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Inkl und Mehrspr Jürgens (Subject) / Lektion - 6 (Lesson)

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  • Was ist das Drei-Komponenten-Modell der Einstellung? kognitive Kompo­nente: Wissen, das der Einstellungsträger über das Einstellungsobjekt hat affektive Komponente: Bewertungen gegenüber dem Einstellungsobjekt konative Komponente: Verhaltensintention vom Einstellungsträger gegenüber Einstellungsobjekt Spracheinstellungen: Einstellungsobjekte = Sprachen oder Varietäten, einzelne sprachliche Phänomene sowie Sprecher und ihr Sprachverhalten inherent value hypothesis: Auf- oder Abwertung einer Sprache basiert auf den dem Sprachsystem innewohnenden, linguistischen Eigenschaften familiarity driven hypothesis: Personen bewerten Varietäten tendenziell positiver, wenn sie mit ihnen vertraut sind   Autostereotyp/Eigenstereotyp: stellen ein Urteil über die eigene Gruppe dar Heterostereotyp/Fremdstereotyp: stellen ein Urteil über eine andere Gruppe dar Vermutetes Autostereotyp: eine Annahme darüber, wie eine andere Gruppe sich selbst sieht Vermutetes Fremdstereotyp: eine Annahme darüber, wie andere die eigene Gruppe sehen
  • Definition Othering - Prozess der Konstruktion des oder der Anderen im Vergleich und in Abgrenzung zu einem     Selbst und der eigenen Wir-Gruppe- Distanz zwischen dem Wir und den Anderen- In- und der Outgroup werden jeweils spezifische Eigenschaften zugeschrieben- Machtverteilung- Gruppe zugeschriebenen Eigenschaften werden auch auf Individuen als Vertreter     einer Gruppe übertragen--> stereotypes Denken, Hierarchisierung der Gruppen, resultierende ungleiche        Ressourcenverteilung
  • Definition Framing - Deutungsrahmen- Themen aus bestimmten Perspektiven präsentiert
  • Definition Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit = „wenn Menschen aufgrund eines oft einzigen gemeinsamen Merkmals in Gruppen eingeteilt       und diese abgewertet und ausgegrenzt werden“
  • Definition Hate Speech = Hass gegen Personen oder soziale Gruppen, der zur Diskriminierung dieser dient- Teil verbaler Aggressionen
  • Text Plewnia und Rothe - Welche Methoden werden in den zwei beschriebenen Untersuchungen angewendet? Beschreiben Sie diese kurz. - repräsentative Meinungsumfrage- Telefonumfrage- Daten der Gesamtumfrage nach Gewichtungsschlüssel umgerechnet--> somit auf Gesamtbevölkerung übertragbar und so repräsentativ
  • Text Plewnia und Rothe - Welche Gruppen werden befragt? Wie unterscheiden sich die beiden Untersuchungen in ihrer Repräsentativität - Jüngere (18-29 J.)- mittleres Alter (30-59 J.)- hohes Alter (ab 60 J.)
  • Text von Plewnia und Rothe - Welche Ergebnisse werden zur Fremdbewertung und zur Eigenbewertung der Schülerinnen und Schüler geschildert - Bild des „typischen Deutschen“ insgesamt konsensuell- „typischer Russe“ leicht negativ gesehen- „typische Polen“ verhalten positiv gesehen- Distanzen bei Merkmalen freundlich/unfreundlich und gebildet/ungebildet zwischen Fremd- und Eigenbewertung am größten --> Fremdbew. Im negativen Bereich
  • Definition Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Syndrom Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit GMF:- abwertende/ausgrenzende Einstellung gegenüber Menschen aufgrund ihrer   zugewiesenen Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe --> kann sich in ausgrenzender oder gewalttätiger Handlung zeigen oder Einfluss auf       Gestaltung von diskriminierenden Regeln und Prozessen in Institutionen und den Aufbau       von diskriminierenden Strukturen haben - Ideologie der Ungleichwertigkeit--> Abwertung, Ausgrenzung nicht im Individuum begründet, sondern der tatsächlichen     oder vermeidlichen Gruppenzugehörigkeit--> bietet Kontrolle, weil Verhalten der Gruppe abschätzbarer wird --> Stärkung des Wir-Gefühls durch Abgrenzung von ‚Anderen‘,       weil Aufwertung der eigenen Gruppe Syndrom GMF:= Zusammenspiel von Vorurteilen, gemeinsamer Kern ist Ideologie der Ungleichwertigkeit- Menschen, die Außenseitergruppe ablehnen, tendieren dazu, andere Außenseitergruppen     abzulehnen, z.B. Antisemitismus, Homophobie
  • GMF: Beschreiben Sie sie Erhebungsmethoden, untersuchten Personen - einzelne/wenige Adressatengruppen- repräsentative Stichproben- Telefoninterviews ab 16 J.- Erhebung von Einstellungen, Verhaltensinterventionen sind begrenzt- ausgrenzendes Verhalten, strukturelle Diskriminierung werden nicht erfasst- Erfassung bleibt auf wenige Dimensionen eines Elements von GMF beschränkt- Antworten unterliegen einer gewissen sozialen Erwünschtheit --> Antworten sind tendenziell zurückhaltend à Ausmaß der GMF eher unterschätzt
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  • Beschreiben Sie die Elemente des Syndroms GMF 1. Fremdenfeindlichkeit- Abwertung von Menschen, die als ethisch/kulturell ‚fremd‘/‘anders‘ kategorisiert werden- Wahrnehmung von Konkurrenz, als bedrohlich wahrgenommene kulturelle Differenz (subj.)   2. Rassismus- Einstellungen &Verhaltensweisen, die Abwertungen mit einer konstruierten    Höherwertigkeit der Eigengruppe/Minderwertigkeit der Fremdgruppe begründen   3. Antisemitismus- feindselige Mentalität ggü. Juden in allen Facetten   4. Islamfeindlichkeit- ablehnende Einstellungen ggü. Muslimen, ihrer Kultur,    ihren öffentlich-politischen, religiösen Aktivitäten- pauschalisierende Bewertungen, stereotypenbasierte Unterstellungen, übertriebene    Vermutung kultureller Differenzen, Anlegen eines doppelten Standards 5. Etabliertenvorrechte- Befürwortung einer Vorrangstellung von Alteingesessenen im Vergleich zu    Neuankömmlingen egal welche Herkunft- gleiche Rechte werden vorenthalten, Grundsatz der Gleichwertigkeit unterschiedlicher    Gruppen wird verletzt 6. Sexismus- betont die Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Sinne einer Demonstration der    Überlegenheit des Mannes, Befürwortung einer traditionellen Rollenverteilung- Variationen, z.B. Verleugnung bestehender Ungleichheiten 7. Homophobie- feindselige Einstellungen gegenüber Homosexueller aufgrund „normabweichenden“    sexuellen Verhaltens 8. Abwertung von Menschen mit Behinderung- feindselige Einstellung ggü. Menschen mit körperlichen/geistigen Besonderheiten,    die dadurch als von einer „Normalität“ abweichend betrachtet werden- Unterstellung, Ablehnung von „zu viel“ Unterstützung dieser Menschen 9. Abwertung von Obdachlosen- ziel in feindseliger Absicht auf jene Menschen, die Normalitätsvorstellungen    eines geregelten Lebens nicht nachkommen 10. Abwertung von Langzeitarbeitslosen- Abwertung unter dem Gesichtspunkt mangelnder Nützlichkeit für die Gesellschaft
  • Welche Elemente spielen im Umgang mit Migrant_innen eine besondere Rolle und warum? idk