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Wildtierökologie (Subject) / Populationsdynamik (Lesson)

2020 BioÖko Klausur

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  • Kann der Altersaufbau einer Population von Wildtieren ihre Fertilität beeinflussen? Warum oder warum nicht? Ja, der Altersaufbau einer Population von Wildtieren kann die Fertilität beeinflussen, da die Fertilität junger oder alter Weibchen geringer sein kann, als die der mittlerer Altersklassen. Sie kommen nicht in den Oestrus. Unterschied Fertilität und Fekundität: Fertilität bezieht sich auf einzelnes Individuum, ob es noch fertilist oder nicht mehrFekundität: Reproduktion in der Population, bezieht sich auf Anzahl Tiere, Zunahme Individuen
  • Männchen und Weibchen werden fast immer ungefähr im Verhältnis 1:1 geboren. Wie kommt es dann, dass das Geschlechterverhältnis unter den Adulten oft stark davon abweicht? •höhere Mortalität bei z.B. männlichen Tieren (gehen z.B. jagen, weniger scheu, Konkurrenzdruck, Trophäenjagd) •Migration/Dispersal in andere Gebiete → oft Männchen, mehr Weibchen bleiben zurück (bei Geburt: Zeitpunkt der Begattung kann das Geschlechterverhältnis bei Geburt verändern, späte Begattung ergibt oft mehr Weibchen → weibliche Jungtiere benötigen weniger Energie, die älteres + schwächeres Muttertier somit spart)
  • Unter welchen Bedingungen ist das exponentielle, unter welchen das logistische Wachstumsmodell realistisch? exponentiell: unbegrenzte Ressourcen, keine Umwelteinflüsse, Exponentielles Wachstum bei z.B. Bakterien, Hefen, Insektenkamalitäten (in natürlichenSystemen kommt es allerdings nicht zu unbegrenztem exponentiellem Wachstum) (K Strategen) logistisches Wachstum: Ressourcen begrenzt, Dichteabhängigkeit (Mortalität steigt, Natalität sinkt mit steigender Populationsdichte → Wachstumsrate sinkt mit steigender Dichte), es gibt eine Lebensraum-Kapazität, das heißt eine maximale Populationsgröße, die ein Lebensraum längerfristig tragen kann, keine Variation, keine Umwelteinflüsse (r-Strategen
  • Ein Jäger möchte nachhaltig (=jedes Jahr) eine hohe Anzahl Rehe schießen können. Um das zu erreichen, will er die Rehdichte in seinem Revier so hoch wie möglich halten. Führt sein Ansatz zum gewünschten Ziel? Warum oder warum nicht? Der Jäger folgt der Idee des „Überschusses“. Das heißt, er will die Population nahe an der Kapazitätsgrenze halten und durch sein Jagen die dichteabhängigen Faktoren kompensieren, sprich Tiere schießen, „damit“ diese nicht an Krankheiten, fehlendem Nahrungsangebot oder ähnlichem sterben. In der Realität hat die Mortalität aber immer kompensatorische und additive Anteile (also solche, die „dazukommen“, egal wie groß die Population ist). Aus unterschiedlichen Gründen (der Jäger kann durch seine Jagd keine Seuchen verhindern) ist die Mortalität unter Bejagung fast immer höher als ohne. Im Endeffekt wird die Population also über die Jahre hinweg schrumpfen, anstatt einen nachhaltigen Ertrag zu liefern.
  • Ein Jäger möchte nachhaltig (=jedes Jahr) eine hohe Anzahl Rehe schießen können. Um das zu erreichen, will er die Rehdichte in seinem Revier so hoch wie möglich halten. Führt sein Ansatz zum gewünschten Ziel? Warum oder warum nicht? Der Jäger folgt der Idee des „Überschusses“. Das heißt, er will die Population nahe an der Kapazitätsgrenze halten und durch sein Jagen die dichteabhängigen Faktoren kompensieren, sprich Tiere schießen, „damit“ diese nicht an Krankheiten, fehlendem Nahrungsangebot oder ähnlichem sterben. In der Realität hat die Mortalität aber immer kompensatorische und additive Anteile (also solche, die „dazukommen“, egal wie groß die Population ist). Aus unterschiedlichen Gründen (der Jäger kann durch seine Jagd keine Seuchen verhindern) ist die Mortalität unter Bejagung fast immer höher als ohne. Im Endeffekt wird die Population also über die Jahre hinweg schrumpfen, anstatt einen nachhaltigen Ertrag zu liefern.
  • Ein Jäger möchte nachhaltig (=jedes Jahr) eine hohe Anzahl Rehe schießen können. Um das zu erreichen, will er die Rehdichte in seinem Revier so hoch wie möglich halten. Führt sein Ansatz zum gewünschten Ziel? Warum oder warum nicht? Der Jäger folgt der Idee des „Überschusses“. Das heißt, er will die Population nahe an der Kapazitätsgrenze halten und durch sein Jagen die dichteabhängigen Faktoren kompensieren, sprich Tiere schießen, „damit“ diese nicht an Krankheiten, fehlendem Nahrungsangebot oder ähnlichem sterben. In der Realität hat die Mortalität aber immer kompensatorische und additive Anteile (also solche, die „dazukommen“, egal wie groß die Population ist). Aus unterschiedlichen Gründen (der Jäger kann durch seine Jagd keine Seuchen verhindern) ist die Mortalität unter Bejagung fast immer höher als ohne. Im Endeffekt wird die Population also über die Jahre hinweg schrumpfen, anstatt einen nachhaltigen Ertrag zu liefern.
  • Wann und wo hat aufgrund der nachstehenden Grafik die Bevölkerung in der Vergangenheit (<2000) abgenommen? Die Bevölkerung hat vor 2000 nicht abgenommen. (?)
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