xylem -> Schließung der Stomata
  • 44) Klimazonen der Erde (Und Gründe) - Arktis (polar) - Boreal (Subpolar) - Temperate Zone - Subtropen - Tropen Gründe: - Einfallswinkel der Sonnenstrahlung - Auf der Erdoberfläche nicht einheitlich (wie z.B. über Atmosphäre) wegen Wolken - Atmosphärische Zirkulation ( Polare Zelle, Ferrel Zelle, Hadley Zelle) (Trockengebiete, wo Fallwinde)
  • 44) Biome der Erde - Tundren und polare Wüsten - Boreale Wälder - Temperate Wälder - Temperate Grasländer - Mediterrane Gebiete - Wüsten - Savannen - Tropische Regenwälder
  • 44) Polare Wüsten Klima: monatsmittel <0°C und niederschlagsarm Vegetation: keine höheren Pflanzen ( Flechten, Algen, Moose, Cyanobaterien) Nährstoffe: Vorräte und Umsätze gering -> limitierte Biomasseproduktion  
  • 45) Tundra / Antarktis Vegetation: Krautschicht, Zwergsträucher, Flechten und Moose, Staunässe (wegen gefrorenem Boden
  • 46) Boreale Wälder Klima: Temperatur zwischen -3°C und 10°C in Monatsmitteln (Vegetationsperiode 3-6 Monate) Vegetation: Dominante Vegetation -> Nadelwälder (Eine Baumart dominiert meist große Fläche) (Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche)
  • 47) Temperate Wälder Vegetation: überwiegend laubwerfende, sommergrüne Wälder (oder Misch und Nadelwälder)
  • 48) Temperate Graslandschaft (Steppen) Klima: Temperate Zone, zu Trocken für Wälder, stark kontinentales Klima