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Inkl und Mehrspr Eikötter (Subject) / Fragen - 1 (Lesson)

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  • Was ist unter den Begriffen Inklusion und Exklusion zu verstehen? Inklusion = Einschluss/Einschließen --> inklusive Schule: Schule passt sich an Bedürfnisse des Kindes an Exklusion =  Ausschließung/Ausgrenzung - z.B. Rassentrennung in Südafrika
  • Wie lassen sich die Begriffe Inklusion, Integration, Separation und Exklusion voneinander abgrenzen? Exklusion = Ausschließung/Ausgrenzung Separation = Absonderung von einzelnen, Personen/Individuen, um Homogenität herzustellen Integration = Eingliederung in ein größeres Ganzes Inklusion = Einschluss/Einschließen
  • Skizzieren Sie kurz was mit dem „engen“ und dem „weiten“ Begriffsverständnis von Inklusion gemeint ist! Inklusionsbegriff: eng - Teilhabe von Menschen mit Behinderung  an der Gesellschaft weit - Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft
  • Wie definiert Gudrun Wansing „soziale Exklusion“? „Ganz allgemein wird soziale Exklusion interpretiert als Ausschluss von Personen oder Personengruppen von grundlegenden politischen, ökonomischen und sozialen Leistungen und Prozessen der Gesellschaft.“ […] Dabei sind „wesentliche Bestimmungskriterien von sozialer Ausgrenzung Mehrdimensionalität, Relationalität und Dynamik im Lebenslauf […]“. ( Wansing 2006: S. 60 f.)
  • Zählen Sie beispielhaft fünf Risikofaktoren aus unterschiedlichen Lebensbereichen auf, die zu sozialer Ausgrenzung führen können! - Arbeit: Arbeitslosigkeit - Bildung: kein Bildungsabschluss- Wohnung: Obdachlosigkeit- Gesundheit: Behinderung- Migration: Asylbewerber- Familie: Alleinerziehende- Wirtschaft: Altersarmut
  • Was versteht Wansing unter dem Kriterium der „Dynamik im Lebenslauf“ im Zusammenhang mit Inklusion und Exklusion? Nennen Sie Beispiele! Erfahrungen, die ein Mensch im Lauf seines Lebens im Rahmen seiner Sozialisation macht--> bedingen Exklusion oder Inklusion--> sieht Lebenslaufanalyse als Möglichkeit zur Messung von Exklusion und Inklusion - Kumulation: Exklusion wird wahrscheinlicher, wenn mehr Risikofaktoren gegeben sind - Vergangenheit: Erlebte Inklusionserfolge erhöhen Inklusionschancen der Zukunft - Prozessdynamik: Exklusion aus einem Bereich führt mit höherer Wahrscheinlichkeit zum    Ausschluss aus einem anderen Bereich - Hyperinklusion: Zustand einer (zeitintensiven) Inklusion in einem Bereich,    der Inklusion in einem anderen Bereich ausschließt
  • Welche Aufgaben werden der Sozialen Arbeit im Zusammenhang mit Inklusion/Exklusion zugeschrieben? (vgl. Köttig, in: Spatscheck/Thiessen: S. 31 ff.) - Hilfe zur Exklusionsvermeidung- Inklusionsvermittlung- Exklusionsverwaltung- Förderung der Anerkennung von Differenz (durch Konzepte und Intervention)- Selbstreflexion der eigenen Inklusions- und Exklusionsvorstellungen--> Reduzierung von Ungleichheit und Hierarchien--> Einzelfall soll stärker ins Blickfeld--> Einnahme einer inklusiven Perspektiven - Grenzen bestehen bei eigenem Einflussbereich/eigener Zuständigkeit
  • Warum wählt Clemens Dannenbeck im Zusammenhang mit der Inklusionsdebatte und der Umsetzung der UN-BRK den Begriff „Inklusionstheater“? Weil dieser Ficker im Wutrausch den Text verfasst hat und nicht in der Lage war, irgendwas sachlich darzulegen. - Inklusion fordert ein weites Verständnis--> in der Politik nicht gewollt--> in Politik enger Inklusionsbegriff vorherrschend- nicht die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, die nötig wären- Inklusion betrifft alle à Umbau der Gesamtgesellschaft
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