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Testtheorie (Subject) / Merkmale von Persönlichkeitstests (Lesson)

Erstes Kapitel

This lesson was created by olivialen123.

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  • Die wichtigsten Personengruppen 1. Testleiter 2. Testentwickler 3. Testperson
  • 3 wesentliche Arten psychologischer Tests 1. psychometrische Persönlichkeitstests 2. Leistungstests 3. Entfalstungsverfahren ("projektive Verfahren")
  • die wichtigsten Merkmale von Persönlichkeitstests 1. Einschätzung individueller Ausprägungen nicht-leistungsbezogener Persönlichkeitsmerkmale von TP´s 2. auf Basis einer Indikatorenstichprobe 3. TP gibt Selbstauskunft mittels: a) schriftlichen Fragebögen odef computergestützt b) standardisiert, c) auf geschlossenen Items basierend d) Befragung 4. Testergebnisse werden numerisch dargestellt
  • Vorteile von Persönlichkeitstests 1. explizites Konstrukt 2. explizite Indikatoren 3. Standardisierung und Vergleichbarkeit
  • Kennzeichnung von Indikatoren 1. empirische Zugänglichkeit 2. Indikatoren müssen Konstrukt indizieren
  • Indikator-Indikanduum-Beziehung - Indikator (Zeichen): emp. Gegebenheit, welches Konstrukt indiziert - Indikanduum (Bezeichnetes): Konstrukt, welches durch Item indiziert wird
  • Gründe für das Nutzen einer Indikatorenstichprobe 1. Gesamtheit aller Indikatoren kaum messbar 2. Erfassung sämtllicher Verhaltensweisen nicht erforderlich
  • Methode um Informationen Über Personen zu erheben 1. Beobachtung 2. Befragung der Person selbst (Selbstauskunft) 3. Befragung von Dritten (Fremdauskunft)
  • Arten von Verhaltensmessungen 1. direkt = z.B. Beobachtung 2. indirekt = interessierendes Verhalten erfragen/ in Erfahrung bringen
  • Vorteile von Selbstauskunft 1. schnell erhoben 2. günstig 3. Erheben von Aspekten, die nicht durch Beobachtung möglich sind  4. innere Zustände erfassbar 5. Erfassen von Aspekten, die länger zurückliegen 6. keine Beobachtungseffekte
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  • Vorteile einer schriftlichen Befragung gegenüber einer mündlichen 1. geringerer Intervieweinfluss 2. überlegt Antworten 3. Erreichung schwer erreichbarer Personengruppen 4. kostengünstig 5. schnell 6. Erhebung großer Bandbreite von Verhaltensweisen möglich 7. Gewährleistung von Anonymität 8. keine umfangreiche Organisation der Befdragungssituation erforderlich 9. räumliche und zeitliche Ungebundenheit 10. Massentests möglich
  • Nachteile von schriftlichen Befragungen 1. keine zusätzlichen Beobachtungen möglich 2. kein persönlicher Eindruck 3. keine Rückfragen möglich 4. Gefahr von Missverständnissen und Fehlinterpretationen 5. mangelnde Kontrolle der Befragungssituation 6. Unsicherheit ob wirklich die richtige Person den Test ausfüllt 7. kein einheitlicher Erhebungszeitpunkt
  • Was ist ein Item und wie ist es aufgebaut? Item= kleinste Beobachtungseinheit Itemstamm= Reiz/Stimulus, auf welchen die TP Testverhalten zeigen soll Antwortformat= Festhalten der Reaktionen der TP´s
  • Unterschiedliche Itemformen 1. offene Items (freie Beantwortung) 2. geschlossene Items (gebundene Beantwortung) 3. Mischformen
  • Vorteile offener Items 1. viel Raum für Kreativität 2. individuelle Antworten möglich 3. gut für Erkundungsstudien 4. geeignet, um Hinweise auf viele Aspekte der Persönlichkeit zu bekommen  5. höhere soziale Validität 6. weniger Reaktanz
  • Nachteile offener Items 1. lange Bearbeitungsdauer 2. lange Auswertung 3. hoher Material- und Platzverbrauch 4. sehr zeitaufwändig und ressourcenintensiv 5. geringe Objektivität 6. keine Normen 7. weniger ökonomisch
  • Arten geschlossener Items (Aufgaben) 1. Auswahlaufgaben - dichotom = Einfachauswahl - polytom = Mehrfachauswahl 2. Ordnungsaufgaben - Umordnungsaufgaben - Zuordnungsaufgaben
  • Vorteile geschlossener Items 1. leichte Testbearbeitung 2. kurze Bearbeitungszeit 3. geringer Platz- und Materialverbrauch 4. schnelle Auswertung 5. relativ ökonomisch und kostengünstig 6. Auswertung computergstützt oder durch Hilfspersonal möglich 7. hohe Objektivität
  • Nachteile geschlossener Items 1. kein Spielraum für individuelle Antworten 2. Verstädnnisschwierigkeiten möglich 3. Items, die nicht entsprechend beantwortet wurden = Missings 4. weniger geeignet zur Erfassung komplexer Sachverhalte 5. geringe soziale Validität 6. Reaktanzeffekte 7. geringe Teilnahmemotivation 8. vermehrte Missings aufgrund von Reaktanz und reduzierter sozialer Validität 9. Problem der Exhaustivität
  • Standardisierung (Definition) - Bedingungen unter denen eine Testung stattfindet soll bei allen TP´s identisch sein 
  • Maßnahmen zur Optimierung der Standardisierung 1. klare, detaillierte Durchführungsanweisungen 2. Beschränkung sozialer Interaktion zw. TP und TL 3. Vorbeugung von Störungen
  • Probleme/ Nachteile von Selbstauskünften 1. Probleme die sich aus der Interaktion zwischen dem TL und der TP ergeben  - Interaktionseffekte  - Interpretation der Items - Verfälschung, Simulation, Offenbarungsbereitschaft 2. hohe Anforderungen an die TP´s - Fähigkeit zur Selbstreflektion - Gedächtnisprozesse - Beurteilung und Verrechnung von Informationen zu einer Gesamtsaussage - Aufgabe von Selbstwertschutz - Ausdrucksfähigkeit und Antworttendenzen 3. Test- und Teilnahmemotivation
  • Einflussfaktoren auf die Teilnahmemotivation 1. Belastung und Selbstwertbedrohung 2. lange Testung 3. Freiwilligkeit der Testung
  • Speedtest - Leistung wird an Tempo bemessen
  • Powertest - Leistung wird an Güte der Bearbeitung der Aufgaben gemessen